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BR - BAYERN2/1102: Woche vom 19.01. bis 25.01.2019


Radioprogramm Bayern 2 – 4. Woche vom 19.01. bis 25.01.2019


Samstag, 19. Januar 2019


00:00 Nachrichten, Wetter (5 Min.)


00:05 Das ARD-Nachtkonzert (I) (115 Min.)
präsentiert von BR-Klassik

Joseph Haydn: Symphonie Nr. 103 Es-Dur – "Symphonie mit dem Paukenwirbel" (SWR Radio-Sinfonieorchester Stuttgart: Roger Norrington); Alexander Ernst Fesca: Klaviertrio H-Dur, op. 46 (Trio Paian); James MacMillan: "Alleluia" (SWR Vokalensemble Stuttgart: Marcus Creed); Felix Mendelssohn Bartholdy: Sechs Lieder ohne Worte, op. 85 (Michael Korstick, Klavier); Antonio Rosetti: Klarinettenkonzert Nr. 1 Es-Dur (Dieter Klöcker, Klarinette; SWR Sinfonieorchester Baden-Baden und Freiburg: Holger Schröter-Seebeck)


02:00 Nachrichten, Wetter (3 Min.)


02:03 Das ARD-Nachtkonzert (II) (117 Min.)

Franz Schubert: Streichquartett a-Moll, D 804 – "Rosamunde-Quartett" (Quatuor Mosaïques); Johann Rufinatscha: Symphonie Nr. 6 D-Dur (BBC Philharmonic: Gianandrea Noseda); Ludwig van Beethoven: Sextett Es-Dur, op. 71 (Academy of St.Martin-in-the-Fields Chamber Ensemble)


04:00 Nachrichten, Wetter (3 Min.)


04:03 Das ARD-Nachtkonzert (III) (55 Min.)

Émile Waldteufel: "Die Schlittschuhläufer", op. 183 (New London Orchestra: Ronald Corp); Johann Wilhelm Wilms: Sonate C-Dur, op. 31 (Klavierduo Stenzl); Johann Ludwig Krebs: Konzert h-Moll (Brigitte Horlitz, Oboe; André Kassel, Cembalo; Thüringisches Kammerorchester Weimar: Wolf-Dieter Hauschild)


04:58 Impressum (2 Min.)


05:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (3 Min.)


05:03 BR-Heimatspiegel (54 Min.)
Mit Volksmusik gut in den Tag


05:57 Gedanken zum Tag (3 Min.)

Als Podcast verfügbar


06:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


06:05 Bayern 2-Rucksackradio (115 Min.)
Alles über Berge, Outdoor und Natur
7.00 Nachrichten, Wetter, Verkehr


08:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


08:05 Bayerisches Feuilleton (55 Min.)
Bayerische Kraftplätze: Der Kiosk

Bayerische Kraftplätze: Der Kiosk Von Markus Metz Wiederholung am Sonntag, 20.05 Uhr, Bayern 2 Als Podcast und in der Bayern 2 App verfügbar


09:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


09:05 Bayern 2 am Samstagvormittag (175 Min.)
Moderation: Johannes Marchl

10.00 / 11.00 Nachrichten, Wetter, Verkehr


12:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


12:05 Zeit für Bayern (55 Min.)
Akustische Reisen durch Bayerns Regionen

Elefanten im Theater 300 Jahre Erlanger Markgrafentheater Von Tilla Schnickmann Stimme Bayerns in der Welt Die Geburtsstunde des Bayerischen Rundfunks Von Georg Karl Maximilian Schulz Wiederholung um 21.05 Uhr Als Podcast und in der Bayern 2 App verfügbar

Elefanten im Theater 300 Jahre Erlanger Markgrafentheater Von Tilla Schnickmann Im Januar 1719 eröffnete der Bayreuther Markgraf Georg Wilhelm das "hochfürstliche Opern-und Comedienhaus" und brachte damit neuen Glanz in die bislang eher nüchterne Hugenottenstadt Erlangen. Schon 20 Jahre nach der Eröffnung gestaltete die kunstsinnige Markgräfin Wilhelmine von Bayreuth das Theater mit dem italienischen Architekten Paolo Gaspari im Rokokostil völlig neu, mit verspielten Logen, aus Holz geschnitzten Bordüren und vergoldeten Quasten. Diese Pracht und besondere Atmosphäre begeistert die Besucher bis heute. Dazwischen liegen 300 Jahre Geschichte. Das Erlanger Markgrafentheater gilt als das älteste, heute noch bespielte Barock- bzw. Rokokotheater Süddeutschlands. Der Streifzug durch die drei Jahrhunderte ist voller bunter Geschichten aus Kunst- und Stadthistorie. Wie steuerte das Theater durch die Zeiten der politischen und ästhetischen Revolutionen? Wie spielen Hightech-Industrie, Universität und Theater in der Stadt Erlangen zusammen und schließlich: Was treiben Elefanten im Schnürboden? Wir werfen einen Blick hinter die Kulissen. Zu Wort kommen dabei Personen, die vor und hinter dem roten Vorhang gewirkt haben. Manche können selbst Auskunft geben, andere müssen wieder zum Sprechen gebracht werden – doch das ist für ein Theater ja kein Problem. Stimme Bayerns in der Welt Die Geburtsstunde des Bayerischen Rundfunks Von Georg Karl Maximilian Schulz Es war die letzte Sendung von "Radio Mu¨nchen", dem Sender der amerikanischen Militärregierung in Bayern und gleichzeitig die Geburtsstunde des BR: Am 25. Januar 1949 ging der Radiosender feierlich in deutsche Hände über. Zum Festakt hatte sich die ganze Prominenz aus Politik und Gesellschaft im Großen Sendesaal des Münchner Funkhauses versammelt. Die Vertreter von Regierung und Rundfunk ließen die Hörer wissen, welche Aufgabe der Bayerische Rundfunk fortan vor allem haben sollte. Der immense Einfluss, den man dem Radio damals zuschrieb, kam nicht von ungefähr. Millionen Menschen allein in Bayern hörten das Programm des BR regelmäßig, um sich zu informieren, zu bilden oder zu unterhalten. Besonders wichtig in der Zeit nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs und des nationalsozialistischen Regimes: Es galt ein staatliches und kulturelles Vakuum zu füllen. So wurde der Bayerische Rundfunk für Bayern wohl zum größten Stifter bayerischer Identität der Nachkriegszeit. Das Feature von Georg Schulz lässt die Geburtsstunde des Bayerischen Rundfunks von vor 70 Jahren noch einmal Revue passieren und beschäftigt sich mit den ideellen Grundlagen dieser größten Kulturinstitution Bayerns.


13:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


13:05 radioFeature (55 Min.)
Big Data – oder die Vermessung des Individuums

Von Gabriele Knetsch BR/WDR 2019 Wiederholung am Sonntag, 21.05 Uhr Als Podcast und in der Bayern 2 App verfügbar

Bis zum Jahr 2020 sollen in China mehr als 600 Millionen Kameras die Bürger permanent überwachen. Computersysteme, ausgestattet mit künstlicher Intelligenz, werten die Bilder ständig aus, analysieren das Verhalten der Menschen. Besonders beängstigend: Alle Chinesen sollen sich dem System der "sozialen Vertrauenswürdigkeit" unterwerfen. Wer sich etwas zu Schulden kommen lässt, wird in öffentlich zugänglichen Datenbanken an den Pranger gestellt. Was klingt wie eine Idee aus George Orwells "1984", ist in China inzwischen gelebte Realität. Auf drei Kontinenten geht Feature-Autorin Gabriele Knetsch der Frage nach: Wird diese Dystopie der Big-Data-Überwachung auch bei uns bald Realität?

Schauplatz Silicon Valley: Wie viele persönliche Daten Facebook über seine Nutzer sammelt, wissen wir spätestens seit dem Cambridge-Analytica-Skandal. Aber das führt im Silicon Valley nicht zu einem Umdenken – im Gegenteil. Viele Gründer basteln an Big Data Anwendungen, um das nächste Facebook zu werden. Sie entwickeln Sprach-, Gesichtserkennungs- und Übersetzungssoftware – angeblich "im Dienste der Menschheit", dabei können sie auch als Spionagesoftware für Geheimdienste, als Überwachungssoftware eingesetzt werden. Schauplatz China: Neben der permanenten Überwachung baut die chinesische Führung an einem neuen Kontrollsystem der Bürger. Über ein gigantisches Social Credit System sammelt der Staat Daten von Bürgern, NGOs und Firmen. Jeder bekommt ein Punkte-Konto. Alles, was die Menschen im Alltag tun, kann so vom Staat bewertet, belohnt oder bestraft werden. Bis 2020 will China das System flächendeckend einführen, derzeit wird es in über 40 Pilotprojekten getestet. Bereits jetzt gibt es Schwarze Listen: Fast 10 Millionen Chinesen wurden vom Ticketkauf für Schnellzug oder Flugzeug vorübergehend ausgeschlossen. Schauplatz Deutschland: Europa gilt weltweit als Region mit hohen Sicherheitsstandards. Doch auch deutsche Strafbehörden greifen immer häufiger auch auf digitale Datenquellen zurück. Neue Polizeigesetze sehen erweiterte Zugriffsrechte auf private Informationen vor. Gesichtserkennung soll im öffentlichen Raum Standard werden. All diese Entwicklungen zeigen: Die Big Data Überwachungsmaschinerie beginnt langsam auch bei uns zu arbeiten.


14:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


14:05 Breitengrad (25 Min.)
Reportagen aus aller Welt

Als Podcast und in der Bayern 2 App verfügbar


14:30 Nahaufnahme (30 Min.)
Die Reportage

Wiederholung vom Freitag, 15.30 Uhr
Als Podcast und in der Bayern 2 App verfügbar


15:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


15:05 Hörspiel (89 Min.)
Wolf Haas: Das Wetter vor 15 Jahren

Das Wetter vor 15 Jahren Von Wolf Haas Mit Felix Römer, Maren Kroymann, Ulli Diehr und Valerie Koch Regie: Oliver Sturm hr/DLF 2018

Seit fünfzehn Jahren studiert Vittorio Kowalski wie besessen die Wetterdaten eines fernen Alpendorfs. Er kennt die Hoch- und Tiefwetterlagen eines jeden Tages auswendig, ist mit den täglichen Luftdruckschwankungen, Niederschlagsmengen und Sonnenstunden vertraut. Dann wird er mit diesem verrückten Spezialwissen sogar Wettkönig bei "Wetten, dass …?". Niemand kann sich dieses Faible erklären. Außer vielleicht ein gewisser Wolf Haas, der die Vorgeschichte des Helden recherchiert und eine Liebesgeschichte entdeckt hat, die es allemal lohnt, als Roman erzählt zu werden, so poetisch und detailreich, dass selbst die Rezensentin sich in ihn zu verlieben scheint. Wolf Haas, geb. 1960 in Maria Alm/Salzburg, Autor. Mehrere Kriminalromane rund um den Detektiv Brenner: "Auferstehung der Toten" (1996), "Der Knochenmann" (1997), "Komm, süßer Tod" (1998), "Silentium!" (1999), "Wie die Tiere" (2001), "Das ewige Leben" (2003), "Der Brenner und der liebe Gott" (2009), "Brennerova" (2014). Weitere Hörspieladaptionen u.a. "Der Knochenmann" (ORF/MDR 2000),"Komm süßer Tod" (ORF/WDR 2002), "Silentium!" (ORF/BR 2005).


16:34 Bayern 2-Playlist (26 Min.)


17:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


17:05 Jazz & Politik (50 Min.)
Politisches Feuilleton

Als Podcast und in der Bayern 2 App verfügbar


17:55 Zum Sonntag (5 Min.)


18:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


18:05 Weltempfänger (25 Min.)


18:30 radioMikro (23 Min.)
radioMikro Ruhestörung

radioMikro Ruhestörung: Pfeif drauf! Hits, Ohrwürmer und ein Weltmeister Von und mit Bernhard Jugel Aus urheberrechtlichen Gründen sind nur ausgewählte Sendungen und Beiträge als Podcast und in der Bayern 2 App verfügbar


18:53 Bayern 2-Betthupferl (7 Min.)
Gutenachtgeschichte für Kinder

Im Gasthaus "Zum blauen Storch" Von Gudrun Schury Erzählt in oberfränkischer Mundart von David Saam Als Podcast ab Sendung verfügbar


19:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


19:05 Zündfunk (55 Min.)
Das Szenemagazin

Diese Sendung zum Nachhören unter: www.bayern2.de/zuendfunk Ausgewählte Beiträge und Interviews als Podcast und in der Bayern 2 App verfügbar


20:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


20:05 radioSpitzen (55 Min.)
Deutscher Kabarett-Preis 2018

Kabarett und Comedy Deutscher Kabarett-Preis 2018 Höhepunkte von der Verleihung am 12. Januar 2019 in der Nürnberger Tafelhalle Wiederholung vom Freitag, 14.05 Uhr Aus urheberrechtlichen Gründen sind nur ausgewählte Beiträge auf bayern2.de als Podcast und in der Bayern 2 App verfügbar

Zum 28. Mal wurde in der Nürnberger Tafelhalle der Deutsche Kabarettpreis verliehen. Der Hauptpreis ging an Jochen Malmsheimer, dessen Gespür für Worte und seine bedingungslose Liebe zur Sprache im deutschsprachigen Kabarett unerreicht ist. Darüber hinaus verfügt er über eine Bühnenpräsenz, die sein Publikum atemlos und überwältigt zurücklässt angesichts eines wahrhaft einzigartigen Humorkünstlers. Der Förderpreisträger Nektarios Vlachopoulos, Poetry Slammer und ehemaliger Lehrer, überzeugt auf der Kabarett-Bühne mit Vielseitigkeit und hohem Tempo. Er unterhält mit anspruchsvollen, sorgsam formulierten und fein ausgearbeiteten Geschichten. Rhythmus und erfrischende Komik komplettieren den überzeugenden Gesamteindruck dieses Newcomers. Über den Sonderpreis durfte sich Anna Mateur, eine der wandlungsfähigsten Künstlerinnen im Kabarettbereich freuen. Ihre atemberaubende Stimme gibt dem Begriff Vokalakrobatik eine neue Bedeutung. Immer überraschend und unberechenbar schöpft sie auf der Bühne aus einem sprudelnden Repertoire an schrägen Ideen und macht sich ihre Songs mit eindrücklichen Interpretationen ganz zu eigen. In den radioSpitzen hören Sie die Höhepunkte der Preisverleihung, die von Mathias Tretter, Preisträger des Jahres 2017, moderiert wurde.


21:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


21:05 Zeit für Bayern (55 Min.)
Akustische Reisen durch Bayerns Regionen

Elefanten im Theater 300 Jahre Erlanger Markgrafentheater Von Tilla Schnickmann Stimme Bayerns in der Welt Die Geburtsstunde des Bayerischen Rundfunks Von Georg Karl Maximilian Schulz Wiederholung von 12.05 Uhr, Bayern 2 Als Podcast und in der Bayern 2 App verfügbar

Elefanten im Theater 300 Jahre Erlanger Markgrafentheater Von Tilla Schnickmann Im Januar 1719 eröffnete der Bayreuther Markgraf Georg Wilhelm das "hochfürstliche Opern-und Comedienhaus" und brachte damit neuen Glanz in die bislang eher nüchterne Hugenottenstadt Erlangen. Schon 20 Jahre nach der Eröffnung gestaltete die kunstsinnige Markgräfin Wilhelmine von Bayreuth das Theater mit dem italienischen Architekten Paolo Gaspari im Rokokostil völlig neu, mit verspielten Logen, aus Holz geschnitzten Bordüren und vergoldeten Quasten. Diese Pracht und besondere Atmosphäre begeistert die Besucher bis heute. Dazwischen liegen 300 Jahre Geschichte. Das Erlanger Markgrafentheater gilt als das älteste, heute noch bespielte Barock- bzw. Rokokotheater Süddeutschlands. Der Streifzug durch die drei Jahrhunderte ist voller bunter Geschichten aus Kunst- und Stadthistorie. Wie steuerte das Theater durch die Zeiten der politischen und ästhetischen Revolutionen? Wie spielen Hightech-Industrie, Universität und Theater in der Stadt Erlangen zusammen und schließlich: Was treiben Elefanten im Schnürboden? Wir werfen einen Blick hinter die Kulissen. Zu Wort kommen dabei Personen, die vor und hinter dem roten Vorhang gewirkt haben. Manche können selbst Auskunft geben, andere müssen wieder zum Sprechen gebracht werden – doch das ist für ein Theater ja kein Problem. Stimme Bayerns in der Welt Die Geburtsstunde des Bayerischen Rundfunks Von Georg Karl Maximilian Schulz Es war die letzte Sendung von "Radio Mu¨nchen", dem Sender der amerikanischen Militärregierung in Bayern und gleichzeitig die Geburtsstunde des BR: Am 25. Januar 1949 ging der Radiosender feierlich in deutsche Hände über. Zum Festakt hatte sich die ganze Prominenz aus Politik und Gesellschaft im Großen Sendesaal des Münchner Funkhauses versammelt. Die Vertreter von Regierung und Rundfunk ließen die Hörer wissen, welche Aufgabe der Bayerische Rundfunk fortan vor allem haben sollte. Der immense Einfluss, den man dem Radio damals zuschrieb, kam nicht von ungefähr. Millionen Menschen allein in Bayern hörten das Programm des BR regelmäßig, um sich zu informieren, zu bilden oder zu unterhalten. Besonders wichtig in der Zeit nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs und des nationalsozialistischen Regimes: Es galt ein staatliches und kulturelles Vakuum zu füllen. So wurde der Bayerische Rundfunk für Bayern wohl zum größten Stifter bayerischer Identität der Nachkriegszeit. Das Feature von Georg Schulz lässt die Geburtsstunde des Bayerischen Rundfunks von vor 70 Jahren noch einmal Revue passieren und beschäftigt sich mit den ideellen Grundlagen dieser größten Kulturinstitution Bayerns.


22:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


22:05 Eins zu Eins. Der Talk (55 Min.)
Eine Stunde, zwei Menschen

Wiederholung vom Freitag, 16.05 Uhr
Als Podcast und in der Bayern 2 App verfügbar


23:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


23:05 – 24:00 Nachtmix (55 Min.)
Mit Karl Bruckmaier

Deutsch-deutsche Aufräumarbeiten Musik von Gudrun Gut, Hochzeitskapelle und Coconami Seit die Welt so klitzeklein geworden ist, liegt Okinawa natürlich gleich hinter Erlangen, aber das führt auch dazu, dass man die Musik, die quasi vor der Haustür gemacht wird, ein wenig vernachlässigt: Dies soll heute im NMX ein wenig wiedergutgemacht werden: Neben Wiener Queer-Punks und Nürnberger Super-Groupies darf dann trotzdem Madonna ihre autogetunte Stimme erheben …und alles wird Gudrun Gut.

*

Sonntag, 20. Januar 2019


00:00 Nachrichten, Wetter (5 Min.)


00:05 radioJazznacht (115 Min.)
Mit Peter Veit

Neues aus den Jazz-Charts


02:00 Nachrichten, Wetter (3 Min.)


02:03 Das ARD-Nachtkonzert (II) (117 Min.)

Heitor Villa-Lobos: Symphonie Nr. 2 – "Ascenção" (SWR Radio-Sinfonieorchester Stuttgart: Carl St. Clair); Antonio Vivaldi: Sonate c-Moll, R 53 (Paul Goodwin, Oboe; Susan Sheppard, Violoncello; Nigel North, Erzlaute; John Toll, Cembalo); Georg Joseph Vogler: Symphonie d-Moll (London Mozart Players: Matthias Bamert); Edvard Grieg: Lyrische Stücke, op. 43 (Gerhard Oppitz, Klavier); John Williams: "Escapades" (Jan Schulte-Bunert, Saxophon; Neue Philharmonie Westfalen: Heiko Mathias Förster)


04:00 Nachrichten, Wetter (3 Min.)


04:03 Das ARD-Nachtkonzert (III) (55 Min.)

Joseph Haydn: Streichquartett B-Dur, op. 64, Nr. 3 (Quatuor Mosaïques); Felix Mendelssohn Bartholdy: Symphonie Nr. 5 D-Dur – "Reformations-Symphonie" (hr-Sinfonieorchester: Eliahu Inbal); Francis Poulenc: "Mélancolie" (Alexandre Tharaud, Klavier)


04:58 Impressum (2 Min.)


05:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (3 Min.)


05:03 BR-Heimatspiegel (57 Min.)
Mit Volksmusik gut in den Tag


06:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


06:05 BR-Heimatspiegel (40 Min.)
Moderation: Karin Schubert

Mit Karin Schubert Zur Einstimmung auf den Tag: Mit Volksmusik aus Bayern und mit Moderatoren, die in Bayern daheim sind. Volkskundliches und Brauchtum finden hier ihren Platz, doch darüber wird auch der Blick auf die Gegenwart nicht verstellt. 7.00 Nachrichten, Wetter, Verkehr


06:45 Positionen (15 Min.)
Religions- und Weltanschauungs-Gemeinschaften

Heute: Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde


07:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


07:05 radioMikro (55 Min.)
Magazin

Das radioMikro Lachlabor: Was kann man mit Spaghetti machen außer essen? Von und mit Tina Gentner und Mischa Drautz 7.30 Sonntagshuhn: "Aufheitern" Von Carola Zinner Lotto macht, was sie will: Autofahren von Annika Reich, mit Caroline Ebert Der kleine Herr Armin: Heiltränen Von Laura Feuerland, Helmut Stange Aus urheberrechtlichen Gründen sind nur ausgewählte Sendungen und Beiträge als Podcast und in der Bayern 2 App verfügbar


08:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


08:05 Katholische Welt (25 Min.)
Klosterherbergen an der ligurischen Küste

Madonnen blicken über das Meer Die Klosterherbergen an der ligurischen Küste Von Dorette Deutsch Als Podcast und in der Bayern 2 App verfügbar

Die Cinque Terre an der ligurischen Küste sind ein beeindruckendes Beispiel für das Zusammenspiel von Mensch und Natur, entstanden vor bis zu tausend Jahren um Heiligtümer und Pilgerherbergen. Als einmaliges Landschaftskunstwerk wurden die fünf Dörfer in den neunziger Jahren UNESCO-Weltkulturerbe und durch den Nationalpark Cinque Terre weltweit bekannt: Damit wurden die fünf Orte Ziel des Massentourismus mit verheerenden Folgen für die ganze Landschaft. In den Dörfern zählt vor allem das schnelle Geld, ohne Rücksicht, welchen Schaden dieses Landschaftskunstwerk nimmt, das inzwischen kaum jemand noch bestellen will. Lediglich die "Santuari" sind die letzten Bastionen gegen die Auswüchse des Tourismus. Entstanden waren sie als Pilgerherbergen an der alten Via Franchigena, die nach Rom führte. Im 11. Jahrhundert, als die Küste noch von Piratenüberfällen bedroht war, wurden in der Nähe der Heiligtümer die ersten Ansiedlungen errichtet und Terrassen kultiviert. Bis heute sind diese Klosterherbergen Orte der Begegnung, die auch an die Geschichte der Landschaft erinnern: Herbergen, die Besucher aufnehmen, wo sich Menschen in innerer Einkehr zusammenfinden. Das Kapuzinerkloster in Monterosso bietet Aufenthalte mit spirituellen Exerzitien und setzt sich für den Erhalt der Landschaft ein. Auch die Heiligtümer von Reggio und Soviore erzählen von der Geschichte der Landschaft und ihrer spirituellen Dimension. Für Caritas-Leiter Don Franco Martini sind die Heiligtümer der Cinque Terre Orte einer besonderen Schönheit und Ausdruck einer Spiritualität, die direkt zu Gott führt.


08:30 Evangelische Perspektiven (30 Min.)
Das Katharinen-Kloster im Sinai

Zwischen Engeln und Dämonen Das Katharinen-Kloster im Sinai Von Corinna Mühlstedt Als Podcast und in der Bayern 2 App verfügbar

Es gilt als das älteste Kloster der Christenheit: Das Katharinen-Kloster in der Wüste Sinai. Die mächtige Anlage liegt zu Füssen jenes Berges, an dem nach Überlieferungen der Prophet Mose Gott begegnete und die Zehn Gebote erhielt. Seit mehr als eineinhalb Jahrtausenden leben hier christliche Eremiten und Mönche eine tiefe Spiritualität, zu der Erfahrungen mit dem Göttlichen ebenso gehören wie der Kampf gegen Dämonen. Oft wurde das Kloster von feindlichen Truppen bedroht. Ein Schutzbrief, der dem Propheten Mohammed zugeschrieben wird, rettete den Mönchen mehrfach das Leben. Muslimische Beduinen vom Stamm der Jebeliya sind seit Urzeiten Freunde und Beschützer des Klosters. Als vor einigen Jahren islamische Extremisten gegen Santa Katharina vorgingen, standen die Beduinen an der Seite der Mönche. Heute lässt die ägyptische Regierung den Ort vom Militär bewachen, aus Angst vor Übergriffen des IS, dessen Kämpfer im Nordosten des Sinai lauern. "Die Dämonen der Wüste bleiben präsent", meinen die Mönche nachdenklich, "sie ändern im Lauf der Zeit nur ihr Gesicht". Die Autorin hat das griechisch-orthodoxe Kloster besucht und sich von seinen Bewohnern ihre spannende Geschichte erzählen lassen: ihre Erfahrungen mit Gott und den Dämonen.


09:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


09:05 Bayern 2 am Sonntagvormittag (175 Min.)
Moderation: Barbara Leidl
Sonntagsbeilage: Kultur. Alltag. Feuilleton.

10.00 / 11.00 Nachrichten, Wetter, Verkehr


12:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


12:05 kulturWelt (25 Min.)


12:30 radioTexte – Das offene Buch (30 Min.)
"Man möchte immer weinen und lachen"

Der berühmte Romanist und Geschwister-Scholl-Preisträger Victor Klemperer über die "Bierherzen" der Bayern, die Revolution in München 1919, Kurt Eisner und andere. Lesung mit Burghart Klaußner


13:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


13:05 radioReisen (55 Min.)
Einfach woanders sein

Wiederholung am Montag, 14.05 Uhr
Als Podcast und in der Bayern 2 App verfügbar


14:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


14:05 Diwan (55 Min.)
Das Büchermagazin

Als Podcast und in der Bayern 2 App verfügbar


15:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


15:05 Hörspiel (55 Min.)
Michail Bulgakow: Meister und Margarita (2/12)

Meister und Margarita (2/12) Von Michail Bulgakow Aus dem Russischen von Alexander Nitzberg Erzähler 1 – Michael Rotschopf Korowjew – Wolfram Berger Prof. Strawinski – Felix von Manteuffel Iwan – Milan Peschel Ferner: Dietmar Bär, Jeanette Spassova, Samuel Finzi, Thomas Thieme, Jens Harzer, Margit Bendokat, Caroline Ebner, Stephan Zinner, Steffen Scheumann, Johannes Silberschneider, Hendrik Arnst, Christiane Roßbach und Natali Seelig Komposition, Bearbeitung und Regie: Klaus Buhlert BR 2014 Als Podcast verfügbar im Hörspiel Pool Wiederholung am Montag, 20.05 Uhr

Eine fantastische Abenteuergeschichte, eine Liebesgeschichte, eine philosophische Parabel über Gut und Böse sowie über die Macht und Ohnmacht der Kunst, eine Groteske über die russische Bürokratie – ein "russischer Faust". Viele lasen den Roman nach seinem Erscheinen 1966/67 in der Sowjetunion und lernten ihn auswendig. Die verhexte Wohnung Nr. 50 in der Sadowaja 302 b, in der Bulgakow selbst von 1921 bis 1924 lebte, wurde zur Pilgerstätte. Diese Wohnung ist auch ein zentraler Handlungsort des Romans, von dem aus der schwarze Magier Woland die Stadt Moskau auf den Kopf stellt. Er lässt Frauen plötzlich in Unterwäsche auf der Straße stehen, zaubert Geld herbei, das sich kurz darauf in Konfetti verwandelt und befördert lästige Personen binnen Sekunden in die Ferne – oder in die Psychiatrie. Auch seine Begleiter, allen voran ein großer, auf den Hinterbeinen gehender und sprechender Kater, stehen ihm, was ihre Scherze angeht, in nichts nach. In dieser phantastischen und grotesken Moskauer Teufelsgeschichte liegen Wahn und Wirklichkeit nah beieinander. Bulgakow zeichnet eine Gesellschaft, die haltlos und ohne Orientierung ist: Die Menschen stehen stundenlang in allgegenwärtigen Warteschlangen, leben in verdreckten Gemeinschaftswohnungen und sprechen eine Sprache des Misstrauens. Sie verlieren Körperteile, lösen sich auf, verschwinden, fallen ins Bodenlose. Tote werden zum Leben erweckt. Der Moskauer Handlungsstrang wird durch einen zweiten Strang unterbrochen, in dem es um die Verurteilung des Jeschua Ha-Nozri durch den römischen Prokurator Pontius Pilatus geht. Pilatus leidet an Migräne, misstraut den Menschen, liebt nur seinen Hund, hasst das schwül-heiße Jerschalajim und denkt daran, sich das Leben zu nehmen. Dass er diesen gutmütigen, aber auch unterhaltsamen jungen Mann zum Tod am Kreuz verurteilen soll, missfällt ihm. Er ist jedoch dazu verpflichtet – und so wird Jeschua auf den "Kahlen Berg" gebracht – in der russischen Literatur der Ort für Hexensabbat und Teufelstanz. Diese Erzählstränge unterscheiden sich sprachlich sehr deutlich und werden von Romanbeginn an miteinander verschränkt. Nach etwa zweihundert Seiten tritt der Urheber des Romans im Roman auf: der Meister, ein Ende dreißigjähriger, ehemaliger Schriftsteller. Einst hatte er als hochgebildeter Historiker in einem Moskauer Museum gearbeitet, jetzt aber sitzt er in der Irrenanstalt. Die Veröffentlichung einiger Kapitel seines Meisterwerks erregte jedoch so viel öffentliches Ärgernis, dass er in Wahnsinn verfiel. Seine Geliebte, die verheiratete wohlhabende Margarita, hat er seitdem nicht wiedergesehen. Sie vermissen einander – und so lässt sich die an Abenteuern interessierte Margarita auf einen faustischen Vertrag mit einem Assistenten Wolands ein. Der Teufel will in der Sadojawa 302 b, Wohnung 50, einen Ball geben und lässt dafür Margarita als Ballkönigin anwerben.

Verjüngungscremes und eine Flugsalbe verwandeln Margarita in eine fliegende Hexe, die ihre heikle Aufgabe beim Ball so souverän meistert, dass ihr Woland das Wiedersehen mit ihrem geliebten Meister ermöglicht. "Meister und Margarita" zeigt das Diabolische im Alltag der Diktatur, wobei sich Bulgakows Kritik weniger gegen den Diktator Stalin richtete als gegen das bürokratische System der Sowjetunion, in dem er als Schriftsteller durch Zensur erniedrigt wurde. Bulgakow beschreibt diesen Kampf des Individuums als einen Hexentanz, der sich ausdrückt durch verfemte Literatur und menschliche Liebe, die den Tod zu überwinden vermag.


16:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


16:05 Eins zu Eins. Der Talk (55 Min.)
Gast: Franz Xaver Bogner, Regisseur

Ursula Heller im Gespräch mit Franz Xaver Bogner, Regisseur Als Podcast und in der Bayern 2 App verfügbar

Seine Figuren stammen mitten aus dem bayerischen Leben und seit "Irgendwie und Sowieso" gilt er selbst als Kult-Regisseur. Am 15. Januar 2019 feiert Franz Xaver Bogner seinen 70. Geburtstag. Wir wiederholen ein Gespräch mit ihm aus dem Jahr 2008. Komische Serien statt Dokumentarfilme "Irgendwie und Sowieso" spielte auf dem Lande. Danach, in "Café Meineid" und "München 7", gab die Landeshauptstadt die passende Kulisse ab. Auch diese Serien von Franz Xaver Bogner wurden Zuschauererfolge. Dabei war Bogners erstes Ziel der Dokumentarfilm – bis er merkte, dass seine Stärke nicht im Dokumentieren liegt und seine Geschichten immer auch nach der komödiantischen Form verlangen. Regisseur mit langem Atem In "Eins zu Eins. Der Talk" mit Ursula Heller sprach der Grimme-Preisträger Franz Xaver Bogner 2008 über sein Leben und seine Arbeit als Regisseur mit langem Atem.


17:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


17:05 radioDoku (25 Min.)
Die Kongo-Prinzessin (4/5)

Die Kongo-Prinzessin (4/5) Die Flucht Von Lorenz Schröter WDR 2018 Als Podcast verfügbar

Aus dem Nichts erscheint die attraktive Kongolesin Odette Maniema mit ihrem neunjährigen Sohn Max in Frankfurt am Main. Innerhalb kürzester Zeit avanciert die Adelige zurSociety-Lady. Banker und Anwälte gehen bei ihr ein und aus. In Frankfurt schmückt man sich gern mit der modebewussten jungen Frau, die Gold und Diamanten liebt. Auch die Boulevard-Presse reißt sich um sie. Der Prinzessin werden beste Kontakte zum kongolesischen Präsidenten nachgesagt. Außerdem soll sie eine Coltan-Mine im Osten des Kongo besitzen. Odette Maniema wird zur Honorarkonsulin der Demokratischen Republik Kongo ernannt und trägt den Titel einer Friedensbotschafterin für Afrika. Auf Wohltätigkeitsveranstaltungen sammelt sie Geld für arme Kinder in Deutschland und im Kongo. Doch dann kommt es zum Skandal. Die vornehme Gesellschaft lässt die Märchenprinzessin einfach fallen. Aber so leicht lässt sich eine Prinzessin nicht unterkriegen. Folge 4: Die Flucht Gegen die Geschäftsfrau Odette Maniema wird ermittelt. Nicht nur die Gläubiger verlangen ihr Geld, sie wird auch mit internationalem Haftbefehl gesucht. Über Nacht flieht sie in den Kongo. 2016 vermeldet eine deutsche Zeitung ihr Ableben dort. Viele ihrer Freunde und geschädigten Geschäftspartner bezweifeln jedoch ihren Tod.


17:30 Bayern 2-Playlist (30 Min.)


18:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


18:05 Kulturjournal (85 Min.)
Kritik. Dialog. Essay

Als Podcast und in der Bayern 2 App verfügbar


19:30 Musik für Bayern (30 Min.)
Klassik, Pop und Jazz – Selbst gemacht!

Konzertante Blasmusik Fränkische Dirigenten & Komponisten Oskar Schwab - Musikfachmann und Netzwerker

Ein Musikschulleiter in der ländlichen Region hat vielschichtige Aufgaben. Grundsätzlich sollte er ein Netzwerker sein, der seine Fühler nach allen Seiten auszustrecken versteht. Ein Sympathieträger, der viele und vor allem die richtigen Leute kennt. Nicht nur die Politiker und Geldgeber, sondern auch diejenigen, die in zweiter oder dritter Reihe stehen und ebenso sehr wichtig sind, damit Projekte und Aktionen erfolgreich sind und werden. Und ganz nebenbei soll der Leiter einer musikalischen Einrichtung natürlich auch ein ausgesprochener Musikfachmann sein. Oskar Schwab ist so ein Musikfachmann und Netzwerker, wie er im Buche steht. "… weiß nicht, aber fragen Sie doch mal den Schwabs Oskar, der weiß das …" Wie oft dieser Satz wohl schon gefallen ist an der Mainschleife? Und tatsächlich hat der ehemalige Militärmusiker zumeist, in jedem Fall sehr oft, einen Kontakt oder zumindest eine gute Idee im Gepäck, um das eine oder andere Problem anzugehen. Seit 25 Jahren leitet Oskar Schwab die Musikschule Volkacher Mainschleife e.V. und bewegt sich ständig im Spagat zwischen Schülerinnen und Schüler, Lehrerkollegium, Eltern, Stadtrat und Bürgermeister, aber auch die Zusammenarbeit mit dem Verband Bayerischer Sing- und Musikschulen, dem Nordbayerischen Musikbund oder dem Bayerischen Blasmusikverband ist Teil der täglichen Arbeit des Musikschulleiters. Oskar Schwab hat das Jugendblasorchester, als Nachwuchsorchester der Stadtkapelle, von Beginn an mit aufgebaut und als erster Dirigent musikalisch geformt. Heute feiert dieses Blasorchester 40-jähriges Bestehen und ist als Sinfonisches Blasorchester Volkach das musikalische Aushängeschild der fränkischen Weinstadt schlechthin. Werner Aumüller stellt den Musikfachmann und Netzwerker Oskar Schwab vor.


20:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


20:05 Bayerisches Feuilleton (55 Min.)
Bayerische Kraftplätze: Der Kiosk

Bayerische Kraftplätze: Der Kiosk Von Markus Metz Wiederholung vom Samstag, 8.05 Uhr Als Podcast und in der Bayern 2 App verfügbar


21:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


21:05 radioFeature (55 Min.)
Big Data – oder die Vermessung des Individuums

Von Gabriele Knetsch BR/WDR 2019 Wiederholung vom Samstag, 13.05 Uhr Als Podcast und in der Bayern 2 App verfügbar

Bis zum Jahr 2020 sollen in China mehr als 600 Millionen Kameras die Bürger permanent überwachen. Computersysteme, ausgestattet mit künstlicher Intelligenz, werten die Bilder ständig aus, analysieren das Verhalten der Menschen. Besonders beängstigend: Alle Chinesen sollen sich dem System der "sozialen Vertrauenswürdigkeit" unterwerfen. Wer sich etwas zu Schulden kommen lässt, wird in öffentlich zugänglichen Datenbanken an den Pranger gestellt. Was klingt wie eine Idee aus George Orwells "1984", ist in China inzwischen gelebte Realität. Auf drei Kontinenten geht Feature-Autorin Gabriele Knetsch der Frage nach: Wird diese Dystopie der Big-Data-Überwachung auch bei uns bald Realität?

Schauplatz Silicon Valley: Wie viele persönliche Daten Facebook über seine Nutzer sammelt, wissen wir spätestens seit dem Cambridge-Analytica-Skandal. Aber das führt im Silicon Valley nicht zu einem Umdenken – im Gegenteil. Viele Gründer basteln an Big Data Anwendungen, um das nächste Facebook zu werden. Sie entwickeln Sprach-, Gesichtserkennungs- und Übersetzungssoftware – angeblich "im Dienste der Menschheit", dabei können sie auch als Spionagesoftware für Geheimdienste, als Überwachungssoftware eingesetzt werden. Schauplatz China: Neben der permanenten Überwachung baut die chinesische Führung an einem neuen Kontrollsystem der Bürger. Über ein gigantisches Social Credit System sammelt der Staat Daten von Bürgern, NGOs und Firmen. Jeder bekommt ein Punkte-Konto. Alles, was die Menschen im Alltag tun, kann so vom Staat bewertet, belohnt oder bestraft werden. Bis 2020 will China das System flächendeckend einführen, derzeit wird es in über 40 Pilotprojekten getestet. Bereits jetzt gibt es Schwarze Listen: Fast 10 Millionen Chinesen wurden vom Ticketkauf für Schnellzug oder Flugzeug vorübergehend ausgeschlossen. Schauplatz Deutschland: Europa gilt weltweit als Region mit hohen Sicherheitsstandards. Doch auch deutsche Strafbehörden greifen immer häufiger auch auf digitale Datenquellen zurück. Neue Polizeigesetze sehen erweiterte Zugriffsrechte auf private Informationen vor. Gesichtserkennung soll im öffentlichen Raum Standard werden. All diese Entwicklungen zeigen: Die Big Data Überwachungsmaschinerie beginnt langsam auch bei uns zu arbeiten.


22:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


22:05 Zündfunk Generator (55 Min.)
Das Comeback des Jazz: Neue Szenen und alte Helden

Das Comeback des Jazz: Neue Szenen und alte Helden Von Judith Schnaubelt Diese Sendung zum Nachhören unter: www.bayern2.de/zuendfunk Als Podcast und in der Bayern 2 App verfügbar

Ganz weg war der Jazz ja nie. Aber jetzt spielen ihn junge Musiker wieder verstärkt. Und ein jüngeres Publikum, Musikfans unter 30 Jahre alt, interessiert sich wieder sehr für Jazz, wie es die BBC in diesem Sommer analysiert hat. Ja, es gäbe geradezu eine "Renaissance des Jazz" und dazu eine neue Jugendbewegung. Als die Sons of Kemet im November in München spielten, hat deren Gründer Shabaka Hutchings, einer der bekanntesten Saxofonisten der jüngeren Londoner Jazzszene, für den Zündfunk Generator seine Meinung zum "Revival des Jazz" kundgetan: "Man spricht heute immer von der "neuen Jazzszene", was mich etwas belustigt, denn ich war bereits 2008 mit meinem Studium an der Musikhochschule fertig. Und schon vorher habe ich ständig bei Konzerten mitgespielt. Damals waren schon viele Jazzmusiker unterwegs, besonders im Umfeld des "Babel"-Label. Sie haben alle experimentelle und wirklich visionäre Musik produziert. Allerdings hatte die Musik keinen Zugang zu einem jungen, ganz vielfältigen Publikum und den haben die Jazzer von heute. Was also als die "Neue Jazzszene" gilt, ist das Ergebnis von jahrelanger harter Aufbauarbeit und Identitätsbildung." So ähnlich sehen das auch andere Musiker. Jüngere wie Kamasi Washington aus Los Angeles, Makaya McCraven oder Ben Lamar aus Chicago; und auch ältere Größen des Jazz wie David Murray aus Kalifornien. Es gilt sowieso nicht nur neueste Trends zu konstatieren in diesem Zündfunk Generator. No. Let's also talk about that beautiful thing called JAZZ.


23:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


23:05 – 24:00 Nachtmix (55 Min.)

*

Montag, 21. Januar 2019


00:00 Nachrichten, Wetter (5 Min.)


00:05 Das ARD-Nachtkonzert (I) (115 Min.)
präsentiert von BR-Klassik

Max Bruch: Symphonie Nr. 2 f-Moll (Staatskapelle Weimar: Michael Halász); Hanns Eisler: Vier Stücke, op. 13 (Hilmar Thate, Sprecher; Ekkehard Wagner, Tenor; Rudi Liebetrau, Schlagzeug; Rundfunkchor Leipzig: Horst Neumann); Friedrich Schneider: Klaviertrio Es-Dur, op. 38 (TrioSono); Richard Strauss: "Sinfonia domestica", op. 53 (MDR Sinfonieorchester: Kristjan Järvi)


02:00 Nachrichten, Wetter (3 Min.)


02:03 Das ARD-Nachtkonzert (II) (117 Min.)

Georg Friedrich Händel: "Gloria in excelsis Deo" (Lorin Wey, Knabensopran; Clemencic Consort: René Clemencic); Antonio Rosetti: Partita F-Dur – "La chasse" (Amphion Wind Ensemble); Josquin Desprez: "Miserere mei, Deus" (La Chapelle Royale: Philippe Herreweghe); Franz Berwald: Klaviertrio Nr. 1 Es-Dur (The Seraphin Trio); Hector Berlioz: "Te Deum", op. 22 (Keith Lewis, Tenor; Matthias Eisenberg, Orgel; Kinder und Jugendchor des Hessischen Rundfunks; Vokalensemble Frankfurt; Bachchor und Currende der Christuskirche Mainz; hr-Sinfonieorchester: Eliahu Inbal)


04:00 Nachrichten, Wetter (3 Min.)


04:03 Das ARD-Nachtkonzert (III) (55 Min.)

Joseph Jongen: Harfenkonzert, op. 129 (Anneleen Lenaerts, Harfe; Brüsseler Philharmoniker: Michel Tabachnik); Gabriel Fauré: Drei Romanzen, op. 17 (Jean-Philippe Collard, Klavier); Louis Spohr: Symphonie Nr. 6 G-Dur – "Historische" (NDR Radiophilharmonie: Ton Koopman)


04:58 Impressum (2 Min.)


05:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (3 Min.)


05:03 BR-Heimatspiegel (57 Min.)
Mit Volksmusik gut in den Tag


06:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


06:05 radioWelt (145 Min.)
Magazin am Morgen

mit Gedanken zum Tag
6.30 / 7.30 Kurznachrichten, Wetter, Verkehr
7.00 / 8.00 Nachrichten, Wetter, Verkehr
7.28 Werbung
Ausgewählte Beiträge und Interviews als Podcast
und in der Bayern 2 App verfügbar


08:30 kulturWelt (30 Min.)
Aktuelles Feuilleton

Als Podcast verfügbar
sowie ausgewählte Beiträge in der Bayern 2 App


09:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


09:05 radioWissen (55 Min.)
Hauptantrieb Nahrung

Not und Brot Weltgeschichte des Backens Käseland Allgäu Geschichteder Milchwirtschaft Das Kalenderblatt 21.1.1781 Friedrich der Große verbietet Kaffee-Rösten Von Brigitte Kohn Als Podcast und in der Bayern 2 App verfügbar


10:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


10:05 Notizbuch (115 Min.)
Designerstücke aus dem Knast

Nah dran: Haftsache – Designerstücke aus dem Knast Von Monika Köstlin und anderes 11.00 Nachrichten, Wetter, Verkehr 11.56 Werbung Ausgewählte Beiträge als Podcast und in der Bayern 2 App verfügbar


12:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


12:05 Tagesgespräch (55 Min.)
Hörerforum

Telefon: 0800 – 94 95 95 5 gebührenfrei E-Mail: tagesgespraech@bayern2.de Internet: www.br.de/tagesgespraech Zeitgleich mit ARD-alpha Als Podcast und in der Bayern 2 App verfügbar


13:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


13:05 radioWelt (25 Min.)
Magazin am Mittag

Ausgewählte Beiträge und Interviews als Podcast
und in der Bayern 2 App verfügbar


13:30 Bayern 2-regionalZeit (30 Min.)
Hören, was in Stadt und Land passiert

Getrennte Ausstrahlung in zwei Regionen
Aktuelles aus Südbayern Aktuelles aus Franken *
* Als Podcast verfügbar


14:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


14:05 radioReisen (55 Min.)
Einfach woanders sein

Wiederholung vom Sonntag, 13.05 Uhr
Als Podcast und in der Bayern 2 App verfügbar


15:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


15:05 radioWissen am Nachmittag (55 Min.)
Kalender und Manieren

Die Frühgeschichte unseres Kalenders Zeit und Fest Kulturgeschichte der guten Manieren Von Anstand und Benimm Das Kalenderblatt 21.1.1781 Friedrich der Große verbietet Kaffee-Rösten Von Brigitte Kohn Als Podcast und in der Bayern 2 App verfügbar

Die Frühgeschichte unseres Kalenders – Zeit und Fest Autor: Michael Reitz / Regie: Wie selbstverständlich gehen wir davon aus, dass unsere Woche mit dem Montag beginnt, das neue Jahr mit dem Monat Januar, und das wir im Dezember das alte verabschieden. Bis es soweit war, dass wir uns alle verbindlich an nur eine Zeitrechnung und Kalenderordnung halten, mussten einige Hürden genommen werden. Unser heutiger Kalender geht auf Papst Gregor XIII. zurück, der den bis dahin gültigen julianischen Kalender ersetzte. Doch wie kam es dazu, dass er im Laufe der Zeit weltweit für internationale Beziehungen und den zwischenstaatlichen Handel verbindlich wurde? Zumal in der jüdischen und islamischen Tradition eine vollkommene andere Zeitrechnung vorherrscht. Wie entstanden unsere Wochen- und Monatsnamen? Was bedeutet es, dass unser Fremdwort "Kalender" aus dem lateinischen Verb "calare" für "ausrufen" kommt? Und: warum feiern wir Silvester? Kulturgeschichte der guten Manieren – Von Anstand und Benimm Autorin: Ulrike Rückert /

Regie: Julia Roberts macht alles richtig: Serviette auf dem Schoß, Rücken gerade. Auf Shrimp-Gabeln und Salatgabeln ist sie bestens vorbereitet. Doch der Kellner serviert Gänseleber auf Toast. Verstört inspiziert sie das Besteck neben ihrem Teller. Der alte Herr am Tisch bemerkt ihre Not. "Ich weiß nicht, wie es Ihnen geht," sagt er, "aber ich habe nie kapiert, welche wozu gehört." Und nimmt ein Toastdreieck mit den Fingern. Gerettet! Aber schon folgt die nächste Katastrophe: Schnecken. Als Julia Roberts endlich ein Gehäuse mit der Zange gepackt hat und das Tierchen herauszieht, flutscht es in hohem Bogen davon. Blitzschnell fängt der Kellner es auf, nimmt sofort wieder Haltung an und bemerkt: "Das passiert ständig!" – Die Restaurantszene aus "Pretty Woman" ist eine Paradelektion in Sachen Benimm und Anstand: Benimmregeln sind ein Minenfeld für Uneingeweihte, und das ist durchaus Absicht. Aber wichtiger ist der Anstand, andere nicht zu beschämen. Moderation: Redaktion: Thomas Morawetz Unter dieser Adresse finden Sie die Manuskripte

von radioWissen: http://br.de/s/5AgZ83


16:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


16:05 Eins zu Eins. Der Talk (55 Min.)
Eine Stunde, zwei Menschen

Wiederholung um 22.05 Uhr
Als Podcast und in der Bayern 2 App verfügbar


17:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


17:05 radioWelt (55 Min.)
Magazin am Abend

17.23 Werbung
17.25 Börsengespräch
17.30 Kurznachrichten, Wetter, Verkehr
Ausgewählte Beiträge und Interviews als Podcast
und in der Bayern 2 App verfügbar


18:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


18:05 IQ – Wissenschaft und Forschung (25 Min.)
Magazin

Als Podcast und in der Bayern 2 App verfügbar


18:30 radioMikro (23 Min.)
Magazin für Kinder

Winter-Experimente Von Christopher Mann Heizung von innen – Getränketipps für den Winter Von Katrin Stadler Aus urheberrechtlichen Gründen sind nur ausgewählte Sendungen und Beiträge als Podcast und in der Bayern 2 App verfügbar


18:53 Bayern 2-Betthupferl (7 Min.)
Gutenachtgeschichte für Kinder

Die Nagzahns
Von Brigitte Endres Erzählt von Stefan Wilkening
Als Podcast ab Sendung verfügbar


19:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


19:05 Zündfunk (55 Min.)
Das Szenemagazin

Diese Sendung zum Nachhören unter: www.bayern2.de/zuendfunk Ausgewählte Beiträge und Interviews als Podcast und in der Bayern 2 App verfügbar


20:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


20:05 Hörspiel (55 Min.)
Michail Bulgakow: Meister und Margarita (2/12)

Meister und Margarita (2/12) Von Michail Bulgakow Aus dem Russischen von Alexander Nitzberg Erzähler 1 – Michael Rotschopf Korowjew – Wolfram Berger Prof. Strawinski – Felix von Manteuffel Iwan – Milan Peschel Ferner: Dietmar Bär, Jeanette Spassova, Samuel Finzi, Thomas Thieme, Jens Harzer, Margit Bendokat, Caroline Ebner, Stephan Zinner, Steffen Scheumann, Johannes Silberschneider, Hendrik Arnst, Christiane Roßbach und Natali Seelig Komposition, Bearbeitung und Regie: Klaus Buhlert BR 2014 Als Podcast verfügbar im Hörspiel Pool Wiederholung vom Sonntag, 15.05 Uhr

Eine fantastische Abenteuergeschichte, eine Liebesgeschichte, eine philosophische Parabel über Gut und Böse sowie über die Macht und Ohnmacht der Kunst, eine Groteske über die russische Bürokratie – ein "russischer Faust". Viele lasen den Roman nach seinem Erscheinen 1966/67 in der Sowjetunion und lernten ihn auswendig. Die verhexte Wohnung Nr. 50 in der Sadowaja 302 b, in der Bulgakow selbst von 1921 bis 1924 lebte, wurde zur Pilgerstätte. Diese Wohnung ist auch ein zentraler Handlungsort des Romans, von dem aus der schwarze Magier Woland die Stadt Moskau auf den Kopf stellt. Er lässt Frauen plötzlich in Unterwäsche auf der Straße stehen, zaubert Geld herbei, das sich kurz darauf in Konfetti verwandelt und befördert lästige Personen binnen Sekunden in die Ferne – oder in die Psychiatrie. Auch seine Begleiter, allen voran ein großer, auf den Hinterbeinen gehender und sprechender Kater, stehen ihm, was ihre Scherze angeht, in nichts nach. In dieser phantastischen und grotesken Moskauer Teufelsgeschichte liegen Wahn und Wirklichkeit nah beieinander. Bulgakow zeichnet eine Gesellschaft, die haltlos und ohne Orientierung ist: Die Menschen stehen stundenlang in allgegenwärtigen Warteschlangen, leben in verdreckten Gemeinschaftswohnungen und sprechen eine Sprache des Misstrauens. Sie verlieren Körperteile, lösen sich auf, verschwinden, fallen ins Bodenlose. Tote werden zum Leben erweckt. Der Moskauer Handlungsstrang wird durch einen zweiten Strang unterbrochen, in dem es um die Verurteilung des Jeschua Ha-Nozri durch den römischen Prokurator Pontius Pilatus geht. Pilatus leidet an Migräne, misstraut den Menschen, liebt nur seinen Hund, hasst das schwül-heiße Jerschalajim und denkt daran, sich das Leben zu nehmen. Dass er diesen gutmütigen, aber auch unterhaltsamen jungen Mann zum Tod am Kreuz verurteilen soll, missfällt ihm. Er ist jedoch dazu verpflichtet – und so wird Jeschua auf den "Kahlen Berg" gebracht – in der russischen Literatur der Ort für Hexensabbat und Teufelstanz. Diese Erzählstränge unterscheiden sich sprachlich sehr deutlich und werden von Romanbeginn an miteinander verschränkt. Nach etwa zweihundert Seiten tritt der Urheber des Romans im Roman auf: der Meister, ein Ende dreißigjähriger, ehemaliger Schriftsteller. Einst hatte er als hochgebildeter Historiker in einem Moskauer Museum gearbeitet, jetzt aber sitzt er in der Irrenanstalt. Die Veröffentlichung einiger Kapitel seines Meisterwerks erregte jedoch so viel öffentliches Ärgernis, dass er in Wahnsinn verfiel. Seine Geliebte, die verheiratete wohlhabende Margarita, hat er seitdem nicht wiedergesehen. Sie vermissen einander – und so lässt sich die an Abenteuern interessierte Margarita auf einen faustischen Vertrag mit einem Assistenten Wolands ein. Der Teufel will in der Sadojawa 302 b, Wohnung 50, einen Ball geben und lässt dafür Margarita als Ballkönigin anwerben.

Verjüngungscremes und eine Flugsalbe verwandeln Margarita in eine fliegende Hexe, die ihre heikle Aufgabe beim Ball so souverän meistert, dass ihr Woland das Wiedersehen mit ihrem geliebten Meister ermöglicht. "Meister und Margarita" zeigt das Diabolische im Alltag der Diktatur, wobei sich Bulgakows Kritik weniger gegen den Diktator Stalin richtete als gegen das bürokratische System der Sowjetunion, in dem er als Schriftsteller durch Zensur erniedrigt wurde. Bulgakow beschreibt diesen Kampf des Individuums als einen Hexentanz, der sich ausdrückt durch verfemte Literatur und menschliche Liebe, die den Tod zu überwinden vermag.


21:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


21:05 Theo.Logik (55 Min.)
Über Gott und die Welt

Als Podcast und in der Bayern 2 App verfügbar


22:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


22:05 Eins zu Eins. Der Talk (55 Min.)
Eine Stunde, zwei Menschen

Wiederholung von 16.05 Uhr
Als Podcast und in der Bayern 2 App verfügbar


23:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


23:05 – 24:00 Nachtmix (55 Min.)
Mit Judith Schnaubelt

Blue Monday

*

Dienstag, 22. Januar 2019


00:00 Nachrichten, Wetter (5 Min.)


00:05 Reflexionen (7 Min.)
Gedanken zum Tag und Kalenderblatt

Mit Gedanken zum Tag und Kalenderblatt 22.1.1633 – Borromini wirft Arbeit am Petersdom hin Als Podcast und in der Bayern 2 App verfügbar


00:12 Concerto bavarese (108 Min.)
Bayerische Komponisten

Kay Westermann: Vier Miniaturen (Martina und Kristina Bauer, Klavier); Tobias Peter Maria Schneid: "An iconoclastic reproduction of 19 rainbow players" (Münchener Kammerorchester: Peter Gülke); Eva Sindichakis: "Ambivalenz" (Julia Rebekka Mai, Viola; Arno Waschk, Klavier); Moritz Eggert: "Singet leise" (Irene Kurka, Sopran; Moritz Eggert, Klavier); Minas Borboudakis: "Krousis" (Münchner Rundfunkorchester; Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks: Andreas Sebastian Weiser); Markus Schmitt: "echo" (Felix Seiffert, Violoncello; Stefan Schulzki, Klavier); Kay Westermann: "Into the Wild" (ensemble oktopus für musik der moderne: Felix Bönigk)


02:00 Nachrichten, Wetter (3 Min.)


02:03 Das ARD-Nachtkonzert (II) (117 Min.)

Peter Tschaikowsky: Symphonie Nr. 6 h-Moll – "Pathétique" (SWR Symphonieorchester: Dimitrij Kitajenko); Erwin Schulhoff: Suite, op. 37 (Rundfunk-Sinfonieorchester Saarbrücken: Oliver von Dohnanyi); Antonij Arenskij: Suite, op. 23 – "Silhouetten" (Daniel Blumenthal, Robert Groslot, Klavier); Bohuslav Martinu: Oboenkonzert (Stefan Schilli, Oboe; Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks: Mariss Jansons); Ralph Vaughan Williams: Fantasie über ein Thema von Thomas Tallis (BBC Symphony Orchestra: Andrew Davis)


04:00 Nachrichten, Wetter (3 Min.)


04:03 Das ARD-Nachtkonzert (III) (55 Min.)

Imre Széchényi: "Waldine" (Budapest Symphony Orchestra: Valéria Csányi); Antonín Dvorák: Slawische Tänze, op. 72 (Michel Béroff, Jean-Philippe Collard, Klavier); Richard Strauss: Hornkonzert Nr. 2 Es-Dur (Samuel Seidenberg, Horn; hr-Sinfonieorchester: Sebastian Weigle)


04:58 Impressum (2 Min.)


05:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (3 Min.)


05:03 BR-Heimatspiegel (57 Min.)
Mit Volksmusik gut in den Tag


06:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


06:05 radioWelt (145 Min.)
Magazin am Morgen

mit Gedanken zum Tag
6.30 / 7.30 Kurznachrichten, Wetter, Verkehr
7.00 / 8.00 Nachrichten, Wetter, Verkehr
7.28 Werbung
Ausgewählte Beiträge und Interviews als Podcast
und in der Bayern 2 App verfügbar


08:30 kulturWelt (30 Min.)
Aktuelles Feuilleton

Als Podcast verfügbar
sowie ausgewählte Beiträge in der Bayern 2 App


09:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


09:05 radioWissen (55 Min.)
Michail Bulgakow und Satire in Russland

Michail Bulgakow Der Meister der Groteske Satire aus Russland Ilf und Petrow Das Kalenderblatt 22.1.1633 Borromini wirft Arbeit am Petersdom hin Von Prisca Straub Als Podcast und in der Bayern 2 App verfügbar

Michail Bulgakow – Der Meister der Groteske Autorin: Christiane Hamel / Regie: Michail Bulgakows Roman "Meister und Margarita" ist der erfolgreichste russische Roman des 20. Jahrhunderts. In der Sowjetunion konnte die Geschichte des Teufels Woland und seines Gefolges, die in Moskau ihr Unheil treiben, erst 1966 erscheinen, 20 Jahre nach dem Tod des Schriftstellers. Und auch nur mit einem erheblichen Schönheitsfehler: Rund 13 Prozent des Textes waren zensiert. Es ist ein sprunghafter, wüster, unglaublich komischer und mystischer Roman, der all das zusammenfasst, was auch Bulgakows Leben ausgemacht hat. Der Schriftsteller, der der sich mit seinen Satiren ganz der sowjetische Realität verschrieben hatte, musste sein Leben lang um Anerkennung kämpfen und schrieb mehrere Bittbriefe ausgerechnet an Stalin, der ja doch sein Kerkermeister war. Eine teuflische Konstellation, aus der allein die Literatur einen Ausweg schaffen konnte. Satire aus Russland - Ilf und Petrow Autor: Ulrich Zwack / Regie: Wer sich z.B. noch an den freudlos grauen Muff der Breschnew-Ära erinnern kann, mag kaum glauben, dass es in der Sowjetunion auch Zeiten gegeben hat, in denen die Satire blühte. Und das selbst während der Schreckensherrschaft Stalins. Ein gutes Beispiel dafür ist das Autoren-Duo Ilja Arnoldovich Fainsilberg und Jewgeni Petrowitsch Katajew. Unter den Pseudonymen Ilf und Petrow schrieben sie zusammen vor allem die Schelmenromane "Zwölf Stühle" und "Das goldene Kalb". Hauptfigur in beiden ist ein Hochstapler, der nach Besitz und Reichtum strebt und dabei den Bürokratismus, die Mangelwirtschaft und gesellschaftliche Tristesse in der Sowjetunion ad absurdum führt. Die beiden Autoren begaben sich auch gemeinsam auf eine ausgedehnte USA-Reise. Ihre beim "Klassenfeind" gesammelten Eindrücke veröffentlichten sie 1937 und schilderten dabei so manche amerikanische Gewohnheit und Errungenschaft durchaus positiv, ohne dass sie dafür in der Heimat je behelligt worden wären. Im Gegenteil. Die beiden blieben so beliebt, dass 1982 sogar ein neu entdeckter Kleinplanet nach ihnen benannt wurde. Moderation: Redaktion: Andrea Bräu Unter dieser Adresse finden Sie die Manuskripte von radioWissen: http://br.de/s/5AgZ83


10:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


10:05 Notizbuch (115 Min.)
Ausweg aus der Mietmisere?

Nah dran: Ausweg aus der Mietmisere? Wohnungstausch Von Manuela Roppert und anderes 11.00 Nachrichten, Wetter, Verkehr 11.56 Werbung Ausgewählte Beiträge als Podcast und in der Bayern 2 App verfügbar


12:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


12:05 Tagesgespräch (55 Min.)
Hörerforum

Telefon: 0800 – 94 95 95 5 gebührenfrei E-Mail: tagesgespraech@bayern2.de Internet: www.br.de/tagesgespraech Zeitgleich mit ARD-alpha Als Podcast und in der Bayern 2 App verfügbar


13:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


13:05 radioWelt (25 Min.)
Magazin am Mittag

Ausgewählte Beiträge und Interviews als Podcast
und in der Bayern 2 App verfügbar


13:30 Bayern 2-regionalZeit (30 Min.)
Hören, was in Stadt und Land passiert

Getrennte Ausstrahlung in zwei Regionen
Aktuelles aus Südbayern Aktuelles aus Franken *
* Als Podcast verfügbar


14:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


14:05 Bayern 2-Favoriten (55 Min.)
Empfehlungen von Bayern 2

Empfehlungen für Bücher, Musik, Filme und mehr Ausgewählte Beiträge als Podcast und in der Bayern 2 App verfügbar


15:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


15:05 radioWissen am Nachmittag (55 Min.)
Arbeit und Pause

Flexibel im Beruf Ungezwungen überarbeitet? Pause machen Leerlauf mit Sinn Das Kalenderblatt 22.1.1633 Borromini wirft Arbeit am Petersdom hin Von Prisca Straub Als Podcast und in der Bayern 2 App verfügbar

Flexibel im Beruf – Ungezwungen überarbeitet? Autor: Lukas Grasberger / Regie: Am Urlaubsstrand mal eben eine E-Mail beantworten, eine abendliche Skype-Konferenz mit den Kollegen aus Übersee vom Wohnzimmer aus absolvieren: Dank der Digitalisierung ist dies möglich – und wird Beschäftigten auch zunehmend abverlangt. Flexibilität ist zum Schlüsselbegriff der modernen Arbeitswelt geworden. Oft gibt die Führungsebene ihren Mitarbeitern nur noch ein Ziel vor. Wo, wann und wieviel diese dafür arbeiten, ist nicht selten nicht von Bedeutung. Arbeitgeber und Politiker heben gern die Vorteile der orts- und zeitunabhängigen Arbeit hervor: Familien- und Berufsleben seien dadurch besser vereinbar.

Die Freiwilligkeit kann indes schnell zum Problem werden. Etliche digitale Dienstleistungsunternehmen setzen statt auf feste Jobs auf freie Mitarbeiter. Wirklich flexibel sind diese oft nur auf dem Papier: Damit das Geld zum Überleben reicht, können sich die "digitalen Tagelöhner" kaum leisten, Aufträge abzulehnen. Pause machen – Leerlauf mit Sinn Autorin: Kirsten Zesewitz / Regie: Die Pause ist eine ganz besondere Zeit. Eine Zeit dazwischen. Die Pause ist eine Art Zäsur, sie trennt Phasen der Arbeit, des Tuns und Schaffens voneinander. Pause bedeutet Rast, Ruhe. Die Arbeit wird unterbrochen, der Mensch ruht sich aus. Für die Gewerkschaften war die Forderung nach festen Pausen ein Kernthema ihres Kampfes für bessere Arbeitsbedingungen. Denn in der Hochindustrialisierung gab es keine Rast für die Arbeiterschaft, oftmals wurde sogar während der Arbeit gegessen. Heute ist die Pause in der Arbeitswelt wieder prekär geworden, denn gleitende Arbeitszeiten und offene Kommunikationszonen, in denen Ruhen und Schaffen ineinander übergehen, lassen Zeiten des Müßiggangs kaum noch aufkommen.

Dabei ist der Müßiggang – auch er eine Form der Pause – von Philosophen seit jeher als eine Grundlage menschlicher Kreativität geschätzt worden. Auch die Neurobiologie weiß um die Notwendigkeit von Ruhezeiten für das Gehirn. Pause ist also immer eine Frage der Haltung: Ruhe oder Interaktion. Müßiggang oder Kommunikation. Keinesfalls ist sie eine Zeit ohne eigenen Inhalt. Denn in einer Pause kann viel passieren. Moderation: Redaktion: Nicole Ruchlak Unter dieser Adresse finden Sie die Manuskripte von radioWissen: http://br.de/s/5AgZ83


16:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


16:05 Eins zu Eins. Der Talk (55 Min.)

Eine Stunde, zwei Menschen

Wiederholung um 22.05 Uhr
Als Podcast und in der Bayern 2 App verfügbar


17:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


17:05 radioWelt (55 Min.)
Magazin am Abend

17.23 Werbung
17.25 Börsengespräch
17.30 Kurznachrichten, Wetter, Verkehr
Ausgewählte Beiträge und Interviews als Podcast
und in der Bayern 2 App verfügbar


18:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


18:05 IQ – Wissenschaft und Forschung (25 Min.)
Zukunftsforschung

Zukunftsforschung Vorhersagen – ohne Hokuspokus Von Katharina Kühn Als Podcast und in der Bayern 2 App verfügbar

Seriöse Wissenschaft und Mutmaßungen über die Zukunft klingen wenig kompatibel. Aber genau das versucht die Zukunftsforschung. Mit ihr sollen mögliche, wahrscheinliche und sogar unwahrscheinliche Szenarien erkannt und analysiert werden. Natürlich ist das alles andere als einfach, das zeigt schon der Blick auf frühere Prognosen: Wir haben immer noch keine Flugtaxen und der Wald ist zum Glück auch noch nicht gestorben. Und wer hat schon mit dem Votum der Briten für den Brexit oder der Wahl Donald Trumps zum US-Präsidenten gerechnet? Auch die talentiertesten Zukunftsforscher schaffen es nicht, einzelne Ereignisse vorherzusagen, wohl aber, Politiker, Unternehmen und die Gesellschaft auf mögliche Geschehnisse aufmerksam zu machen: Was könnte passieren, sollte die Türkei die Nato verlassen? Wie könnte Deutschland auf einem Cyberangriff in drei Jahren reagieren; wie auf den steigenden Meeresspiegel? Universitäten bieten dazu mittlerweile Studiengänge an und Regierungen lassen sich von Zukunftsinstituten beraten. Aber wie lässt sich Qualität in der Zukunftsforschung sicherstellen? Und natürlich: Wie sieht die Zukunft der Futurologie aus?

Redaktion: Sabine Straßer


18:30 radioMikro (23 Min.)
Magazin für Kinder

Aus urheberrechtlichen Gründen sind nur
ausgewählte Sendungen und Beiträge als Podcast
und in der Bayern 2 App verfügbar


18:53 Bayern 2-Betthupferl (7 Min.)
Gutenachtgeschichte für Kinder

Die Nagzahns
Von Brigitte Endres
Erzählt von Stefan Wilkening
Als Podcast ab Sendung verfügbar


19:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


19:05 Zündfunk (55 Min.)
Das Szenemagazin

Diese Sendung zum Nachhören unter: www.bayern2.de/zuendfunk Ausgewählte Beiträge und Interviews als Podcast und in der Bayern 2 App verfügbar


20:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


20:05 Nachtstudio (55 Min.)
Höher, dichter, hässlicher?

Stadtplanung zwischen Verdichten und Ausfransen Von Jochen Rack Als Podcast und in der Bayern 2 App verfügbar

Viele wollen hier hin. Zu viele? Der Trend zum Wohnen in der Stadt ist ungebrochen – trotz steigender Preise für Immobilien und Mieten. Das aber macht es immer schwerer, in den wachsenden Metropolen eine passende Wohnung zu finden. Zwar wird viel gebaut, aber die Städte werden dadurch nicht unbedingt schöner und lebenswerter. Vielerorts schießen neue Wohnblöcke in die Höhe, gewachsene Viertel werden verdichtet und ändern ihren Charakter.

Ganze Quartiere entstehen neu auf dem Reißbrett, Investoren, die bloß am Profit interessiert sind, stapeln einfallslos Wohnfläche übereinander, sterile Wohnquartiere ohne lebendige Infrastruktur sind die Folge. Oftmals werden Grün- oder Brachflächen versiegelt, die Städte wuchern ins Umland. In der Folge nimmt der Automobilverkehr zu, denn den Kommunen fehlt das Geld, den öffentlichen Nahverkehr auszubauen oder sie streiten sich, wer die Kosten zu tragen hat: Speckgürtel oder Metropole. Außerdem kommt es durch die hohen Mietpreise und den Mangel an Sozialwohnungen zur sozialen Entmischung und Gentrifizierung: Wohlhabende bleiben unter sich. Produziert die rasante Urbanisierung eine neue Unwirtlichkeit der Städte? Wie kann eine kluge Stadtplanung dem gegensteuern? Wie kann und muss gebaut werden, um das Wohnen, Leben und Arbeiten in einer sozial gemischten, ökologisch funktionierenden Stadt attraktiv zu machen? Welche innovativen Konzepte bei der Erschließung von Lefts overs und der Umwidmung bestehender Gebäude gibt es? Und wie kann eine ästhetisch ansprechende urbane Architektur aussehen?


21:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


21:05 radioTexte am Dienstag (55 Min.)
Zoni Weisz: Der vergessene Holocaust

Im Nationalsozialismus wurden eine halbe Million Sinti und Roma umgebracht. Zoni Weisz war sieben Jahre alt, als auch seine Familie deportiert und ermordet wurde. Er konnte sich retten und machte nach dem Krieg eine erstaunliche Karriere.


22:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


22:05 Eins zu Eins. Der Talk (55 Min.)

Eine Stunde, zwei Menschen

Wiederholung von 16.05 Uhr
Als Podcast und in der Bayern 2 App verfügbar


23:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


23:05 – 24:00 Nachtmix (55 Min.)
Mit Roderich Fabian

Past Present Future

*

Mittwoch, 23. Januar 2019


00:00 Nachrichten, Wetter (5 Min.)


00:05 Reflexionen (7 Min.)
Gedanken zum Tag und Kalenderblatt

Mit Gedanken zum Tag und Kalenderblatt 23.1.1960 – Jaques Piccard taucht auf den Grund des Marinegrabens Als Podcast und in der Bayern 2 App verfügbar


00:12 Concerto bavarese (108 Min.)
Fränkische Komponisten

Franz Möckl: Klarinettenkonzert (Wolfgang Meyer, Klarinette; Hofer Symphoniker: Howard Golden); "Mitte des Jahres (Kammerchor Franz Möckl); "Spuk im Schloss" (Mauritius-Quintett); "Und er wird unser Friede sein" (Anna-Kathrin Berger, Sopran; Marius Popp, Orgel); Cembalokonzert (Helmut Henze, Cembalo; Hofer Symphoniker: Jaroslav Opela); Hans Ludwig Schilling: "Rendezvous" (Karl Schicker, Flöte; Hermann Schwander, Schlagzeug); Gustav Gunsenheimer: Konzert Nr. 1 (Sabine Spath, Klavier; Dmitriy Nedelev, Pauken; Thüringer Symphoniker Saalfeld-Rudolstadt: Oliver Weder)


02:00 Nachrichten, Wetter (3 Min.)


02:03 Das ARD-Nachtkonzert (II) (117 Min.)

Peter von Winter: Symphonie Nr. 1 D-Dur (Münchner Rundfunkorchester: Johannes Moesus); Carlo Gesualdo da Venosa: Vier Motetten (Ensemble Vocal Européen de La Chapelle Royale: Philippe Herreweghe); Johann Baptist Vanhal: Symphonie g-Moll (London Mozart Players: Matthias Bamert); Egon Wellesz: Symphonischer Epilog, op. 108 (Deutsches Symphonie-Orchester Berlin: Roger Epple); Richard Wagner: "Der Ring des Nibelungen", Orchesterstücke (SWR Sinfonieorchester Baden-Baden und Freiburg: Erich Leinsdorf)


04:00 Nachrichten, Wetter (3 Min.)


04:03 Das ARD-Nachtkonzert (III) (55 Min.)

Igor Strawinsky: Concerto (Nikita Magaloff, Klavier; NDR Sinfonieorchester: Günter Wand); Hector Berlioz: "Les nuits d'été", op. 7 (Anne-Catherine Gillet, Sopran; Orchestre Philharmonique Royal de Liège: Paul Daniel); Johann Strauß (Vater): "Kettenbrücke-Walzer", op. 4 (Quintett Wien)


04:58 Impressum (2 Min.)


05:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (3 Min.)


05:03 BR-Heimatspiegel (57 Min.)
Mit Volksmusik gut in den Tag


06:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


06:05 radioWelt (145 Min.)
Magazin am Morgen

mit Gedanken zum Tag
6.30 / 7.30 Kurznachrichten, Wetter, Verkehr
7.00 / 8.00 Nachrichten, Wetter, Verkehr
7.28 Werbung
Ausgewählte Beiträge und Interviews als Podcast
und in der Bayern 2 App verfügbar


08:30 kulturWelt (30 Min.)
Aktuelles Feuilleton

Als Podcast verfügbar
sowie ausgewählte Beiträge in der Bayern 2 App


09:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


09:05 radioWissen (55 Min.)
Das Gesicht wahren

Die Macht des Gerüchts Flüsterpost und Nachrede Respekt Grundpfeiler des Miteinanders Das Kalenderblatt 23.1.1960 Jaques Piccard taucht auf den Grund des Marinegrabens Von Simon Demmelhuber Als Podcast und in der Bayern 2 App verfügbar

Die Macht des Gerüchts – Flüsterpost und Nachrede Autorin: Beate Meierfrankenfeld / Regie: Irene Schuck "Schon gehört?" So lautet die verführerische Frage auf dem verschlungenen Weg eines Gerüchts. Meistens wird sie hinter vorgehaltener Hand gestellt, denn ob das Erzählte auch tatsächlich stimmt, weiß man dann doch nicht so genau. Aber darum geht es auch gar nicht: Das Gerücht ist weniger auf Wahrheit aus als auf Verbreitung. Darin liegt sogar sein besonderer Reiz, denn in die Lücke zwischen Vermutung und Wirklichkeit kann die Fantasie springen: Hier und da ergänzt sie ein paar Einzelheiten, schmückt aus, was zunächst vielleicht nur zart angedeutet war, lässt anderes weg. Das geschieht nicht unbedingt in böser Absicht, sondern begleitet jede Kommunikation. Wo die Beteiligten aber bewusst verfälschen und verzerren, wird das Gerücht zur üblen Nachrede. Und die kann sich in einem Punkt immerhin sicher sein: Gerade, weil irgendwann niemand mehr sagen kann, was nun eigentlich dran ist an einer Geschichte, bleibt von einem bösen Gerücht immer etwas hängen. Respekt – Grundpfeiler des Miteinanders Autorin und Regie: Irene Schuck Der Begriff galt lange als altmodisch, war uncool, sogar verdächtig. Respekt war das, was tatsächliche und vor allem vermeintliche Autoritätspersonen verlangten:

Eltern, Priester, Lehrer, Vorgesetzte. Wer aber respektlos auftrat, etwa zum Amtseid als Minister in Turnschuhen kam, der demonstrierte seinen mutigen Einsatz gegen Autoritätsgläubigkeit. Inzwischen scheint der Begriff eine Rehabilitierung zu erfahren. Seit Jahren taucht er verstärkt in der öffentlichen Diskussion auf. Forschungsgruppen, Buchveröffentlichungen und Talk-Shows widmen sich dem Phänomen: Muss man sich Respekt "verdienen" – oder steht es jedem fraglos zu, respektvoll behandelt zu werden? Warum hat der Begriff ausgerechnet in Unterschicht-Subkulturen, etwa in Rap-Songs, so eine immense Bedeutung? Und: wäre ein von gegenseitigem Respekt getragenes Miteinander tatsächlich gesellschaftsweit denkbar? So oder so: Respekt ist offenbar ein Grundbedürfnis, ein universeller Wert, der nicht für Geld zu kaufen ist. Moderation: Florian Kummert Redaktion: Bernhard Kastner Unter dieser Adresse finden Sie die Manuskripte von radioWissen: http://br.de/s/5AgZ83


10:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


10:05 Notizbuch – Gesundheitsgespräch (55 Min.)
Autoimmunerkrankungen

Dialog Schulmedizin / Naturheilkunde Autoimmunerkrankungen Mit Dr. Marianne Koch und Dr. Artur Wölfel, Krankenhaus für Naturheilweisen München Moderation: Ulrike Ostner Telefon: 0800 – 246 246 9 gebührenfrei E-Mail: gesundheitsgespraech@bayern2.de Internet: www.bayern2.de/gesundheitsgespraech Als Podcast und in der Bayern 2 App verfügbar Schilddrüse, Gelenke, Haut, Darm: Bei Autoimmunerkrankungen richtet der Körper seine Abwehr gegen sich selbst. Aber was hilft dagegen? Ein Dialog mit Dr. Marianne Koch und Dr. Artur Wölfel, Krankenhaus für Naturheilweisen München. Im Gesundheitsgespräch, Hörertelefon 0800/246 246 9, geschaltet immer mittwochs ab 9 Uhr und auf Sendung auf Bayern 2 ab 10.05 Uhr.


11:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


11:05 Notizbuch (55 Min.)
Eltern von kleinen Kindern mit Down-Syndrom

Nah dran: Eltern von kleinen Kindern mit Down-Syndrom heute Von Markus Kaiser und anderes 11.56 Werbung Ausgewählte Beiträge als Podcast und in der Bayern 2 App verfügbar


12:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


12:05 Tagesgespräch (55 Min.)
Hörerforum

Telefon: 0800 – 94 95 95 5 gebührenfrei E-Mail: tagesgespraech@bayern2.de Internet: www.br.de/tagesgespraech Zeitgleich mit ARD-alpha Als Podcast und in der Bayern 2 App verfügbar


13:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


13:05 radioWelt (25 Min.)
Magazin am Mittag

Ausgewählte Beiträge und Interviews als Podcast
und in der Bayern 2 App verfügbar


13:30 Bayern 2-regionalZeit (30 Min.)
Hören, was in Stadt und Land passiert

Getrennte Ausstrahlung in zwei Regionen
Aktuelles aus Südbayern Aktuelles aus Franken *
* Als Podcast verfügbar


14:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


14:05 Breitengrad (55 Min.)
Reportagen und Musik aus aller Welt

Als Podcast und in der Bayern 2 App verfügbar


15:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


15:05 radioWissen am Nachmittag (55 Min.)
Meditation und Trance

Meditation Übung mit tiefem Sinn Trance Erleben jenseits des Verstandes Das Kalenderblatt 23.1.1960 Jaques Piccard taucht auf den Grund des Marinegrabens Von Simon Demmelhuber Als Podcast und in der Bayern 2 App verfügbar

Meditation – Übung mit tiefem Sinn Autorin: Anja Mösing / Regie: Christiane Klenz Ein bisschen Exotik schwingt immer noch mit, wenn im Abendland von Meditation die Rede ist. Diese Mischung aus körperlichen und geistigen Übungen wird einfach von etwas Geheimnisvollem umweht: So hoch ist ihr spiritueller Wert in fernöstlichen Ländern seit rund 4000 Jahren geschätzt. Wer hingebungsvoll meditiert, macht sich auf den Weg, seinen Alltag zu verlassen. Ob das Ziel Erleuchtung, Erwachen, Weisheit, Allwissenheit heißt: ein tiefer geistiger Frieden gehört auf jeden Fall dazu. Orthodoxe Hüter der abendländischen, monotheistischen Religionen beäugten die Intensität meditativer Übungen und ihrer Wirkungen dagegen seit je misstrauisch. Meditative Elemente gibt es dennoch in allen Religionen. Zu positiv ist ihre Wirkung. Wie stark Meditationsübungen tatsächlich auf Körper und Geist wirken, können wissenschaftliche Studien inzwischen belegen: Wie Muskeln sind auch Emotionen trainierbar. Für Menschen mit schwierigen Emotionen ein Segen. Für viele ist Meditation heute eine Übung mit tiefem Sinn. Trance – Erleben jenseits des Verstandes Autor und Regie: Frank Halbach "Trance" – das wurde lange gleichgesetzt mit einem geistesabwesenden Bewusstseinszustand, der mit der Realität unserer Lebenswirklichkeit nichts zu tun hat. Die moderne Forschung, insbesondere die Humanistische Psychologie hat mittlerweile den Wert des veränderten Bewusstseinszustands wiederentdeckt. Die Ethnologie belegt, dass die Trance seit jeher in nahezu allen Kulturen zum religiösen oder therapeutischen Repertoire gehört. Ausgesprochen bildhafte "Halluzinationen" von Geistwesen werden dabei durch das willentliche in Trance-Fallen herbeigeführt, wie vor allem Beschreibungen von Schamanismuskonzepten indigener Kulturen zeigen. Diese Schamanen verstehen ihre "Reisen" als einen Blick hinter die oberflächliche Erscheinung unserer Welt. Und auch die christliche Tradition kennt durchaus Tranceerfahrungen: Seien es die "Ausflüge der Seele" bei den Mystikern vor 500 Jahren oder der nach wie vor mantrahaft gebetete Rosenkranz der Katholiken. Die rationale Wissenschaft ist durch die Resultate, die etwa "Visualisieren" oder "Kreatives Träumen" zeitigen, in Aufregung geraten. Gibt es eine andere Realität? Auf jeden Fall gibt es eine andere Ebene des Bewusstseins als unseren rationalen Wachzustand. Ist die Welt, die wir kennen nur ein winziges Fragment der Wirklichkeit? Moderation: Redaktion: Bernhard Kastner Unter dieser Adresse finden Sie die Manuskripte von radioWissen: http://br.de/s/5AgZ83


16:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


16:05 Eins zu Eins. Der Talk (55 Min.)
Eine Stunde, zwei Menschen

Wiederholung um 22.05 Uhr
Als Podcast und in der Bayern 2 App verfügbar


17:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


17:05 radioWelt (55 Min.)
Magazin am Abend

17.23 Werbung
17.25 Börsengespräch
17.30 Kurznachrichten, Wetter, Verkehr
Ausgewählte Beiträge und Interviews als Podcast
und in der Bayern 2 App verfügbar


18:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


18:05 IQ – Wissenschaft und Forschung (25 Min.)
Magazin

Als Podcast und in der Bayern 2 App verfügbar


18:30 radioMikro (23 Min.)
Magazin für Kinder

Aus urheberrechtlichen Gründen sind nur ausgewählte Sendungen und Beiträge als Podcast und in der Bayern 2 App verfügbar


18:53 Bayern 2-Betthupferl (7 Min.)
Gutenachtgeschichte für Kinder

Die Nagzahns Von Brigitte Endres Erzählt von Stefan Wilkening Als Podcast ab Sendung verfügbar


19:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


19:05 Zündfunk (55 Min.)
Das Szenemagazin

Diese Sendung zum Nachhören unter: www.bayern2.de/zuendfunk Ausgewählte Beiträge und Interviews als Podcast und in der Bayern 2 App verfügbar


20:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


20:05 radioKrimi (55 Min.)
Matthias Wittekindt: Arizona Phoenix Israel

Arizona Phoenix Israel Von Matthias Wittekindt Mit Bernhard Schütz – Daddy Anita Vulesica - Tanja Niklas Kohrt – Guy Matthias Matschke – Mike Cathlen Gawlich – Larissa Lars Rudolph - Barbecue-Gast Regie: Christine Nagel RBB 2014

Es ist immer dieselbe Szene: Ein Mann und eine Frau betreten sein Hotelzimmer in Phoenix, Arizona. Sie kommen mit einer Schreibmaschine und nennen ihn "Daddy". Er erschießt sie, immer und immer wieder. Geschieht dies wirklich? Ist es eine Szene aus einem seiner Romane? "Daddy" kann sich nicht erinnern. Kein Wunder, denn "Daddy" ist tot. Als er noch lebte, war "Daddy" Schriftsteller und der Vater von Tanja, um die er sich jedoch seiner Bücher wegen kaum gekümmert hat. Nun ist Tanja selbst Mutter – ihre Kinder hat sie bei ihrem Mann in Hameln zurückgelassen. Tanja ist vor allem Wissenschaftlerin. Ihr Forschungsfeld: linguistische Muster. Ihr Forschungsgegenstand: "Daddy". Durch das Einspeisen seiner Bücher will sie ihn in ihrem Institut in Israel Seite um Seite reanimieren.

Sie will ihren Vater zurück. Doch was zunächst nur eine Frage der richtigen Programmierung scheint, erweist sich als ein rasant wachsendes und bald nicht mehr zu überblickendes virtuelles Feld, das zu allem Übel auch von Trojanern gehackt wird. "Daddy" entwickelt ein Eigenleben. Matthias Wittekindt, geb. 1958 in Bonn, Autor. Theaterstücke, Drehbücher, Hörspiele, u.?a. mehrere ARD-Radio-Tatorte für den NDR. Weitere Hörspiele u.a. "Das Lewskow-Manuscript" (NDR 2005, Kurd-Laßwitz-Preis), "Die Frau im Netz" (DKultur 2009), "Die Störung" (SWR 2010).


21:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


21:05 Dossier Politik (55 Min.)
Hintergrund, Analyse, Meinung

Als Podcast und in der Bayern 2 App verfügbar


22:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


22:05 Eins zu Eins. Der Talk (55 Min.)
Eine Stunde, zwei Menschen

Wiederholung von 16.05 Uhr
Als Podcast und in der Bayern 2 App verfügbar


23:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


23:05 – 24:00 Nachtmix (55 Min.)

*

Donnerstag, 24. Januar 2019


00:00 Nachrichten, Wetter (5 Min.)


00:05 Reflexionen (7 Min.)
Gedanken zum Tag und Kalenderblatt

Mit Gedanken zum Tag und Kalenderblatt 24.1.1848 – James W. Marshall findet Nugget und löst kalifornischen Goldrausch aus Als Podcast und in der Bayern 2 App verfügbar


00:12 Concerto bavarese (108 Min.)
Bayerische Komponisten

Horst Platen: Sonate cis-Moll (Gerhard Seitz, Violine; Leonard Hokanson, Klavier); Philippine Schick: Fünf Liebeslieder, op. 28 (Margarethe Kiessling-Rothärmel, Sopran; Fritz Sonnleitner, Violine; Siegfried Meinecke, Viola; Fritz Kiskalt, Violoncello); Hans Grimm: "Traumbilder" (Münchner Philharmoniker: Rudolf Alberth); Henrik Ajax: Streichsextett (Sonja Starke, Ágnes Pusker, Violine; Madeleine Przybyl, Benedikt Schneider, Viola; Sarah Wiederhold, Hendrik Blumenroth, Violoncello); Max Vollkommer: "Der Herbst" (Anton Rosner, Tenor; Herbert Spitzenberger, Klavier)


02:00 Nachrichten, Wetter (3 Min.)


02:03 Das ARD-Nachtkonzert (II) (117 Min.)

Johann Sebastian Bach: "Jauchzet Gott in allen Landen", BWV 51 (Natalie Dessay, Sopran; Le Concert d'Astrée: Emmanuelle Haïm); Arnold Schönberg: "Pelleas und Melisande", op. 5 (Deutsche Radio Philharmonie Saarbrücken Kaiserslautern: Josep Pons), Joseph Haydn: Sonate As-Dur, Hob. XVI/43 (Marc-André Hamelin, Klavier); Hans Pfitzner: Symphonie C-Dur, op. 46 (Bamberger Symphoniker: Werner Andreas Albert); Ludwig van Beethoven: Musik zu Friedrich Dunckers Drama Leonore Prohaska, WoO 96 (Bodil Arnesen, Sopran; Helga Lehner, Sprecherin; Konstantin Restle, Glasharmonika; Renate Erxleben, Harfe; Rundfunk-Chor; Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin: Karl Anton Rickenbacher)


04:00 Nachrichten, Wetter (3 Min.)


04:03 Das ARD-Nachtkonzert (III) (55 Min.)

Josef Bohuslav Foerster: Bläserquintett D-Dur, op. 95 (Acelga Quintett); Jan Dismas Zelenka: Litaniae Lauretanae F-Dur – "Salus infirmorum" (Nancy Argenta, Sopran; Michael Chance, Countertenor; Christoph Prégardien, Tenor; Gordon Jones, Bass; Kammerchor Stuttgart; Tafelmusik: Frieder Bernius); Frank Bridge: "Valse Intermezzo" (BBC National Orchestra of Wales: Richard Hickox)


04:58 Impressum (2 Min.)


05:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (3 Min.)


05:03 BR-Heimatspiegel (57 Min.)
Mit Volksmusik gut in den Tag


06:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


06:05 radioWelt (145 Min.)
Magazin am Morgen

mit Gedanken zum Tag
6.30 / 7.30 Kurznachrichten, Wetter, Verkehr
7.00 / 8.00 Nachrichten, Wetter, Verkehr
7.28 Werbung
Ausgewählte Beiträge und Interviews als Podcast
und in der Bayern 2 App verfügbar


08:30 kulturWelt (30 Min.)
Aktuelles Feuilleton

Als Podcast verfügbar
sowie ausgewählte Beiträge in der Bayern 2 App


09:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


09:05 radioWissen (55 Min.)
Der geforderte Körper

Leistungsmaschine Körper Als wir zur Maschine wurden Körperbehinderung Vom "Krüppelheim" zur Inklusion? Das Kalenderblatt 24.1.1848 James W. Marshall findet Nugget und löst kalifornischen Goldrausch aus Von Thomas Grasberger Als Podcast und in der Bayern 2 App verfügbar

Leistungsmaschine Körper – Als wir zur Maschine wurden Autorin: Daniela Remus Stark und leistungsfähig, schön und gesund, so sieht das Idealbild menschlicher Körper aus. Diese Vorstellung wird selten hinterfragt. Sie scheint heute ganz selbstverständlich zu sein und führt zu Optimierungsanstrengungen aller Art. Von Operationen zu Diäten, von exzessivem Sport bis zu leistungssteigernden Medikamenten. Historisch betrachtet aber ist dieses Körperbild recht jung. Erst im Zuge der Aufklärung, also im 18. Jahrhundert, rückte das einzelne Individuum und auch sein Körper ins Zentrum der Betrachtung. Die Leistungs- und Arbeitsfähigkeit des Körpers wurde zur Bedingung für die gesellschaftliche Anerkennung eines Menschen. Ein Trend, den die Industrialisierung und ihr mechanistisches Naturverständnis noch verstärkten. Und ein Gedanke, den die Nationalsozialisten mit ihrer Ideologie vom "gesunden Volkskörper" ins Extreme pervertierten. Dass der Körper wie eine Maschine optimiert, getunt und adäquat gepflegt werden müsse, dieses mechanistische Verständnis, bestimmt aber bis heute unser Körperbild. Körperbehinderung – Vom "Krüppelheim" zur Inklusion? Autorin: Carola Zinner / Regie: Axel Wostry Allein schon der Name verrät viel über den Umgang: "Krüppel", so nannte man Menschen mit körperlicher Behinderung. Die medizinischen Möglichkeiten, ihre Leiden zu lindern, waren gering, der Umgang im besten Falle geprägt von herablassender Fürsorge. Im schlimmsten Falle – das galt vor allem für Kinder, die bereits mit einer Behinderung zur Welt kamen – sprach man ihnen sogar das Lebensrecht ab. Zum Alltagsbild der Städte gehörten bis ins 19. Jahrhundert hinein Menschen, die blind waren, denen Gliedmaße fehlten oder die mit einer Lippen-Kiefer-Gaumenspalte zur Welt gekommen waren. Sie blieben meist vom normalen Alltagsleben ausgeschlossen und waren auf Almosen angewiesen. (Kleinwüchsige Menschen hingegen galten oft als "kostbare Rarität" und wurden von Fürsten als "Hofnarren" angestellt.) Erst mit der Aufklärung änderte sich langsam der Umgang mit körperlich Behinderten. Privatleute (- darunter als einer der ersten der Münchner Johann Nepomuk von Kurz, geboren 1783 -), aber auch staatliche und kirchliche Institutionen gründeten Heime, in denen diese Menschen leben und arbeiten konnten. Bis zum Ideal heutiger Körperbehindertenpädagogik, in deren Mittelpunkt der Mensch mit seinen Interessen und Bedürfnissen steht, war es allerdings noch ein weiter Weg. Moderation: Thies Marsen

Redaktion: Nicole Ruchlak Unter dieser Adresse finden Sie die Manuskripte von radioWissen: http://br.de/s/5AgZ83


10:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


10:05 Notizbuch (115 Min.)
Besuch in einer Wetterstation

Nah dran: Meteorologie heute – Besuch in einer Wetterstation Von Chris Köhler und anderes 11.00 Nachrichten, Wetter, Verkehr 11.56 Werbung Ausgewählte Beiträge als Podcast und in der Bayern 2 App verfügbar

Seit 238 Jahren werden auf dem Hohen Peißenberg, der ältesten Bergwetterstation weltweit, wichtige Erkenntnisse über das Klima gewonnen. Die Augenbeobachtung des Wetters wird Anfang 2019 eingestellt. Meteorologie ist heutzutage ein Politikum.


12:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


12:05 Tagesgespräch (55 Min.)
Hörerforum

Telefon: 0800 – 94 95 95 5 gebührenfrei E-Mail: tagesgespraech@bayern2.de Internet: www.br.de/tagesgespraech Zeitgleich mit ARD-alpha Als Podcast und in der Bayern 2 App verfügbar


13:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


13:05 radioWelt (25 Min.)
Magazin am Mittag

Ausgewählte Beiträge und Interviews als Podcast
und in der Bayern 2 App verfügbar


13:30 Bayern 2-regionalZeit (30 Min.)
Hören, was in Stadt und Land passiert

Getrennte Ausstrahlung in zwei Regionen
Aktuelles aus Südbayern Aktuelles aus Franken *
* Als Podcast verfügbar


14:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


14:05 kulturLeben (55 Min.)
Das Wochenende in Bayern

Wiederholung um 20.05 Uhr Als Podcast verfügbar


15:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


15:05 radioWissen am Nachmittag (55 Min.)
Aus der Familie der Kamele

Das Dromedar Überlebenskünstler und Luxusrenntier Das Lama Heiliges Tier mit sanfter Seele Das Kalenderblatt 24.1.1848 James W. Marshall findet Nugget und löst kalifornischen Goldrausch aus Von Thomas Grasberger Als Podcast und in der Bayern 2 App verfügbar Das Dromedar – Überlebenskünstler und Luxusrenntier Autor: Bernd-Uwe Gutknecht / Regie: Eva Demmelhuber Ein bisschen kann es einem schon leidtun, das Dromedar: Häufig reagieren Touristen in Wüstengegenden enttäuscht, wenn sie "nur" auf einem Dromedar reiten dürfen. Das Kamel hat offenbar einen höheren Bekanntheits-und Beliebtheitsgrad. Dabei stammen beide aus der gleichen Familie der Camelidae und aus der Unterordnung der Schwielensohler. Nahe Verwandte der Dromedare und Kamele (eigentlich Trampeltiere), sind die sogenannten Neuwelt-Kamele wie Lama oder Alpaka. Allen Vertretern der Camelidae-Familie gemeinsam ist die hohe Anpassungsfähigkeit an extreme Bedingungen.

Dromedare sind spezialisiert aufs Überleben in Wüsten und haben diverse Körperfunktionen dementsprechend entwickelt. Dass Dromedare bzw. Kamele in ihren Höckern Wasser speichern, ist freilich ein längst widerlegter Irrtum. Und auch der Ruf, wonach die "Wüstenschiffe" stur, störrisch und böse seien, stimmt nicht unbedingt. Nach Aussagen vieler Züchter sind Dromedare äußerst zuverlässig und sogar anhänglich. Das Lama – Heiliges Tier mit sanfter Seele Autorin: Isabella Arcucci / Regie: Dorit Kreissl Das Fell ist flauschig, die Augen groß und träumerisch. Ein Tier, das zum Knuddeln einlädt. Und dann: spuckt es einem mitten ins Gesicht! Das Lama gilt als zickig und hinterhältig, und es guckt auch noch so eingebildet. Diesen Gesichtsausdruck teilt es mit seinen Verwandten, den Kamelen, ebenso wie seine Zähigkeit. Lamas sind hervorragend an das harte Leben in den Höhen der südamerikanischen Anden angepasst. Archäologische Funde zeigen, dass dort bereits vor 5.000 Jahren die Lama-Zucht begann. Für die Inka waren die Lamas nicht nur Nutztiere, die Lasten trugen und Fleisch und Wolle lieferten, die Tiere hatten für sie auch große spirituelle Bedeutung. Und noch heute spielen Rituale mit Lamaföten in der indigenen Kultur der Andenländer eine wichtige Rolle. Doch auch in Deutschland hat man inzwischen die besonderen Kräfte der Lamas entdeckt. Die sanften Tiere können für Menschen hervorragende Therapeuten sein. Denn die sogenannten Neuweltkameliden sind vor allem eines: viel besser, als ihr Ruf! Moderation: Birgit Magiera Redaktion: Bernhard Kastner Unter dieser Adresse finden Sie die Manuskripte von radioWissen: http://br.de/s/5AgZ83


16:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


16:05 Eins zu Eins. Der Talk (55 Min.)
Eine Stunde, zwei Menschen

Wiederholung um 22.05 Uhr
Als Podcast und in der Bayern 2 App verfügbar


17:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


17:05 radioWelt (55 Min.)
Magazin am Abend

17.23 Werbung
17.25 Börsengespräch
17.30 Kurznachrichten, Wetter, Verkehr
Ausgewählte Beiträge und Interviews als Podcast
und in der Bayern 2 App verfügbar


18:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


18:05 IQ – Wissenschaft und Forschung (25 Min.)
Alkohol

Alkohol Das unterschätzte Risiko Von Andreas Kegel Als Podcast und in der Bayern 2 App verfügbar

Alkoholprobleme – haben vor allem die sozial Schwachen. Falsch! Aktuelle Studien belegen: Die Gruppe mit den meisten Alkoholabhängigen ist die der gut situierten, "bürgerlichen" Trinker zwischen 40 und 60 Jahren. Jeder sechste Deutsche trinkt so viel, dass es ihm schaden könnte – zwei Millionen Menschen sind hierzulande suchtkrank. Alkohol ist die schädlichste Droge der Welt: Heroin oder Crack sind für die Süchtigen zwar tödlicher, aber Bier, Schnaps und Wein haben das größte Schadenspotential. Zehntausend Kinder kommen jedes Jahr alkoholgeschädigt auf die Welt. Auch bei Jugendlichen ist Alkohol nach wie vor Droge Nummer Eins. Das Gesundheitsrisiko wird oft unterschätzt: Die vielzitierte Aussage, dass ein Glas eines alkoholischen Getränks pro Tag gesund sei, ist falsch. Im Gegenteil: Bei Frauen ist schon eine "Halbe" Bier täglich mit gesteigertem Krebsrisiko verbunden. Es gibt 200 Krankheiten – von Bluthochdruck über Tumor-Erkrankungen bis hin zur (Leber-)zirrhose, die direkt oder indirekt mit Alkohol in Verbindung stehen. Wäre Alkohol ein Medikament, so der Heidelberger Suchtforscher Prof. Helmut K. Seitz, würde es als "zu toxisch" keine Zulassung bekommen. Er fordert ein Werbeverbot und befürwortet, die Volksdroge höher zu besteuern. Redaktion: Iska Schreglmann


18:30 radioMikro (23 Min.)
Wunderlampe

Wunderlampe Die Spielesendung in radioMikro


18:53 Bayern 2-Betthupferl (7 Min.)

Gutenachtgeschichte für Kinder

Die Nagzahns
Von Brigitte Endres
Erzählt von Stefan Wilkening
Als Podcast ab Sendung verfügbar


19:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


19:05 Zündfunk (55 Min.)
Das Szenemagazin

Diese Sendung zum Nachhören unter: www.bayern2.de/zuendfunk Ausgewählte Beiträge und Interviews als Podcast und in der Bayern 2 App verfügbar


20:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


20:05 kulturLeben (55 Min.)
Das Wochenende in Bayern

Wiederholung von 14.05 Uhr Als Podcast verfügbar


21:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


21:05 radioTexte am Donnerstag (55 Min.)
Christopher Isherwood: Praterveilchen (3/3)

Europa steht am Abgrund, und wir machen einen Film. – Ein genialischer Regisseur zerbricht sich den Kopf über eine Schnulze. Große Aufregung. Hitler ergreift die Macht. Große Aufregung. So war es, aber kann es so gewesen sein? Funkelnde Erzählung von Christopher Isherwood, gelesen von Andreas Fröhlich Moderation: Judith Heitkamp Ausgewählte Beiträge als Podcast und in der Bayern 2 App verfügbar

Der chaotische, narzisstische und geniale Regisseur Friedrich Bergmann, ein österreichischer Jude, hadert mit dem Schicksal, das ihn in London eine echte Schnulze drehen lässt. Sie soll in Wien spielen, mit Walzern, mit Prater, einer hübschen Blumenverkäuferin und einem falschen Prinzen. Der Filmgesellschaft "Imperial Bulldog" ist es ziemlich egal, Hauptsache etwas mit Musik. Das Drehbuch soll ein gewisser Christopher Isherwood schreiben, der sich langsam und mit viel britischem Understatement an Bergmann heranarbeitet. Falsche Exzentrik, echte Verzweiflung – kaum jemand am Set kann sich vorstellen, dass die Sorgen um "Praterveilchen" angesichts des Vormarschs der Nationalsozialisten schon bald in den Hintergrund rücken werden. Christopher Isherwood knüpft mit dieser 1945 veröffentlichten Erzählung an seine bekanntesten Romane an, die "Berlin Stories", die die Vorlage für das Musical Cabaret bildeten. Mit seinem Blick hat er das britische Berlin-Bild Anfang der 30er Jahre geprägt. Er setzt aber auch dem Regisseur Berthold Viertel ein literarisches Denkmal, der die Figur des Friedrich Bergmann inspirierte. "

Ihr Agent sagt, Sie kennen sich bestens in Wien aus." "Wien? Ich war erst einmal dort. Für eine Woche." "Aber das ist doch nicht Ihr Ernst? Uns wurde gesagt, Sie hätten dort gelebt." "Wahrscheinlich hat er Berlin gemeint." In der klassischen Lesung hören Sie die Übersetzung von Brigitte Jakobeit. Es liest Andreas Fröhlich. Regie: Irene Schuck. Die radioTexte am Donnerstag mit Isherwoods Praterveilchen am 10., 17. und 24. Januar 2019. Redaktion und Moderation: Judith Heitkamp.


22:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


22:05 Eins zu Eins. Der Talk (55 Min.)
Eine Stunde, zwei Menschen

Wiederholung von 16.05 Uhr
Als Podcast und in der Bayern 2 App verfügbar


23:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


23:05 – 24:00 Nachtmix (55 Min.)
Mit Ralf Summer

Die Musik von Morgen

*

Freitag, 25. Januar 2019


00:00 Nachrichten, Wetter (5 Min.)


00:05 Reflexionen (7 Min.)
Gedanken zum Tag und Kalenderblatt

Mit Gedanken zum Tag und Kalenderblatt 25.1.1878 – Weltweit erstes Fernsprechvermittlungsamt in Betrieb genommen Als Podcast und in der Bayern 2 App verfügbar


00:12 Concerto bavarese (108 Min.)
Fränkische Komponisten

Claus Kühnl: Winterkonzert "Entdecker" (Niklas Liepe, Violine; Gabriel Schwabe, Violoncello; Bayerisches Kammerorchester Bad Brückenau: Hannes Krämer); Robert HP Platz: "Boutaden Nr. 1-5" (Denis Lakey, Countertenor; Anne Horstmann, Flöte); Walter Zimmermann: "Voces abandonadas" (Nicolas Hodges, Klavier); Jürgen Schmitt: " … zu längerm Traum …" (Susanne Pfitschler, Sopran; Jürgen Schmitt, Computer- und Tonbandrealisierung); Joachim F. W. Schneider: "Kolibri" (Ensemble Maderna)


02:00 Nachrichten, Wetter (3 Min.)


02:03 Das ARD-Nachtkonzert (II) (117 Min.)

Johann Baptist Vanhal: Sinfonie c-Moll (London Mozart Players: Matthias Bamert); Josef Suk: Phantastisches Scherzo (Tschechische Philharmonie Prag: Charles Mackerras); Frederick Delius: Sonate Nr. 3 (Tasmin Little, Violine; Piers Lane, Klavier); Kurt Atterberg: Symphonie Nr. 4 g-Moll (Göteborger Sinfoniker: Neeme Järvi); Francesco Feo: Messe (Anja Züger, Dorothea Wagner, Sopran; Dominika Hirschler, Alt; Tobias Hunger, Tenor; Tobias Berndt, Bass; Sächsisches Vocalensemble; Batzdorfer Hofkapelle: Matthias Jung)


04:00 Nachrichten, Wetter (3 Min.)


04:03 Das ARD-Nachtkonzert (III) (55 Min.)

Max Bruch: Konzert e-Moll, op. 88 (Sharon Kam, Klarinette; Ori Kam, Viola; Sinfonia Varsovia: Gregor Bühl); Witold Lutoslawski: Konzert für Orchester (Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks: Mariss Jansons); Ennio Morricone: "Moses and Marco Polo Suite" (Yo-Yo Ma, Violoncello; Roma Sinfonietta: Ennio Morricone)


04:58 Impressum (2 Min.)


05:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (3 Min.)


05:03 BR-Heimatspiegel (57 Min.)
Mit Volksmusik gut in den Tag


06:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


06:05 radioWelt (145 Min.)
Magazin am Morgen

mit Gedanken zum Tag
6.30 / 7.30 Kurznachrichten, Wetter, Verkehr
7.00 / 8.00 Nachrichten, Wetter, Verkehr
7.28 Werbung
Ausgewählte Beiträge und Interviews als Podcast
und in der Bayern 2 App verfügbar


08:30 kulturWelt (30 Min.)
Aktuelles Feuilleton

Als Podcast verfügbar
sowie ausgewählte Beiträge in der Bayern 2 App


09:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


09:05 radioWissen (55 Min.)
Von Bäumen und Wäldern

Die Zirbelkiefer Ein Baum des Hochgebirges Der Mittelwald Eine historische Waldbauform Das Kalenderblatt 25.1.1878 Weltweit erstes Fernsprechvermittlungsamt in Betrieb genommen Von Christiane Neukirch Als Podcast und in der Bayern 2 App verfügbar

Die Zirbelkiefer – Ein Baum des Hochgebirges Autorin. Claudia Steiner / Regie: Zirbelkiefer, Zirbe, Arve – der Baum des Hochgebirges hat mehrere Namen. Er gehört zur Familie der Kieferngewächse und ist vor allem in Teilen der Alpen und in den Karpaten verbreitet. Die Zirbelkiefer kann Kälte und Trockenheit trotzen und steht in Höhen bis zu 2.500 Metern. Zirben wachsen sehr langsam und werden nur bis zu 25 Meter hoch. Allerdings können die Bäume mit bis zu 1.000 Jahren sehr alt werden. Eine besondere Verbindung besteht zwischen dem Tannenhäher und der Zirbe. Tannenhäher ernähren sich hauptsächlich von Zirbelsamen und legen für den Winter Vorräte an. Einen Teil ihrer Depots finden die Vögel nicht wieder – so wachsen aus den vergessenen Samen neue Zirben. Aufgrund des ätherischen Öls duftet Zirbenholz selbst nach Jahren noch intensiv, deshalb ist es ein gefragtes Material für Schlafzimmermöbel und Wirtsstuben. Auch sehr beliebt: der Zirbenschnaps. Dafür werden die Zapfen in dünne Scheiben geschnitten und mit Alkohol angesetzt. Der Mittelwald – Eine historische Waldbauform Autorin: Nora Kaltenbeck / Regie: Es ist in Deutschland ein seltener Anblick geworden: Mächtige Laubbäume, vor allem Eichen, mit ausladenden Kronen, die sich im weiten Abstand über kleinere strauchähnlich wachsende Bäume erheben. So sieht der sogenannte Mittelwald aus. Er war bis ins 19. Jahrhundert eine typische Form der Waldbewirtschaftung in Deutschland und ist seit dem Mittelalter belegt. Bei dieser Bewirtschaftung des Waldes dienen die hohen Bäume als Bauholz, alle Bäume dazwischen werden etwa alle 30 Jahre für Brennholz geschlagen.

Nach dem Einschlag treiben sie aus den Wurzelstöcken wieder aus. So entsteht lichter Wald, der nicht nur den Menschen nutzt, sondern auch seltenen Tier- und Pflanzenarten Lebensraum bietet: Schon vor hunderten Jahren war das ein erster Schritt zur Nachhaltigkeit, um die ungeregelte Nutzung, Kahlschlag und Übernutzung der Wälder zu verhindern. Heute ist nicht einmal mehr ein Prozent des Waldes in Deutschland Mittelwald - die Restwälder liegen vor allem in Franken. Besonders häufig wird der Wald hierbei als sogenannter Rechtlerwald bewirtschaftet, also in genossenschaftlicher Nutzung. Die "Bäuerlichen Gemeinschaftswälder" im Steigerwald sind seit 2018 Immaterielles Kulturerbe Bayern. Moderation: Birgit Magiera Redaktion: Matthias Eggert Unter dieser Adresse finden Sie die Manuskripte von radioWissen: http://br.de/s/5AgZ83


10:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


10:05 Notizbuch (115 Min.)
Gesellschaft. Familie. Gesundheit. Interkulturelles. Verbraucher.

Mit Freitagsforum – Wiederholung um 22.30 Uhr 11.00 Nachrichten, Wetter, Verkehr 11.56 Werbung Ausgewählte Beiträge als Podcast und in der Bayern 2 App verfügbar


12:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


12:05 Tagesgespräch (55 Min.)
Hörerforum

Telefon: 0800 – 94 95 95 5 gebührenfrei E-Mail: tagesgespraech@bayern2.de Internet: www.br.de/tagesgespraech Zeitgleich mit ARD-alpha Als Podcast und in der Bayern 2 App verfügbar


13:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


13:05 radioWelt (25 Min.)
Magazin am Mittag

Ausgewählte Beiträge und Interviews als Podcast
und in der Bayern 2 App verfügbar


13:30 Bayern 2-regionalZeit (30 Min.)
Hören, was in Stadt und Land passiert

Getrennte Ausstrahlung in zwei Regionen
Aktuelles aus Südbayern Aktuelles aus Franken *
* Als Podcast verfügbar


14:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


14:05 radioSpitzen (55 Min.)
Der Kabarett Kaktus-Jubiläumsabend (2)

Kabarett und Comedy Der Kabarett Kaktus-Jubiläumsabend (2) Aufnahme der Veranstaltung vom 28. November 2018 in der Pasinger Fabrik in München Wiederholung am Samstag, 20.05 Uhr Diese Sendung ist auf bayern 2.de als Podcast und in der Bayern 2 App verfügbar

Der "Kabarett Kaktus", Münchens dienstältestes Kabarettnachwuchsfestival, ging letztes Jahr in seine 30. und letzte Runde. Aus einer Art offener Bühne mit Festivalcharakter in den Anfangsjahren, hatte sich schnell ein renommierter Nachwuchswettbewerb entwickelt, der die Bedeutung Münchens als Kabarettstadt nachhaltig prägte. Grund genug für rund ein Dutzend ehemaliger Kaktus-Gewinner, dieses Jubiläum gebührend zu feiern! Schließlich war für viele von ihnen das kleine stachelige Gewächs der entscheidende Impuls für ihre weitere Karriere: der erste Preis, den sie als Anerkennung mit nach Hause nehmen konnten und der ihnen Auftrittsmöglichkeiten in renommierten Münchner Kleinkunstbühnen, wie der Münchner Lach- und Schießgesellschaft ermöglichte. Unter den bislang fast fünfzig Preisträgern finden sich so bekannte Namen wie Michael Altinger, Claus von Wagner, Matthias Tretter, Tobias Mann, Lizzy Aumeier und Django Asül, der am 28. November 2018 zusammen mit jüngeren Kaktus-Preisträgern und den beiden Gründungsvätern Helmut Schleich und Christian Springer den runden Geburtstag des "Kabarett Kaktus" feierte. Teil 1 des Jubiläumsabends am 21. und 22. Dezember 2018 in den "radioSpitzen".


15:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


15:05 Schalom (15 Min.)
Jüdischer Glaube – Jüdisches Leben

Als Podcast und in der Bayern 2 App verfügbar


15:20 Sozusagen! (10 Min.)
Bemerkungen zur deutschen Sprache

Als Podcast und in der Bayern 2 App verfügbar


15:30 Nahaufnahme (30 Min.)
Die Reportage

Wiederholung am Samstag, 14.30 Uhr
Als Podcast und in der Bayern 2 App verfügbar


16:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


16:05 Eins zu Eins. Der Talk (55 Min.)

Eine Stunde, zwei Menschen

Wiederholung am Samstag, 22.05 Uhr
Als Podcast und in der Bayern 2 App verfügbar


17:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


17:05 radioWelt (55 Min.)
Magazin am Abend

17.23 Werbung
17.25 Börsengespräch
17.30 Kurznachrichten, Wetter, Verkehr
Ausgewählte Beiträge und Interviews als Podcast
und in der Bayern 2 App verfügbar


18:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


18:05 IQ – Wissenschaft und Forschung (25 Min.)
Magazin

Als Podcast und in der Bayern 2 App verfügbar


18:30 radioMikro (23 Min.)
Magazin für Kinder

Mit klaro – Nachrichten für Kinder * * Als Podcast und in der Bayern 2 App verfügbar Aus urheberrechtlichen Gründen sind nur ausgewählte Sendungen und Beiträge als Podcast und in der Bayern 2 App verfügbar


18:53 Bayern 2-Betthupferl (7 Min.)
Gutenachtgeschichte für Kinder

Die Nagzahns
Von Brigitte Endres
Erzählt von Stefan Wilkening
Als Podcast ab Sendung verfügbar


19:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


19:05 Zündfunk (115 Min.)
Das Szenemagazin

20.00 Nachrichten, Wetter, Verkehr Diese Sendung zum Nachhören unter: www.bayern2.de/zuendfunk Ausgewählte Beiträge und Interviews als Podcast und in der Bayern 2 App verfügbar


21:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


21:05 hör!spiel!art.mix (85 Min.)
Dominic Robertson: Animalium Kepler 22B

Animalium Kepler 22B Von Dominic Robertson Mit Lottie Bowater und Dominic Robertson Komposition und Realisation: Dominic Robertson BR 2018 Als Podcast verfügbar im Hörspiel Pool

Auf dem Planeten Kepler 22B gibt es Tiere, die als Kuriositäten "des alten Lebens auf der Erde" ausgestellt werden. Bis sie aus freien Stücken entschließen, sich von ihren Unterdrückern loszureißen, ihren Planten zu verlassen und in den Kosmos hinauszufliegen. Inspiriert von der Erzählung "The Seven Families of the Lake Pipple Popple" des Meisters der viktorianischen Nonsense-Literatur Edward Lear und mit einer Partitur für Piano und Celesta ist das englischsprachige Hörspiel "Animalium Kepler 22B" eine poetisch-malerische Odyssee in radiophonem Technicolor. "Ich verbringe so viel Zeit wie möglich mit Tieren. Ich mag Tiere – und sie mögen mich. Ein kleiner Vogel sagte mir einmal: "All dieses Herumfliegen, über Kirchtürmen schwebend, ist schön und gut. Aber ich habe gehört, dass ihr seltsamen Kreaturen so etwas habt, das Science Fiction heißt. Und dass es durch sie möglich ist, nicht nur über diese Welt sondern viele andere zu fliegen. Dieses Hörspiel ist also für den kleinen Vogel. Bitte stellen Sie sicher, dass Sie Ihre Tierfreunde einladen, am Radio zu sitzen, denn dieses Stück ist mehr für sie, als für Sie, lieber Hörer." (Dominic Robertson) Dominic Robertson (auch Ergo Phizmiz), geb. 1980, lebt und arbeitet in London. Komponist, Autor, Hörspielmacher, Collagist und Filmemacher. BR-Hörspiele u.a. "Conversations with Birds " (2012), "Hollywood. A Bestiary" (2014), "Sonora Mystery" (2015), "Die Bayerische Prinzessin" (2017).


22:30 Notizbuch – Freitagsforum (30 Min.)
Gesellschaft. Familie. Gesundheit. Interkulturelles. Verbraucher.

Freitagsforum Als Podcast und in der Bayern 2 App verfügbar
Wiederholung vom Vormittag, 10.05 Uhr


23:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


23:05 – 24:00 Nachtmix (55 Min.)
 

– Änderungen und Ergänzungen vorbehalten –
 

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Quelle:
BR2 – Programminformationen
4. Woche – 19.01.2019 bis 25.01.2019
Bayerischer Rundfunk Hörfunk
RadioZeitung 04/2019, 19.01.-25.01.2019
Rundfunkplatz 1, 80335 München
Redaktion: Tel. 089/59 00-47 48
E-Mail: RadioZeitungBR@brnet.de


veröffentlicht im Schattenblick zum 11. Januar 2019

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