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POLITIK/8062: Aus Parlament und Gesellschaft - 11.02.2019 (SB)


VOM TAGE


Steinmeier auf den Spuren Humboldts

Bundespräsident Steinmeier ist zu einer sechstägigen Reise nach Kolumbien und Ecuador aufgebrochen. Der eigentliche Anlaß seines Besuchs in Südamerika ist der 250. Geburtstag des deutschen Gelehrten Alexander von Humboldt. Dieser hatte auf seinen Reisen an der neuen Welt Maß genommen. In Bogotá wird Steinmeier mit dem rechtskonservativen Präsidenten Duque und in Quito mit Präsident Moreno über die Krise in Venezuela sprechen. Ein Besuch dieses Landes und ein Treffen mit Präsident Maduro hat Steinmeier nicht vorgesehen.

Humboldt selbst hat Kolumbien und Ecuador, aber auch Venezuela bereist. Dort schloß er Freundschaft mit dem venezolanischen Freiheitshelden Simón Bolivár, nach dem die heutige sozialistische Revolution in Venezuela benannt ist.

Steinmeier wird auf seiner Reise unter anderem vom Kolumbien-Beauftragter der Bundesregierung, Königs, dem Intendanten des Humboldt-Forums, Dorgerloh, der Humboldt-Biografin Wulf und der Urenkelin von Charles Darwin, der britischen Biologin Vogel, begleitet.

11. Februar 2019


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