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TV - 3SAT/1123: Woche vom 23.03. bis 29.03.2019


3sat – 13. Programmwoche vom 23.03. bis 29.03.2019


Samstag, 23. März 2019


06:20 Kulturzeit (40 Min.) (HDTV)
Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD
(Erstsendung 22.3.2019)

Moderation: Peter Schneeberger

"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.


07:00 nano (30 Min.) (HDTV)
Die Welt von morgen
(Erstsendung 22.3.2019)

Moderation: Yve Fehring

Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin und enthält Studio- und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und wissenschaftlich beleuchtet.


07:30 Alpenpanorama (90 Min.) (HDTV)

"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten. Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.


09:00 ZIB (5 Min.) (HDTV, UT)

Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


09:05 Kulturplatz (30 Min.) (HDTV)
Das Kulturmagazin von Schweizer Radio und Fernsehen
(Erstsendung 20.3.2019)

Moderation: Eva Wannenmacher

Hinein ins pralle Leben: "Kulturplatz" greift auf, was die Menschen beschäftigt, welche Fragen sie sich stellen. Und zeigt, dass die Kultur Antworten gibt. "Kulturplatz" findet mitten im Leben statt: im Supermarkt, am Musikfestival, im Wald. Denn Kultur ist viel mehr als Musik, Literatur und Kunst. Kultur durchdringt unser Leben. Wo jemand nachzudenken beginnt, da entsteht Kultur. Diesem Credo ist "Kulturplatz" verpflichtet. Die Sendung will für Kultur begeistern und behält dabei die wichtigsten Akteure und Ereignisse des Kulturbetriebes im Blick. "Kulturplatz" spürt Trends auf und präsentiert Neuentdeckungen.


09:35 Bilder aus Südtirol (25 Min.) (HDTV)
Erstausstrahlung

"Bilder aus Südtirol" ist das Bundesländermagazin des ORF-Landesstudios Tirol. Die Dokumentationen stellen die Kultur und das gesellschaftspolitische Geschehen in Südtirol vor.


Unterwegs beim Nachbarn
10:00 Rosen, Tulpen, Nelken – Gartenlust am Bodensee (25 Min.) (HDTV)
Film von: Ingrid Bertel
(Erstsendung 22.8.2015)

Wie ein grünes Band ziehen sie sich entlang des Bodenseeufers: mittelalterliche Kräutergärten, barocke Rosen-Anlagen und herrschaftliche Parks – für jeden Geschmack etwas Passendes. Im Jahr 840 schrieb auf der Bodensee-Insel Reichenau der Mönch Walahfrid Strabo das vermutlich erste Buch übers Gärtnern, den "Hortulus". Das dazugehörige, 23 Pflanzen umfassende Gärtlein, entfaltete eine nachhaltige Wirkung weit über den Bodenseeraum hinaus. Doch gerade in der sanften Hügellandschaft rund um das Schwäbische Meer begab man sich gerne in die Schule des gelehrten Geistlichen. Davon zeugen etwa die einzigartige Anlage der Kartause Ittingen oder das Barockstädtchen Bischofszell, wo man Blütenduft als Heilmittel gegen den Pesthauch einsetzte. In den ausgedehnten Parkanlagen von Schloss Arenenberg widmete sich Hortense Bonaparte dem Gärtnern, wenn sie nicht gerade ihren Sohn zum künftigen König der Franzosen erzog. Die Familie Habsburg tröstete sich auf Schloss Wartegg mit dem Pflanzen exotischer Bäume über den Verlust der Monarchie hinweg. Und auf der Blumeninsel Mainau feiert nach wie vor die schwedische Grafenfamilie mit vielen Kindern ein heiteres Mittsommerfest.


10:25 Edelweiß – Star der Alpen (60 Min.) (HDTV, UT)
Mythos, Kitsch, Realität
Film von: Ruth Berry
(Erstsendung 3.5.2009)

Hoch oben in den Alpen, auf über 1800 Metern Höhe wächst eine auf den ersten Blick ganz unscheinbare Pflanze – doch sie besitzt Kultstatus: das Edelweiß. Es ist selten und schwer zu finden. Wird es gepflückt, behält es lange Form und Farbe. Menschen aus aller Herren Länder nutzen die Kräfte des Edelweiß in der traditionellen Medizin. Die Dokumentation macht sich auf die Spuren dieser Blume.


11:25 Schlosshotel Orth (45 Min.) (HDTV, 4:3, UT)
Gefährliche Intrigen
Fernsehserie Österreich, 2000

Rollen und Darsteller:
Felix Hofstätter – Albert Fortell
Fanny – Nicole R. Beutler
Vinzenz Strobel – Heinz Trixner
Franzl – Rupert Apfl-Nussbaumer
Susanne Neumann – Barbara Wussow

Regie: Karl Kases
Drehbuch: Walter Kärger

Susanne hat gekündigt und sich an Vinzenz wegen des Postens als Geschäftsführerin des Traunstein herangemacht. Ihre Argumente – gestohlene Computerdaten aus dem Hotel - überzeugen. Susanne und Vinzenz unterbieten in der Folge alle Kongressangebote des Schlosshotels, für das es Absagen hagelt. Außerdem besticht Susanne Gemeinderat Blüm, damit dieser die geplante Revitalisierung der Motocross-Strecke befürwortet. Lilo hilft Georg, dieses naturschädigende Vorhaben zu vereiteln. Georg trifft Gabi, die inzwischen den kleinen Leon, das Kind von Jacob, bekommen hat.


12:10 Schlosshotel Orth (50 Min.) (HDTV, 4:3, UT)
Falsche Freunde
Fernsehserie Österreich, 2000

Rollen und Darsteller:
Felix Hofstätter – Albert Fortell
Fanny – Nicole R. Beutler
Vinzenz Strobel – Heinz Trixner
Susanne Neumann – Barbara Wussow
Josef Schimek – Hans Kraemmer

Regie: Karl Kases
Drehbuch: Walter Kärger

Susanne besticht die Wäscherei Filaska, die daraufhin ihre Zusammenarbeit mit dem Schlosshotel aufkündigt. Fanny kann die Wogen glätten, droht Susanne aber mit einem gerichtlichen Nachspiel. Kurz darauf hält sie ein Fax der "Historischen Hotels" in Händen, in dem der Vorstand Forderungen stellt. Lilo lernt zwei Filmemacher kennen, die nach einem Schatz im Traunsee tauchen. Da sie fürs "Tagblatt" volontiert, will sie eine Reportage über die beiden machen. Aber es ist nicht alles Gold, was glänzt. In der Küche sorgt Albert für Unruhe, als er Agnes feuern will. Aber das Personal hält zusammen – immerhin steht Albert im Verdacht, Firmengeheimnisse an Susanne weitergegeben zu haben.


13:00 ZIB (10 Min.) (HDTV, UT)

Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


13:10 Notizen aus dem Ausland (5 Min.)

"Notizen aus dem Ausland" ist das Auslandsmagazin von 3sat. Monothematische, kurze Beiträge geben Einblicke in die gesellschaftliche oder politische Situation in einem Land der Welt.


13:15 quer … durch die Woche mit Christoph Süß (45 Min.) (HDTV, UT)
(Erstsendung 21.3.2019)

Was läuft quer? Christoph Süß kommentiert in seiner Magazinsendung von Querköpfen für Querdenker die Nachrichten der Woche. In spannenden Reportagen, Gesprächen und Live-Schaltungen geht er den Ereignissen der Woche satirisch auf den Grund.


14:00 Kunst + Krempel (30 Min.) (HDTV, UT)
Familienschätze unter der Lupe
(Erstsendung 16.3.2019)

Eine Kultsendung des Bayerischen Fernsehens, seit mehr als 30 Jahren: Bei "Kunst + Krempel" bewerten renommierte Experten aus Museum und Kunsthandel die mitgebrachten Antiquitäten der Gäste. Wichtig sind dabei aber nicht nur deren Herkunft und Wert, sondern vor allem die Geschichten, die sie erzählen. "Kunst + Krempel" wird so zu einer spannenden und sehr lebendigen Zeitreise.


14:30 Ländermagazin (30 Min.) (HDTV)
Heute aus dem Saarland
Erstausstrahlung

Das "Ländermagazin" berichtet aktuell aus den 16 deutschen Bundesländern. Jede Woche steht ein anderes Bundesland im Fokus. Die Themen reichen von politischen über kulturelle bis hin zu kuriosen Ereignissen.


15:00 Der Geschmack Europas (30 Min.) (HDTV, UT)
Siebenbürgen
Film von: Florian Gebauer
(Erstsendung 3.11.2013)

Lojze Wieser bereist diesmal Siebenbürgen. Die rumänische, die sächsisch-deutsche, die österreichisch-landlerische und die szekler-ungarische Kultur treffen dort aufeinander. Die verschiedenen Volksgruppen brachten ihre Kochtraditionen mit, die in ständigem Wandel und mit Anpassungen in Notzeiten bis heute überlebt haben. Traditionelle und neue Zutaten wie Sommer- und Wintertrüffel wecken die Lust, die Region zu bereisen.


15:30 Kenias Jadesee (30 Min.) (UT)
Rund um den Lake Turkana
Film von: Werner Zeppenfeld
(Erstsendung 17.12.2011)

Kenias jadegrüner Turkana-See liegt inmitten einer grandiosen vulkanischen Landschaft. 1888 wurde der von Krokodilen besiedelte See vom österreichischen Grafen Teleki "gefunden". Seither geben sich Anthropologen und Missionare, Buschpiloten und gastronomische Abenteurer an den Ufern des Sees ein buntes Stelldichein. Afrika-Korrespondent Werner Zeppenfeld hat sich unter die illustre Gesellschaft gemischt. Obwohl hier nur wenige Hirten und Fischer ein sonnendurchglühtes Dasein fristen, übt der Turkana-See auf Durchreisende einen bizarren Reiz aus. Seinen großen Hollywood-Auftritt hatte der See in der John-le-Carré-Verfilmung "Der Ewige Gärtner" (2005).


16:00 Lotta & die frohe Zukunft (90 Min.) (UT)
Fernsehfilm
Fernsehspiel
Deutschland, 2013

Rollen und Darsteller:
Lotta Brinkhammer – Josefine Preuß
David Bülow – Hanno Koffler
Oberarzt Gruber – Oliver Stokowski
Meinolf Brinkhammer – Frank Röth
Sebastian Brinkhammer – Bernhard Piesk

Regie: Gero Weinreuter
Drehbuch: Sebastian Orlac
Roman: Annegret Held

Lotta steht an einem Scheidepunkt im Leben: Sie will Medizin studieren und auf eigenen Beinen stehen. Als alleinerziehende Mutter einer Tochter ist das gar nicht so leicht. Nachdem Lotta bislang meist ihren Dickkopf durchsetzen konnte, muss sie nun lernen, sich zu arrangieren: mit dem strengen Studium, mit jüngeren Kommilitoninnen und ihren WG-Mitbewohnern. Und nicht nur das – sie hat sich verliebt. Und das passt ihr ganz und gar nicht. Der Jungmediziner und Frauenschwarm David Bülow läuft Lotta überall in der Fakultät über den Weg. Anfängliche Gleichgültigkeit und Irritation weichen bald interessierter Neugier, als Lotta hinter die Fassade von David blickt. David hingegen, der Erfolg bei Frauen gewohnt ist, bemüht sich fast hilflos um Lotta, die so gar nicht auf ihn anspringen will. Dann stellt sich heraus, dass er der Sohn der Dekanin ist. Aber was will Lotta eigentlich mit David? Wichtig sind erst einmal das Studium und die Versorgung ihrer zweijährigen Tochter Lilo, die sie in der Kita der Uni unterbringen kann. Dabei sieht Lotta nicht, dass auch Lilo mit der neuen Situation nicht richtig klarkommt. Beim erforderlichen Praktikum in der Universitätsklinik trifft Lotta auf die 16-jährige Peggy, die an Mukoviszidose erkrankt ist und auf eine Lungentransplantation wartet. Peggy hat sich erst kürzlich von ihrem Freund Ben getrennt, weil sie nicht möchte, dass er sich an eine Todkranke bindet. Überhaupt hat Peggy ihren Lebenswillen verloren, sie lässt sich sogar von der Transplantationsliste streichen. Lotta versucht nun, das erdrückende Medizinstudium anzugehen, Lilos rätselhaftes Verhalten in der Kita zu ergründen und sowohl Peggy als auch Ben wieder auf die Spur zu bekommen. Außerdem muss sie sich klar darüber werden, was sie von David will – der angesichts ihrer widersprüchlichen Signale frustriert zu einem langen Studienaufenthalt nach Indien aufbrechen will.


17:30 Lotta & das ewige Warum (90 Min.) (UT)
Fernsehfilm Deutschland, 2015

Rollen und Darsteller:
Lotta Brinkhammer – Josefine Preuß
David Bülow – Golo Euler
Paul Ostern – Branko Samarovski
Meinolf Brinkhammer – Frank Röth
Katharina Bornemann – Fanny Stavjanik

Regie: Joseph Orr
Drehbuch: Sebastian Orlac
Roman: Annegret Held

Lotta ist wieder da und bereit für Neues: Ihr Freund David ist endlich aus Indien zurückgekommen. Trotz Lottas Angst vor einer festen Bindung ziehen die beiden zusammen. Mit Töchterchen Lilo wohnen sie nun unter einem Dach. Beruflich läuft es gut für David: Er hat eine Stelle im Krankenhaus beim renommierten Professor Dr. Bieler ergattert. Privat ist er jedoch schnell von der neuen Wohnsituation und von Lottas Tempo überfordert. Lilo hingegen gewöhnt sich schnell an die neue Lage und schließt Freundschaft mit dem Nachbarsjungen. Doch die Erwachsenen haben Anpassungsschwierigkeiten in der neuen Umgebung – und erst recht miteinander. Als wäre das nicht genug, entdecken Lotta und David, dass ihre Eltern – Davids Mutter Katharina und Lottas Vater Meinolf – zusammen heimlich einen zweiten Frühling genießen. Außerdem trifft Lotta auf den Lebenskünstler Paul Ostern, der ganz dringend ärztliche Behandlung braucht. Doch ihm fehlt die nötige Krankenversicherung. Schafft es Lotta ein weiteres Mal, alles unter einen Hut zu bekommen und dabei sich selbst treu zu bleiben?


19:00 heute (20 Min.) (HDTV, UT)
Die Nachrichtensendung des ZDF.
3sat-Wetter


19:20 Raumwelten (40 Min.) (HDTV)
Stephanie Thatenhorst, Innenarchitektin
Folge 1 von 3
Film von: Juliette von Förster
Erstausstrahlung

Designer prägen die Welt, die uns umgibt. In der Reihe "Raumwelten" verraten sie, wie sie Räume erschaffen und mit welcher Art von Räumen sie sich selbst gerne umgeben. Wie lebt ein Mensch, der sich tagtäglich mit der Gestaltung von Räumen beschäftigt? Eric Mayer trifft auf die Münchner Innenarchitektin Stephanie Thatenhorst. Laut und urban kann Stephanie Thatenhorst genauso wie still und zurückgezogen. Hochfloriger Teppich, dunkelgrüner Samt, satte Farben und reiche Materialien: Das Theresa Bar/Restaurant in München ist eine ihrer emblematischen Arbeiten. Stephanie Thatenhorsts persönlicher Rückzugsort liegt am Chiemsee, fernab der geschäftigen Großstadt München. Auf dem Bauernhof ihrer Eltern hat sie eine Scheune zum Ferienhaus umgebaut und alles verwirklicht, was sie sich schon immer erträumt hat. Sie brachte die einheimischen Handwerker oft zum Verzweifeln, doch das Ergebnis gab ihr recht. Stephanie Thatenhorst ist eine Designerin der Gegensätze. Doch vielleicht ist der Weg vom Moos in den Wäldern rund um ihr Elternhaus bis hin zu den grünen Lounge-Sesseln einer Bar gar nicht so weit, wie man zunächst glaubt. Die Beiträge der Reihe "Raumwelten" sind Künstlerporträt und Homestory zugleich. Sie zeigen kreative Menschen, die einen einzigartigen Beruf haben: Sie gestalten die Räume, in denen andere leben, spielen und arbeiten. Anlässlich des 100. Jahrestages der Gründung des Bauhauses in Dessau, der Schmiede der Avantgarde, die stilbildend für die Design-Philosophie des 20. Jahrhunderts war, werden herausragende Designer und ihre Arbeit porträtiert.

Redaktionshinweis: 3sat zeigt die dreiteilige Reihe "Raumwelten" aus Anlass des Jubiläumsjahres "100 Jahre Bauhaus". Die beiden weiteren Folgen der Reihe sendet 3sat an den kommenden Samstagen jeweils um 19.20 Uhr.

Am Samstag, 13. April, ab 20.15 Uhr beschäftigt sich 3sat einen Abend lang mit dem Bauhaus-Jahr 2019.


20:00 Tagesschau (15 Min.) (HDTV, UT)
ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht


20:15 The Queen's Birthday Party (90 Min.) (HDTV)
Das Geburtstagskonzert für Queen Elizabeth II.
Erstausstrahlung

"The Queen's Birthday Party" nannte sich das Konzert zum 92. Geburtstag von Queen Elizabeth II. am 21. April 2018 in der Royal Albert Hall in London. Zahlreiche Künstler wirkten mit. Bei dem legendären Konzert traten unter anderem die Pop-Ikone Sir Tom Jones und die britisch-australische Pop-Prinzessin Kylie Minogue auf. Ein ungewöhnliches aber einzigartiges Duo gaben Sting und der jamaikanische Rapper Shaggy. Auch die kanadische Pop-Sensation Shawn Mendes, die weltbekannte A-cappella-Gruppe Ladysmith Black Mambazo und UK-Chart-Stürmerin Anne-Marie gaben sich die Ehre. Außerdem sangen zum Geburtstag der Queen der Southhamptoner Rapper und R&B-Star Craig David, Jazz-Sänger und Songwriter Jamie Cullum sowie "The Voice UK"-Star Donel Mangena. Ebenfalls auf der Bühne standen Birminghams Soul-Sängerin Laura Mvula und The Dhol Foundation unter der Leitung von Johnny Kalsi, dem gefeierten Punjabi-Dhol-Drummer. Bekannte Melodien aus den Musicals "Oklahoma!", "My Fair Lady" und "Top Hat" gaben der walisische Star Luke Evans, Schauspieler Tom Chambers und Schauspielerin Helen George zum Besten. Alfie Boe brachte den Benny-Goodman-Sound der Swing-Ära auf die Bühne. Und 40 Spieler der George Formby Society würdigten die Musik ihres legendären Ukulele-Meisters. Viele der auftretenden Künstler wurden an diesem Abend vom BBC Concert Orchester unter der Leitung des musikalischen Direktors Steve Sidwell begleitet.


21:45 Best of Glastonbury 2017 (60 Min.) (HDTV)
Die Highlights des Festivals
Erstausstrahlung

Das "Glastonbury Festival" ist eines der größten und bekanntesten Rockfestivals in Europa. Mitunter wird es als "englisches Woodstock" bezeichnet. Das musikalische Spektrum ist breit. Zu den Highlights des Festivals 2017 zählten unter anderem Auftritte von den Foo Fighters, Radiohead, Katy Perry und Ed Sheeran. Außerdem mit dabei: Barry Gibb, Haim, Chic, Lorde, Emeli Sandé, Royal Blood, Rag'n'Bone Man, Stormzy, Biffy Clyro und The Killers.


22:45 Unter Büchern (45 Min.) (HDTV)
Die Buchmesse Leipzig 2019
Erstausstrahlung

Katrin Schumacher trifft Autorinnen und Autoren, die sich auf der Leipziger Buchmesse 2019 präsentieren: Jörg-Uwe Albig, Daniela Krien, Kat Menschik, Albert Ostermaier und Marion Brasch. Was bewegt die Künstlerinnen und Künstler, was treibt sie an, wie entsteht ihre Literatur? Gespräche und Begegnungen mit Literaturexpertin Katrin Schumacher in der Stadt, wo sich die Branche trifft: in Leipzig 2019. Katrin Schumacher spricht mit Jörg-Uwe Albig über "Zornfried" – dessen Satire über die neurechten Bewegungen – und begegnet der Leipzigerin Daniela Krien, in deren Roman "Die Liebe im Ernstfall" sich die Lebenslinien von fünf Frauen überkreuzen. Von der Illustratorin Kat Menschik bekommt Katrin Schumacher ein ungewöhnliches Kochbuch serviert, das "Essen essen" heißt. Sie trifft Albert Ostermaier, der mit seinem Gedichtband "Über die Lippen" die Sprache der Liebe wählt, und erfährt von Marion Brasch etwas über Augenblicke, die über Glück und Unglück entscheiden – das Thema des neuen Romans "Lieber woanders".


23:30 Maischberger (75 Min.) (HDTV, UT)
(Erstsendung 20.3.2019)

Sandra Maischberger diskutiert mit Gästen aktuelle Themen, die gesellschaftlich relevant sind, von Schönheitswahn bis Rassismus – journalistisch, kontrovers, informativ und unterhaltend. Die Bandbreite bei Maischberger reicht von Politik, Gesellschaft und Boulevard bis Sport. Ihre Gäste sind Prominente, Fachleute und Betroffene.


00:45 lebensArt (60 Min.) (HDTV)
(Erstsendung 18.3.2019)

Martin Traxl und Clarissa Stadler präsentieren Inhalte, die nicht nur vom Kulturkalender, sondern auch von gesellschaftlichen und kulturpolitischen Entwicklungen bestimmt werden. Neue und andere Sichtweisen erleichtern den Zugang zu Literatur und Musik, Film und Theater, Architektur und bildender Kunst.


01:45 das aktuelle sportstudio (60 Min.) (HDTV)

Moderation: Dunja Hayali

Der Sport am Samstagabend: hintergründig, informativ und unterhaltsam. Im "aktuellen sportstudio" talken Moderatoren mit Top-Sportlern, Newcomern und Weltstars. Sie alle müssen sich an der Torwand beweisen. Sechs Treffer hat noch keiner geschafft. In mehr als 50 Jahren nicht.


02:45 Kolumbiens wilde Schönheit (45 Min.) (HDTV)
Im Dschungel des Chocó
Folge 1 von 2
Film von: Andrew Moorwood
(Erstsendung 1.7.2016)

Versteckt unter dem dichten Dach des tropischen Regenwaldes existiert eine wundersame Welt: Chocó. Noch ist sie weitgehend unentdeckt und ein Paradies für Pflanzen und Tiere. Das Gebiet liegt zwischen Pazifikküste und den Anden und grenzt im Norden an den Atlantischen Ozean. Die wilde Küstenregion ist Heimat von Riesentausendfüßern, Pfeilgiftfröschen, Affen, Jaguaren, Schildkröten und Buckelwalen. Wilde Mangrovenwälder säumen die Küste. Sie sind Refugium für Krebstiere und Millionen von Vögeln.


03:30 Kolumbiens wilde Schönheit (40 Min.) (HDTV)
Der Nationalpark Serranía de la Macarena
Folge 2 von 2
Film von: Valeria Fabbri-Kennedy
(Erstsendung 1.7.2016)

Bizarre Anden-Gipfel, Tafelberge und Savannen-Landschaften: Die Serranía de la Macarena liegt im Herzen Kolumbiens und gehört zu den artenreichsten Landschaften der Erde. Mit einer Flügelspannweite von drei Metern gleitet dort der Andenkondor über schroffe Bergspitzen, große Wollaffen bevölkern die dichten Bergregenwälder, und bunt schillernde Kolibris spielen eine wichtige Rolle als Pflanzen-Bestäuber. Zum Nationalpark gehören auch Teile des Orinoco-Beckens. Die Regenzeit verwandelt die großen Graslandschaften mit Galeriewäldern in ein flaches Seengebiet – ein Paradies für Wasservögel und Reptilien.


04:10 Gabun – Im Land der Gorillas (50 Min.) (HDTV)
Film von: Lydia Tassier
(Erstsendung 27.12.2016)

An Afrikas Westküste liegt Gabun. Das dünn besiedelte Land bietet mit seinen Regenwäldern einer Vielzahl von Tierarten ideale Lebensbedingungen, darunter auch den majestätischen Gorillas. Fürchten müssen sie nur den Menschen, teils durch die Beschneidung der Lebensräume, teils auch durch die Jagd. Der Primatologe Juan Salvador hat sich dem Schutz der letzten Exemplare verschrieben. Der Film zeigt beeindruckende Bilder seines Projekts.


05:00 Haie, gejagte Jäger (45 Min.) (HDTV)
Film von: Jérôme Delafosse
(Erstsendung 6.4.2017)

Haie stellen ein wichtiges Regulativ im Ökosystem der Meere dar, dennoch sind sie weltweit vom Aussterben bedroht, speziell an den Küsten hoch entwickelter Staaten. Obwohl der französische Filmemacher Jérôme Delafosse selbst bei einer Hai-Attacke schwer am Bein verwundet wurde, rief er ein Projekt zum weltweiten Schutz der Haie ins Leben. Sein Film präsentiert faszinierende Unterwasser-Aufnahmen der großen Räuber.


05:45 – 06:15 El Greco und die Moderne (30 Min.)
Film von: Werner Raeune
(Erstsendung 20.5.2012)

Der Maler El Greco zählt zu den bedeutendsten und teuersten Alten Meistern der Kunstgeschichte. 1541 in Griechenland geboren, machte er in Spanien als Hofmaler bei Philipp II. Karriere. Doch aufgrund seiner eigenwilligen Interpretation religiöser Themen und seines außergewöhnlichen Mal-Stils hatte der Künstler immer wieder Schwierigkeiten mit seinen Auftraggebern und Zeitgenossen. Seine dünnen, in die Länge gezogenen, verzerrten Darstellungen der Menschen, seine ungewöhnlich grelle Farbgebung – heute sein Markenzeichen – sorgten damals für Skandale, ließen ihn in Ungnade fallen. Als der Künstler 1614 starb, wurde seinem Werk wenig Wertschätzung zuteil. Viele seiner Kirchenbilder wurden ins Ausland verkauft, über die ganze Welt verstreut. Erst Ende des 19. Jahrhunderts wurde El Greco von Kunsthistorikern wiederentdeckt, nahmen Avantgarde-Künstler wie Pablo Picasso sowie die Expressionisten August Macke, Franz Marc und Max Beckmann seine "moderne Auffassung von Malerei" zum Vorbild für ihre Kunst.

*

Sonntag, 24. März 2019


06:15 makro (30 Min.) (HDTV)
Good bye, fish and chips?
Film von: Markus Böhnisch, Roman Mischel
(Erstsendung 22.3.2019)

Die Fischerei ist nur ein winziger Wirtschaftsbereich in Großbritannien. Der Brexit schlägt hier dennoch große Wellen. Die englischen Fischer zählen zu den stärksten Brexit-Befürwortern. Sie hoffen auf bessere Zeiten, wenn britische Gewässer erst einmal Sperrzone für den Rest Europas sind. Die europäischen Fangquoten empfinden sie als extrem unfair. Seit Jahren schrumpft die heimische Fangflotte. Tatsächlich: Fast 60 Prozent des Fischs aus den Gewässern rund ums Königreich holen nicht-britische Schiffe an Bord. "Nach einem EU-Ausstieg der Insel wäre die halbe Nordsee weg", klagen die Fischer vom Kontinent. Hering, Dorsch und Makrele könnten für den Rest Europas deutlich teurer werden. Und umgekehrt? Für Fish 'n' Chips muss der Kabeljau, Hauptbestandteil des beliebten englischen Nationalgerichts, künftig aus der EU importiert werden. Ausgerechnet der ist in den heimischen Gewässern nämlich rar. Am Ende könnte also der Brexit auf beiden Seiten des Ärmelkanals vor allem "Fisch & Frust" erzeugen.


06:45 Tele-Akademie (45 Min.) (HDTV)
Dr. Mikko Huotari: Chinas Finanzmacht und Südostasien – Ordnungsfaktor oder neue
Abhängigkeit?
(Erstsendung 17.3.2019)

Im Zusammenhang mit Chinas neuer "Finanzmacht" stehen vor allem die negativen Aspekte im Zentrum der internationalen Aufmerksamkeit. Dazu zählen eine wachsende Abhängigkeit von China und Chinas finanzieller Einfluss als Störfaktor für regionale Ordnungsbildung. Der Vortrag von Mikko Huotari erörtert, dass diese Einordnung zu kurz greift. Er beleuchtet chinesische Initiativen zur Bereitstellung von Krisenliquidität und längerfristigen Entwicklungskrediten und zeigt, wie sich die inneren Spannungen im chinesischen Entwicklungsmodell, im Finanzsystem sowie in Pekings außenpolitischen Ambitionen zunehmend auf die Region übertragen. 2018 war das Jahr, in dem Chinas Investitionen und Kredite weltweit zu einem Politikum wurden. Im August erklärte der indonesische Premierminister Mahathir mit direktem Bezug auf chinesisch finanzierte Großprojekte: "We do not want a situation where there is a new version of colonialism happening." Wenig später sprach der amerikanische Vize-Präsident auf dem APEC-Gipfel in Papua-Neuguinea von Chinas "Schuldenfallen-Diplomatie". Dr. Mikko Huotari ist stellvertretender Direktor am Mercator Institute for China Studies (MERICS) in Berlin. MERICS ist Europas größtes und unabhängiges Forschungsinstitut für gegenwartsbezogene und praxisorientierte Chinaforschung.


07:30 Alpenpanorama (90 Min.) (HDTV)

"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten. Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.


09:00 ZIB (5 Min.) (HDTV, UT)

Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


Sternstunde Philosophie
09:05 Dietrich Grönemeyer: Wer heilt, hat Recht (60 Min.)
Gesprächsreihe
(Erstsendung 24.2.2019)

In der Schweizer Gesprächssendung "Sternstunde Philosophie" diskutieren Philosophen, Wissenschaftler und Künstler Themen einer immer komplexer werdenden Welt. "Sternstunde Philosophie" schlägt den großen Bogen von der gesellschaftspolitischen Aktualität zu den Grundfragen der Philosophie: Wer ist wofür verantwortlich, worin besteht die menschliche Freiheit, was bestimmt unseren Lebenssinn?


10:05 lesArt (35 Min.) (HDTV)
(Erstsendung 18.3.2019)

In der ersten Ausgabe der "lesArt" im Jahr 2019 ist Nora Bossong zu Gast bei Christian Ankowitsch: eine Autorin, die Poetisches und Politisches in ihrem Werk gekonnt zu verbinden weiß. Dazu gibt es Buchtipps unter anderem aus Tschechien, dem Gastland der diesjährigen Leipziger Buchmesse.


10:40 Lev Vinocour – Schweizer Klavierabend in Sankt Petersburg (45 Min.)
Petersburger Scheremetjew Palast, 2018
Erstausstrahlung

Programm:
Paul Juon (1872-1940)
Farfalla Walzer, op. 58
Kleine Suite, op. 20
Chant russe et variations, op. 56 Nr. 10
Jacques Handschin (1886-1955)
Largo cis-Moll
Zwei Preludes: g-Moll und As-Dur
Emil Frey (1889-1946)
Premier morceau de Fantasie
Kleine slawische Suite, op. 38

Lev Vinocour spielt in seiner Heimatstadt St. Petersburg selten aufgeführte Stücke von Schweizer Komponisten. Es sind Werke, die in Russland entstanden sind oder sich auf Russland beziehen. Der renommierte Pianist Lev Vinocour stammt aus St. Petersburg. Seine musikalische Ausbildung führte ihn für mehrere Jahre in die Schweiz. Dort entdeckte er seine Liebe zu den Schweizer Komponisten Paul Juon, Jacques Handschin und Emil Frey. Allen dreien ist gemein, dass sie lange Zeit in Russland lebten und stark von der russischen Musik beeinflusst waren.


11:25 Das blaue Sofa (95 Min.) (HDTV)
Erstausstrahlung

Moderation: Vivian Perkovic, Cécile Schortmann, Nina Brunner, Katja Gasser, Eva Schmidt

Die wichtigsten und interessantesten Neuerscheinungen von der Leipziger Buchmesse mit prominenten Autoren auf dem blauen Sofa in einer ausführlichen Zusammenfassung.


13:00 ZIB (15 Min.) (HDTV, UT)

Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


Österreich-Bild
13:15 Mit Cello, Hang und Steigeisen – Musikexpedition in Tirols Bergen (25 Min.) (HDTV, UT)
Film von: Viktoria Waldegger
(Erstsendung 28.10.2018)

Der Musiker und Komponist Manu Delago spielt auf großen Konzertbühnen in der ganzen Welt. Bekannt geworden ist er mit dem "Hang", einem relativ neuen Klanginstrument. Das Instrument sieht aus wie ein Doppel-Wok aus Stahlblech. Für sein neues Projekt "Parasol Peak" wollte Delago seine zwei Leidenschaften, die Berge und die Musik, verbinden. Für acht seiner Lieblingsorte in den Tiroler Bergen hat er deshalb ein Lied komponiert. Mit sieben internationalen, bergaffinen Künstlern hat er eine Wanderung zu den jeweiligen Orten unternommen und dort auch live die Songs aufgenommen. Vom Wald bis auf einen Gipfel in über 3000 Metern Höhe sind die Musiker dabei gewandert. Jeder Ort hat seine Einschränkungen und Besonderheiten, die sich in den Liedern widerspiegeln: So lässt Delago beispielsweise das Rauschen eines Baches als Geräusch in einen Song mit einfließen. Die Sendung begleitet Delago bei der Umsetzung dieses einzigartigen Projektes – von der Schwierigkeit, bergfähige Musiker zu finden, bis hin zu der Herausforderung, hochwertige Aufnahmen bei überraschendem Schneefall in über 3000 Metern Höhe aufzunehmen. Neben der Musik spielt dabei auch die einzigartige Tiroler Landschaft eine Hauptrolle.


13:40 Wildes Deutschland (45 Min.) (HDTV, AD, UT)
Die Müritz
Film von: Svenja Schieke, Ralph Schieke
(Erstsendung 9.10.2016)

Die Müritz innerhalb der mecklenburgischen Seenplatte ist mit 117 Quadratkilometern der größte See auf deutschem Gebiet, aber er ist bei weitem nicht der einzige im Nordosten der Republik. Allein die Mecklenburgische Seenplatte zwischen Waren und Feldberg umfasst etwa 2000 Seen. Dank des Müritz-Nationalparks leben hier viele verschiedene Tierarten. Die Hälfte aller in Deutschland ansässigen Kraniche brütet in Mecklenburg-Vorpommern. Der Fischadler ist der Charaktervogel an der Müritz, der quirlige Fischotter geht hier auf die Jagd, und bedrohte Rotmilane kreisen am Himmel. Fred Bollmann kennt den Nationalpark wie kaum ein anderer. Der ehemalige Ranger und ehrenamtliche Naturschützer setzt sich aktiv für den Erhalt "seiner" Wildnis ein.


14:25 Wildes Deutschland – Die Havel (40 Min.) (HDTV, UT)
Film von: Ralph Schieke, Svenja Schieke
(Erstsendung 25.9.2016)

Die Entdeckungsreise entlang der Havel zeigt tierische Bewohner zwischen Müritz, Potsdam und Elbe: von kämpfenden Seeadlern über junge Biber in der Burg bis hin zum Wiedehopf. Die Havel im Nordosten Deutschlands schlängelt sich 334 Kilometer durch zahlreiche naturbelassene Seen und eine in weiten Strecken fast unbewohnte Gegend. Umso größer ist der Kontrast, wenn der Fluss Großstädte wie Berlin und Potsdam streift. Entlang der Ufer konnte sich an vielen Stellen bis heute eine einzigartige Tierwelt erhalten. Einst bedroht, ist der Seeadler wieder der unumstrittene König der Lüfte an der Havel. Er brütet in besonders geschützten Bereichen zwischen Quelle und Mündung. Während sich die eher seltenen Fischotter eher im Bereich der Quelle aufhalten, finden sich Biber sogar in den Großstädten. Im Mündungsbereich röhren Rothirsche, und ein Wiedehopf zieht in einem alten Panzer auf einem Truppenübungsplatz seine Jungen groß. Die Natur an der Havel ist aber auch bedroht: Der Fluss wird für Freizeit, Naherholung und Schifffahrt genutzt, über Kilometer sind die Ufer befestigt und die Altarme abgeschnitten. 2005 wurden deshalb die ersten Pläne gemacht, den Schutz und Umbau der Unteren Havelniederung umzusetzen. Bei dem ehrgeizigen Projekt sollen auf 90 Kilometern Flusslänge die Ufer renaturiert, Auwälder angelegt und Altarme wieder an den Fluss angeschlossen werden. Nur so kann die Havel ihr natürliches Gesicht zurückerhalten. Die Dokumentation zeigt den dramatischen Überlebenskampf der Seeadler im Winter, beobachtet die Jungenaufzucht im Frühjahr und zeigt auf dem Truppenübungsplatz Klietzer Heide die seltenen Wiedehopfe beim Brüten. Außerdem kommt die Kamera schlüpfenden Hechten und jagenden Libellenlarven ganz nah.


15:05 Wildes Albanien (45 Min.) (HDTV, AD, UT)
Im Land der Adler
Film von: Cornelia Volk, Alexander Sommer
(Erstsendung 20.12.2015)

Albanien – ein Land voller Geheimnisse und unentdeckter Naturschätze. Jahrtausendelang prallten hier die Kulturen und Religionen der wechselnden Mächte aufeinander. Illyrer, Griechen, Römer und Osmanen hinterließen ihre Spuren. Der Film lädt zu einer Entdeckungsreise durch "Shqipëria" ein – ein Land, das wohl getrost als "der letzte weiße Fleck auf der Europakarte" bezeichnet werden kann. Berge machen in Albanien gut die Hälfte der Landesfläche aus. Unzählige Flüsse durchziehen sie in ostwestlicher Richtung. Alle münden in der Adria und geben der 362 Kilometer langen Küste ein unverwechselbares Gesicht. Das Land zwischen Meer und Bergen offenbart auch eine außergewöhnliche Artenvielfalt. Aus der Adlerperspektive nähert sich die Kamera den verborgenen Naturschätzen und gewährt dabei zugleich Einblicke in eine bewegte und bewegende Geschichte. Immer wieder kehrt sie zum Horst eines Steinadlers zurück und beobachtet, wie ein kleiner weißer Federball zum kräftigen König der Lüfte heranwächst. Das Symboltier Albaniens ist noch etwas zerzaust: Die zwei Steinadler-Küken haben sich gerade erst aus ihren Eiern gepellt. Vor ihrem Nest breiten sich die Albanischen Alpen aus, die von den Einheimischen auch "Verwunschene Berge" genannt werden. Der ganz im Norden Albaniens liegende und von Gletschern geformte Gebirgszug ist reich an Wäldern und Wiesen, unzugänglich und deshalb von jeher dünn besiedelt. Ein idealer Lebensraum für die Steinadler.


15:50 Wildes Karelien (45 Min.) (HDTV, AD, UT)
Land der Braunbären und Singschwäne
Film von: Axel Gebauer, René Kirschey
(Erstsendung 28.12.2014)

Licht hat in Karelien in Nordosteuropa eine ganz besondere Bedeutung. Es heißt, dass es hier nur zwei Jahreszeiten gibt: den acht Monate langen Winter und den vier Monate kurzen Sommer. Schon die ersten Sonnenstrahlen zaubern einen glänzenden Schimmer auf die Wellen des Vodlozero-Sees. Der Film führt durch einen Sommer voller Leben, durch Landschaften aus Wasser und Licht, so schön und ursprünglich, wie sie in Europa nur noch selten zu erleben sind. Birkhähne balzen, Braunbärenmütter mit ihren Jungen durchstreifen die Taiga auf der Suche nach vorjährigen Preiselbeeren. Die Blütenpollen der selten gewordenen karelischen Maserbirken färben die Uferzonen der zahllosen Seen gelb. In den Weißen Nächten im Mittsommer geht die Sonne gar nicht unter und lässt das Leben auch "nachts" pulsieren. Doch bereits Anfang September verlassen die Singschwäne mit der sinkenden Sonne wieder Karelien. Mit einem letzten fantastischen Aufglühen der Polarlichter fällt das Land erneut in Dunkelheit und Winterschlaf.


16:35 Das Wolfsexperiment (30 Min.) (HDTV, UT)
Film von: Angela Graas
(Erstsendung 27.3.2011)

Drei in einem Zoo geborene Wölfe und vier mit der Flasche sozialisierte Jungwölfe werden besendert und ausgewildert: Wird sich ihr Verhalten in Freiheit unterscheiden? Brisant ist, dass dies in der Nähe von menschlichen Siedlungen mit all ihren frei laufenden Nutztieren geschehen soll. Bisher hat sich noch niemand weltweit an eine derartige Unternehmung herangetraut. Die Ergebnisse versprechen, hoch spannend zu sein. Was wird geschehen, wenn sich die Gehege-Türen für Wölfe öffnen, die den Menschen kennen? Haben die Bewohner des Dorfes in der Nähe zottige Besucher zu fürchten, die sich über ihre Schafe, Hühner und vielleicht auch Kühe hermachen? Das ist nicht auszuschließen, da es sich um Waisenwölfe handelt, die nur sehr kurze Zeit ihre Eltern hatten. Können Wölfe ohne Vorbild lernen, Wildtiere zu jagen und sich selbstständig zu ernähren, oder müssen sie zu Viehdieben werden, um nicht zu verhungern?


17:05 Red Dog – Ein Held auf vier Pfoten (85 Min.) (HDTV, Dolby Surround, UT)
Spielfilm Australien, 2011

Rollen und Darsteller:
John – Josh Lucas
Nancy – Rachael Taylor
Jack – Noah Taylor
Rosa – Keisha Castle-Hughes
Tom – Luke Ford
Jocko – Rohan Nichol
Peeto – John Batchelor
Vanno – Arthur Angel

Regie: Kriv Stenders

Der junge Trucker Tom glaubt, Zeuge eines Verbrechens zu werden, als er im australischen Wüstenstädtchen Dampier aus dem Hinterzimmer einer Bar seltsame Geräusche hört. Doch er täuscht sich. Tatsächlich mühen sich dort mehrere gestandene Männer mit der Aufgabe, einen sterbenden Hund von seinem Leid zu befreien. Sie bringen es nicht übers Herz, das anmutige Tier zu töten. Stattdessen erzählen sie Tom die Geschichte von "Red Dog". Viele Jahre zuvor kam der herrenlose Hund durch reinen Zufall in die kleine Bergarbeiterstadt, nachdem er es sich im Auto eines Pärchens bequem gemacht hatte. Wegen der rötlichen Farbe seines Fells tauften die beiden ihn auf den Namen "Red Dog". In Dampier gewann der Hund durch sein sympathisches Naturell schnell das Vertrauen der Einwohner, vorwiegend raubeinige Bergleute. Dem quirligen Italiener Vanno verhalf er zur Liebe seines Lebens; dem melancholischen Jocko, der Frau und Kind verlor, schenkte er neuen Lebensmut. Auch der grantige Peeto entwickelte eine ganz besondere Beziehung zu dem freundlichen Vierbeiner: In dessen Gesellschaft hatte der muskulöse Kerl keine Hemmungen, seinen heimlichen Leidenschaften, Stricken und Schnulzenmusik, zu frönen. Aus unterschiedlichsten Gründen wuchs Red Dog fast allen Menschen fest ans Herz und entwickelte sich zu einer Art "guter Seele" des Ortes. In dem Busfahrer John fand das Tier schließlich auch ein Herrchen. Die beiden standen sich in heiklen Situationen bei, denn so sehr Red Dog von den meisten Menschen geliebt wurde, so sehr hassten ihn manch andere. Auch als John sich in die Sekretärin Nancy verliebte, rüttelte das nicht an der besonderen Freundschaft der beiden. Bis ein tragischer Schicksalsschlag alles veränderte.

Die Geschichte des anrührenden Familienfilms "Red Dog" wurde von der wahren Begebenheit eines herrenlosen Hundes inspiriert, der in 1970er-Jahren in Australien Berühmtheit erlangte: Der "echte" Red Dog hatte sogar ein eigenes Bankkonto und war Mitglied der lokalen Gewerkschaft. Nach seinem Tod stellte man in dem Ort Dampier eine Bronzestatue zu seinem Gedenken auf. An den Kinokassen war "Red Dog" der erfolgreichste australische Film des Jahres 2011, er gehört bis heute zu den zehn erfolgreichsten Filmen aller Zeiten aus Down Under. Vom Australien Film Institute wurde er als Bester Film des Jahres ausgezeichnet.


18:30 SCHWEIZWEIT (30 Min.)
Die Kraft der Stille
Erstausstrahlung

Cyrille Cantin führt begleitete Winterwanderungen im Freiburger Jura durch. Sein Markenzeichen ist die Stille. Durch das Schweigen, so sagt er, gewinnen Gedanken an Kraft und Raum. Er führt kleine Wandergruppen durch verschneite Landschaften und vermittelt den Teilnehmern die Schönheiten der Freiburger Bergwelt. Das Schweigen unterbricht er nur, um Geschichten aus der Umgebung oder Märchen aus den Wäldern rund um den Moléson weiterzugeben. Der ehemalige Automechaniker Cyrille Cantin hat seinen Beruf an den Nagel gehängt und ist nun als Wanderbegleiter unterwegs. So kann er seine tief empfundenen Gefühle für die winterliche Bergwelt mit anderen Menschen teilen. Er gestaltet seine Touren überwiegend schweigend. So lenkt nichts von der Schönheit der Natur ab, und man kann ungestört seinen Gedanken nachgehen. Eine Begegnung mit einem Mann, der die Schönheit im Leben sucht, während er sich seinen Weg mit Schneeschuhen bahnt.


19:00 heute (10 Min.) (HDTV, UT)
Die Nachrichtensendung des ZDF.
3sat-Wetter


NZZ Format
19:10 Laktose, Gluten und Co. – Feinde in unserem Essen? (30 Min.)
Film von: Andrea Hauner
(Erstsendung 1.2.2018)

Allergien, Nahrungsmittelunverträglichkeiten, Hypersensitivitäten: Sind wir wirklich empfindlicher als frühere Generationen, oder lassen wir uns von Trends manipulieren? Nie zuvor hat sich der Mensch so intensiv mit dem auseinandergesetzt, was er isst. Längst ist der Genuss als Leitmotiv von der Angst abgelöst worden, das Falsche zu essen. Ein "NZZ Format" über die neue Angst vor Nahrungsmitteln. Galten Milch, Getreide und Früchte jahrzehntelang als gesund, stehen sie heute auf der "Watchlist": Sind Laktose, Gluten und Konsorten gar schädlich für unseren Körper? Obwohl sich bei den meisten der Betroffenen medizinisch nichts nachweisen lässt, gibt es klare Profiteure des Unverträglichkeiten-Trends: Die Lebensmittelindustrie etwa reibt sich die Hände angesichts des boomenden "Free From"-Sektors. Immer mehr Menschen greifen zu glutenfreien und laktosefreien Lebensmitteln. Aber ist das wirklich gesünder?


19:40 Schätze der Welt – Erbe der Menschheit (20 Min.) (HDTV)
Mesa Verde, USA – Der Geist der Anasazi
Film von: Ralph Ströhle
(Erstsendung 3.3.2002)

Steinerne Städte voller Geheimnisse und spektakulär in die Felswände eines Bergmassivs hineingebaut – das ist Mesa Verde. Der Name "Grüner Tisch" stammte von den ersten spanischen Einwanderern. Sie charakterisierten damit treffend die Tafelberge des Hochplateaus im Westen der USA. Im Jahr 1888 entdeckten zwei Cowboys in Mesa Verde Pueblo-Siedlungen, in denen einst Hunderte von Indianern lebten. Die geheimnisvollen Bauwerke wurden einem bis dahin ebenso geheimnisvollen Indianerstamm zugeschrieben, dessen Name "Anasazis" nur aus Legenden bekannt war. Die "Ahnen" oder "ehrwürdigen Alten" sollten sich vor über 1400 Jahren auf der fruchtbaren Hochebene niedergelassen und eine – im Norden Amerikas völlig untypische – fast städtische Kultur entwickelt haben. Ob in ihrem sozialen Gefüge, in der Architektur oder in ihren Kunstwerken, in allen Bereichen schienen sie den zur gleichen Zeit durch das Land ziehenden Nomadenstämmen weit überlegen. Vor allem in ihrer Töpferkunst zeigten die Anasazis eine faszinierende Formensprache, die gleichzeitig so revolutionär und einfach war, dass sie sogar noch heute ungewöhnlich modern wirkt. Die Ornamentik – meist nur schwarz-weiß – schien die harten Lichtkontraste in den Siedlungen und Canyons zu spiegeln. Nach einer langen Blütezeit von fast 700 Jahren verließen die Anasazis um 1200 plötzlich ihre Siedlungen in Mesa Verde. Über die Gründe für diesen plötzlichen Exitus wird auch heute noch spekuliert. Es ist eine Ironie des Schicksals, dass im Untergang dieses Indianerstammes auch das Geheimnis des Erhalts seiner Siedlungen steckte. Hätten die Anasazis in Mesa Verde ihren Traum von einer sesshaften und blühenden Gemeinschaft verwirklichen können, wären sie von den Einwanderern aus Europa genauso gnadenlos bekämpft worden wie alle anderen Stämme des nordamerikanischen Kontinents. So blieben ihre Bauten aber jahrhundertelang vergessen und zeugen auch heute noch von ihrer einmaligen und unvergleichlichen Kultur.


20:00 Tagesschau (15 Min.) (HDTV, UT)
ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht


20:15 Pufpaffs Happy Hour (45 Min.) (HDTV)
Die Kabarett-Show mit Sebastian Pufpaff und Gästen
Erstausstrahlung

Bissige Satire und gehobener Unfug mit Sebastian Pufpaff und Gästen: Pufpaffs "Happy Hour" in der Berliner Kulturbrauerei ist eine geballte Ladung Kabarett und Comedy, Musik und Poetry Slam.


21:00 Barbara Ruscher: "Ruscher hat Vorfahrt" (45 Min.)
Mainzer unterhaus, März 2019
Erstausstrahlung

Regie: Peter Schönhofer

Deutschlands Kabarett-Lady Barbara Ruscher sucht für alles eine Lösung: Ist es gesünder, unter Zeitdruck gesund zu kochen, oder ganz entspannt eine Dosensuppe zu essen? Wer beeinflusst uns schlimmer: Influenza oder Influencer? Und sind Ohrfeigen eigentlich vegan? Mit satirisch intelligentem Biss geht Barbara Ruscher im Mainzer Forum Theater unterhaus aktuellen gesellschaftlichen Fragen nach und sucht den Wahnsinn im Alltäglichen. Ruscher regt sich auf. Über finanziell ausufernde Kindergeburtstags-Event-Rankings, über Raser, die ihren Wettbewerb ohne Rücksicht auf Verluste auf öffentlichen Straßen austragen, über Gangsta-Rapper und deren hemmungslosen Vorurteile, über die Infantilisierung unserer Gesellschaft durch Ausmalbücher für Erwachsene. Barbara Ruscher fragt sich, warum ihre Tochter unbedingt aufs Gymnasium will, und bekommt die Antwort: "Weil da so viel Unterricht ausfällt." Das sieht Ruscher ein und stimmt zu, auch weil die Schulen heute meist in herrlich antikem ursprünglichem Zustand sind. In allen Räumen. Sollte man Söder nicht darüber aufklären, dass man anstelle von Kreuzen in die Klassenräume lieber Duftbäume in die Schulklos hängen sollte? Barbara Ruscher, bekannt durch ihre Radiokolumnen sowie aus zahlreichen Kabarett- und Comedy-Sendungen, bleibt mit ihrem Mix aus aktuellem Kabarett, entlarvender Comedy und brüllend komischen Songs am Klavier auch in ihrem neuen Programm auf der Erfolgsspur: Ruscher hat Vorfahrt.


21:45 Nuhr im Ersten (45 Min.) (HDTV, UT)
Nur aus Berlin
(Erstsendung 21.3.2019)

Dieter Nuhr und seine Gäste machen sich satirische Gedanken zum politischen Geschehen in Deutschland. Die Gäste der Sendung sind: Ingo Appelt, Lisa Eckhart, Torsten Sträter und Andreas Rebers. Scharfzüngig und anspruchsvoll, bissig und hintergründig, unterhaltsam und witzig – Kabarett und Comedy treffen sich bei "Nuhr im Ersten – Der Satire Gipfel".


22:30 Vecchi pazzi – Alte Narren (85 Min.) (HDTV)
Spielfilm Schweiz, 2014

Rollen und Darsteller:
Vivi Ferrari – Andrea Jonasson
Aldo Petacchi – Luigi Diberti
Alexa – Lucia Mascino
Silvio – Leonardo Nigro
Dolores – Inge Maux
Ciccio – Augusto Zucchi

Regie: Sabine Boss

Nach einem Zusammenbruch landet die bekannte Sängerin Vivi Ferrari in einem Seniorenheim. Dort will sie aber nicht nur herumsitzen. Und dann kommt auch noch Liebe ins Spiel. Sie bändelt mit dem brummigen Aldo an, der ein leer stehendes Tanzlokal besitzt. In Sabine Boss' vergnüglicher Komödie "Vecchi pazzi – Alte Narren" spielen Andrea Jonasson, Luigi Diberti, Lucia Mascino und Leonardo Nigro. In einem Mailänder Theater gibt die Sängerin Vivi Ferrari einen ihrer großen Soloauftritte. Sie ahnt nicht, dass es ihr vorläufig letzter sein wird. Ihr alter Freund und Manager Ciccio hat mit seinem Theater neue Pläne – ohne sie. Doch nicht nur er macht Vivi einen Strich durch die Rechnung: Auch ihre Gesundheit macht ihr zu schaffen, denn Vivi hat schon seit Jahren Multiple Sklerose. Auf Drängen ihrer Tochter Alexa zieht sie in eine Seniorenresidenz in Locarno. Dort schlägt man ihr vor, dem Chor beizutreten. "Ich bin Solistin", empört sich Vivi. Da lernt sie den kauzigen Rentner Aldo Petacchi kennen. Aldos Neffe Silvio drängt darauf, dessen in die Jahre gekommenes Tanzlokal an die Stadt zu verkaufen, die den Bau eines Stadions plant. Da hat Vivi eine gewagte Idee: Wenn Aldo und sie heiraten würden, würde sie seine Haupterbin und könnte den Saal vor dem Abriss bewahren. Sie hätte im Gegenzug einen Ort, um aufzutreten. Doch ganz so einfach ist ihr Vorhaben nicht, denn was als reine Geschäftsbeziehung gedacht war, entwickelt sich auf einmal zum emotionalen Chaos.


23:55 Polizeiruf 110 (90 Min.) (4:3, mono, UT)
Falscher Jasmin
Fernsehfilm Deutsche Demokratische Republik, 1990

Rollen und Darsteller:
Hauptmann Beck – Günter Naumann
Oberleutnant Grawe – Andreas Schmidt-Schaller
Annemarie Liedekow – Anne Kasprik
Jan Heder – Jürgen Zartmann
Ingrid Heder – Angelika Perdelwitz

Regie: Manfred Mosblech
Drehbuch: Manfred Mosblech

In einem Wäldchen wird eine Tote aufgefunden. Die Frau wurde erwürgt. Um wen es sich handelt, weiß zunächst niemand. Erst eine Vermisstenanzeige ermöglicht es, die Leiche zu identifizieren. Annemarie Liedekow war Krankenschwester, sie lebte zurückgezogen mit ihrem Kind. Nicht einmal Annemaries Schwester wusste, wer der Vater des Kindes ist. Der Polizei gelingt es, den Mann zu ermitteln. Es ist Jan Heder, ein verheirateter Familienvater mit zwei Kindern. Er hatte mit Annemarie ein Verhältnis, das geheim bleiben musste, weil Jan seine Ehe nicht aufs Spiel setzen wollte. Aber ist Jan Heder der Mörder von Annemarie Liedekow?


01:25 Stratos (130 Min.) (HDTV)
(To mikro psari)
Spielfilm Griechenland, 2014

Rollen und Darsteller:
Stratos – Vangelis Mourikis
Vicky – Giorgos Giannopoulos
Makis – Petros Zervos
Yorgos – Yannis Tsortekis
Vicky – Vicky Papadopoulou

Regie: Yannis Economides

Nachts arbeitet Stratos in einer Brotfabrik, tagsüber bringt er für Geld Menschen um. Er muss die Befreiung von Leonidas aus dem Gefängnis finanzieren, der ihm einst das Leben rettete. Als das Geld für den Gefängnisausbruch endlich zusammen ist, nimmt das Geschehen jedoch eine unerwartete Wendung.

Regisseur Yannis Economides nutzt die Figur des abgeklärten Auftragsmörders für einen Blick in eine desolate Welt. Die innere Verlorenheit des Titelhelden entspricht dem verzweifelten Lebensgefühl einer Gesellschaft, die sich und ihre Werte aufgegeben hat und die Maske der Zivilisation fallen lässt. "Stratos" lief 2014 im Wettbewerb der Berlinale.


03:35 Das Pantanal (45 Min.) (HDTV)
Aras im Paradies
Folge 1 von 3
Film von: Stefan Fricke
(Erstsendung 24.8.2011)

Die Ebene des Pantanals im Südwesten Brasiliens ist das größte Binnenfeuchtgebiet der Erde. Das Naturparadies ist auch die Heimat zahlreicher Papageienarten. Der erste Teil der dreiteiligen Dokumentationsreihe stellt ein Projekt vor, das sich bemüht, den selten gewordenen Hyazinth-Ara, eine leuchtend blaue Papageienart, hier wieder fest anzusiedeln.


04:20 Das Pantanal (45 Min.) (HDTV)
Ökotourismus im Paradies
Folge 2 von 3
Film von: Stefan Fricke
(Erstsendung 25.8.2011)

Das Pantanal ist seit Jahrzehnten ein beliebtes Ziel für Ökotouristen. Es finden sich Regen-und Trockenwälder, Savannen und Steppen sowie Seen und mächtige Flüsse. Der zweite Teil der Reihe zeigt die Vielfalt der Landschaft der südamerikanischen Ebene.


05:05 Das Pantanal (40 Min.) (HDTV)
Naturschützer im Paradies
Folge 3 von 3
Film von: Stefan Fricke
(Erstsendung 26.8.2011)

Im Pantanal sorgen Naturschützer dafür, dass sich Pflanzen und Tiere ungestört und ungefährdet entfalten können – zum Beispiel im Nationalpark Pantanal Mato Grosso. Der letzte Teil der dreiteiligen Dokumentationsreihe begleitet Naturschützer im Nationalpark Mato Grosso.


05:45 San Sebastián – Kulinarik, Kunst und Tamborrada (15 Min.) (HDTV)
(Erstsendung 4.6.2016)

San Sebastián ist die kulinarische Hauptstadt Europas. An keinem anderen Ort gibt es mehr Sterne-Restaurants. Wenn in San Sebastián gefeiert wird, dann wird laut getrommelt. "Tamborradas" heißen die Trommelumzüge. Anlässlich der Eröffnung zur Kulturhauptstadt 2016 trommelten mehrere Tausend Menschen am Strand der malerischen Muschelbucht gemeinsam die Europahymne. Parallel dazu fand eine Gedenkfeier für die Opfer der ETA statt. Donostía, so der baskische Name des Seebads San Sebastián, ist eine Stadt voller Widersprüche. "Achtung Tourist, merke dir eins: Du bist hier weder in Spanien noch in Frankreich, Du bist hier im Baskenland", das steht an einer Hauswand in der Altstadt. Zwar hat die ETA vor ein paar Jahren ihre Waffen offiziell niedergelegt, aber die Region leidet immer noch unter dem Konflikt. Jahrzehntelang machten San Sebastián und die umliegende Region immer wieder Schlagzeilen, mit Bombenanschlägen, gezielten Morden, vor allem auf Vertreter des spanischen Staates. In keiner Stadt wurden mehr Menschen von der ETA getötet als dort. Ein Teil der Bevölkerung will das alles vergessen, ein anderer die Erinnerung wachhalten.


06:00 – 06:20 3satTextVision (20 Min.)

*

Montag, 25. März 2019


06:20 Kulturzeit (40 Min.) (HDTV)
Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD
(Erstsendung 22.3.2019)

Moderation: Peter Schneeberger

"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.


07:00 nano (30 Min.) (HDTV)
Die Welt von morgen
(Erstsendung 22.3.2019)

Moderation: Yve Fehring

Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin und enthält Studio- und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und wissenschaftlich beleuchtet.


07:30 Alpenpanorama (90 Min.) (HDTV)

"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten. Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.


09:00 ZIB (5 Min.) (HDTV, UT)

Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


09:05 Kulturzeit (40 Min.) (HDTV)
Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD
(Erstsendung 22.3.2019)

Moderation: Peter Schneeberger

"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.


09:45 nano (30 Min.) (HDTV)
Die Welt von morgen
(Erstsendung 22.3.2019)

Moderation: Yve Fehring

Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin und enthält Studio- und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und wissenschaftlich beleuchtet.


10:15 Riverboat (120 Min.) (HDTV, UT)
(Erstsendung 15.3.2019)

Moderation: Kim Fisher, Jörg Kachelmann

"Riverboat" ist eine schnelle, lockere Unterhaltungs-Talkshow mit prominenten Gästen. Die Sendung bietet eine abwechslungsreiche Mischung aus Biografien, Geschichten und Neuigkeiten, aktuellen Anlässen, brisanten Begebenheiten, spektakulären Ereignissen und viel Humor.


12:15 sonntags (30 Min.) (UT)
Aussterbende Berufe
(Erstsendung 24.3.2019)

Moderation: Andrea Ballschuh

Eltern werden schon heute nervös, wenn sie an die Berufswahl ihrer Kinder denken. Die fortschreitende Digitalisierung der "Arbeitswelt 4.0" wird dafür sorgen, dass viele Jobs verschwinden. Manche ungeliebte Tätigkeiten werden schon bald von Robotern übernommen. Die "Künstliche Intelligenz" wird die meisten Berufsfelder radikal verändern und könnte dafür sorgen, dass selbst Techniker, Ingenieure und hochspezialisierte Fachärzte schlechte Karten haben.


12:45 Schätze der Welt – Erbe der Menschheit (15 Min.)
Mesa Verde, USA – Der Geist der Anasazi
Film von: Ralph Ströhle
(Erstsendung 3.3.2002)

Steinerne Städte voller Geheimnisse und spektakulär in die Felswände eines Bergmassivs hineingebaut – das ist Mesa Verde. Der Name "Grüner Tisch" stammte von den ersten spanischen Einwanderern. Sie charakterisierten damit treffend die Tafelberge des Hochplateaus im Westen der USA. Im Jahr 1888 entdeckten zwei Cowboys in Mesa Verde Pueblo-Siedlungen, in denen einst Hunderte von Indianern lebten. Die geheimnisvollen Bauwerke wurden einem bis dahin ebenso geheimnisvollen Indianerstamm zugeschrieben, dessen Name "Anasazis" nur aus Legenden bekannt war. Die "Ahnen" oder "ehrwürdigen Alten" sollten sich vor über 1400 Jahren auf der fruchtbaren Hochebene niedergelassen und eine – im Norden Amerikas völlig untypische – fast städtische Kultur entwickelt haben. Ob in ihrem sozialen Gefüge, in der Architektur oder in ihren Kunstwerken, in allen Bereichen schienen sie den zur gleichen Zeit durch das Land ziehenden Nomadenstämmen weit überlegen. Vor allem in ihrer Töpferkunst zeigten die Anasazis eine faszinierende Formensprache, die gleichzeitig so revolutionär und einfach war, dass sie sogar noch heute ungewöhnlich modern wirkt. Die Ornamentik – meist nur schwarz-weiß – schien die harten Lichtkontraste in den Siedlungen und Canyons zu spiegeln. Nach einer langen Blütezeit von fast 700 Jahren verließen die Anasazis um 1200 plötzlich ihre Siedlungen in Mesa Verde. Über die Gründe für diesen plötzlichen Exitus wird auch heute noch spekuliert. Es ist eine Ironie des Schicksals, dass im Untergang dieses Indianerstammes auch das Geheimnis des Erhalts seiner Siedlungen steckte. Hätten die Anasazis in Mesa Verde ihren Traum von einer sesshaften und blühenden Gemeinschaft verwirklichen können, wären sie von den Einwanderern aus Europa genauso gnadenlos bekämpft worden wie alle anderen Stämme des nordamerikanischen Kontinents. So blieben ihre Bauten aber jahrhundertelang vergessen und zeugen auch heute noch von ihrer einmaligen und unvergleichlichen Kultur.


13:00 ZIB (20 Min.) (HDTV, UT)

Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


13:20 Das Steirische Ennstal – Leben am Fluss (20 Min.) (HDTV, UT)
Film von: Alfred Ninaus
(Erstsendung 29.1.2017)

Das Steirische Ennstal erstreckt sich über 125 Kilometer in der Steiermark. Malerische Landschaften sowie historische Fakten machen das Tal zu etwas ganz Besonderem. Die Enns trennt geologisch die kristallinen Zentralalpen von den nördlichen Kalkalpen. Ein Fluss voller Kraft und Leben, der durch Berg und Tal seine Bahnen zieht und damit nicht nur die Landschaft, sondern auch deren Bewohner prägt. Nicht nur die beeindruckenden Landschaften sowie die Flora und Fauna spielen auf der filmischen Reise auf und entlang des Flusses eine wesentliche Rolle, sondern auch die Geschichte, die mit diesem Fluss verbunden ist. Wer dem Verlauf des Flusses folgt, der lernt das Ennstal mit all seinen Facetten kennen.


Universum
13:40 Kamp – Ein Fluss für alle Sinne (45 Min.) (HDTV, UT)
Film von: Alfred Vendl
(Erstsendung 8.6.2006)

Wo einst hohe Gebirge aus den Urmeeren emporragten und heute eine sanfte, hügelige Landschaft das nördliche Waldviertel in Niederösterreich prägt, entspringt der Kamp. Er durchfließt bis zu seiner Mündung in die Donau eine vielfältige Kulturlandschaft. Er ist Lebensader für eine breite Palette an Flora und Fauna, aber auch für die Menschen, die hier eine spezifische Lebenskultur entwickelt haben. Der Film folgt dem Verlauf des Kamp von seinem unscheinbaren Ursprung über seine kaum berührten und idyllischen ersten 50 Kilometer, vorbei an Stiften und Schlössern, Sommerfrischen und archäologischen Sensationen – bis zu dem Punkt, wo die Täler von Kamp und Donau aufeinandertreffen und die besten Lagen für Riesling und Veltliner geschaffen haben. Auch die Jahreszeiten und ihre für das Kamptal spezifischen Ausprägungen spiegeln sich in dem Film wider: von der Ankunft der Störche auf den Türmen von Stift Zwettl im Frühjahr über die sommerlichen Vergnügungen auf den Kellerstraßen bis zur eindrucksvollen Atmosphäre beim herbstlichen "Abfischen" in den Teichen rund um Rappottenstein.


Universum
14:25 Fluss ohne Grenzen – Auenwildnis an der March (55 Min.) (HDTV, UT)
Film von: Franz Hafner
(Erstsendung 28.10.2008)

Die Marchauen an der Grenze zwischen Österreich und der Slowakei waren für Jahrzehnte eine vergessene Landschaft, ein Niemandsland am Eisernen Vorhang. Die Natur profitierte davon. Die ehemalige Todeszone hat sich in ein grünes Band verwandelt, das sich quer durch Europa zieht. Nirgends ist dieser grüne Korridor so lebendig wie an der March. Das Leben dort ist vom Wasser bestimmt: Mehrmals im Jahr überfluten Hochwasser die Auwälder und Wiesen. In der einzigartigen Auenwildnis brüten Seeadler und Kaiseradler, jagen Fischotter und Steppeniltisse, errichten Kormorane, Nachtreiher und Lachmöwen große Brutkolonien. Im Fluss leben Welse von bis zu zwei Metern Länge, und in den Tümpeln der Überschwemmungswiesen tummeln sich Tausende Urzeitkrebse.


Universum
15:20 Wildnis am Strom – Nationalpark Donau-Auen (45 Min.) (HDTV, UT)
Film von: Franz Hafner
(Erstsendung 14.9.2010)

Der Nationalpark Donau-Auen ist einzigartig in vieler Hinsicht: Beginnend in Wien, reicht er bis vor die Tore von Bratislava und verbindet die beiden Hauptstädte miteinander. Auf über 36 Kilometern Länge schützt der Nationalpark eine der letzten freien Fließstrecken der Donau und gleichzeitig die letzte große Auenlandschaft Mitteleuropas. Beeindruckend ist die Vielfalt der Lebensräume, die hier zu finden ist. Außergewöhnlich ist auch die Zahl der Tiere und Pflanzen, die hier überleben können. Seit der Gründung des Nationalparks im Jahr 1996 wird versucht, die Au wieder stärker an die Donau anzubinden: Ufer wurden rückgebaut, Altarme miteinander verbunden und Treidelwege am Fluss gesenkt. Diese Maßnahmen zeigen Wirkung. Der Film erzählt von der neuen, alten Aulandschaft, vom steten Wandel, der allein das Überleben der Aubewohner ermöglicht, und von den großen und kleinen Ereignissen, die das Jahr im Nationalpark bestimmen.


Universum
16:05 Wachau – Land am Strome (50 Min.) (HDTV)
Film von: Georg Riha
(Erstsendung 8.6.2005)

Es zählt zu den schönsten Schauspielen der Natur, wenn in der Wachau im Frühling die Marillenbäume zu blühen beginnen und den ganzen Landstrich in ein duftendes Blütenmeer verwandeln. Die Wachau ist mit 36 Kilometern nur ein kurzer Abschnitt der 2800 Kilometer langen Donau - und zählt zum UNESCO-Welterbe. Die Dokumentation zeigt die Reize dieser Kultur- und Naturlandschaft im Wechsel der Jahreszeiten. Das gewundene Donautal, die Auwälder, Felsformationen und die von Menschenhand geschaffenen Weinbauterrassen sind UNESCO-Naturdenkmäler. Bekannt ist die Wachau auch für ihre idyllischen Ortschaften, ihre Klöster und Burgen. Seit der Römerzeit ist die Wachau Weinland – heute kann sich das "Land am Strome" mit seinen Weißweinen mit jeder Weinbauregion der Welt messen.


Universum
16:55 Donau – Lebensader Europas (45 Min.) (HDTV, Dolby Surround, UT)
Vom Schwarzwald zum Schwarzen Meer
Folge 1 von 2
Film von: Rita Schlamberger, Michael Schlamberger
(Erstsendung 14.6.2012)

Wilde Natur und moderne Zivilisation, romantische Auen und hektische Großstädte – die Donau ist ein Fluss der Kontraste. Sie durchquert zehn Länder Europas. Die Donau ist das internationalste Fluss-System der Welt. Sie bestimmt das Landschaftsbild und das Leben der Menschen und der Tiere. Berühmte Kulturlandschaften wie die Wachau werden von ihr ebenso geprägt wie große Städte – Wien, Budapest, Bratislava, Belgrad. Dazwischen aber hat sich der große Strom seine Ursprünglichkeit bewahrt – in großen Naturlandschaften wie den Donauauen, der Puszta oder dem beeindruckenden Delta, das ins Schwarze Meer mündet.


Universum
17:40 Donau – Lebensader Europas (50 Min.) (HDTV, Dolby Surround, UT)
Zwischen Flut und Frost
Folge 2 von 2
Film von: Rita Schlamberger, Michael Schlamberger
(Erstsendung 21.6.2012)

Überschwemmungen im Sommer, Eisstöße im Winter – die Extreme der Jahreszeiten beeinflussen auch den Charakter der Donau, deren Wassermassen aus den Zuflüssen der Alpen gespeist werden. Sie ist ein Fluss mit vielen Gesichtern, der aufgrund seiner Mächtigkeit Natur und Zivilisation nachhaltig beeinflusst. In den Aulandschaften und im Delta sorgt das Hochwasser für fruchtbares Leben, für Städte und Ansiedlungen ist es eine Bedrohung. Nur selten noch lebt der Mensch so im Einklang mit dem Wechselspiel des Wassers wie im kroatischen Dorf Cigoc, inmitten eines Auwalds. Hier verliert der Fluss seine zerstörerische Kraft, weil er sich ausbreiten kann.


18:30 nano (30 Min.) (HDTV)
Die Welt von morgen

Moderation: Alexandra Kröber

Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin und enthält Studio- und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und wissenschaftlich beleuchtet.


19:00 heute (20 Min.) (HDTV, UT)
Die Nachrichtensendung des ZDF.
3sat-Wetter


19:20 Kulturzeit (40 Min.) (HDTV)
Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD

Moderation: Cécile Schortmann

"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.


20:00 Tagesschau (15 Min.) (HDTV, UT)
ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht


20:15 Unter Wölfen, Bären und Geiern – Ein Jahr im Wildpark Mautern (45 Min.) (HDTV)
Film von: Waltraud Paschinger
Erstausstrahlung

Bis zu 2000 Menschen pro Tag sorgen im Sommer für Trubel im steirischen Alpentierpark in Mautern. Doch im Winter kehrt Ruhe ein. Bären schlafen in Heu-Nestern, weiße Wölfe spielen im Schnee. Für ihren Film besucht Waltraud Paschinger ein Jahr lang den "Wilden Berg", wo so manches wilde Tier ungewöhnlich zahm ist, denn viele sind Findelkinder und wurden von Hand aufgezogen. Noch blind und gerade einmal handgroß sind auch die drei jungen Füchse, die während der Dreharbeiten vom Tierpark aufgenommen wurden. Ein 24-Stunden-Job für Sonja Gollenz. Sie ist die biologische Leiterin des Wildparks, packt jeden Morgen beim Füttern mit an und ist bei Bedarf Mutterersatz für so manche Neuankömmlinge. Waschbären, Ziegen, Esel - viele der Tiere des Parks waren Sonjas Flaschenkinder. Besonders spannend ist der Tag, an dem der Nachwuchs erstmals zur Füchsin "Foxi", der Hausherrin, ins Gehege kommt. Bereits legendär ist Buzzi, der Gänsegeier. Er betrachtet Menschen als Mitglieder seiner Geierkolonie, hat keine Scheu vor Menschen und besucht gelegentlich das nahe gelegene Schwimmbad oder ein Grillfest. Und Fritzi, der Grauwolf, hielt 2015 für einige Wochen die Presse und die Umgebung des Tierparks in Atem. Damals war Fritzi ausgebüxt und konnte seinen Jägern für kurze Zeit immer wieder geschickt entkommen. Neben den wilden Alpentieren beherbergt der "Kinderbauernhof" alte Haustierrassen wie die gefleckten Turopolje-Schweine, Kaninchen oder Meerschweinchen. Eine "Ziegen-Gang" läuft frei durch das Parkgelände, holt sich Futter und Streicheleinheiten bei den Gästen ab. Die Dokumentation zeigt aber auch die Momente, die den Besuchern gänzlich verborgen sind. Ab Herbst ist der Tierpark gesperrt. Die schneereichen Winter lassen einen Ganzjahresbetrieb nicht zu. Selbst einige Tiere, wie Jaks, Hirschkühe und Hirsche, werden Ende Oktober ins Tal getrieben. Jedes Jahr aufs Neue bedeutet dieser Tag Anspannung für das Tierpfleger-Team. Sind die Gatter geöffnet, legen die mächtigen Hirsche in nur wenigen Sekunden die 300 Höhenmeter über die steile Bergflanke zurück. Mit den ersten Schneefällen wird es ruhig am Berg. Die Tiere sind vorsichtiger, bleiben eher in Deckung, und man muss lange suchen, um einen der weißen Polarwölfe im tief verschneiten Terrain zu entdecken. In der kalten Jahreszeit schalten die Tiere auf Reserve, keine Bewegung zu viel, vor allem bei den Braunbären ist Energiesparen angesagt. Sie liegen zusammengerollt in ihren warmen Heu-Nestern und schlafen fünf Monate, ohne zu fressen und zu trinken. Eine Zeit, in der das Filmteam den sonst so flinken Raubtieren ganz nahe kommen konnte. Mit dem Frühling kehrt wieder Leben in das Gehege ein: Bären rangeln, um ihre Hierarchien neu zu ordnen, Jungtiere kommen zur Welt, und das Training für die Flug-Show beginnt.


21:00 NETZ NATUR (60 Min.)
Was Dachse heimlich alles treiben
(Erstsendung 31.5.2018)

Die Naturreportage aus der Schweiz Der Dachs ist ein gewichtiger Brocken: bis zu 17 Kilogramm schwer und fast einen Meter lang. Und doch ist er wohl das heimlichste Wildtier Europas, denn er wird kaum je gesehen. Sein Leben ist den meisten Menschen weitgehend unbekannt. "NETZ NATUR" ändert das: Die Reportage zeigt ein völlig neues Bild der Dachse, der größten Marderart der Schweiz, und geht auch der bewegten Geschichte dieser Tiere auf den Grund. Von den erstaunlich präzisen Beschreibungen und Zeichnungen alter Chronisten über die Beinahe-Ausrottung der Dachse im Kampf gegen die Tollwut in den frühen 1970er-Jahren, wirft der Film auch einen kritischen Blick auf die Behauptungen, dass Dachse gefährliche Krankheiten übertragen sollen. So entsteht ein erstaunliches Porträt über eine wenig bekannte Tierart. Von Dachsen ist gut bekannt, was man an einem toten Tier alles erkennen kann, denn sie werden oft auf der Straße überfahren, wenn sie auf ihren nächtlichen Streifzügen auf Wiesen, Feldern und in den Wäldern unterwegs sind. Auch ihre Baue, die ausgedehnte Tunnel- und Höhlensysteme umfassen können und oft während Generationen von einem Clan bewohnt werden, sind recht gut erforscht und verraten eines: Dachse sind unglaublich grabtüchtig und verbringen mehr Zeit unter dem Boden als an der Erdoberfläche. Doch gerade bei dem, was Dachse so alles treiben, wenn sie nachts unterwegs sind, wird das Wissen spärlich. Zwei Schweizer Tierfilmer, Feix Labhardt und Jost Schneider, haben sich den Dachsen für "NETZ NATUR" auf unterschiedliche Weise angenähert: Felix Labhardt hat sich zunutze gemacht, dass im Sommer die Nächte kurz sind – zu kurz für die Dachse, um sich ausreichend zu ernähren. Im letzten Licht der Dämmerung hat er während Jahren einen Dachs-Clan vor seinem Bau beobachtet und gefilmt. Jost Schneider hingegen nutzte bei einer anderen Dachsfamilie die Technologie von unbemannten Videofallen, die automatisch bei Bewegung auslösen, und hat so viele Szenen aus dem Leben der Dachse aufgezeichnet. Das umfangreiche Videomaterial bringt erstaunliche Einzelheiten ans Licht: Dachse sind unglaublich verspielt, aber auch ab und zu griesgrämig. Wie bei allen Lebewesen gibt es unterschiedliche Charaktere – die Männchen etwa sind fürsorglich und zärtlich, sie können aber auch grobe Machos sein, die nichts anbrennen lassen. Die jungen Dachse spielen unermüdlich und oft ohne Grenzen: Immer wieder lassen sie laut hören, wenn etwas weh tut. Geduld und unbemannte Kameras brachten auch zutage, wie sehr Dachse mit ihren Nachbarn, den Füchsen, im Konflikt stehen: Überraschende Videoszenen belegen das konfliktgeladene Verhältnis der beiden ungleichen Arten. So lassen sich Füchse gern von den Dachsen bequeme und sichere Höhlen graben – und schmeißen die Schwerarbeiter dann gewalttätig raus. Doch diese wissen sich auf ganz andere Art zu revanchieren.


22:00 ZIB 2 (25 Min.) (HDTV, UT)
Das tägliche Nachrichtenmagazin des ORF-Fernsehens.


Dokumentarfilmzeit
22:25 Die Wiesenberger (90 Min.)
No Business Like Show Business
Dokumentarfilm von: Bernard Weber, Martin Schilt
Schweiz, 2011

20 Jahre lang pflegte die Jodlergruppe "Die Wiesenberger" dieselben Rituale. Inzwischen steht ihre Welt Kopf, ihre CDs stürmen die Hitparaden, und sie werden mit Konzertanfragen überhäuft. Die Dokumentarfilmer Bernard Weber und Martin Schilt haben für ihren Film "Die Wiesenberger" zwei Jahre lang den märchenhaften Aufstieg der Wiesenberger Jodler mitverfolgt. Eine abenteuerliche Reise vom Saal des Restaurants Alpenhof auf die größten Showbühnen der Schweiz. Es ist die Geschichte von 20 Männern und einer Frau, die im Rausch des Erfolgs versuchen, die Füße auf dem Boden zu behalten, und die gezwungen sind, Sinn und Zweck ihres Chors basisdemokratisch neu zu definieren. Das verführerische Angebot, 2010 auf der Weltausstellung in Shanghai aufzutreten, wird dabei zur Zerreißprobe.


37 Grad
23:55 Plattgemacht (25 Min.) (AD, UT)
Wenn ein Stadtteil verschwindet
Film von: Gregor Eppinger, Anna Grün
(Erstsendung 19.3.2019)

Suhl-Nord, einst modernes Plattenbauviertel in Thüringen, heute geprägt von Abwanderung und Überalterung. Der Leerstand breitet sich wie ein Virus aus. Das Wohngebiet wird abgerissen. Nach der Wende ging es bergab. Suhl-Nord: Von 14 000 Bewohnern sind nur noch 3650 übrig. Sanierung lohnt nicht, Platte für Platte wird nun abgerissen. Die Bewohner werden umgesiedelt. Was bedeutet es für sie, ihr Zuhause zu verlieren? Suhl liegt etwa 70 Kilometer südlich von Erfurt. In den 1960er und 1970er Jahren wurde aus dem kleinen Städtchen eine DDR-Vorzeigestadt. Suhl wuchs auf 56 000 Einwohner an. Neue Industrien wurden angesiedelt, der Bedarf an Wohnraum nahm rasant zu. So entstanden ganze moderne Plattenbau-Viertel, auch Suhl-Nord. Doch nach der Wende begann der Wandel. Die volkseigenen Betriebe schlossen, Arbeitsplätze gingen verloren, die Jungen zogen weg. Der demografische Wandel, der in ganz Deutschland zu verzeichnen ist, macht sich hier mit voller Härte bemerkbar. 40,2 Prozent der Einwohner sind heute über 60 Jahre, der höchste Wert im Vergleich aller kreisfreien Städte und Landkreise in Deutschland. Diese Entwicklung soll sich ändern: In Suhl will man die Schrumpfung als Chance sehen. Die Strategie der Stadt und der städtischen Wohnungsbaugesellschaften heißt: Abriss, bevor sich der Leerstand im Wohngebiet Suhl-Nord ausbreitet. Doch was bedeutet das für die Bewohner, die seit Jahrzehnten in ihrer "Platte" leben? "37°" hat ein Jahr lang drei Protagonisten begleitet, die noch in Suhl-Nord leben. "Wenn ich jetzt höre von Leuten, wo wohnst denn du, Suhl-Nord, och mein Gott, Suhl-Nord. Ich sag', das ist nicht das Ghetto Suhl-Nord." Christine wohnt seit 27 Jahren in Suhl-Nord. Ihre Kinder hat die 51-Jährige gemeinsam mit ihrem Mann Hans im Viertel großgezogen. Schon zwei Mal musste die Familie mit ansehen, wie Bagger ihr Zuhause plattmachten. Jetzt bekamen sie wieder einen Brief: Abriss! Es ist das dritte Mal, dass Christine und der 74-jährige Hans umziehen müssen. Christine hat gelernt, sich durchs Leben zu schlagen. Sie hat sechs Jobs, um über die Runden zu kommen. Christine und Hans können nicht viel Miete zahlen, und Zeit zur Wohnungssuche fehlt der Multijobberin auch. Die Wohnungsbaugenossenschaft ihres Wohnblocks bietet drei alternative Wohnungen an. Doch Christine will nicht jede Wohnung akzeptieren. Wenn keine passt, Pech! "Sollen die Bagger doch kommen", sagt Christine, "die jage ich mit dem Nudelholz davon." Doch nachts, wenn sie nicht schlafen kann, kommen die Sorgen. Werden Christine und Hans eine passende und bezahlbare Wohnung finden? Die 75-jährige Helga wohnt auch in Christines Wohnblock, im Eingang nebenan. Gemeinsam mit ihrem Mann hat sie geholfen, das Viertel aufzubauen, Anfang der 80er Jahre. Die Plattenbauten waren begehrt. Um eine Wohnung zu bekommen, mussten sie mit leeren Konservendosen Löcher für Drahtzäune schaufeln und Schutt schippen. Für Helga ist Suhl-Nord ihr Leben. "Seit Juni '81 sind wir hier eingezogen, da war ich hochschwanger. Ich kenne wirklich jeden, der rein- und rausgezogen ist." Die Nachbarschaft, der Zusammenhalt, in ihrer Erinnerung war das eine wunderbare Zeit. Dann kam die Wende, Tausende von Arbeitsplätzen gingen verloren. Wer noch nicht zu alt war, ging. Der Zusammenhalt zerbröselte. Aber das Wohnviertel gab Helga und ihrem Mann Halt, auch, als ihre Tochter unerwartet stirbt. Als Helgas Mann dann nach 43 Jahren Ehe ebenfalls stirbt und zeitgleich ein Brief ankommt mit der Ankündigung, dass ihre Platte abgerissen wird, bricht für Helga eine Welt zusammen. Ein Trost ist die zehnjährige Enkelin, die jetzt in einem Kinderheim lebt und Helga manchmal besucht. Wie wird Helga den Umzug verkraften? Der 35-jährige Dragan kommt aus Serbien und landete durch Zufall in Suhl-Nord. Dort lebt er mit seiner Frau und den vier Kindern in einer der letzten Plattenbauten, die noch nicht abgerissen wurden. Während für die meisten "Suhl-Nord" Abschied bedeutet, ist es für Dragan und seine Familie ein Neuanfang. "Andere gehen", sagt er, "ich komme." Seit fünf Jahren lebt er in Suhl-Nord. Dragan hofft, dass seine Frau und er eine Festanstellung finden. Das Wohngebiet Suhl-Nord ist sein Zuhause geworden. Dragans jüngster Sohn ist dort geboren. Die Kinder gehen in den letzten noch verbliebenen Kindergarten und in die letzte Grundschule, die es in Suhl-Nord gibt. Doch wie lange kann die Familie bleiben?


00:20 10 vor 10 (30 Min.) (HDTV) (VPS: 21:50)
Nachrichtenmagazin

"10 vor 10" ist eine Informationssendung von Schweizer Radio und Fernsehen (SRF). Vertiefende Berichte, Reportagen, Porträts und Live-Gespräche informieren über die wichtigsten Themen des Tages aus der Schweiz und der Welt.


00:50 Willkommen Österreich (55 Min.) (HDTV, UT)
(Erstsendung 19.3.2019)

Österreichische Late-Night-Show, moderiert von Dirk Stermann und Christoph Grissemann. "Willkommen Österreich" präsentiert mit dem sprühenden Charme der Abgeklärtheit provokante Themen und schwarzen Humor – fernab von Political Correctness.


01:45 Kulturpiloten (270 Min.)

Das digitale Kulturangebot des ZDF präsentiert ein Best-of seiner Formate – von Musik und Theater über Kino, Gaming, Design und Literatur bis hin zu aktuellen Debatten. Künstler führen durch ihre Städte und lassen neue Kunstwerke entstehen. Musiker bieten einen Einblick hinter die Kulissen, und Schauspieler inszenieren bekannte Stücke in radikaler Kurzform. Was die Gesellschaft bewegt, wird auf Augenhöhe diskutiert. Die "Kulturpiloten" bringen Kultur spielerisch in den Alltag – ohne zu belehren.


06:15 – 06:20 3satTextVision (5 Min.)

*

Dienstag, 26. März 2019


06:20 Kulturzeit (40 Min.) (HDTV)
Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD
(Erstsendung 25.3.2019)

Moderation: Cécile Schortmann

"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.


07:00 nano (30 Min.) (HDTV)
Die Welt von morgen
(Erstsendung 25.3.2019)

Moderation: Alexandra Kröber

Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin und enthält Studio- und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und wissenschaftlich beleuchtet.


07:30 Alpenpanorama (90 Min.) (HDTV)

"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten. Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.


09:00 ZIB (5 Min.) (HDTV, UT)

Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


09:05 Kulturzeit (40 Min.) (HDTV)
Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD
(Erstsendung 25.3.2019)

Moderation: Cécile Schortmann

"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.


09:45 nano (30 Min.) (HDTV)
Die Welt von morgen
(Erstsendung 25.3.2019)

Moderation: Alexandra Kröber

Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin und enthält Studio- und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und wissenschaftlich beleuchtet.


10:15 Hart aber fair (85 Min.) (HDTV, UT)
(Erstsendung 25.3.2019)

Moderator Frank Plasberg lädt Gäste aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft zu einem aktuellen Thema ein – Zuschauer können per Mail, Telefon und über die sozialen Medien mitdiskutieren. Fragen ohne vorzuführen, nachhaken ohne zu verletzen – Talk auf Augenhöhe – so sieht Frank Plasberg seine Aufgabe bei "Hart aber fair". Jeder seiner Gäste muss so lange Auskunft geben, bis die Frage wirklich beantwortet ist.


11:40 Der Geschmack Europas (30 Min.) (HDTV, UT)
Siebenbürgen
Film von: Florian Gebauer
(Erstsendung 3.11.2013)

Lojze Wieser bereist diesmal Siebenbürgen. Die rumänische, die sächsisch-deutsche, die österreichisch-landlerische und die szekler-ungarische Kultur treffen dort aufeinander. Die verschiedenen Volksgruppen brachten ihre Kochtraditionen mit, die in ständigem Wandel und mit Anpassungen in Notzeiten bis heute überlebt haben. Traditionelle und neue Zutaten wie Sommer- und Wintertrüffel wecken die Lust, die Region zu bereisen.


12:10 Am Schauplatz (50 Min.) (HDTV, UT)
(Erstsendung 21.3.2019)

Moderation: Peter Resetarits

"Am Schauplatz" ist eine Reportagereihe aus Österreich. Im Mittelpunkt stehen der Mensch und sein Alltag. Die Themenpalette reicht von Sozialreportagen bis zu ungewöhnlichen Lebensgeschichten.


13:00 ZIB (25 Min.) (HDTV, UT)

Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


13:25 Sehnsuchtsorte (40 Min.)
Caspar David Friedrich und Rügen
Folge 1 von 5
Film von: Ina Kessebohm
(Erstsendung 18.6.2018)

Rügen – Deutschlands größte Insel. Ihre vielfältigen Landschaften inspirierten den aus Greifswald stammenden Caspar David Friedrich im 19. Jahrhundert zu einigen seiner größten Meisterwerke. Die Filmemacherin Ina Kessebohm folgt den Spuren des Malers in seiner Heimat und trifft auf Menschen, die seine Begeisterung für diese einzigartige maritime Region teilen. Friedrichs Kunst trug dazu bei, die ersten Touristen nach Rügen zu locken. Heute ist die spektakuläre Kreideküste durch den Maler der Romantik weltberühmt. Die Insel ist mittlerweile zum Sehnsuchtsort für viele Menschen geworden. Ob Naturschützer, Künstler oder Friedrich-Expertin – der Film stellt Einheimische und Zugezogene vor, die alle einen besonderen Bezug zu den Rügener Landschaften haben. Der Biologe Hannes Knapp setzt sich für den Erhalt der einzigartigen Insel-Natur rund um die Kreidefelsen ein. Benjamin Treu und Jule Dressel befreien die Strände von Treibgut und verwerten alles zu kleinen Kunstwerken. Taucher Wolfgang Frank erforscht den Meeresgrund der Ostsee, wo rund um Rügen zahlreiche Wracks Geheimnisse bergen.


14:05 Sehnsuchtsorte (45 Min.)
William Turner und Nordengland
Folge 2 von 5
Film von: Ina Kessebohm
(Erstsendung 19.6.2018)

Die Landschaften im Norden Englands haben schon William Turner inspiriert: von den sanften Hügeln Yorkshires über die raue Ostküste mit zahlreichen Burgen bis hin zur Seenregion im Westen. In den beeindruckenden Panoramen wurde William Turner zum Landschaftsmaler. Die heutigen Bewohner wissen um die Schönheit ihrer Heimat und pflegen leidenschaftlich die besonderen Traditionen des Nordens. Die Küste Northumberlands im Osten ist bis heute von der Fischerei geprägt. Im Dörfchen Craster zeugt das letzte alte Räucherhaus noch davon. Von der Fischerei selbst lebt nur noch die Familie Hoggs, die sich auf den Fang von Hummer spezialisiert hat. Bis hoch zur schottischen Grenze ist die Küste gesäumt von alten Burgen und deren Ruinen. Ein Glücksfall für Archäologen, denn die Funde der Grabungsstelle am Bamburgh Castle gehen bis ins 9. Jahrhundert zurück. In der Seenregion im Westen Nordenglands konzentrierte sich Turner auf dramatische Landschaftspanoramen mit Seen, die von hohen grünen Bergen umrahmt werden. Er malte auch die halbwilden Schafherden, die dort oben leben. Sie sind seit über 100 Jahren die Herausforderung für Hütehunde und deren Besitzer aus dem ganzen Land. In der Seenregion findet nämlich alljährlich ein Wettbewerb statt, bei dem sie sich messen können.

Redaktionshinweis: Die Folgen drei und vier der fünfteiligen Reihe "Sehnsuchtsorte" zeigt 3sat am Mittwoch, 27. März, ab 13.25 Uhr. Der fünfte Teil ist am Donnerstag, 28. März, um 13.25 Uhr in 3sat zu sehen.


14:50 Wilde Inseln (45 Min.) (HDTV)
Sansibar
Film von: Richard Kirby, Colin Collis
(Erstsendung 15.4.2013)

Östlich von Tansania, 40 Kilometer vom afrikanischen Festland entfernt, liegt eine der exotischsten Inselgruppen der Welt: der Sansibar-Archipel. Sansibar ist die Insel der ungezähmten Wildnis. Unberührte Buchten und azurblaues Wasser machen Sansibar zu einem perfekten Ferienparadies. Doch wenn die Sonne langsam im Meer versinkt, bevölkern bizarre Kreaturen die Traumstrände. Seit Jahrtausenden vom Festland isoliert, haben sich die Lebewesen auf diesem begrenzten Raum an Nischen angepasst und in rasanter Geschwindigkeit neue Arten gebildet. Die Dokumentationsreihe "Wilde Inseln" ist eine filmische Liebeserklärung an die spektakulärsten Archipele der Erde, an ihre Menschen, Tiere und Pflanzen, die in diesen Paradiesen ihre Heimat gefunden haben.


15:35 Wilde Inseln (45 Min.) (HDTV)
Karibik
Film von: Richard Kirby
(Erstsendung 16.4.2013)

Zwischen dem nord- und südamerikanischen Kontinent liegt ein tropisches Paradies: die Karibik. Über 7000 Inseln und Riffe ankern im kristallklaren Wasser des Karibischen Meeres. Einige Inseln sind nur wenige Quadratmeter groß, andere sind Hunderte von Kilometern lang. Doch sie alle verfügen über eine einzigartige Tier- und Pflanzenwelt. Die Dokumentationsreihe "Wilde Inseln" ist eine filmische Liebeserklärung an die spektakulärsten Archipele der Erde, an ihre Menschen, Tiere und Pflanzen, die in diesen Paradiesen ihre Heimat gefunden haben.


16:20 Wilde Inseln (40 Min.) (HDTV)
Galapagos
Film von: Richard Kirby
(Erstsendung 10.4.2013)

Der Galapagos-Archipel liegt 1000 Kilometer westlich von Ecuador in Südamerika. Die Wildnis dieser Region ist unberührt und voller Leben. Riesige Schildkröten, schwimmende Eidechsen und Kormorane, die ihre Flugfähigkeit verloren haben, sind nur einige der einzigartigen Galapagos-Bewohner. Auf diesen Inseln - frei von menschlichen Einflüssen – konnte Charles Darwin die Naturgesetze studieren. Die Dokumentationsreihe "Wilde Inseln" ist eine filmische Liebeserklärung an die spektakulärsten Archipele der Erde, an ihre Menschen, Tiere und Pflanzen, die in diesen Paradiesen ihre Heimat gefunden haben.


17:00 Wilde Inseln (45 Min.) (HDTV)
Sri Lanka
Film von: Richard Kirby
(Erstsendung 11.4.2013)

Wie eine winzige Träne liegt Sri Lanka nur sechs Grad über dem Äquator inmitten des Indischen Ozeans. Der Inselstaat umfasst weniger als 75 000 Quadratkilometer. Die Vielfalt seiner Tierwelt kann es jedoch mit jedem Kontinent aufnehmen. Und auch die komplexen klimatischen und geografischen Bedingungen sind von besonderem Ausmaß. Die Dokumentationsreihe "Wilde Inseln" ist eine filmische Liebeserklärung an die spektakulärsten Archipele der Erde, an ihre Menschen, Tiere und Pflanzen, die in diesen Paradiesen ihre Heimat gefunden haben.


17:45 Wilde Inseln (45 Min.) (HDTV)
Die Hebriden
Film von: Richard Kirby
(Erstsendung 12.4.2013)

Aufgrund ihrer isolierten Lage bieten Inseln Lebensraum für spezielle Pflanzen- und Tierarten, die sich anderenorts nicht hätten entwickeln können. So ist es auch bei den Hebriden. Die Inselgruppe vor der Nordwestküste Schottlands besteht aus rund 500 Inseln und bildet eine Art Wall vor dem Atlantik. Die Inseln haben keine Berührung mit dem Festland und bieten darum den perfekten Lebensraum für viele erstaunliche Kreaturen. Die Dokumentationsreihe "Wilde Inseln" ist eine filmische Liebeserklärung an die spektakulärsten Archipele der Erde, an ihre Menschen, Tiere und Pflanzen, die in diesen Paradiesen ihre Heimat gefunden haben.


18:30 nano (30 Min.) (HDTV)
Die Welt von morgen

Moderation: Alexandra Kröber

Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin und enthält Studio- und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und wissenschaftlich beleuchtet.


19:00 heute (20 Min.) (HDTV, UT)
Die Nachrichtensendung des ZDF.
3sat-Wetter


19:20 Kulturzeit (40 Min.) (HDTV)
Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD

Moderation: Cécile Schortmann

"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.


20:00 Tagesschau (15 Min.) (HDTV, UT)
ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht


20:15 Auf der Straße (90 Min.) (HDTV, AD, Dolby Surround, UT)
Spielfilm Deutschland, 2015

Rollen und Darsteller:
Hanna Berger – Christiane Hörbiger
Elke Berger – Margarita Broich
Mecki – Nadine Boske
Lars Wolter – Dirk Borchardt
Gabriele Fiedler – Gundi Ellert

Regie: Florian Baxmeyer

Dass sie selbst bald betteln wird, ahnt Hanna Berger noch nicht, als sie einer Obdachlosen ihr Wechselgeld zusteckt. Lange verheimlicht Ehemann Walter, wie es um die gemeinsamen Finanzen steht. Als er es ihr endlich sagen möchte, erleidet Walter einen tödlichen Herzinfarkt. Hanna, der er auch seine gesundheitlichen Probleme verschwiegen hat, erfährt jetzt alles auf einen Schlag: Sie haben schon lange auf Pump gelebt – zuletzt mit Krediten zu Wucherzinsen. Nun ist selbst die Wohnung nicht mehr zu halten, bald schon kommt der Gerichtsvollzieher. Trotz der Schicksalsschläge versucht Hanna tapfer, ihr Leben in die Hand zu nehmen. Allerdings gibt es eine unüberwindbare Hürde: Um Sozialleistungen erhalten zu können, muss auch ihre Tochter Elke herangezogen werden. Das kommt für Hanna nicht infrage, denn ihr einziges Kind hat mit ihr gebrochen. Egal wohin sie sich wendet – an ihre Freunde Gabriele und Klaus oder an die Sachberaterin beim Sozialamt -, überall verweist man sie auf ihre Tochter. Lieber schläft Hanna im Obdachlosenheim oder unter einer Brücke, als Elke für sich zahlen zu lassen. Mehr und mehr nimmt sie das Leben auf der Straße an: Sie greift sich Essensreste von Tellern und trinkt weggeworfene Flaschen aus, sie durchstöbert Mülleimer und lässt sich auch von Männern wie dem Flaschensammler nichts wegnehmen. Unterschlupf und Schutz findet Hanna bei Mecki, die mit anderen Obdachlosen haust. Dort erfährt sie auch, dass viele so wie sie trotz Arbeit auf der Straße gelandet sind. Auch Hannas Tochter Elke kann nicht so weitermachen wie bisher. Ihrem Freund Lars, ebenso wie Tochter Paula, hatte sie erzählt, dass ihre Eltern schon lange tot seien. Als nun die Wahrheit herauskommt, drängt Lars auf eine Versöhnung. Dafür müssen Mutter und Tochter einen Konflikt angehen, über den beide Frauen seit Langem beharrlich schweigen.

Regisseur Florian Baxmeyer, selbst studierter Soziologe, inszenierte "Auf der Straße" nach einem Drehbuch von Thorsten Näter. Der Fernsehfilm zeigt, wie leicht man ohne Eigenverschulden in die Altersarmut abrutschen kann. Christiane Hörbiger verkörpert eindrucksvoll eine Frau mit eiserner Selbstdisziplin, die es dennoch nicht aus eigener Kraft zurück ins bürgerliche Leben schaffen kann.


21:45 kinokino (15 Min.) (HDTV)
Filmmagazin
Erstausstrahlung

Was läuft aktuell im Kino? Welches sind die neuesten Hits auf der Leinwand? "kinokino" stellt die wichtigsten Neustarts und Themen aus der Filmwelt vor. Das Magazin zeigt Porträts und Interviews mit Schauspielern und Regisseuren. Welche Filme lohnen sich? Welche sollte man lieber meiden? "kinokino" kritisiert die Tops und Flops und berichtet von den spannendsten Festivals.


22:00 ZIB 2 (25 Min.) (HDTV, UT)
Das tägliche Nachrichtenmagazin des ORF-Fernsehens.


22:25 Zwischenstation (75 Min.) (HDTV)
Dokumentarfilm von: Alexander Bambach
Deutschland, 2017
Erstausstrahlung

"Du kannst vom Bett aus die ganzen schönen Frauen beobachten", erzählt der gelernte Elektriker Bernd. Gemeint ist sein exklusiver Schlafplatz unter der Wittelsbacher Brücke in München. Als obdachloser Alltagsphilosoph mit einer Vorliebe für Konfuzius-Zitate erfreut er täglich nicht nur seinen ungarischen "Mitbewohner" Zoltan mit kleinen Lebensweisheiten, sondern auch Jogger und Passanten, die ihm im Gegenzug etwas Geld oder zum Essen bringen. Nur den Tod seiner Freundin hat Bernd bis heute nicht verwunden. Dokumentarfilmer Alexander Bambach schuf ein eindringliches Porträt zweier bettelarmer Lebenskünstler in der Weltstadt mit Herz.


Reporter
23:40 Mao, Xifan und Opa Peng – Eine Familiengeschichte zwischen China (25 Min.)
und Europa
(Erstsendung 27.1.2019)

Mao hat ihn um seine Jugend betrogen, und seine Kinder musste er während der großen Hungersnot mit Ratten füttern. Doch Peng Fangcong hat den Glauben an die Kommunistische Partei nie verloren. Seine Enkelin Xifan Yang ist in Deutschland aufgewachsen. Jetzt kommt die junge Journalistin zurück. Der Schweizer China-Korrespondent Pascal Nufer begleitet sie auf ihrer Reise von Shanghai nach Pingxiang: eine Reise, die auch ihn China neu entdecken lässt. Als ihre Eltern nach Deutschland zogen, kam Xifan Yang gerade in den Kindergarten. Zuvor verbrachte sie ihre ersten Lebensjahre im tiefen chinesischen Hinterland, in Pingxiang, einer Stadt, die außer ihren Kohlegruben nur noch ein Highlight zu bieten hatte: eine landesweit bekannte Statue des großen Vorsitzenden Mao Zedong. Über 20 Jahre später kommt sie zurück und sucht mit Peng Fangcong, den sie liebevoll "Opa Peng" nennt, nach den Wurzeln ihrer Familie. Sie stolpert dabei immer wieder über die Irrungen und Wirrungen von Chinas jüngster Geschichte. Pingxiang ist jetzt eine moderne chinesische Kleinstadt. Hochhäuser ragen in den smoggrauen Himmel, Opa Peng hat sein ganzes Leben hier verbracht. Als junger Intellektueller wurde er von Maos Rotgardisten verfolgt. Über 20 Jahre lang musste er in der Verbannung auf dem Berg der Tausend Drachen Zwangsarbeit leisten, weil er als junger Journalist kritische Artikel über die Politik Maos geschrieben hatte. Für Xifan ist der 84-jährige Großvater mit seinem unbeugsamen Willen bis heute ein Vorbild. Auch sie wurde Journalistin, und auch sie schreibt kritisch über China. Der große Unterschied zu ihrem Großvater ist jedoch, dass sie heute einen deutschen Pass besitzt und für eine deutsche Zeitung arbeitet.


00:05 10 vor 10 (30 Min.) (HDTV) (VPS: 21:50)
Nachrichtenmagazin

"10 vor 10" ist eine Informationssendung von Schweizer Radio und Fernsehen (SRF). Vertiefende Berichte, Reportagen, Porträts und Live-Gespräche informieren über die wichtigsten Themen des Tages aus der Schweiz und der Welt.


00:35 Sehnsuchtsorte (45 Min.)
Caspar David Friedrich und Rügen
Folge 1 von 5
Film von: Ina Kessebohm
(Erstsendung 18.6.2018)

Rügen – Deutschlands größte Insel. Ihre vielfältigen Landschaften inspirierten den aus Greifswald stammenden Caspar David Friedrich im 19. Jahrhundert zu einigen seiner größten Meisterwerke. Die Filmemacherin Ina Kessebohm folgt den Spuren des Malers in seiner Heimat und trifft auf Menschen, die seine Begeisterung für diese einzigartige maritime Region teilen. Friedrichs Kunst trug dazu bei, die ersten Touristen nach Rügen zu locken. Heute ist die spektakuläre Kreideküste durch den Maler der Romantik weltberühmt. Die Insel ist mittlerweile zum Sehnsuchtsort für viele Menschen geworden. Ob Naturschützer, Künstler oder Friedrich-Expertin – der Film stellt Einheimische und Zugezogene vor, die alle einen besonderen Bezug zu den Rügener Landschaften haben. Der Biologe Hannes Knapp setzt sich für den Erhalt der einzigartigen Insel-Natur rund um die Kreidefelsen ein. Benjamin Treu und Jule Dressel befreien die Strände von Treibgut und verwerten alles zu kleinen Kunstwerken. Taucher Wolfgang Frank erforscht den Meeresgrund der Ostsee, wo rund um Rügen zahlreiche Wracks Geheimnisse bergen.


01:20 Sehnsuchtsorte (40 Min.)
William Turner und Nordengland
Folge 2 von 5
Film von: Ina Kessebohm
(Erstsendung 19.6.2018)

Die Landschaften im Norden Englands haben schon William Turner inspiriert: von den sanften Hügeln Yorkshires über die raue Ostküste mit zahlreichen Burgen bis hin zur Seenregion im Westen. In den beeindruckenden Panoramen wurde William Turner zum Landschaftsmaler. Die heutigen Bewohner wissen um die Schönheit ihrer Heimat und pflegen leidenschaftlich die besonderen Traditionen des Nordens. Die Küste Northumberlands im Osten ist bis heute von der Fischerei geprägt. Im Dörfchen Craster zeugt das letzte alte Räucherhaus noch davon. Von der Fischerei selbst lebt nur noch die Familie Hoggs, die sich auf den Fang von Hummer spezialisiert hat. Bis hoch zur schottischen Grenze ist die Küste gesäumt von alten Burgen und deren Ruinen. Ein Glücksfall für Archäologen, denn die Funde der Grabungsstelle am Bamburgh Castle gehen bis ins 9. Jahrhundert zurück. In der Seenregion im Westen Nordenglands konzentrierte sich Turner auf dramatische Landschaftspanoramen mit Seen, die von hohen grünen Bergen umrahmt werden. Er malte auch die halbwilden Schafherden, die dort oben leben. Sie sind seit über 100 Jahren die Herausforderung für Hütehunde und deren Besitzer aus dem ganzen Land. In der Seenregion findet nämlich alljährlich ein Wettbewerb statt, bei dem sie sich messen können.


02:00 Wilde Inseln (45 Min.) (HDTV)
Sansibar
Film von: Richard Kirby, Colin Collis
(Erstsendung 15.4.2013)

Östlich von Tansania, 40 Kilometer vom afrikanischen Festland entfernt, liegt eine der exotischsten Inselgruppen der Welt: der Sansibar-Archipel. Sansibar ist die Insel der ungezähmten Wildnis. Unberührte Buchten und azurblaues Wasser machen Sansibar zu einem perfekten Ferienparadies. Doch wenn die Sonne langsam im Meer versinkt, bevölkern bizarre Kreaturen die Traumstrände. Seit Jahrtausenden vom Festland isoliert, haben sich die Lebewesen auf diesem begrenzten Raum an Nischen angepasst und in rasanter Geschwindigkeit neue Arten gebildet. Die Dokumentationsreihe "Wilde Inseln" ist eine filmische Liebeserklärung an die spektakulärsten Archipele der Erde, an ihre Menschen, Tiere und Pflanzen, die in diesen Paradiesen ihre Heimat gefunden haben.


02:45 Wilde Inseln (40 Min.) (HDTV)
Karibik
Film von: Richard Kirby
(Erstsendung 16.4.2013)

Zwischen dem nord- und südamerikanischen Kontinent liegt ein tropisches Paradies: die Karibik. Über 7000 Inseln und Riffe ankern im kristallklaren Wasser des Karibischen Meeres. Einige Inseln sind nur wenige Quadratmeter groß, andere sind Hunderte von Kilometern lang. Doch sie alle verfügen über eine einzigartige Tier- und Pflanzenwelt. Die Dokumentationsreihe "Wilde Inseln" ist eine filmische Liebeserklärung an die spektakulärsten Archipele der Erde, an ihre Menschen, Tiere und Pflanzen, die in diesen Paradiesen ihre Heimat gefunden haben.


03:25 Wilde Inseln (45 Min.) (HDTV)
Galapagos
Film von: Richard Kirby
(Erstsendung 10.4.2013)

Der Galapagos-Archipel liegt 1000 Kilometer westlich von Ecuador in Südamerika. Die Wildnis dieser Region ist unberührt und voller Leben. Riesige Schildkröten, schwimmende Eidechsen und Kormorane, die ihre Flugfähigkeit verloren haben, sind nur einige der einzigartigen Galapagos-Bewohner. Auf diesen Inseln - frei von menschlichen Einflüssen – konnte Charles Darwin die Naturgesetze studieren. Die Dokumentationsreihe "Wilde Inseln" ist eine filmische Liebeserklärung an die spektakulärsten Archipele der Erde, an ihre Menschen, Tiere und Pflanzen, die in diesen Paradiesen ihre Heimat gefunden haben.


04:10 Wilde Inseln (45 Min.) (HDTV)
Sri Lanka
Film von: Richard Kirby
(Erstsendung 10.4.2013)

Wie eine winzige Träne liegt Sri Lanka nur sechs Grad über dem Äquator inmitten des Indischen Ozeans. Der Inselstaat umfasst weniger als 75 000 Quadratkilometer. Die Vielfalt seiner Tierwelt kann es jedoch mit jedem Kontinent aufnehmen. Und auch die komplexen klimatischen und geografischen Bedingungen sind von besonderem Ausmaß. Die Dokumentationsreihe "Wilde Inseln" ist eine filmische Liebeserklärung an die spektakulärsten Archipele der Erde, an ihre Menschen, Tiere und Pflanzen, die in diesen Paradiesen ihre Heimat gefunden haben.


04:55 Wilde Inseln (40 Min.) (HDTV)
Die Hebriden
Film von: Richard Kirby
(Erstsendung 12.4.2013)

Aufgrund ihrer isolierten Lage bieten Inseln Lebensraum für spezielle Pflanzen- und Tierarten, die sich anderenorts nicht hätten entwickeln können. So ist es auch bei den Hebriden. Die Inselgruppe vor der Nordwestküste Schottlands besteht aus rund 500 Inseln und bildet eine Art Wall vor dem Atlantik. Die Inseln haben keine Berührung mit dem Festland und bieten darum den perfekten Lebensraum für viele erstaunliche Kreaturen. Die Dokumentationsreihe "Wilde Inseln" ist eine filmische Liebeserklärung an die spektakulärsten Archipele der Erde, an ihre Menschen, Tiere und Pflanzen, die in diesen Paradiesen ihre Heimat gefunden haben.


05:35 – 06:20 Europas schönste Parks (45 Min.) (HDTV)
London – Hyde Park und Kensington Gardens
Film von: Hannah Leonie Prinzler
(Erstsendung 24.2.2017)

Wohl kaum ein anderer Park weckt bei Menschen rund um den Globus so viele Vorstellungen und Sehnsüchte wie der Londoner Hyde Park im noblen Londoner Westen. Zusammen mit den angrenzenden Kensington Gardens bildet er die grüne Lunge der Millionenmetropole. Bei der filmischen Reise durch die Jahreszeiten zeigt sich der Park als Spiegelbild des bunten und multikulturellen Lebens in der britischen Hauptstadt. Der Spaziergang durch die Gartenlandschaft beginnt mit der Kirschblüte im April. An der Speaker's Corner im Nordosten steigt Schreiner Patrick McEvoy auf eine Seifenkiste, um seine Sicht auf die britische Wirtschaft kundzutun. Seit fast 150 Jahren wird hier sonntags leidenschaftlich über Politik, Philosophie und Religion debattiert. Im Sommer führt die Route durch märchenhafte Auenlandschaften. Im Herzen der Gärten befinden sich die Serpentine Galleries. Die Kuratorin Amira Gad führt durch eine Ausstellung des Bildhauers Duane Hanson, die mitten im Park zu einer unverhofften Begegnung mit moderner Kunst einlädt. Weiter geht es im Herbst Richtung Westen in die Kensington Gardens. Im angrenzenden Stadtviertel öffnet der Immobilienmakler Josh Grinling die Türen nobler Häuser, die zu den teuersten in ganz London zählen. Die filmische Reise endet im Winter, wenn sich die Mitglieder des Serpentine Swimming Club in die eisigen Fluten des künstlich angelegten Sees im Hyde Park stürzen. Mit außergewöhnlichen Luftaufnahmen und Alltagsbegegnungen eröffnet die Dokumentation einen einzigartigen Blick auf den Hyde Park im Wandel der Jahreszeiten. Sie sind die Oasen unserer Metropolen: die großen Stadtparks. In ihnen vereinen sich Natur, Kultur und Lebensart eines Landes. Die Reihe porträtiert einige ihrer bekanntesten in Paris, München, London, Stockholm und Rom. Im Wandel der Jahreszeiten, zu Wasser, zu Lande und aus der Luft, unternimmt die Reihe "Europas schönste Parks" einen Spaziergang ins urbane Grün und entdeckt europäische Millionen-Metropolen neu.

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Mittwoch, 27. März 2019


06:20 Kulturzeit (40 Min.) (HDTV)
Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD
(Erstsendung 26.3.2019)

Moderation: Cécile Schortmann

"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.


07:00 nano (30 Min.) (HDTV)
Die Welt von morgen
(Erstsendung 26.3.2019)

Moderation: Alexandra Kröber

Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin und enthält Studio- und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und wissenschaftlich beleuchtet.


07:30 Alpenpanorama (90 Min.) (HDTV)

"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten. Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.


09:00 ZIB (5 Min.) (HDTV, UT)

Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


09:05 Kulturzeit (40 Min.) (HDTV)
Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD
(Erstsendung 26.3.2019)

Moderation: Cécile Schortmann

"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.


09:45 nano (30 Min.) (HDTV)
Die Welt von morgen
(Erstsendung 26.3.2019)

Moderation: Alexandra Kröber

Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin und enthält Studio- und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und wissenschaftlich beleuchtet.


10:15 Anne Will (60 Min.) (HDTV, UT)
(Erstsendung 24.3.2019)

"Politisch denken, persönlich fragen" ist das Motto der politischen Talksendung von Anne Will. Jede Woche lädt sie interessante Gäste zu einem aktuellen Thema ein. Ob Innenpolitik wie Pegida, Gesundheitsreformen oder Mindestlohndebatte, ob Außenpolitik wie die Ukrainekrise, Nahostkonflikt oder Finanzkrise – Anne Will fragt nach.


11:15 Legal, sicher, christlich (45 Min.) (HDTV, UT)
Fluchthilfe im Namen des Papstes
Film von: Ellen Trapp
(Erstsendung 30.7.2018)

Nach einem Bootsunglück vor Lampedusa, bei dem fast 400 Flüchtlinge wenige Seemeilen vor der Küste ertranken, haben christliche Organisationen zwei Hilfskorridore nach Europa geschaffen. Die Journalistin Ellen Trapp hat mehrere Flüchtlinge auf ihrem Weg nach Italien begleitet. Der Film zeigt, wie sie dort ein neues Leben beginnen und mit welcher Motivation die christlichen Fluchthelfer handeln – allen nationalistischen Kräften zum Trotz. Im Oktober 2013 ertranken fast 400 Flüchtlinge wenige Seemeilen vor Lampedusa. "Schande", rief damals Papst Franziskus in Richtung Europa. Für viele Katholiken und Protestanten in Italien war das eine Tragödie, die sie so nicht hinnehmen wollten. Waldenser, Caritas und die Laienvereinigung Sant' Egidio beschlossen eine Initiative. Ihr Ziel: legale Fluchtmöglichkeiten zu schaffen. Sie organisierten einen humanitären Korridor. Vor allem schutzbedürftige Menschen aus Syrien, geflüchtet in den Libanon, sollten die Möglichkeit erhalten, legal und auf sicherem Weg nach Italien zu reisen, um sich dort ein neues Leben aufbauen zu können. Rund tausend Visa wurden vergeben und Menschen mit "christlichem Flugticket" aus dem Libanon nach Italien geflogen. Inzwischen ist ein weiterer humanitärer Korridor entstanden. Er führt von Äthiopien nach Italien. Diejenigen, die ausgewählt werden, können ihr Glück kaum fassen. Doch warum wurden genau sie ausgesucht? Die im Nachbarzelt lebende Familie bräuchte doch die gleiche Hilfe! Warum ist der eine besonders schutzbedürftig, der andere aber nicht? Gibt es einen Kriterienkatalog, nach dem gehandelt wird? In Äthiopien warten angeblich rund 800 000 Flüchtlinge darauf, eines der begehrten Flugtickets und damit ein Visum für Italien zu erhalten. Ist ihr Schicksal am Ende der Entscheidung einer Handvoll christlich motovierter Helfer überlassen?


12:00 Brücken in die neue Heimat (30 Min.) (HDTV, UT)
Integrationslotse Mehrdad Zaeri
Film von: Annette Wagner
(Erstsendung 23.4.2017)

"Bau deine Paradiesstadt", heißt der von Illustrator Mehrdad Zaeri realisierte Papier-Workshop, in dem sich junge Flüchtlinge mit Fantasie, Schere und Klebestift "gute Orte" erschaffen. Welche Art von Unterstützung Flüchtlingskindern manchmal fehlt, weiß Zaeri aus eigener Erfahrung: Vor über 30 Jahren musste er selbst mit seinen Eltern und Geschwistern aus dem Iran fliehen, um nicht als Minensuchjunge im Irakkrieg zu sterben. Als einstiger Flüchtling empfindet Zaeri es als seine Aufgabe, für jetzt ankommende Jugendliche Brücken in ihre neue Heimat zu bauen. Während die gemeinsame Paradies-Papierstadt zwei Monate lang wächst, jedes Viertel eine andere Gestalt annimmt, wird nebenbei erinnert und getrauert, aber auch gelacht. Von Zaeri erfahren die Jugendlichen Stärkung mit künstlerischen Mitteln, erhalten Zugang zu ihren Gefühlen und Wünschen. Mael möchte nur ein kleines bescheidenes Haus im Grünen: "Hauptsache, es fallen keine Bomben!" Osama baut ein ganzes Viertel aus fantastischen Häusern, die wie Notenschlüssel und Instrumente aussehen. Der junge Syrer hofft: Menschen, die gemeinsam musizieren und singen, bekämpfen einander nicht. Loslassen, um ankommen zu können – das müssen auch die Schüler der Internationalen Gesamtschule in Heidelberg (IGH) lernen, die aus über 60 verschiedenen Ländern stammen. Fünf von ihnen bekommen die Chance, mit dem berühmten Künstler eine zentrale Wand im Schulhaus zu bemalen. In der IGH wurde Zaeri selbst vor 30 Jahren als 15-Jähriger eingeschult. Dortige Lehrer vermittelten ihm das Selbstvertrauen, das er an die jetzige Schülergeneration weitergeben will. Für das junge multikulturelle Mal-Team ist die Wandgestaltung große Ehre und Mutprobe zugleich, denn: Vorzeichnen mit Bleistift ist nicht erlaubt. "Im richtigen Leben gibt es auch keinen Radiergummi", so Zaeri. "Und in der Kunst gibt es keine Fehler." Aus jedem Klecks an der Wand – und aus jeder Lebenssituation – lasse sich etwas machen. "Ihr müsst euch nur trauen!"


12:30 SCHWEIZWEIT (30 Min.)
Die Kraft der Stille
(Erstsendung 24.3.2019)

Cyrille Cantin führt begleitete Winterwanderungen im Freiburger Jura durch. Sein Markenzeichen ist die Stille. Durch das Schweigen, so sagt er, gewinnen Gedanken an Kraft und Raum. Er führt kleine Wandergruppen durch verschneite Landschaften und vermittelt den Teilnehmern die Schönheiten der Freiburger Bergwelt. Das Schweigen unterbricht er nur, um Geschichten aus der Umgebung oder Märchen aus den Wäldern rund um den Moléson weiterzugeben. Der ehemalige Automechaniker Cyrille Cantin hat seinen Beruf an den Nagel gehängt und ist nun als Wanderbegleiter unterwegs. So kann er seine tief empfundenen Gefühle für die winterliche Bergwelt mit anderen Menschen teilen. Er gestaltet seine Touren überwiegend schweigend. So lenkt nichts von der Schönheit der Natur ab, und man kann ungestört seinen Gedanken nachgehen. Eine Begegnung mit einem Mann, der die Schönheit im Leben sucht, während er sich seinen Weg mit Schneeschuhen bahnt.


13:00 ZIB (25 Min.) (HDTV, UT)

Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


13:25 Sehnsuchtsorte (45 Min.)
Paul Cézanne und die Provence
Folge 3 von 5
Film von: Mirella Pappalardo
(Erstsendung 20.6.2018)

Die Provence: Heimat, Landschaften und Licht. Sie gab dem weltberühmten Maler Paul Cézanne Inspiration und Rahmen. Reizvolle Kulissen, eingefangen in unzähligen Werken. Die ausgedehnten Felder sind immer wiederkehrende Motive, und das Licht spiegelt den Glanz und die Natürlichkeit dieser französischen Region. Das sind die Sehnsuchtsorte, die Cézanne einst erwandert hat, mit seiner Leinwand und seinen Farben. Aix-en-Provence, die lebenslange Heimat des Malers Paul Cézanne, hat seit jeher Künstler und Handwerksbetriebe angezogen. Hier stellt die Familie Fouque in Handarbeit Krippen-Figuren aus Ton her und lebt diese Handwerkstradition in vierter Generation. Aix ist auch Studentenstadt und eine junge Metropole in der Region, in der man häufig auf Spuren des berühmten Stadtsohns Cézanne stößt. Wie die Stadtvilla, in der Paul Cézanne aufgewachsen ist und die er unzählige Male in seinen Bildern aus immer neuen Winkeln inszeniert hat. Wie in seinen Gemälden treffen sich traditionsbewusste Menschen einmal im Jahr zum gemütlichen Picknick am Fuße des Berges Sainte-Victoire. Initiatorin ist Mireille Fouque, eine wahrlich echte Provenzalin. Das Frühstück im Freien erinnert an das Lebensgefühl zu Zeiten Cézannes. Auf der Anhöhe Les Lauves in Aix-en-Provence kümmert sich der Kunsthistoriker Jean-Pierre Cassely um das Atelier Paul Cézannes. In den 1950er-Jahren hat ein amerikanischer Cézanne-Liebhaber das Gebäude vor dem Verfall gerettet. Hier scheint die Zeit stillzustehen. Heute ist das Haus als Museum zugänglich. Vieles steht noch so da, wie der Künstler es hinterlassen hat. Cézanne liebte die heitere, karge Landschaft der Provence. Er suchte in der Natur das Ewige und wurde nach seinem Tod für Generationen von Malern ein Vorbild. Heute erkunden zahlreiche Touristen den berühmten Landstrich auf seinen Spuren.


14:10 Sehnsuchtsorte (40 Min.)
Tizian Vecellio und Venetien
Folge 4 von 5
Film von: Mirella Pappalardo
(Erstsendung 21.6.2018)

Mitten im Herzen Europas, im Norden Italiens, liegt die Region Venetien. Hier lebte und wirkte der italienische Künstler Tizian. Er gilt als einer der Vorreiter der Landschaftsmalerei. Die Dokumentation begibt sich auf eine Reise, die in Tizians Geburtshaus in Pieve di Cadore beginnt und bis nach Venedig führt. Dabei begegnet das Filmteam Menschen, die noch heute Inspiration aus Tizians Werken schöpfen. Sein Geburtshaus beherbergt das Tizian-Museum, wo die Filmemacher Renzo Bortolot treffen. Nicht weit davon entfernt lebt der Holzkünstler Mauro Lampo. Wie der alte Meister selbst, wird Mauros Kunst von den Bergen und Landschaften geprägt. Diese Berglandschaften bergen auch viele Gefahren. Mitten in den Dolomiten, im Vajont-Tal in der Provinz Belluno, sind Freiwillige der Bergrettung unterwegs zu einem Einsatz. Sie sorgen für den Schutz und die Sicherheit von Wanderern und Bergsteigern. In der Universitätsstadt Padua im Süden der Region Venetien sind Tizians Frühwerke zu bewundern. Viele davon zeigen den heiligen Antonius, obwohl bis heute niemand weiß, wie dieser eigentlich ausgesehen hat. Tizians Werke lassen den Betrachter teilhaben an den Ideen des Künstlers – und manchmal auch an den irdischen Bedürfnissen. Mit genau diesen beschäftigen sich die Renaissance-Bäckerin Daniela Storoni und der Eismacher Dario Olivier. Sie weihen die Filmemacher ein in die Geheimnisse der damaligen Rezepte und Kräuter. So bleibt das Vermächtnis Tizians bis heute lebendig.


14:50 Wilde Inseln (45 Min.) (HDTV)
Amazonas
Film von: Richard Kirby, Charlie Luckock
(Erstsendung 5.1.2015)

Die Flussarchipele Anavilhanas und Mariuá sind die größten der Welt. Sie liegen im Rio Negro, dem zweitstärksten Nebenfluss des Amazonas, und bestehen zusammen aus mehr als 1000 Inseln. Was diesen Lebensraum weltweit so einzigartig macht, ist die Dynamik des Flusses: Sechs Monate im Jahr überschwemmt er die Inseln völlig. Dann ragen nur noch die höchsten Baumkronen aus dem Wasser, und der Waldboden wird zum Flussbett. Fische schwimmen zwischen Baumstämmen, und Landtiere wie das Faultier müssen sich vor räuberischen Wasserbewohnern in Sicherheit bringen. Durch neue Sandbänke verändern die Inseln Jahr für Jahr ihre Uferlinien. Sie bilden ein Labyrinth aus Wasserwegen und überfluteten Wäldern, das sich stets verändert und viele Gefahren birgt – aber auch viel Schönheit. Die Dokumentationsreihe "Wilde Inseln" ist eine filmische Liebeserklärung an die spektakulärsten Archipele der Erde, an ihre Menschen, Tiere und Pflanzen, die in diesen Paradiesen ihre Heimat gefunden haben.


15:35 Wilde Inseln (45 Min.) (HDTV)
Falklandinseln
Film von: Richard Kirby, Colin Collis
(Erstsendung 6.1.2015)

Mitten im rauen Südatlantik, rund 400 Kilometer östlich der südamerikanischen Küste, liegen die Falklandinseln, eine Gruppe aus einigen großen und über 700 kleinen und kleinsten Inseln. Weit entfernt von den Kontinenten, bieten sie bis heute eine fast unberührte Natur, zumal viele der Inseln nie von Menschen besiedelt wurden. An den meist rauen und felsigen Küsten brüten unzählige Vögel. Vor allem Pinguine fühlen sich dort wohl. Jeden Sommer erobern sie zu Hunderttausenden die Falklandinseln, um sich zu paaren und eine neue Pinguin-Generation aufzuziehen. Fünf der weltweit 17 Pinguin-Arten bilden dort gigantische Brutkolonien, obwohl ihnen das nicht immer leicht gemacht wird. Häufig müssen sie sich die Strände mit hungrigen Robben teilen. Auf zwei watschelnde Frackträger kommt ein Schaf: Im grasbewachsenen Landesinneren der Inseln leben rund eine halbe Million Schafe, die von Menschen angesiedelt wurden. Die Wollproduzenten sind ganz klar in der Minderheit. Die Dokumentationsreihe "Wilde Inseln" ist eine filmische Liebeserklärung an die spektakulärsten Archipele der Erde, an ihre Menschen, Tiere und Pflanzen, die in diesen Paradiesen ihre Heimat gefunden haben.


16:20 Wilde Inseln (40 Min.) (HDTV)
Japan
Film von: Richard Kirby, Allison Bean
(Erstsendung 7.1.2015)

Japans Inselwelt bietet eine ungewöhnliche Naturvielfalt. Sie besteht aus vier großen und fast 7000 kleinen Inseln, die sich in einem langen Bogen durch den Nordwestpazifik ziehen. Sie bieten ganz unterschiedliche klimatische Bedingungen: vom eisbedeckten Nordmeer über gemäßigte Wälder bis hin zu subtropischen Stränden und Mangrovensümpfen. Diese Vielfalt an Klimazonen bietet zahlreichen Tieren beste Lebensbedingungen. In den Gebirgswäldern der zentralen und nördlichen Inseln sind die Winter lang und hart, doch den Schneeaffen macht das nichts aus. Im Norden von Honshu finden sich diese Japanmakaken noch bis in 3000 Metern Höhe. Ihr dichtes Fell schützt sie selbst bei zweistelligen Minusgraden. Und die Affen haben sich eine natürliche Ressource erschlossen, mit deren Hilfe sie auch eisige Temperaturen gut aushalten: warme Quellen. Nur ganz im Norden, auf Hokkaido, ist es den Schneeaffen zu kalt. Dort weht im Winter ein minus 30 Grad kalter Nordwind, der sibirische Wintergäste wie Riesenseeadler und Mandschurenkraniche nach Japan trägt. Mit dem Frühling feiert ganz Japan die spektakuläre Kirschblüte, "Sakura" genannt. Im Süden der Inseln beginnt die Kirschblüte oft schon im Februar und wandert dann allmählich nach Norden, bis sie Ende April auch Hokkaido erreicht. Die Sakura steht für Schönheit - und Vergänglichkeit. Denn schon nach wenigen Wochen ist die prachtvolle Blüte vorbei. Auf der Hauptinsel Honshu liegen die Japanischen Alpen, ein Gebirge mit zahlreichen Dreitausendern. Im Frühling wandern viele Fische die vom Schmelzwasser des Schnees gespeisten klaren Gebirgsflüsse hinauf, um in den Oberläufen ihre Eier abzulegen. Die Fischer auf Honshu pflegen seit über 1300 Jahren ihre eigene Tradition: "Ukai". Jeder Fischer hat einen Trupp fleißiger, gefiederter Helfer – Kormorane, die lange und sorgsam trainiert wurden. Dank der Sicherheit und Fürsorge in dieser menschlichen Obhut leben manche zahme Kormorane doppelt so lange wie ihre wilden Verwandten. Die Dokumentationsreihe "Wilde Inseln" ist eine filmische Liebeserklärung an die spektakulärsten Archipele der Erde, an ihre Menschen, Tiere und Pflanzen, die in diesen Paradiesen ihre Heimat gefunden haben.


17:00 Wilde Inseln (45 Min.) (HDTV)
Philippinen
Film von: Richard Kirby, Allison Bean
(Erstsendung 8.1.2015)

Die Landschaft der Philippinen ist ausgesprochen vielfältig. Karge Berge, dichter Regenwald, Sümpfe und Klippen prägen die 7000 großen und kleinen Eilande der pazifischen Inselgruppe. Geologen zählen sie zu den ältesten Inseln der Erde, geformt von Vulkanausbrüchen, Erdbeben und verheerenden Taifunen. Viele der zahlreichen Tiere und Pflanzen dieser Inselgruppe kommen sonst nirgendwo auf der Erde vor. Einer der artenreichsten Lebensräume der Philippinen findet sich in den dichten Urwäldern von Palawan. Die sechstgrößte Insel der Philippinen ist zugleich auch die am dünnsten besiedelte. Dort leben Raubtiere wie der Palawan-Binturong, den es nur auf dieser Insel gibt. Binturongs werden auch "Marderbären" genannt, weil sie mit ihrem gedrungenen, bärenartigen Körper und dem spitzen Kopf wie eine kuriose Mischung aus Marder und Bär wirken. Auf der Insel Bohol, gut 500 Kilometer östlich von Palawan entfernt, sind Mangrovenwälder zum liebsten Jagdgebiet der Langschwanzmakaken geworden. Sie finden dort ihre – für Affen etwas ungewöhnliche – Lieblingsspeise: Krabben. Bis ein junger Makak gelernt hat, wie man Krabben fängt und knackt, braucht er viel Übung. Bis dahin ist es ein frustrierender und oft schmerzhafter Prozess. Im Landesinneren von Bohol liegt eine der bizarrsten Landschaften der Philippinen, die sogenannten Chocolate Hills – über 1200 nahezu identische kegelförmige und zur Trockenzeit schokoladenbraune Hügel, meist 30 bis 50 Meter hoch. Am Fuß der Hügel wächst ein artenreicher Wald, in dem faszinierende Bewohner wie die nachtaktiven Koboldmakis, winzige Primaten, zu Hause sind, die sich als geschickte Jäger von Insekten und anderen Kleintieren ernähren. Die Dokumentationsreihe "Wilde Inseln" ist eine filmische Liebeserklärung an die spektakulärsten Archipele der Erde, an ihre Menschen, Tiere und Pflanzen, die in diesen Paradiesen ihre Heimat gefunden haben.


17:45 Wilde Inseln (45 Min.) (HDTV)
Vancouver Island
Film von: Richard Kirby, Colin Collis
(Erstsendung 9.1.2015)

Vor der kanadischen Küste, nahe der Stadt Vancouver, liegt die Insel Vancouver Island. Mit 450 Kilometern Länge und 100 Kilometern Breite ist sie die größte nordamerikanische Pazifikinsel. Vancouver Island bietet vielen einzigartigen Tieren einen Lebensraum. Die spektakuläre Berglandschaft der Insel mit ihren vielen Wasserfällen ist von einem dichten Netzwerk aus Flüssen und Bächen geprägt. Zahlreiche Tierarten fühlen sich dort wohl. Vor allem die Pazifischen Lachse: Jahr für Jahr zieht eine halbe Milliarde Lachse in die Flüsse ihrer Geburt, um zu laichen. Für Millionen von ihnen ist Vancouver Island das Ziel - doch nicht alle kommen an. Von den Killerwalen vor den Küsten der Insel über Weißkopfseeadler bis zu den Schwarzbären, die im seichten Wasser auf reiche Beute warten, ernähren sich unzählige Tiere von Lachsen. Sogar die Waldbäume auf Vancouver Island sind auf die alljährliche Wanderung der großen Fische angewiesen. Sie prägen das gesamte Ökosystem dieser wilden Insel. Die Dokumentationsreihe "Wilde Inseln" ist eine filmische Liebeserklärung an die spektakulärsten Archipele der Erde, an ihre Menschen, Tiere und Pflanzen, die in diesen Paradiesen ihre Heimat gefunden haben.


18:30 nano (30 Min.) (HDTV)
Die Welt von morgen

Moderation: Alexandra Kröber

Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin und enthält Studio- und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und wissenschaftlich beleuchtet.


19:00 heute (20 Min.) (HDTV, UT)
Die Nachrichtensendung des ZDF.
3sat-Wetter


19:20 Kulturzeit (40 Min.) (HDTV)
Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD

Moderation: Cécile Schortmann

"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.


20:00 Tagesschau (15 Min.) (HDTV, UT)
ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht


20:15 Vergiftete Flüsse (45 Min.)
Die schmutzigen Geheimnisse der Textilindustrie
Film von: David McIlvride
Erstausstrahlung

Mehr als 90 Prozent unserer Kleidung stammen aus Asien, besonders aus China, Bangladesch und Indien: Billiglohnländer, in denen Arbeits- und Umweltschutz meist nur auf dem Papier stehen. Die dortige Textilindustrie vergiftet Flüsse und Trinkwasser in ungeahntem Ausmaß. Millionen Menschen steht kein sauberes Wasser mehr zur Verfügung. Hautausschläge, Durchfallerkrankungen, der Verlust des Geruchssinns und Krebsleiden gehören zur Tagesordnung. Giftige Gerbschlämme und Färbereirückstände verseuchen die Abwasser, die ungefiltert und ungereinigt in Gewässer geleitet werden, hochgradig. Die größten Kunden der Fabriken sind amerikanische und europäische Modegiganten: Für die Hersteller von Billigtextilien und exklusiver Kleidung zählt nur eines: Geld. Der Verbraucher trägt genauso Mitschuld, denn "Geiz ist geil". Der Umweltaktivist Mark Angelo bereiste drei Jahre lang die Welt und dokumentierte die verheerenden Auswirkungen der Modebranche auf Flüsse, die zu Kloaken werden - schockierende, zuvor noch nie gesehene Bilder. Immerhin: Saubere Produktionstechnologien gibt es bereits. Sie müssen nur vom Verbraucher und der Textilbranche eingefordert und bezahlt werden.


21:00 Die Plastik-Invasion – Coca-Cola und der vermüllte Planet (45 Min.)
Film von: Sandrine Rigaud
Erstausstrahlung

Jede Sekunde werden weltweit zehn Tonnen Kunststoff produziert, davon landet ein Zehntel früher oder später in den Ozeanen. Schon 2050 könnten mehr Kunststoffe als Fische im Meer sein. Im Januar 2018 machte Coca-Cola eine mutige Ankündigung: Bis 2030 verspricht die Marke, die jedes Jahr 120 Milliarden Plastik-Flaschen verkauft, eine "Welt ohne Verschwendung". Filmemacherin Sandrine Rigaud suchte nach der Wahrheit hinter diesem hehren Vorsatz. In Tansania, weit weg vom amerikanischen Hauptsitz des Unternehmens, offenbart sich ein anderes Bild. Hier warten alle auf rot-weiße Busse, gehen an rot-weißen Wänden entlang, und auf den Spielplätzen spielen die Kinder an rot-weißen Geräten. Das Logo ist überall. Hier wiederholt sich gerade Geschichte: Wie vor 50 Jahren in den Vereinigten Staaten ersetzt Coca-Cola seit 2013 kontinuierlich Glasflaschen durch Kunststoffflaschen. Da es noch kein funktionierendes Recyclingsystem gibt, wachsen die Plastikberge auf illegalen Müllkippen ins Unermessliche. Dort, wo sie geordnet gesammelt werden, warten die leeren Flaschen auf den Transport nach China, wo sie geschreddert einer neuen Verwendung zugeführt werden sollen. Doch die chinesischen Geschäftspartner drücken den Preis für das Leergut regelmäßig. Angesprochen auf das Dilemma in Afrika, reagiert Michael Goltzman, der Vize-Präsident des Coca-Cola-Konzerns, abwiegelnd: Das Problem sei nicht die Plastikflasche, sondern die fehlende Infrastruktur Tansanias, die noch kein funktionierendes Recyclingsystem möglich mache.


21:45 Murugans Hochzeit – Das größte Hindu-Fest der Seychellen (15 Min.) (HDTV)
Film von: Werner Zips
(Erstsendung 24.11.2018)

Das Skantha-Sasti-Fest wird vor allem in Südindien und in der gesamten indischen Diaspora, so auch auf den Seychellen, gefeiert. Wie alle Hindu-Feste ein höchst symbolträchtiges Ereignis. Das farbenfrohe Fest feiert eine göttliche Eheschließung: den Ehebund von Lord Murugan mit den Gottheiten Devasena und Valli. Nach dem tieferen Verständnis des Shakti-Glaubens geht es dabei um die höchstrangige Göttlichkeit des weiblichen Schöpfungsprinzips.


22:00 ZIB 2 (25 Min.) (HDTV, UT)
Das tägliche Nachrichtenmagazin des ORF-Fernsehens.


22:25 Liebe (120 Min.) (HDTV, AD, Dolby Surround, UT)
(Amour)
Spielfilm Deutschland / Frankreich / Österreich, 2012

Rollen und Darsteller:
Georges – Jean-Louis Trintignant
Anne – Emmanuelle Riva
Eva – Isabelle Huppert
Alexandre – Alexandre Tharaud
Geoff – William Shimell
Hausmeister – Ramón Agirre
Hausmeisterin – Rita Blanco

Regie: Michael Haneke

Anne und ihr Mann Georges, beide über 80, leben seit Jahrzehnten in einer Pariser Altbauwohnung, die wie sie selbst Patina angesetzt hat. Am Morgen nach einem Konzertbesuch, bei dem die frühere Klavierlehrerin ihrem berühmt gewordenen Schüler Alexandre lauschte, fällt Anne vorübergehend in eine merkwürdige Starre. Nach einem Schlaganfall und einer fehlgeschlagenen Operation ist sie halbseitig gelähmt und sitzt im Rollstuhl. Georges, selbst schon ziemlich gebrechlich, wäscht seiner Frau die Haare, bringt sie zur Toilette und führt auch die Krankengymnastik selbst durch. Ihre Tochter Eva fordert mehr "professionelle Hilfe", doch George hat Anne fest versprochen, dass er ihr Krankenhaus und Pflegeheim erspart. Nach seiner Rückkehr von einer Beerdigung kauert sie vor einem geöffneten Fenster im Flur – wollte sie sich das Leben nehmen? Eines Morgens ist ihr Bett nass, die Inkontinenz ist Folge eines zweiten Schlaganfalls, der ihr die Sprache geraubt hat. Anne wird störrisch, will nicht mehr gefüttert werden und wiederholt stundenlang nur noch ein einziges Wort: "Hilfe". Das habe nichts zu bedeuten, meint die Krankenschwester, doch Georges beginnt zu verstehen, dass der Hilferuf seiner Frau sehr wohl eine Bedeutung hat. Sie braucht ihn jetzt dringender als je zuvor.

Nach seinem Erfolg mit "Das weiße Band" greift Michael Haneke in dem Oscar-prämierten Kammerspiel "Liebe" mit nie gesehener Souveränität schwierige Themen wie Altern, Verlust an Selbstbestimmung und Sterbehilfe auf. Ohne Sentimentalität und Musikuntermalung beobachtet der Autorenfilmer Szenen des häuslichen Pflegealltags, vermeidet dabei entwürdigenden Voyeurismus. Die über 80 Jahre alten Hauptdarsteller Jean-Louis Trintignant und Emmanuelle Riva geben ihren Rollen eine erschütternde Authentizität. Die Schluss-Szene, in der George und Anne ihre Wohnung "gemeinsam" verlassen, beeindruckt als poetische Darstellung einer Liebe, die über den Tod hinaus Bestand hat.

Redaktionshinweis: Am Donnerstag, 28. März, um 22.25 Uhr zeigt 3sat mit "Das weiße Band" einen weiteren Film des Regisseurs Michael Haneke.


00:25 Beziehungsweise (30 Min.) (HDTV)
Gleichklang oder Gegensatz?
Film von: Svaantje Schröder
(Erstsendung 11.9.2018)

Warum verlieben wir uns ineinander? Macht es "Klick", wenn zwei Menschen einen ähnlichen Charakter haben? Oder ziehen sich tatsächlich Gegensätze an? Was macht den Reiz aus? Gibt es überhaupt so etwas wie eine Liebesformel? Moderatorin Sandra Rieß will genau das herausfinden – ein ambitioniertes Unterfangen. Sandra ist überzeugt davon: Die Liebe kann man nur dann verstehen, wenn man mit den Menschen spricht, die sie leben. Deshalb besucht sie zwei Paare in Bayern, die auf ganz gegensätzliche Art und Weise glücklich sind. Die Allgäuer Alice und Michael kennen sich schon aus Jugendtagen. Sie sind seit 27 Jahren verheiratet, haben zwei gemeinsame Kinder und leben in einem Mehrfamilienhaus. Ihre Freizeit verbringen sie zu 100 Prozent miteinander. Sind sie mal ohne den anderen, vermissen sie sich. Alice und Michael leben in idyllischer Harmonie. Sie sind glücklich. Das merkt Sandra sofort, als sie mit den beiden zu einer kleinen Wanderung durchs Allgäu aufbricht. Wie schaffen es die zwei, ihre Beziehung über Jahrzehnte hinweg lebendig zu halten? Wird es Alice und Michael nicht auch mal langweilig miteinander? Gibt es sie tatsächlich – die eine Liebe, die nur der Tod scheiden kann? Franziska und Jaykrishnan sind da ganz anders. Sie seien eigentlich nie einer Meinung, sagt Franzi. Harmonie ist bei den beiden kein Rezept zum Glücklichsein, sie brauchen Spannungen, Streit und Zerwürfnisse. Das hatten sie schon zu Beginn ihrer Beziehung mehr als genug: Jay stammt aus Indien und war eigentlich schon einer Frau zur Ehe versprochen, die seine Eltern für ihn ausgesucht hatten. Doch Jay verliebte sich in die Münchner Filmemacherin Franziska. Jahre hat es gedauert, bis Jays konservative Eltern Franzi als Frau an seiner Seite akzeptieren lernten. Als Sandra das frisch verheiratete Paar in der gemeinsamen Wohnung in München trifft, merkt sie: Die zwei sind unfassbar gegensätzlich. Jay der leise Kreative, Franzi, die laute Macherin. Kann das gut gehen? Obwohl oder gerade weil die zwei so gegensätzlich sind? Sandra schildert Professor Dr. Wolfgang Schmidbauer ihre Eindrücke der Paare. Der Psychologe gilt als Deutschlands Beziehungsexperte Nummer eins. Kann er auf einen Punkt bringen, welche "Beziehungsweise" glücklich macht?


00:55 10 vor 10 (30 Min.) (HDTV) (VPS: 21:50)
Nachrichtenmagazin

"10 vor 10" ist eine Informationssendung von Schweizer Radio und Fernsehen (SRF). Vertiefende Berichte, Reportagen, Porträts und Live-Gespräche informieren über die wichtigsten Themen des Tages aus der Schweiz und der Welt.


01:25 ECO (25 Min.) (HDTV)
(Erstsendung 25.3.2019)

Moderation: Reto Lipp

Das Wirtschaftsmagazin von Schweizer Radio und Fernsehen wirft einen eigenständigen Blick auf das Wirtschaftsleben – mit Hintergrund-Berichten, Grafiken und Reportagen. "ECO" berichtet seit 2007 aus der Perspektive der Wirtschaft und bringt die Welt der Wirtschaft den Zuschauern näher. "ECO" fragt nach, "ECO" zeigt die Zusammenhänge, "ECO" erklärt die Gründe und die Hintergründe. Ob Marktschreier oder Manager, ob Bauer oder Banker, ob lokal oder global – "ECO" lebt Wirtschaft.


01:50 Panorama (25 Min.) (HDTV, UT)
Der Frühling ist da!
(Erstsendung 25.3.2018)

Moderation: Nina Horowitz

Eine spannende Zeitreise in die Vergangenheit: "Panorama" zeigt, wie Themen, die uns beschäftigen, einst im Fernsehen behandelt wurden. Diesmal geht es um den Frühling. Endlich ist er nach vielen eisig kalten Monaten wieder da: der Frühling – die Zeit, in der die Natur aufblüht und man auch sich selbst ein bisschen mehr herausputzt. Und in der ein Leben außerhalb der eigenen vier Wände wieder vorstellbar wird. Außer, man ist zu müde. Denn die Frühjahrsmüdigkeit kann einen schon packen. Das war auch schon 1973 so, wie die Sendung "Bleib gesund" zeigt. Zum Frühling gehört aber auch, dass man – das Bäuchlein hier, die Unebenheit dort – wieder kritischer sich selbst beäugt. Und dann gehen sie wieder los, die Wunderdiäten, mit deren Hilfe am besten in einer Woche alle unliebsamen Kilos auf Nimmerwiedersehen verschwinden sollen. Mit dem Mopp bewaffnet rückt man im März auch wieder dem Staub zu Leibe, der sich im langen Winter angesammelt hat. Gern putzen zwar nur acht Prozent der Österreicher und Österreicherinnen. Aber was bleibt einem anderes übrig? Putzig ging es in den 1960er-Jahren auch sonst zu. Zum Beispiel, als in der Sendung "Telejournal" die neuesten Schürzen-Modelle präsentiert wurden. Ein Drama war es allerdings, wie wenig die Herren der Schöpfung das Putzen als ihre Angelegenheit empfunden haben. Nicht nur die Wohnungen, auch die Autos – und waren sie noch so klein – wurden nach den Wintermonaten gründlich gesäubert, wie die "Austria Wochenschau" 1959 berichtete. Kollektives Auto-Waschen an öffentlichen Gewässern gehörte einst zum beliebten Frühjahrs-Sport. Auch, wenn ein Umweltschützer anlässlich der schmutzigen Seifenlaugen, die nach getaner Arbeit schnurstracks im Fluss landeten, wahrscheinlich in Depressionen verfallen wäre.


02:15 Wilde Inseln (45 Min.) (HDTV)
Amazonas
Film von: Richard Kirby, Charlie Luckock
(Erstsendung 5.1.2015)

Die Flussarchipele Anavilhanas und Mariuá sind die größten der Welt. Sie liegen im Rio Negro, dem zweitstärksten Nebenfluss des Amazonas, und bestehen zusammen aus mehr als 1000 Inseln. Was diesen Lebensraum weltweit so einzigartig macht, ist die Dynamik des Flusses: Sechs Monate im Jahr überschwemmt er die Inseln völlig. Dann ragen nur noch die höchsten Baumkronen aus dem Wasser, und der Waldboden wird zum Flussbett. Fische schwimmen zwischen Baumstämmen, und Landtiere wie das Faultier müssen sich vor räuberischen Wasserbewohnern in Sicherheit bringen. Durch neue Sandbänke verändern die Inseln Jahr für Jahr ihre Uferlinien. Sie bilden ein Labyrinth aus Wasserwegen und überfluteten Wäldern, das sich stets verändert und viele Gefahren birgt – aber auch viel Schönheit. Die Dokumentationsreihe "Wilde Inseln" ist eine filmische Liebeserklärung an die spektakulärsten Archipele der Erde, an ihre Menschen, Tiere und Pflanzen, die in diesen Paradiesen ihre Heimat gefunden haben.


03:00 Wilde Inseln (45 Min.) (HDTV)
Falklandinseln
Film von: Richard Kirby, Colin Collis
(Erstsendung 6.1.2015)

Mitten im rauen Südatlantik, rund 400 Kilometer östlich der südamerikanischen Küste, liegen die Falklandinseln, eine Gruppe aus einigen großen und über 700 kleinen und kleinsten Inseln. Weit entfernt von den Kontinenten, bieten sie bis heute eine fast unberührte Natur, zumal viele der Inseln nie von Menschen besiedelt wurden. An den meist rauen und felsigen Küsten brüten unzählige Vögel. Vor allem Pinguine fühlen sich dort wohl. Jeden Sommer erobern sie zu Hunderttausenden die Falklandinseln, um sich zu paaren und eine neue Pinguin-Generation aufzuziehen. Fünf der weltweit 17 Pinguin-Arten bilden dort gigantische Brutkolonien, obwohl ihnen das nicht immer leicht gemacht wird. Häufig müssen sie sich die Strände mit hungrigen Robben teilen. Auf zwei watschelnde Frackträger kommt ein Schaf: Im grasbewachsenen Landesinneren der Inseln leben rund eine halbe Million Schafe, die von Menschen angesiedelt wurden. Die Wollproduzenten sind ganz klar in der Minderheit. Die Dokumentationsreihe "Wilde Inseln" ist eine filmische Liebeserklärung an die spektakulärsten Archipele der Erde, an ihre Menschen, Tiere und Pflanzen, die in diesen Paradiesen ihre Heimat gefunden haben.


03:45 Wilde Inseln (40 Min.) (HDTV)
Japan
Film von: Richard Kirby, Allison Bean
(Erstsendung 7.1.2015)

Japans Inselwelt bietet eine ungewöhnliche Naturvielfalt. Sie besteht aus vier großen und fast 7000 kleinen Inseln, die sich in einem langen Bogen durch den Nordwestpazifik ziehen. Sie bieten ganz unterschiedliche klimatische Bedingungen: vom eisbedeckten Nordmeer über gemäßigte Wälder bis hin zu subtropischen Stränden und Mangrovensümpfen. Diese Vielfalt an Klimazonen bietet zahlreichen Tieren beste Lebensbedingungen. In den Gebirgswäldern der zentralen und nördlichen Inseln sind die Winter lang und hart, doch den Schneeaffen macht das nichts aus. Im Norden von Honshu finden sich diese Japanmakaken noch bis in 3000 Metern Höhe. Ihr dichtes Fell schützt sie selbst bei zweistelligen Minusgraden. Und die Affen haben sich eine natürliche Ressource erschlossen, mit deren Hilfe sie auch eisige Temperaturen gut aushalten: warme Quellen. Nur ganz im Norden, auf Hokkaido, ist es den Schneeaffen zu kalt. Dort weht im Winter ein minus 30 Grad kalter Nordwind, der sibirische Wintergäste wie Riesenseeadler und Mandschurenkraniche nach Japan trägt. Mit dem Frühling feiert ganz Japan die spektakuläre Kirschblüte, "Sakura" genannt. Im Süden der Inseln beginnt die Kirschblüte oft schon im Februar und wandert dann allmählich nach Norden, bis sie Ende April auch Hokkaido erreicht. Die Sakura steht für Schönheit - und Vergänglichkeit. Denn schon nach wenigen Wochen ist die prachtvolle Blüte vorbei. Auf der Hauptinsel Honshu liegen die Japanischen Alpen, ein Gebirge mit zahlreichen Dreitausendern. Im Frühling wandern viele Fische die vom Schmelzwasser des Schnees gespeisten klaren Gebirgsflüsse hinauf, um in den Oberläufen ihre Eier abzulegen. Die Fischer auf Honshu pflegen seit über 1300 Jahren ihre eigene Tradition: "Ukai". Jeder Fischer hat einen Trupp fleißiger, gefiederter Helfer – Kormorane, die lange und sorgsam trainiert wurden. Dank der Sicherheit und Fürsorge in dieser menschlichen Obhut leben manche zahme Kormorane doppelt so lange wie ihre wilden Verwandten. Die Dokumentationsreihe "Wilde Inseln" ist eine filmische Liebeserklärung an die spektakulärsten Archipele der Erde, an ihre Menschen, Tiere und Pflanzen, die in diesen Paradiesen ihre Heimat gefunden haben.


04:25 Wilde Inseln (45 Min.) (HDTV)
Philippinen
Film von: Richard Kirby, Allison Bean
(Erstsendung 8.1.2015)

Die Landschaft der Philippinen ist ausgesprochen vielfältig. Karge Berge, dichter Regenwald, Sümpfe und Klippen prägen die 7000 großen und kleinen Eilande der pazifischen Inselgruppe. Geologen zählen sie zu den ältesten Inseln der Erde, geformt von Vulkanausbrüchen, Erdbeben und verheerenden Taifunen. Viele der zahlreichen Tiere und Pflanzen dieser Inselgruppe kommen sonst nirgendwo auf der Erde vor. Einer der artenreichsten Lebensräume der Philippinen findet sich in den dichten Urwäldern von Palawan. Die sechstgrößte Insel der Philippinen ist zugleich auch die am dünnsten besiedelte. Dort leben Raubtiere wie der Palawan-Binturong, den es nur auf dieser Insel gibt. Binturongs werden auch "Marderbären" genannt, weil sie mit ihrem gedrungenen, bärenartigen Körper und dem spitzen Kopf wie eine kuriose Mischung aus Marder und Bär wirken. Auf der Insel Bohol, gut 500 Kilometer östlich von Palawan entfernt, sind Mangrovenwälder zum liebsten Jagdgebiet der Langschwanzmakaken geworden. Sie finden dort ihre – für Affen etwas ungewöhnliche – Lieblingsspeise: Krabben. Bis ein junger Makak gelernt hat, wie man Krabben fängt und knackt, braucht er viel Übung. Bis dahin ist es ein frustrierender und oft schmerzhafter Prozess. Im Landesinneren von Bohol liegt eine der bizarrsten Landschaften der Philippinen, die sogenannten Chocolate Hills – über 1200 nahezu identische kegelförmige und zur Trockenzeit schokoladenbraune Hügel, meist 30 bis 50 Meter hoch. Am Fuß der Hügel wächst ein artenreicher Wald, in dem faszinierende Bewohner wie die nachtaktiven Koboldmakis, winzige Primaten, zu Hause sind, die sich als geschickte Jäger von Insekten und anderen Kleintieren ernähren. Die Dokumentationsreihe "Wilde Inseln" ist eine filmische Liebeserklärung an die spektakulärsten Archipele der Erde, an ihre Menschen, Tiere und Pflanzen, die in diesen Paradiesen ihre Heimat gefunden haben.


05:10 – 06:00 Wilde Inseln (50 Min.) (HDTV)
Vancouver Island
Film von: Richard Kirby, Colin Collis
(Erstsendung 9.1.2015)

Vor der kanadischen Küste, nahe der Stadt Vancouver, liegt die Insel Vancouver Island. Mit 450 Kilometern Länge und 100 Kilometern Breite ist sie die größte nordamerikanische Pazifikinsel. Vancouver Island bietet vielen einzigartigen Tieren einen Lebensraum. Die spektakuläre Berglandschaft der Insel mit ihren vielen Wasserfällen ist von einem dichten Netzwerk aus Flüssen und Bächen geprägt. Zahlreiche Tierarten fühlen sich dort wohl. Vor allem die Pazifischen Lachse: Jahr für Jahr zieht eine halbe Milliarde Lachse in die Flüsse ihrer Geburt, um zu laichen. Für Millionen von ihnen ist Vancouver Island das Ziel - doch nicht alle kommen an. Von den Killerwalen vor den Küsten der Insel über Weißkopfseeadler bis zu den Schwarzbären, die im seichten Wasser auf reiche Beute warten, ernähren sich unzählige Tiere von Lachsen. Sogar die Waldbäume auf Vancouver Island sind auf die alljährliche Wanderung der großen Fische angewiesen. Sie prägen das gesamte Ökosystem dieser wilden Insel. Die Dokumentationsreihe "Wilde Inseln" ist eine filmische Liebeserklärung an die spektakulärsten Archipele der Erde, an ihre Menschen, Tiere und Pflanzen, die in diesen Paradiesen ihre Heimat gefunden haben.

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Donnerstag, 28. März 2019


06:00 Spaniens stolzer Süden (20 Min.) (HDTV)
Film von: Hilde Buder-Monath
(Erstsendung 19.10.2015)

Riesige Ländereien, Stolz und alte Traditionen prägen Andalusien – aber auch Armut, hohe Einwanderungszahlen und Arbeitslosigkeit. Der Film stellt die südlichste Provinz Spaniens vor. Jerez de la Frontera ist Spaniens Treffpunkt für Liebhaber edler Rösser. Reitkunst in Perfektion gibt es in der dortigen Spanischen Hofreitschule zu bestaunen. In Tarifa trennen Europa nur 14 Kilometer von Afrika – eine begehrte Route für Flüchtlingsboote. Das bedeutet viel Arbeit für die spanische Küstenrettung, die über die Gefahren der Straße von Gibraltar berichtet.


06:20 Kulturzeit (40 Min.) (HDTV)
Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD
(Erstsendung 27.3.2019)

Moderation: Cécile Schortmann

"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.


07:00 nano (30 Min.) (HDTV)
Die Welt von morgen
(Erstsendung 27.3.2019)

Moderation: Alexandra Kröber

Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin und enthält Studio- und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und wissenschaftlich beleuchtet.


07:30 Alpenpanorama (90 Min.) (HDTV)

"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten. Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.


09:00 ZIB (5 Min.) (HDTV, UT)

Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


09:05 Kulturzeit (40 Min.) (HDTV)
Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD
(Erstsendung 27.3.2019)

Moderation: Cécile Schortmann

"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.


09:45 nano (30 Min.) (HDTV)
Die Welt von morgen
(Erstsendung 27.3.2019)

Moderation: Alexandra Kröber

Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin und enthält Studio- und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und wissenschaftlich beleuchtet.


10:15 Kölner Treff (90 Min.) (UT)
(Erstsendung 22.3.2019)

Moderation: Bettina Böttinger

Bettina Böttinger präsentiert mit dem "Kölner Treff" einmal die Woche eine Talkrunde mit prominenten Gästen und Menschen, die nicht tagtäglich im Rampenlicht stehen. Sie erzählen außergewöhnliche und bewegende Lebensgeschichten von ihren Berufen oder ihren ganz eigenen Projekten.


11:45 Thema (45 Min.) (HDTV, UT)
(Erstsendung 25.3.2019)

Moderation: Christoph Feurstein

Das Magazin aus Österreich informiert über aktuelle Ereignisse und außergewöhnliche Schicksale. Nach der Top-Story mit einer aktuellen Reportage und einem weiterführenden Hintergrundbericht folgt das Schwerpunktthema der Woche. Bunte, exotische Geschichten aus aller Welt runden die Sendung ab.


12:30 ECO (30 Min.) (HDTV)
(Erstsendung 25.3.2019)

Moderation: Reto Lipp

Das Wirtschaftsmagazin von Schweizer Radio und Fernsehen wirft einen eigenständigen Blick auf das Wirtschaftsleben – mit Hintergrund-Berichten, Grafiken und Reportagen. "ECO" berichtet seit 2007 aus der Perspektive der Wirtschaft und bringt die Welt der Wirtschaft den Zuschauern näher. "ECO" fragt nach, "ECO" zeigt die Zusammenhänge, "ECO" erklärt die Gründe und die Hintergründe. Ob Marktschreier oder Manager, ob Bauer oder Banker, ob lokal oder global – "ECO" lebt Wirtschaft.


13:00 ZIB (25 Min.) (HDTV, UT)

Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


13:25 Sehnsuchtsorte (40 Min.)
Pablo Picasso und Barcelona
Folge 5 von 5
Film von: Ina Kessebohm
(Erstsendung 7.7.2018)

Barcelona, Hauptstadt Kataloniens. Pablo Picasso verbrachte hier um die Jahrhundertwende seine Jugend. Eine stilprägende Epoche – für die Kulturmetropole wie auch für den Künstler. Die Filmemacherin Ina Kessebohm folgt Picassos Spuren und findet viele Motive, die in seinen Bildern verewigt sind: die Kathedrale von Barcelona ebenso wie das Rotlichtviertel und die Berglandschaft "Terra Alta" weiter südlich in Katalonien. 1917 malt Picasso seinen letzten Blick auf Barcelona: Es ist die Aussicht auf die Kolumbussäule am Hafen. Picasso ist längst ein berühmter Maler und genießt das Künstlerleben in Frankreich. Doch Barcelona wird zeit seines Lebens eine wichtige Rolle für ihn spielen, die Erinnerung an seine Anfänge. Das "Museu Picasso" ist Ausdruck seiner engen Verbundenheit mit Barcelona, der Maler hat es durch Schenkungen seiner Frühwerke ermöglicht. Hier arbeitet die Kunsthistorikerin Claustre Rafart. Für sie ist Picasso ein Stadtführer durch das Barcelona seiner Zeit. Mithilfe von alten Fotografien erforscht sie die konkreten Motive in seinen Gemälden. Die aus Málaga stammenden Picassos ziehen in die Altstadt Barcelonas – in die Nähe des Hafens. Seither hat sich der Strand von Barceloneta sichtbar verändert. Die jahrhundertealte Fischerei-Tradition des Viertels wird zunehmend vom Party-Tourismus verdrängt. Doch einige wenige Fischer gibt es noch in Barcelona – wie Rafael Aguilera und Paco Sanchez. Auch die Baudenkmale Barcelonas erregen Picassos Aufmerksamkeit bei seinen Streifzügen durch die Altstadt – besonders der Innenhof der gotischen Kathedrale.


14:05 Traumrouten des Orients (45 Min.) (HDTV)
Von Isfahan nach Samarkand
Folge 1 von 3
Film von: Hajo Bergmann
(Erstsendung 27.9.2017)

Die abenteuerliche Route durch das Pamir-Gebirge auf das Dach der Welt gehört zu den Reisewegen durch Zentralasien, die voller Geheimnisse und Überraschungen sind. Über 3000 Kilometer lang ist die Reise, die zu den legendärsten Metropolen des Orients führt. In dieser Folge geht es von Isfahan über Mesched nach Buchara bis nach Samarkand. In Isfahan begegnen die Reisenden einem jungen Mullah, sehen einem Miniaturmaler bei der Arbeit zu, und ein Teppichhändler beschreibt ihnen die Situation seines Gewerbes, des drittgrößten des Landes. In der Wüstenstadt Jasd gibt es noch die Türme des Schweigens, auf denen ehemals Feuerbestattungen durchgeführt wurden, und Tempel mit der ewigen Flamme Zarathustras. Heute treffen sich dort am frühen Morgen die Männer zum Souchane, einem traditionellen Muskeltraining, gepaart mit islamischen Gebetsformeln. Weiter geht es nach Kerman. Das Neujahrsfest Nouruz steht bevor, und jede Familie erwirbt Sofreh-e-Haft-Sin – sieben Symbole, darunter Knoblauch, Apfel, Weizenpudding und Essig, die zum Jahreswechsel in keinem Haushalt fehlen dürfen. Dann wird der Reiseweg abenteuerlich: Schneeberge, hohe Pässe, Salzwüsten und schließlich die Kaluten – einzigartige Formationen in der Wüste, die von Wind und Erosion gestaltet wurden. In der kaum besiedelten Wüste Lut zeigt sich das Leben eines Kamelzüchters und das der Frauen auf dem Land. Nach einem Besuch in Mesched, der heiligsten Stadt im Iran, geht es weiter in die Berge Usbekistans zum Neujahrsfest. Ein Sufi-Meister und Kräuterarzt weiht in die Geheimnisse seines Berufes und die religiösen Praktiken ein. Buchara und Samarkand, die Endpunkte dieser Reiseetappe, sind heute wieder wunderschöne Zentren des Orients und erinnern an die Blütezeiten der Seidenstraße.


14:50 Traumrouten des Orients (45 Min.) (HDTV)
Grand Trunk Road
Folge 2 von 3
Film von: Hajo Bergmann
(Erstsendung 4.6.2018)

Indien und Pakistan bilden einen geheimnisvollen Subkontinent. In der Kolonialzeit bauten die Briten eine Straße durch das gesamte Reich und nannten sie "Grand Trunk Road". Der legendäre Weg bildet auf über 2400 Kilometern eine pulsierende Lebensader. Von Kolkata über Benares am Ganges entlang nach Delhi führt die Route von Indien über die pakistanische Grenze nach Lahore und Peshawar. Der Route kommt eine besondere Bedeutung zu: Sie führt durch die verfeindeten Nachbarstaaten Indien und Pakistan, die kulturell immer zusammengehört haben. In Kolkata, dem Ausgangspunkt der Reiseetappe, tobt das religiöse Fest Durga Puja, ein farbenprächtiges Ereignis. Von dort aus führt die Grand Trunk Road weiter durch den Bundesstaat Bihar bis in die Stadt Bodhgaya. Dort soll Buddha unter dem Bodhibaum Erleuchtung erlangt haben. In Varanasi streift die historische Straße den heiligsten Ort Indiens. Für jeden Hindu ist es wichtig, einmal im Ganges ein rituelles Bad genommen zu haben und wenn möglich auch in Varanasi ins Nirwana einzugehen. Über Delhi geht die Reise bis zur Grenze nach Pakistan, wo allabendlich die Flaggenparade als martialische Show stattfindet. Für kurze Zeit öffnet sich die Grenze, und im Stechschritt zeigen historisch gekleidete Soldaten unter dem Jubel der Zuschauer ihre Gefährlichkeit. In der pakistanischen Stadt Lahore spielen Mädchen Fußball, und Journalistin Xari Jali erzählt vom Werk Rudyard Kiplings, der die Grand Trunk Road in seinem Roman "Kim" verewigte. Mit Eindrücken aus dem afghanischen Viertel von Peshawar, wo Lapislazuli bearbeitet und gehandelt wird, endet die Etappe. Die abenteuerliche Route durch das Pamir-Gebirge auf das Dach der Welt gehört zu den Reisewegen durch Zentralasien, die voller Geheimnisse und Überraschungen sind. Über 3000 Kilometer lang ist die Reiseetappe, die zu den legendärsten Metropolen des Orients führt.


15:35 Traumrouten des Orients (45 Min.) (HDTV)
Pamir-Highway
Folge 3 von 3
Film von: Hajo Bergmann
(Erstsendung 5.6.2018)

Die Reise beginnt in Tadschikistans Hauptstadt Duschanbe und führt von dort den Fluss Pandsch entlang, durch den Wachan-Korridor und weiter bis in die kirgisische Hauptstadt Bischkek. Der Reiseweg wurde 1932 als Geschenk des Sowjetstaates an die entlegene Region fertiggestellt. Die Nähe zu Afghanistan und China gibt dem Pamir-Highway die Aura einer Abenteuerroute. In den Dörfern am Wegrand ähneln sich die Eindrücke: kleine Gehöfte mit Garten und wenigen Haustieren. Zu sehen sind nur Frauen und Kinder. Die Männer seien fort, heißt es überall, im Ausland zum Arbeiten. Die Berge sind höher als 7000 Meter und nach Marx, Engels oder dem Kommunismus benannt. So ehrte die Sowjetunion ihre höchsten Gipfel. Will man das Leben der Familien im Pamir kennenlernen, sollte man in "Homestays" übernachten. Pässe, die in über 4000 Metern Höhe liegen, sorgen für wechselnde Eindrücke und bezaubernde Stimmungen. Auf fast 5000 Metern leben Nomaden auf ihren Sommerweiden, wo sie aus der Milch von Yaks und Ziegen Käse herstellen. In Kirgistan ändert sich die Kultur. Steppenland mit Pferdeherden bestimmt dort das Bild. Am Yssykköl-See erleben die Besucher einen erstaunlichen Kulturpark: Der Pavillon über den Schriftsteller Tschingis Aitmatow (1928-2008) zieht Menschen aus dem ganzen Land an. Der Park würdigt auch die Weltreligionen: Christliche, jüdische, islamische oder buddhistische Zeichen stehen dort für religiöse Toleranz. Die abenteuerliche Route durch das Pamir-Gebirge auf das Dach der Welt gehört zu den Reisewegen durch Zentralasien, die voller Geheimnisse und Überraschungen sind. Über 3000 Kilometer lang ist die Reiseetappe, die zu den legendärsten Metropolen des Orients führt.


16:20 An den Ufern des Nil (40 Min.) (HDTV)
Zwischen Assuan und Luxor
Folge 1 von 3
Film von: Michael Gregor
(Erstsendung 1.3.2017)

Kein Fluss ist so von Legenden umwoben, kein Fluss beherrscht so sehr das Land, durch das er fließt, wie der Nil. Die Reise durch Ägypten führt zur Wiege einer großen Zivilisation. In opulenten Bildern zeigt die dreiteilige Dokumentation die großartigen Landschaften und faszinierenden Menschen, die ihr Leben zwischen Aufbruch und Tradition gestalten. Teil eins führt durch die Region zwischen Assuan und Luxor. Auf der Nil-Insel Elephantine erforschen Archäologen die Monumente aus der Pharaonenzeit. Dort lag der Umschlagplatz von Gold und Elfenbein für die Herrscher Altägyptens. Der berühmte Nilometer maß die Höhe der alljährlichen Nil-Flut. Heute erscheint manchen die Zukunft am großen Strom voller Chancen – wie etwa dem "Mangokönig" Hak Hussein, der sogar bis nach Europa exportiert. Andere sehen in der neuen Zeit gefährliche Verlockungen und fühlen ihre Existenz bedroht – wie der Flussschiffer Mahmud, dessen hölzerner Segelkahn nicht mehr konkurrenzfähig ist. An exotischen Plätzen wie dem Kamelmarkt von Daraw scheint die Zeit hingegen stehengeblieben zu sein. Der Ort wirkt wie aus "1001 Nacht". Seit Jahrhunderten treiben auf dem Markt ausschließlich Männer Handel. Dabei haben sie aber den Weltmarkt fest im Blick und nutzen selbstverständlich modernste Technik. Hoch hinaus will auch der Unternehmer Mohammed. Er lässt in Luxor allmorgendlich Heißluftballons mit Touristen über dem Tal der Könige aufsteigen, wenn es die Wind- und die politischen Verhältnisse erlauben.


17:00 An den Ufern des Nil (45 Min.) (HDTV)
Zwischen Luxor und Wüste
Folge 2 von 3
Film von: Michael Gregor
(Erstsendung 2.3.2017)

Über Jahrtausende hinweg hat der Nil das Schicksal Ägyptens geprägt. Sein alljährlich wiederkehrendes Hochwasser überflutete das Land und machte es mit seinem Schlamm fruchtbar. Erst der Bau des Assuan-Staudamms machte den Fluss berechenbar. Der Staudamm hält aber auch den natürlichen Dünger Flussschlamm von den Feldern fern. Damit sind neue Abhängigkeiten entstanden. Die Näherin Senab wehrt sich mit Fantasie und Kreativität gegen die Diskriminierung als alleinerziehende Mutter. Sie wurde zum Vorbild für notleidende Frauen, die sonst keine Chance zum Überleben hätten. Als Kunstmaler bewahrt Gamal in seinen naiven Gemälden die Kultur der Nubier, die einst wegen des Staudammbaus umgesiedelt wurden. In Nakada stellen Töpfereien seit 5000 Jahren das gleiche Produkt aus Nilschlamm her: spezielle Wasserkrüge aus Ton. Die Nachfrage ist groß, denn die Tonkrüge sind durch Plastik nicht zu ersetzen. Die koptischen Weber hingegen finden kaum noch Käufer für ihre handgefertigten Textilien, weil die maschinelle Billigkonkurrenz erdrückend ist. Der Besitzer einer Zuckerrohrpresse hat eine Vermarktungsnische für sein traditionelles Produkt gefunden: Er bietet es als naturbelassenes Heilmittel unter einem Öko-Siegel an. Doch überall am großen Strom sind die Lebensgrundlagen durch das Ausbleiben zahlungskräftiger Touristen und den rücksichtslosen Umgang mit der Natur bedroht. Kein Fluss ist so von Legenden umwoben wie der Nil, kein Fluss beherrscht so sehr das Land, durch das er fließt. Der längste Fluss der Erde zieht sich wie ein grünes Band von Süden nach Norden durch Ägypten, durch das Land, das allein durch das Wasser des mächtigen Stroms am Leben erhalten wird. In opulenten Bildern zeigt die dreiteilige Dokumentation die großartigen Landschaften und faszinierenden Menschen, die ihr Leben zwischen Aufbruch und Tradition gestalten.


17:45 An den Ufern des Nil (45 Min.) (HDTV)
Zwischen Wüste und Mittelmeer
Folge 3 von 3
Film von: Michael Gregor
(Erstsendung 3.3.2017)

In den letzten Jahren hat sich vieles am Nil verändert, gesellschaftlicher Aufbruch und religiöse Konflikte sind nicht spurlos an den Menschen vorübergegangen. Und die einzigartige Nillandschaft verwandelt sich durch die vorrückende Wüste und diverse Umweltsünden in ein bedrohtes Paradies. Seine Bewohner beeindrucken durch ihren Optimismus, der sie jede Chance auf eine Verbesserung ihrer Lebensumstände ergreifen lässt. Besonders für Frauen waren die letzten Jahre zwischen den Verheißungen des Arabischen Frühlings und der neuen Repression durch religiöse Eiferer und autoritäre Militärs ein Wechselbad der Gefühle. Die jungen Töpferinnen in der Oase Al-Fajum können sich durch ihre Kreativität erstmals finanziell unabhängig machen. Ein eigenes Geschäft zu eröffnen, das war für Frauen auf dem Land vor einigen Jahren noch undenkbar. Besonders Mutige wie die Bikerin Basma nutzen in der Hauptstadt Kairo das Internet, um nicht allein gegen Vorurteile und alltägliche Gewalt angehen zu müssen. Für die Flussfischerin Wagiha dagegen bleibt der Fortschritt unerreichbar, sie kann ihre Kinder nicht zur Schule schicken. Aber auch ihrer Familie ermöglicht der Nil das Überleben. Ohne sein Wasser könnten die Uferbewohner weder Felder noch Dattelpalmen bewässern. Auch die "beste Baumwolle der Welt", wie Handwerker Emad stolz behauptet, würde nicht gedeihen, und Möbelmacher Mansur könnte nicht die "bequemsten Sofas überhaupt" anfertigen. Der längste Fluss der Erde bleibt der Garant ihrer Zukunft. Kein Fluss ist so von Legenden umwoben wie der Nil, kein Fluss beherrscht so sehr das Land, durch das er fließt. Der längste Fluss der Erde zieht sich wie ein grünes Band von Süden nach Norden durch Ägypten, durch das Land, das allein durch das Wasser des mächtigen Stroms am Leben erhalten wird. In opulenten Bildern zeigt die dreiteilige Dokumentation die großartigen Landschaften und faszinierenden Menschen, die ihr Leben zwischen Aufbruch und Tradition gestalten.


18:30 nano (30 Min.) (HDTV)
Die Welt von morgen

Moderation: Alexandra Kröber

Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin und enthält Studio- und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und wissenschaftlich beleuchtet.


19:00 heute (20 Min.) (HDTV, UT)
Die Nachrichtensendung des ZDF.
3sat-Wetter


19:20 Kulturzeit (40 Min.) (HDTV)
Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD

Moderation: Cécile Schortmann

"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.


20:00 Tagesschau (15 Min.) (HDTV, UT)
ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht


20:15 Rätselhafte Welt der Quanten (45 Min.)
Film von: Julia Zipfel
Erstausstrahlung

Ohne die Erkenntnisse der Quantenphysik würde vieles in unserem modernen Leben nicht funktionieren. Es gäbe etwa keine Lasertechnologie oder optische Speichermedien wie CDs und DVDs. Die Bedeutung der Quantenphysik für Datensicherheit und Rechengeschwindigkeit - Kryptografie und Quantencomputer – ist enorm. Seit über einem Jahrhundert stellen die Entdeckungen und Theorien der Quantenphysik die Ordnung der klassischen Mechanik auf den Kopf. Laser haben zahlreiche Anwendungsmöglichkeiten in Technik und Forschung sowie im täglichen Leben: von einfachen Entfernungs- und Zeitmessgeräten über Schneid- und Schweißwerkzeuge bis hin zum Laserskalpell. Auch wären optische Speichermedien wie CDs, DVDs und Blu-Ray-Discs ohne den Laser nicht möglich. Für ihre Forschungen, die zur Entwicklung der Laserpinzette für Augen-Operationen geführt haben, erhielten Arthur Ashkin, Gérard Mourou und Donna Strickland den Physik-Nobelpreis 2018. Die Wissenschaftsdokumentation "Rätselhafte Welt der Quanten" greift Alltagsgegenstände wie DVD-Player oder Digitalkameras auf und erklärt anhand ihrer Funktionen die unglaublich klingenden Theorien von verschränkten Teilchen, abstoßender Schwerkraft und einer völlig neuen Theorie vom Entstehen unserer Welt. Animationen veranschaulichen die physikalischen Grundlagen und bebildern die theoretischen Vorgänge in der für uns nicht sichtbaren und dennoch sehr realen Welt. Zu Wort kommen der österreichische Physiker Dr. Rupert Ursin, Professor Dr. Wolfgang Tittel von der University of Calgary, Dr. Jay M. Gambetta vom IBM Thomas J. Watson Research Center und Juniorprofessor Dr. Matthias Schott vom CERN.

Redaktionshinweis: In 3sat steht der Donnerstagabend im Zeichen der Wissenschaft: Um jeweils 20.15 Uhr beleuchtet eine Dokumentation relevante Fragen aus Natur- und Geisteswissenschaften, Kultur und Technik. Im Anschluss, um 21.00 Uhr, diskutiert Gert Scobel über ein verwandtes Thema.


21:00 scobel (60 Min.) (HDTV)
Rätselhafte Welt der Quanten
Erstausstrahlung

Quanten, für unser Auge unsichtbar, spielen eine große Rolle im Zusammenhalt der Welt. Ob Quantencomputer oder verschlüsselte Quantenkommunikation – die Teilchen verändern unser Leben. Die Quantenphysik ist ein faszinierender Teil der Wissenschaft. Quantencomputer erledigen komplexeste Berechnungen in unglaublicher Geschwindigkeit. Abhörsichere Quantenkommunikation per Satellit oder sogar der Traum vom Beamen – ermöglicht durch Quanten. Quanten sind, einfach ausgedrückt, winzig kleine Energie-Pakete, die in vielen Aspekten unseres täglichen Lebens eine Rolle spielen, ohne dies zu erahnen zu lassen. Zum Beispiel spielen Quanten eine Rolle, wenn man eine Lampe einschaltet. Denn Licht ist nichts anderes als ein Strom von energiegeladenen Teilchen, den Quanten. Ohne die Quantenphysik wäre auch die Entwicklung des Laserlichts nicht möglich gewesen. Für die Wissenschaft sind Quanten ein besonders spannendes Thema, weil sie sich eigentlich gegen die Gesetze der klassischen Physik verhalten: Schon das reine Beobachten von Quanten führt dazu, dass sich das Verhalten der Teilchen ändert. Die Physik der Quanten und die eventuellen Nutzungsmöglichkeiten der Energie-Teilchen faszinieren die Forscher weltweit. Beispiele hierfür sind Quantencomputer, die schneller rechnen können als alle Supercomputer dieser Welt, oder hoch gesicherte Videokonferenz-Systeme, die von keinem Geheimdienst dieser Welt zu knacken sind – nur durch Quanten. Die kleinen Teilchen regen auch die Fantasie von Science-Fiction-Anhängern an. Denn erste Quanten-Labor-Experimente scheinen sogar die Teleportation möglich zu machen, also das Bewegen von Materie von einem Ort zum anderen, wie man es aus bekannten Raumschiff-Fantasien kennt. Gert Scobel und seine Gäste beleuchten das Phänomen "Quanten" und hinterfragen kritisch, ob es sich bei all den Quanten-Experimenten um einen Hype handelt – oder ob unsere Technologie-Gesellschaft einen echten Nutzen von ihnen hat oder haben wird.


22:00 ZIB 2 (25 Min.) (HDTV, UT)
Das tägliche Nachrichtenmagazin des ORF-Fernsehens.


22:25 Das weiße Band (135 Min.) (HDTV, AD, s/w, Dolby Surround, UT)
Spielfilm Deutschland / Frankreich / Italien / Österreich, 2009

Rollen und Darsteller:
Lehrer – Christian Friedel
Eva – Leonie Benesch
Baron – Ulrich Tukur
Baronin – Ursina Lardi
Sigi – Fion Mutert
Hauslehrer – Michael Kranz
Pfarrer – Burghart Klaußner
Frau des Pfarrers – Steffi Kühnert

Regie: Michael Haneke

Unerklärliche Zwischenfälle erschüttern im Sommer 1913 das Idyll einer kleinen protestantischen Gemeinde im Norden Deutschlands. Zunächst fällt der Dorfarzt vom Pferd und bricht sich dabei fast den Hals. Es ist die Rede von einem über den Weg gespannten Stolperdraht, der jedoch nicht mehr auffindbar ist. Danach stirbt die Frau eines Kleinbauern bei einem vermeidbaren Arbeitsunfall im Sägewerk. Schuld am fahrlässigen Umgang mit Sicherheitsvorkehrungen ist offenbar der adlige Gutsherr. Kurz darauf wird dessen kleiner Sohn schwer misshandelt, und die Scheune seines Hofs geht in Flammen auf. Ein Racheakt? Nachdem auch der Säugling des Gutsverwalters nur knapp einem rätselhaften Tötungsversuch entgangen ist und der behinderte Sohn der Hebamme halb totgeschlagen wurde, zieht man die Polizei hinzu. Doch die Ermittler kehren unverrichteter Dinge wieder in die Stadt zurück. Das Böse ist unfassbar – und doch lebt es mitten unter den Menschen, ist Teil ihrer Gemeinschaft. Der junge, idealistische Dorflehrer kommt den schockierenden Zusammenhängen schließlich auf die Spur.

Mit eisiger Präzision zeigt der Regisseur von "Caché – Versteckt" und "Funny Games", wie die Stützen der Gesellschaft zusammenbrechen: Ein Baron, der keine Souveränität mehr ausstrahlt, ein Arzt, der seine Tochter missbraucht, und ein Pfarrer, der die Seelen seiner Kinder mit protestantischen Dogmen vergiftet. Michael Haneke, der auch das Buch verfasste, überzeichnet diese Figuren nicht als Monster. Ulrich Tukur, Rainer Bock und Burghart Klaußner verkörpern gespenstische Vorboten jener Generation, die Faschismus und Holocaust ermöglichen wird. 670 000 Kinobesucher sahen diese "deutsche Kindergeschichte".


00:40 10 vor 10 (30 Min.) (HDTV) (VPS: 21:50)
Nachrichtenmagazin

"10 vor 10" ist eine Informationssendung von Schweizer Radio und Fernsehen (SRF). Vertiefende Berichte, Reportagen, Porträts und Live-Gespräche informieren über die wichtigsten Themen des Tages aus der Schweiz und der Welt.


01:10 Rundschau (45 Min.) (HDTV)
(Erstsendung 27.3.2019)

Moderation: Sandro Brotz

Das Politmagazin aus der Schweiz liefert Hintergrundberichte und Recherchen über aktuelle Ereignisse und Brennpunkte im In- und Ausland. Die Reportagen und Magazinberichte sind nah am Geschehen, ohne je die kritisch-journalistische Distanz zu verlieren.


Reporter
01:55 Mao, Xifan und Opa Peng – Eine Familiengeschichte zwischen China (20 Min.)
und Europa
(Erstsendung 27.1.2019)

Mao hat ihn um seine Jugend betrogen, und seine Kinder musste er während der großen Hungersnot mit Ratten füttern. Doch Peng Fangcong hat den Glauben an die Kommunistische Partei nie verloren. Seine Enkelin Xifan Yang ist in Deutschland aufgewachsen. Jetzt kommt die junge Journalistin zurück. Der Schweizer China-Korrespondent Pascal Nufer begleitet sie auf ihrer Reise von Shanghai nach Pingxiang: eine Reise, die auch ihn China neu entdecken lässt. Als ihre Eltern nach Deutschland zogen, kam Xifan Yang gerade in den Kindergarten. Zuvor verbrachte sie ihre ersten Lebensjahre im tiefen chinesischen Hinterland, in Pingxiang, einer Stadt, die außer ihren Kohlegruben nur noch ein Highlight zu bieten hatte: eine landesweit bekannte Statue des großen Vorsitzenden Mao Zedong. Über 20 Jahre später kommt sie zurück und sucht mit Peng Fangcong, den sie liebevoll "Opa Peng" nennt, nach den Wurzeln ihrer Familie. Sie stolpert dabei immer wieder über die Irrungen und Wirrungen von Chinas jüngster Geschichte. Pingxiang ist jetzt eine moderne chinesische Kleinstadt. Hochhäuser ragen in den smoggrauen Himmel, Opa Peng hat sein ganzes Leben hier verbracht. Als junger Intellektueller wurde er von Maos Rotgardisten verfolgt. Über 20 Jahre lang musste er in der Verbannung auf dem Berg der Tausend Drachen Zwangsarbeit leisten, weil er als junger Journalist kritische Artikel über die Politik Maos geschrieben hatte. Für Xifan ist der 84-jährige Großvater mit seinem unbeugsamen Willen bis heute ein Vorbild. Auch sie wurde Journalistin, und auch sie schreibt kritisch über China. Der große Unterschied zu ihrem Großvater ist jedoch, dass sie heute einen deutschen Pass besitzt und für eine deutsche Zeitung arbeitet.


02:15 Hessenreporter (30 Min.) (HDTV, UT)
Wenn Bäume zur Gefahr werden
(Erstsendung 17.3.2019)

Nachtschicht mit der Frankfurter Polizei, Frauen, die einen Schrottplatz besitzen, oder auf Fahrt mit einem Tauchglockenschiff – Reportagen aus dem Bundesland in der Mitte Deutschlands. "Hessenreporter" geht auf Spurensuche und erzählt von Hessen, die ein besonderes Ziel verfolgen oder in ihrem Alltag eine Herausforderung meistern. Die Reporter geben einen Einblick in unbekannte Welten in der hessischen Nachbarschaft.


02:45 Sehnsuchtsorte (45 Min.)
Pablo Picasso und Barcelona
Folge 5 von 5
Film von: Ina Kessebohm
(Erstsendung 7.7.2018)

Barcelona, Hauptstadt Kataloniens. Pablo Picasso verbrachte hier um die Jahrhundertwende seine Jugend. Eine stilprägende Epoche – für die Kulturmetropole wie auch für den Künstler. Die Filmemacherin Ina Kessebohm folgt Picassos Spuren und findet viele Motive, die in seinen Bildern verewigt sind: die Kathedrale von Barcelona ebenso wie das Rotlichtviertel und die Berglandschaft "Terra Alta" weiter südlich in Katalonien. 1917 malt Picasso seinen letzten Blick auf Barcelona: Es ist die Aussicht auf die Kolumbussäule am Hafen. Picasso ist längst ein berühmter Maler und genießt das Künstlerleben in Frankreich. Doch Barcelona wird zeit seines Lebens eine wichtige Rolle für ihn spielen, die Erinnerung an seine Anfänge. Das "Museu Picasso" ist Ausdruck seiner engen Verbundenheit mit Barcelona, der Maler hat es durch Schenkungen seiner Frühwerke ermöglicht. Hier arbeitet die Kunsthistorikerin Claustre Rafart. Für sie ist Picasso ein Stadtführer durch das Barcelona seiner Zeit. Mithilfe von alten Fotografien erforscht sie die konkreten Motive in seinen Gemälden. Die aus Málaga stammenden Picassos ziehen in die Altstadt Barcelonas – in die Nähe des Hafens. Seither hat sich der Strand von Barceloneta sichtbar verändert. Die jahrhundertealte Fischerei-Tradition des Viertels wird zunehmend vom Party-Tourismus verdrängt. Doch einige wenige Fischer gibt es noch in Barcelona – wie Rafael Aguilera und Paco Sanchez. Auch die Baudenkmale Barcelonas erregen Picassos Aufmerksamkeit bei seinen Streifzügen durch die Altstadt – besonders der Innenhof der gotischen Kathedrale.


03:30 An den Ufern des Nil (40 Min.) (HDTV)
Zwischen Assuan und Luxor
Folge 1 von 3
Film von: Michael Gregor
(Erstsendung 1.3.2017)

Kein Fluss ist so von Legenden umwoben, kein Fluss beherrscht so sehr das Land, durch das er fließt, wie der Nil. Die Reise durch Ägypten führt zur Wiege einer großen Zivilisation. In opulenten Bildern zeigt die dreiteilige Dokumentation die großartigen Landschaften und faszinierenden Menschen, die ihr Leben zwischen Aufbruch und Tradition gestalten. Teil eins führt durch die Region zwischen Assuan und Luxor. Auf der Nil-Insel Elephantine erforschen Archäologen die Monumente aus der Pharaonenzeit. Dort lag der Umschlagplatz von Gold und Elfenbein für die Herrscher Altägyptens. Der berühmte Nilometer maß die Höhe der alljährlichen Nil-Flut. Heute erscheint manchen die Zukunft am großen Strom voller Chancen – wie etwa dem "Mangokönig" Hak Hussein, der sogar bis nach Europa exportiert. Andere sehen in der neuen Zeit gefährliche Verlockungen und fühlen ihre Existenz bedroht – wie der Flussschiffer Mahmud, dessen hölzerner Segelkahn nicht mehr konkurrenzfähig ist. An exotischen Plätzen wie dem Kamelmarkt von Daraw scheint die Zeit hingegen stehengeblieben zu sein. Der Ort wirkt wie aus "1001 Nacht". Seit Jahrhunderten treiben auf dem Markt ausschließlich Männer Handel. Dabei haben sie aber den Weltmarkt fest im Blick und nutzen selbstverständlich modernste Technik. Hoch hinaus will auch der Unternehmer Mohammed. Er lässt in Luxor allmorgendlich Heißluftballons mit Touristen über dem Tal der Könige aufsteigen, wenn es die Wind- und die politischen Verhältnisse erlauben.


04:10 An den Ufern des Nil (45 Min.) (HDTV)
Zwischen Luxor und Wüste
Folge 2 von 3
Film von: Michael Gregor
(Erstsendung 2.3.2017)

Über Jahrtausende hinweg hat der Nil das Schicksal Ägyptens geprägt. Sein alljährlich wiederkehrendes Hochwasser überflutete das Land und machte es mit seinem Schlamm fruchtbar. Erst der Bau des Assuan-Staudamms machte den Fluss berechenbar. Der Staudamm hält aber auch den natürlichen Dünger Flussschlamm von den Feldern fern. Damit sind neue Abhängigkeiten entstanden. Die Näherin Senab wehrt sich mit Fantasie und Kreativität gegen die Diskriminierung als alleinerziehende Mutter. Sie wurde zum Vorbild für notleidende Frauen, die sonst keine Chance zum Überleben hätten. Als Kunstmaler bewahrt Gamal in seinen naiven Gemälden die Kultur der Nubier, die einst wegen des Staudammbaus umgesiedelt wurden. In Nakada stellen Töpfereien seit 5000 Jahren das gleiche Produkt aus Nilschlamm her: spezielle Wasserkrüge aus Ton. Die Nachfrage ist groß, denn die Tonkrüge sind durch Plastik nicht zu ersetzen. Die koptischen Weber hingegen finden kaum noch Käufer für ihre handgefertigten Textilien, weil die maschinelle Billigkonkurrenz erdrückend ist. Der Besitzer einer Zuckerrohrpresse hat eine Vermarktungsnische für sein traditionelles Produkt gefunden: Er bietet es als naturbelassenes Heilmittel unter einem Öko-Siegel an. Doch überall am großen Strom sind die Lebensgrundlagen durch das Ausbleiben zahlungskräftiger Touristen und den rücksichtslosen Umgang mit der Natur bedroht. Kein Fluss ist so von Legenden umwoben wie der Nil, kein Fluss beherrscht so sehr das Land, durch das er fließt. Der längste Fluss der Erde zieht sich wie ein grünes Band von Süden nach Norden durch Ägypten, durch das Land, das allein durch das Wasser des mächtigen Stroms am Leben erhalten wird. In opulenten Bildern zeigt die dreiteilige Dokumentation die großartigen Landschaften und faszinierenden Menschen, die ihr Leben zwischen Aufbruch und Tradition gestalten.


04:55 An den Ufern des Nil (45 Min.) (HDTV)
Zwischen Wüste und Mittelmeer
Folge 3 von 3
Film von: Michael Gregor
(Erstsendung 3.3.2017)

In den letzten Jahren hat sich vieles am Nil verändert, gesellschaftlicher Aufbruch und religiöse Konflikte sind nicht spurlos an den Menschen vorübergegangen. Und die einzigartige Nillandschaft verwandelt sich durch die vorrückende Wüste und diverse Umweltsünden in ein bedrohtes Paradies. Seine Bewohner beeindrucken durch ihren Optimismus, der sie jede Chance auf eine Verbesserung ihrer Lebensumstände ergreifen lässt. Besonders für Frauen waren die letzten Jahre zwischen den Verheißungen des Arabischen Frühlings und der neuen Repression durch religiöse Eiferer und autoritäre Militärs ein Wechselbad der Gefühle. Die jungen Töpferinnen in der Oase Al-Fajum können sich durch ihre Kreativität erstmals finanziell unabhängig machen. Ein eigenes Geschäft zu eröffnen, das war für Frauen auf dem Land vor einigen Jahren noch undenkbar. Besonders Mutige wie die Bikerin Basma nutzen in der Hauptstadt Kairo das Internet, um nicht allein gegen Vorurteile und alltägliche Gewalt angehen zu müssen. Für die Flussfischerin Wagiha dagegen bleibt der Fortschritt unerreichbar, sie kann ihre Kinder nicht zur Schule schicken. Aber auch ihrer Familie ermöglicht der Nil das Überleben. Ohne sein Wasser könnten die Uferbewohner weder Felder noch Dattelpalmen bewässern. Auch die "beste Baumwolle der Welt", wie Handwerker Emad stolz behauptet, würde nicht gedeihen, und Möbelmacher Mansur könnte nicht die "bequemsten Sofas überhaupt" anfertigen. Der längste Fluss der Erde bleibt der Garant ihrer Zukunft. Kein Fluss ist so von Legenden umwoben wie der Nil, kein Fluss beherrscht so sehr das Land, durch das er fließt. Der längste Fluss der Erde zieht sich wie ein grünes Band von Süden nach Norden durch Ägypten, durch das Land, das allein durch das Wasser des mächtigen Stroms am Leben erhalten wird. In opulenten Bildern zeigt die dreiteilige Dokumentation die großartigen Landschaften und faszinierenden Menschen, die ihr Leben zwischen Aufbruch und Tradition gestalten.


05:40 – 06:05 Newton (25 Min.) (HDTV)
Neues aus der Welt der Wissenschaft
(Erstsendung 23.3.2019)

Moderation: Matthias Euba

"Newton" bringt jede Woche Wissenschaftliches und Wissenswertes aus den Themenbereichen Mensch, Tier, Natur und Technik. Ob es außergewöhnliche Experimente wie der Teilchenbeschleuniger am CERN oder Themen wie Sexualität sind. "Newton" bringt Neuigkeiten, Grundlagen und Hintergründe. In aufwendig gestalteten Filmbeiträgen werden interessante Geschichten verständlich gemacht.

*

Freitag, 29. März 2019


06:05 Kenia: Kein Platz für wilde Tiere (15 Min.) (HDTV)
Film von: Jörg Brase
(Erstsendung 23.8.2016)

Löwen spazieren auf der Straße, Hyänen wildern in den Ziegenställen. Die Tiere leben im Nationalpark unmittelbar vor den Toren Nairobis. Das führt in der wachsenden Metropole zu Problemen. Der Platz wird immer knapper, und die Stadt dringt langsam in den Lebensraum der Tiere vor. Auch der Verkehr wird immer dichter. Entlastung sollte eine Breitspureisenbahn bringen, die durch Teile des Nairobi-Nationalparks führen sollte. Dagegen gab es Proteste. Nun wird die Strecke größtenteils über Brücken im Park geführt. Ein kleiner Erfolg. Doch der eigentliche Konflikt zwischen Wirtschaftsentwicklung, Bevölkerungswachstum und Naturschutz ist damit nicht beseitigt. Der Film wirft einen Blick auf Kenias ältesten Nationalpark.


06:20 Kulturzeit (40 Min.) (HDTV)
Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD
(Erstsendung 28.3.2019)

Moderation: Cécile Schortmann

"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.


07:00 nano (30 Min.) (HDTV)
Die Welt von morgen
(Erstsendung 28.3.2019)

Moderation: Alexandra Kröber

Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin und enthält Studio- und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und wissenschaftlich beleuchtet.


07:30 Alpenpanorama (90 Min.) (HDTV)

"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten. Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.


09:00 ZIB (5 Min.) (HDTV, UT)

Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


09:05 Kulturzeit (40 Min.) (HDTV)
Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD
(Erstsendung 28.3.2019)

Moderation: Cécile Schortmann

"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.


09:45 nano (30 Min.) (HDTV)
Die Welt von morgen
(Erstsendung 28.3.2019)

Moderation: Alexandra Kröber

Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin und enthält Studio- und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und wissenschaftlich beleuchtet.


10:15 Markus Lanz (75 Min.) (UT)
(Erstsendung 21.3.2019)

Markus Lanz spricht in seiner Talkshow mit seinen Gästen über aktuelle und gesellschaftlich relevante Themen – unterhaltend und journalistisch hintergründig.


11:30 STÖCKL. (60 Min.) (HDTV, UT)
(Erstsendung 28.3.2019)

Moderation: Barbara Stöckl

Einmal wöchentlich lädt Barbara Stöckl prominente Persönlichkeiten und Menschen mit interessanter Lebensgeschichte in ihre Talkshow "STÖCKL.". Die Themen geben die Gäste selbst vor. Sie sprechen über ihr Leben, ihre Erfahrungen, Haltungen, Zukunftsvisionen und über gesellschaftlich relevante Themen.


12:30 Sehen statt Hören (30 Min.) (UT)
Magazin für Hörgeschädigte
(Erstsendung 16.3.2019)
mit Untertiteln und Gebärdensprache

"Sehen statt Hören" ist das einzige TV-Magazin für Menschen mit Hörbehinderung in Gebärdensprache. Offene Untertitel sind fester Bestandteil der Sendung und kein Zusatzangebot. In wöchentlich 30 Minuten bietet das vom BR produzierte und in allen Dritten Programmen ausgestrahlte Magazin Themen aus allen gesellschaftlichen Bereichen. Ein barrierefreies Angebot für alle, die sich von diesem besonderen Magazin angesprochen fühlen.


13:00 ZIB (20 Min.) (HDTV, UT)

Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


13:20 Die Magie des Leoparden (30 Min.) (HDTV)
Ökotourismus in Südafrikas Wildreservaten
Film von: Werner Zips, Manuela Zips-Mairitsch
(Erstsendung 11.4.2017)

Die "Magie des Leoparden" lockt jährlich Hunderttausende Besucher aus aller Welt nach Südafrika. Der Safari-Tourismus floriert wie nie zuvor und sorgt für das Entstehen von "Boomtowns". Viele Menschen leben zumindest indirekt von der Anziehungskraft der Wildnis. Der Film zeigt die Verbindungen zwischen Luxustourismus, Umwelt- und Wildtierschutz, sozialer Gerechtigkeit und "Empowerment" als "Modell der afrikanischen Renaissance". Hinter der Fassade scheinbarer unberührter Wildnis aus den Reiseprospekten, Hotel-Broschüren und letztlich auch der Naturdokumentationen im Fernsehen stehen komplexe Management-Pläne, schwierige Verhandlungen zwischen alten Eignern und ansässigen lokalen Gemeinschaften und betriebswirtschaftliche Strategien der "Verwertung" von Natur und Kultur. Im Unterschied zu den meisten Tierdokumentationen stehen in diesem Film die Menschen und ihre Perspektiven auf den Nutzen von Naturschutz im Mittelpunkt. Dabei kommen von der deutschen Erbin eines berühmten Wildreservates bis zu Rangern und Hotelmanagern Beteiligte mit völlig unterschiedlichen Erfahrungen zu Wort.


Universum
13:50 Hyänen – Die Königinnen der Masai Mara (55 Min.) (HDTV)
Film von: Harald Pokieser
(Erstsendung 9.10.2012)

Sie sind nicht so stark wie Löwen. Sie sind nicht so schnell wie Geparden. Sie sind die ungeliebten Außenseiter von Afrikas Tierwelt. Und doch sind sie die Könige der Masai Mara: Hyänen. Hyänen gelten als feig, hässlich und uninteressant. Das über Jahrzehnte überlieferte Bild wird durch neueste Forschungen auf den Kopf gestellt. Die amerikanische Forscherin Kay Holecamp fand heraus, dass Hyänen ganz anders sind als ihr Ruf. Sie haben ein ausgeprägtes soziales Verhalten und eine bemerkenswerte Intelligenz – kluge Bestien sozusagen. Das macht sie so erfolgreich, sodass sie sich auch inmitten der großen Raubkatzen der Savanne behaupten können.


Universum
14:45 Schakale unter uns (45 Min.) (HDTV, UT)
Film von: Waltraud Paschinger, Istvan Nádáskay
(Erstsendung 11.12.2007)

Schakale sind aufgrund ihrer versteckten Lebensweise bis heute kaum erforscht. Der Film begleitet die Forscherin Elisabeth Schönthal, die von den scheuen Raubtieren fasziniert ist. Schakale gelten in einigen Kulturen als unreine Aasfresser und Schädlinge. In Ägypten wurden sie als Gottheiten verehrt. Sie leben vor allem in den Steppenlandschaften Afrikas. Dass Schakale seit Kurzem auch in Europa heimisch sind, ist weitgehend unbekannt. Heute melden Wildbiologen und Jäger bereits Sichtungen von Goldschakalen in Österreich, Deutschland, Italien, Frankreich, Schweden und in Finnland. Elisabeth Schönthal sucht die scheuen Säugetiere in Europa und trifft auf Goldschakale in Ägypten und dem griechischen Karst, wo sie an den Küsten Krabben jagen.


Universum
15:30 Mit Wölfen unter einer Decke (40 Min.) (HDTV, UT)
Ernstbrunn – Montana und zurück
Folge 1 von 3
Film von: Barbara Fally-Puskás
(Erstsendung 14.12.2010)

Was unterscheidet den Haushund vom Wolf, wenn beide unter denselben Bedingungen aufwachsen? Welche Fähigkeiten gingen im Zuge der Domestikation verloren, und welche wurden dazugewonnen? In der dreiteiligen Reihe suchen Regisseurin Barbara Fally-Puskás und ihr Filmteam gemeinsam mit den Mitarbeitern des Wolf Science Center (WSC) in Ernstbrunn nach Antworten auf all diese Fragen. Im ersten Teil holen sie vier Welpen aus Montana, USA, nach Österreich. Im niederösterreichischen Weinviertel heulen seit gut eineinhalb Jahren Wölfe. Nicht in freier Wildbahn, sondern wohlbehütet in den Gehegen des WSC. Vier einjährige Timberwölfe sind im Mai 2009 in die Schlossgärten von Ernstbrunn eingezogen. Nachdem das Quartett für wissenschaftliches Arbeiten zu klein ist, entschließen sich die Wolfsforscher, weitere Jungtiere nach Ernstbrunn zu holen – diesmal jedoch nicht aus dem Tierpark Herberstein, sondern aus den USA, der Heimat der Timberwölfe. Regisseurin Barbara Fally-Puskás will von Anfang an dabei sein. Gemeinsam mit Bea Belenyi und Helene Möslinger, zwei Mitarbeiterinnen des WSC, und Kameramann Ferdinand Cibulka reist Fally-Puskás nach Montana, um dort 14 Tage alte Welpen abzuholen. Da keine amerikanische Fluglinie derart junge Wölfe transportieren darf, geht die Reise im Dienste der Wolfsforschung per Auto quer durch die USA von Montana nach New York: 4500 Kilometer mit vier winzigen Wolfswelpen im Gepäck. Rückblickend gesteht Fally-Puskás: "Es war erstaunlich, wie sich von der ersten Minute mit den Welpen bis zum Eintreffen in Ernstbrunn nahezu alles ausschließlich um deren Nahrungsaufnahme und das Geschäft danach drehte. Trinken die Kleinen genug? Wollen sie mehr? Vertragen sie die Nahrung? Haben sie Durchfall?" Und nicht immer scheint alles zum Besten. Die Kleinen verkraften die Umstellung nur schwer, ein Zwischenstopp mit Tierarztbesuch im Wolfspark von Indiana ist notwendig. Für die letzte Etappe von New York nach Wien dürfen die Kleinen an Bord einer österreichischen Fluglinie. Und ob Passagiere oder Flugpersonal – alle schließen die süßen Welpen sofort in ihr Herz. Schließlich kommen die vier kleinen Welpen – Tatonga, Nanuk, Yukon und Geronimo – und ihre Begleiter gesund und wohlbehalten in Wien an. Doch wozu der ganze Aufwand? Kurt Kotrschal, Leiter der Konrad-Lorenz-Forschungsstation in Grünau und Professor an der Universität Wien, sowie die Kognitionsbiologen Friederike Range und Zsofia Viranyi haben sich vor einigen Jahren in Wien zusammengefunden. Kotrschal: "Da waren dann drei beisammen, die verrückt genug sind, so ein Projekt aus dem Nichts zu starten!" Die drei Leiter des WSC beschlossen in Kooperation mit der Universität Wien und der Konrad-Lorenz-Forschungsstelle in Grünau, die geistigen Fähigkeiten des Wolfes zu erforschen und herauszufinden, was den Hund nun tatsächlich von seinem Urahnen, dem Wolf, unterscheidet. Wölfe sind wie der Mensch von Kooperationen abhängig. Wie viel sie zur Kooperation bewusst beitragen oder im Laufe ihres Lebens erlernen können, ist eine spannende Frage, die es von den Forschern zu klären gilt. Deshalb ziehen Kurt Kotrschal, Friederike Range und Zsofia Viranyi nun erstmals in der Hundeforschung ein Rudel Wölfe mit der Hand auf. Bisher hat man nur Erfahrungen mit Einzelaufzuchten gemacht. Die Wölfe im WSC dürfen Wolf im Rudel bleiben und bauen dennoch eine innige Beziehung zu ihren menschlichen Partnern auf.


Universum
16:10 Mit Wölfen unter einer Decke (50 Min.) (HDTV, UT)
Sechs Welpen und ein Todesfall
Folge 2 von 3
Film von: Barbara Fally-Puskás
(Erstsendung 21.12.2010)

Auch wenn sie noch mit ihren Betreuern schmusen und miteinander balgen: Die vier amerikanischen Welpen und ihre zwei neuen Artgenossen aus der Schweiz entwickeln sich zu frechen Halbstarken. Aber von Anfang an wird auch trainiert und getestet. Immer spielerisch, immer mit viel Lob - und vor allem mit Leckerlis. "Ohne Leckerli geht bei Wölfen gar nichts", weiß Wolfsforscherin Bea Belenyi aus Erfahrung. Das ist bei Hunden anders. "Ein Hund arbeitet auch ohne Belohnungshappen, ein Wolf muss zumindest wissen, dass ich etwas dabei habe", sagt Bea Belenyi. Die Einzigen, die die kleinen Racker in die Schranken weisen, sind die privaten Haushunde von Zsofia Viranyi, Friederike Range, Kurt Kotrschal und Bea Belenyi. Diese Hunde sind bei der Aufzucht der Welpen ständige Begleiter. Sie werden von den Welpen geliebt und als ranghöher akzeptiert. Die Hunde disziplinieren die kleinen Wölfe, wenn ihr Spiel zu grob wird, wenn sie zu fest zubeißen oder sich nicht entsprechend unterwerfen. Während sich die Kleinen gut entwickeln, muss das Team des WSC bei den älteren Wölfen einen Rückschlag hinnehmen. Taya, die von Geburt an kranke Wölfin, stirbt eines Nachts plötzlich. Kurz darauf sorgt auch Tatonga für Aufregung. Sie hat sich im Gehege schwer verletzt und muss eine Woche in der Tierklinik verbringen. Zurück kommt eine kleine Wölfin mit einer großen Narbe auf der Stirn, die nun nicht mehr aus der Flasche trinken mag, aber Fremden gegenüber viel zutraulicher ist als ihre Altersgenossen. Während sich alle anderen jedes Mal aufs Neue an das Kamerateam gewöhnen müssen, kommt Tatonga zur Begrüßung angelaufen. Kaum sind die kleinen Wölfe dem Ärgsten entwachsen, ziehen die nächsten Säuglinge in Ernstbrunn ein. Diesmal sind es vier Hundewelpen, die genauso aufgezogen werden wie die Wölfe. Wieder warten auf die drei Leiter des WSC, Zsofia Viranyi, Friederike Range und Kurt Kotrschal, sowie auf die Trainerin Bea Belenyi lange schlaflose Nächte auf einer Matratze, die sie mit den kleinen Quälgeistern verbringen. Auch die Hunde wollen alle zwei Stunden ein Fläschchen haben. Die Hundewelpen dienen den Wissenschaftlern als Vergleichsgruppe. Nur dadurch, dass sie so aufwachsen wie die Wölfe, lassen sich tragbare Vergleiche anstellen. Im Alter von sechs Monaten bekommen die jungen Wölfe erstmals Besuch von ihren ein Jahr älteren Artgenossen. Alt und Jung sind offensichtlich begeistert. Aragorn tollt mit den Kleinen herum und würgt sogar halbverdaute Nahrung als Futter für sie hervor. Wie aber werden Aragorn, Kaspar und Shima reagieren, wenn sie ihr Revier dauerhaft mit den sechs Halbstarken teilen müssen? Was unterscheidet den Wolf vom Haushund? Welche Fähigkeiten gingen auf dem Weg der Domestikation verloren, welche wurden dazugewonnen? Das sind die großen Fragen, die das WSC-Team beschäftigen. Wie reagieren die Wölfe auf neue Dinge? Wie die Hunde? Lassen sich Hunde ein Stück Fleisch einfach wegnehmen? Die Wölfe wohl eher kaum. Ab welchem Alter verstehen Hunde menschliche Zeigegesten? Wann die Wölfe? Warum folgen Wölfe der Blickrichtung des Menschen, während Hunde unverwandt weiter das Gesicht anstarren?


Universum
17:00 Mit Wölfen unter einer Decke (45 Min.) (HDTV, UT)
Im Rudel geht es rund
Folge 3 von 3
Film von: Barbara Fally-Puskás
(Erstsendung 23.12.2010)

Es wird spannend: Endlich wird das Rudel zusammengeführt. Die vier Welpen aus Amerika und die zwei Welpen aus der Schweiz kommen zu den drei eineinhalbjährigen Wölfen. Der Zaun zwischen den beiden Gehegen wird geöffnet. Die Menschen sind deutlich aufgeregter als die Tiere. Niemand weiß, was passiert. Bisher waren die älteren drei nur bei den Kleinen zu Besuch. Nun aber müssen sie auch ihr angestammtes Revier teilen. Das Tor wird geöffnet. Sofort laufen die Kleinen zu den Großen. Die Begrüßung ist kurz, aber herzlich. Dann erforschen die Halbwüchsigen den neuen Teil des Geheges. Die Alten kümmert das wenig. Nur den Unterstand dürfen die Neulinge nicht betreten. Im Gehege stehen eine Menge Obstbäume, und die Früchte sind reif. Man sollte meinen, das interessiere Wölfe herzlich wenig. Weit gefehlt: Für eine reife Birne lernen Wölfe sogar klettern. Bis zu 70 Prozent ihres Nahrungsbedarfs decken die Tiere im Herbst mit frischem Obst ab. Während anfangs alles sehr harmonisch ablief, zeigen sich nun die ersten Unstimmigkeiten im Rudel. Shima wird das erste Mal läufig. Die Kleinen gewinnen an Selbstbewusstsein und beginnen, zuerst Shima zu mobben – ein paar Wochen später ist Aragorn an der Reihe. Immer wieder müssen Zsofia Viranyi, Friederike Range und Kurt Kotrschal einschreiten und einige der Wölfe separieren. Es werden verschiedene Konstellationen ausprobiert. Ob die neun Wölfe je wieder als Rudel zusammenfinden, ist offen. Erstaunlich ist die Entwicklung der Altwölfe. Zsofia Viranyi: "Die werden zunehmend entspannter. Vor einem Jahr noch waren sie Fremden gegenüber sehr vorsichtig und distanziert." Mittlerweile kann auch das Kamerateam das Gehege betreten und sofort filmen. Früher war jedes Mal eine lange Eingewöhnungsphase notwendig. Im Schlosspark von Ernstbrunn befindet sich ein idyllischer Tierpark, der Tiere in ihrer natürlichen Umgebung zeigt. Da auch der Wolf hier einst heimisch war, bot sich Hausherr Prinz Heinrich XIV. von Reuss als Gastgeber für das Wolf Science Center an. Bis jetzt waren Wölfe und Wissenschaftler vor der Haustür in den ehemaligen hängenden Gärten einquartiert. Doch Umbauten stehen an – die Tiere sollen weitläufige Gehege im Wildpark und ihre Betreuer ein gut ausgestattetes Forschungszentrum bekommen. Der Test-Raum soll mit verspiegelten Scheiben ausgestattet werden, dann können auch Besucher beim täglichen Training und vor allem bei den Tests zuschauen. Bis es so weit ist, sind die Wolfsforscher vor allem damit beschäftigt, erste Testergebnisse auszuwerten und passende Rudel-Zusammenstellungen zu finden. Kotrschal: "Wir haben ein paar Rüden, die gerne mobben, und wir haben Weibchen, die sich nicht vertragen." Dass Shima und Yukon nicht miteinander können, steht fest, dass Kaspar auf jeden Fall ein Rudel führt, ebenfalls. Also bleiben die drei Altwölfe Kaspar, Aragorn und Shima beisammen. Doch wer von den Jungen passt dazu? Und wer wird beim zweiten Rudel das Kommando übernehmen? Der Umzug in die neuen Gehege findet in Etappen statt. Zuerst die Hunde, die ebenfalls sommers wie winters als Rudel in einem Gehege leben werden, dann das Kaspar-Rudel und dann das – wie könnte es auch anders sein – Nanuk-Rudel. Nanuk war seinen Artgenossen gegenüber von Anfang an äußerst durchsetzungsstark, Menschen gegenüber allerdings immer sehr freundlich, ja geradezu zuvorkommend. Die neuen Territorien werden von den Wölfen im Sturm erobert. Freudig laufen sie das gesamte Areal ab und erkunden die Höhlen, Hügel und Teiche. Doch nach etwa einer halben Stunde kommen sie zu Zsofia, Friederike und Kurt und holen sich ein paar Streicheleinheiten ab. Wer hätte das gedacht? Das WSC-Team kann es nun kaum erwarten, mit den vielen Vorhaben, die erst in der neuen Anlage möglich sind, zu beginnen. Was unterscheidet den Wolf vom Haushund? Welche Fähigkeiten gingen auf dem Weg der Domestikation verloren, welche wurden dazugewonnen? Das sind die großen Fragen, die das WSC-Team beschäftigen. Wie reagieren die Wölfe auf neue Dinge? Wie die Hunde? Lassen sich Hunde ein Stück Fleisch einfach wegnehmen? Die Wölfe wohl eher kaum. Ab welchem Alter verstehen Hunde menschliche Zeigegesten? Wann die Wölfe? Warum folgen Wölfe der Blickrichtung des Menschen, während Hunde unverwandt weiter das Gesicht anstarren?


17:45 Unter Wölfen, Bären und Geiern – Ein Jahr im Wildpark Mautern (45 Min.) (HDTV)
Film von: Waltraud Paschinger
(Erstsendung 25.3.2019)

Bis zu 2000 Menschen pro Tag sorgen im Sommer für Trubel im steirischen Alpentierpark in Mautern. Doch im Winter kehrt Ruhe ein. Bären schlafen in Heu-Nestern, weiße Wölfe spielen im Schnee. Für ihren Film besucht Waltraud Paschinger ein Jahr lang den "Wilden Berg", wo so manches wilde Tier ungewöhnlich zahm ist, denn viele sind Findelkinder und wurden von Hand aufgezogen. Noch blind und gerade einmal handgroß sind auch die drei jungen Füchse, die während der Dreharbeiten vom Tierpark aufgenommen wurden. Ein 24-Stunden-Job für Sonja Gollenz. Sie ist die biologische Leiterin des Wildparks, packt jeden Morgen beim Füttern mit an und ist bei Bedarf Mutterersatz für so manche Neuankömmlinge. Waschbären, Ziegen, Esel - viele der Tiere des Parks waren Sonjas Flaschenkinder. Besonders spannend ist der Tag, an dem der Nachwuchs erstmals zur Füchsin "Foxi", der Hausherrin, ins Gehege kommt. Bereits legendär ist Buzzi, der Gänsegeier. Er betrachtet Menschen als Mitglieder seiner Geierkolonie, hat keine Scheu vor Menschen und besucht gelegentlich das nahe gelegene Schwimmbad oder ein Grillfest. Und Fritzi, der Grauwolf, hielt 2015 für einige Wochen die Presse und die Umgebung des Tierparks in Atem. Damals war Fritzi ausgebüxt und konnte seinen Jägern für kurze Zeit immer wieder geschickt entkommen. Neben den wilden Alpentieren beherbergt der "Kinderbauernhof" alte Haustierrassen wie die gefleckten Turopolje-Schweine, Kaninchen oder Meerschweinchen. Eine "Ziegen-Gang" läuft frei durch das Parkgelände, holt sich Futter und Streicheleinheiten bei den Gästen ab. Die Dokumentation zeigt aber auch die Momente, die den Besuchern gänzlich verborgen sind. Ab Herbst ist der Tierpark gesperrt. Die schneereichen Winter lassen einen Ganzjahresbetrieb nicht zu. Selbst einige Tiere, wie Jaks, Hirschkühe und Hirsche, werden Ende Oktober ins Tal getrieben. Jedes Jahr aufs Neue bedeutet dieser Tag Anspannung für das Tierpfleger-Team. Sind die Gatter geöffnet, legen die mächtigen Hirsche in nur wenigen Sekunden die 300 Höhenmeter über die steile Bergflanke zurück. Mit den ersten Schneefällen wird es ruhig am Berg. Die Tiere sind vorsichtiger, bleiben eher in Deckung, und man muss lange suchen, um einen der weißen Polarwölfe im tief verschneiten Terrain zu entdecken. In der kalten Jahreszeit schalten die Tiere auf Reserve, keine Bewegung zu viel, vor allem bei den Braunbären ist Energiesparen angesagt. Sie liegen zusammengerollt in ihren warmen Heu-Nestern und schlafen fünf Monate, ohne zu fressen und zu trinken. Eine Zeit, in der das Filmteam den sonst so flinken Raubtieren ganz nahe kommen konnte. Mit dem Frühling kehrt wieder Leben in das Gehege ein: Bären rangeln, um ihre Hierarchien neu zu ordnen, Jungtiere kommen zur Welt, und das Training für die Flug-Show beginnt.


18:30 nano (30 Min.) (HDTV)
Die Welt von morgen

Moderation: Alexandra Kröber

Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin und enthält Studio- und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und wissenschaftlich beleuchtet.


19:00 heute (20 Min.) (HDTV, UT)
Die Nachrichtensendung des ZDF.
3sat-Wetter


19:20 Kulturzeit (40 Min.) (HDTV)
Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD

Moderation: Cécile Schortmann

"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.


20:00 Tagesschau (15 Min.) (HDTV, UT)
ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht


20:15 Die Rebellin (90 Min.) (HDTV, UT)
Folge 1 von 3
Fernsehfilm Deutschland, 2008

Rollen und Darsteller:
Lena Berkow – Alexandra Neldel
Wilhelm Sattler – Friedrich von Thun
Betty Berkow – Anna Fischer
Hilde Berkow – Saskia Vester
Walter Juskowiak – Sebastian Bezzel
Hans Sattler – David Rott

Regie: Ute Wieland
Drehbuch: Christian Jeltsch, Monika Peetz

Lenas Vater arbeitet als Entwickler in Hitlers Hightech-Schmiede, wo der berühmte Einheitsempfänger E1 entwickelt wurde. Als er 1945 stirbt, hinterlässt er ein Notizbuch mit dem Namen Sattler. Den solle Lena suchen. Lena strandet mit ihrer schwer kranken Mutter Hilde und ihrer Schwester Betty in einem Dorf nahe Fürth. Hier lernt sie zwei Männer kennen: Walter Juskowiak, Heimkehrer aus Kriegsgefangenschaft, mit dem sie zusammenkommt, und Hans Sattler. Der Vertreter für Radiobausätze entpuppt sich als Sohn von Wilhelm Sattler, Inhaber der Sattler-Werke in Fürth. Lena ist sich sicher, endlich den richtigen Mann gefunden zu haben. Umso enttäuschter ist sie, als Wilhelm Sattler leugnet, ihren Vater gekannt zu haben. Er gibt Lena dennoch eine Anstellung in der Fertigung, und für Lena beginnt ein neues Leben. Sie verliebt sich in Hans und trennt sich schweren Herzens von Walter. Doch die neue Liebe steht unter keinem guten Stern: Als der tot geglaubte Peter Sattler aus russischer Kriegsgefangenschaft zurückkehrt und den Chefposten der Sattler-Werke übernimmt, betrinkt sich Hans, der sich selbst in dieser Position gesehen hatte. Ein heftiger Streit entbrennt zwischen dem Paar, in dessen Verlauf Hans Lena nicht nur die Sattlerschen Firmenunterlagen vor die Füße wirft, sondern sich auch von ihr trennt. Lena hält nun den Beweis in Händen: Ihr Vater hatte Sattler 1945 seine Erfindung verkauft. Zur gleichen Zeit zerstört der zurückgewiesene Walter das einstige Liebesnest, einen ausgebrannten Kampfflieger. Da explodiert eine unentdeckte Fliegerbombe.


21:45 Die Rebellin (90 Min.) (HDTV, UT)
Folge 2 von 3
Fernsehfilm Deutschland, 2008

Rollen und Darsteller:
Lena Berkow – Alexandra Neldel
Wilhelm Sattler – Friedrich von Thun
Betty Berkow – Anna Fischer
Hilde Berkow – Saskia Vester
Walter Juskowiak – Sebastian Bezzel
Hans Sattler – David Rott

Regie: Ute Wieland
Drehbuch: Christian Jeltsch, Monika Peetz

Bei der Explosion einer unentdeckten Fliegerbombe wird Lenas Schwester Betty schwer verletzt. In buchstäblich letzter Sekunde kann Walter Bettys Leben retten. Ihre Mutter hat unterdessen Sattlers Unterlagen verbrannt, die Lena dem Firmenpatriarchen teuer verkaufen wollte. Sie beteuert, dass sie Lena nur vor einer Anzeige wegen Diebstahls schützen wollte. Lena ist verzweifelt. Sie hat nichts mehr gegen Sattler in der Hand. Noch dazu entdeckt sie, dass sie schwanger ist. Hans stellt inzwischen fest, dass er ohne Lena nicht leben will. Lena freut sich zunächst über das Wiedersehen, aber die Freude schlägt schnell um, als sie erfährt, dass Hans die Tochter eines befreundeten Bankiers heiraten und mit deren Kapital eine eigene Firma aufbauen will. Trotzig beschließt sie, dass sie es auch alleine schaffen kann. Obwohl die Unterlagen verbrannt sind, geht Lena zu Wilhelm Sattler und blufft, doch Sattler hat ein ganz anderes Problem. Wegen seines laufenden Entnazifizierungsverfahrens hat er noch immer keine Lizenz zur Produktion von Rundfunkgeräten. Lenas Mut und Hartnäckigkeit faszinieren ihn jedoch. Er macht ihr ein unwiderstehliches Angebot: Mit Lenas Namen soll unter dem Dach der Sattler-Werke eine Fernsehabteilung entstehen, deren Leitung Lena übernehmen kann. Lena ist einverstanden, aber nur unter der Bedingung, dass Hans ihr zur Seite steht. Sattler akzeptiert. Endlich scheint ihrem Glück nichts mehr im Wege zu stehen. Lena und Hans heiraten. Sie bekommen eine Tochter, Stella, nach der sie auch die Fernsehsparte bei Sattler benennen: Stellaris. Dann erfährt Lena vom ehemaligen Vorgesetzten ihres Vaters, Ferdinand Möbius, dass ihr Vater kein genialer Erfinder war, sondern ein einfacher Techniker. Lena stellt ihre Mutter zur Rede, und die scheint nun endlich bereit zu sein, das Geheimnis zu lüften.


23:15 Die Rebellin (95 Min.) (HDTV, UT)
Folge 3 von 3
Fernsehfilm Deutschland, 2008

Rollen und Darsteller:
Lena Berkow – Alexandra Neldel
Wilhelm Sattler – Friedrich von Thun
Betty Berkow – Anna Fischer
Walter Juskowiak – Sebastian Bezzel
Hans Sattler – David Rott
Peter Sattler – Alexander Beyer
Alma Sattler – Rosel Zech

Regie: Ute Wieland
Drehbuch: Christian Jeltsch, Monika Peetz

Hans verbringt die Zeit mit dem Aufbau von Stellaris, und Lena kann es kaum abwarten, ihn zu unterstützen. Doch das Fernsehgeschäft kommt nur schleppend in Gang. Die Geräte sind zu teuer für die breite Masse, und es gibt zu wenig Programm. Außerdem hat sich die politische Situation in Deutschland verändert: Die Bundesrepublik ist wieder souverän, Sattler darf endlich wieder uneingeschränkt Rundfunk- und Fernsehgeräte herstellen. Deshalb denkt der alte Sattler gar nicht mehr daran, seine Schwiegertochter in der Firma mitreden zu lassen. Dann aber erleidet er – durch Hans verursacht – einen schweren Unfall. Er liegt im Koma, und Hans übernimmt die Geschäfte der Sattler-Werke. Lena will ihren Mann unterstützen und stürzt sich in die Entwicklung eines neuen, günstigeren Modells, mit dem das Fernsehen endlich zu einem Massenmedium werden könnte. Die finanziellen Sorgen und die viele Arbeit machen sich bald in der kriselnden Ehe von Hans und Lena bemerkbar. Lenas vermeintlich großer Coup, der Vertrag mit einem Versandhaus zum Vertrieb der Geräte, vergrößert die Krise nur noch. Sie hat Liefertermine zugesagt, die kaum zu halten sind. Nur mit Mühe und mit großen Zugeständnissen kann Lena einen Streik in den Sattler-Werken verhindern. Sie verspricht den Arbeiterinnen Gewinnbeteiligung – ein Versprechen, das Hans überhaupt nicht gutheißen kann. Als er gewalttätig wird, zieht Lena die Konsequenz und trennt sich von ihm. Sie fährt in die Hakeburg, um endlich mit ihrer und der Vergangenheit ihres Vaters ins Reine zu kommen. Dort erfährt Lena schier Unglaubliches.


00:50 Zapp (30 Min.) (HDTV, UT)
Medienmagazin
(Erstsendung 27.3.2019)

Einmal in der Woche schaut das Magazin "Zapp" hinter die Kulissen von Fernsehen, Zeitungen, Radio und Internet. Es beobachtet, hinterfragt und bewertet die aktuelle Medienberichterstattung. Gleichzeitig informiert die Sendung über die komplexen Zusammenhänge in der Medienlandschaft.


01:20 10 vor 10 (30 Min.) (HDTV) (VPS: 21:50)
Nachrichtenmagazin

"10 vor 10" ist eine Informationssendung von Schweizer Radio und Fernsehen (SRF). Vertiefende Berichte, Reportagen, Porträts und Live-Gespräche informieren über die wichtigsten Themen des Tages aus der Schweiz und der Welt.


01:50 extra 3 (30 Min.) (HDTV, UT)
Satiremagazin
(Erstsendung 27.3.2019)

Bissig, frech und witzig zeigt Kabarettist Christian Ehring in der Satiresendung "extra 3" den politischen und gesellschaftlichen Irrsinn der Woche. "extra 3" bietet skurrile Realsatiren und jede Menge Politiker am Rande des Nervenzusammenbruchs.


02:20 Schlachthof (45 Min.) (HDTV)
(Erstsendung 28.3.2019)

In den altehrwürdigen Mauern des Münchener Schlachthofs nehmen Michael Altinger und Christian Springer die Geschehnisse des Monats aufs Korn und sind dabei unschlagbar witzig. Unterstützt werden Michael Altinger und Christian Springer im Schlachthof von renommierten Kabarettkollegen, die solo auf der Bühne stehen und mit denen die beiden Gastgeber auch aktuelle Themen diskutieren.


03:05 Kanzleramt Pforte D (45 Min.) (HDTV, UT)
Polit-Satire
(Erstsendung 23.3.2019)

"Kanzleramt Pforte D" ist Polit-Satire mit Lothar Bölck und Michael Frowin. Bölck, altgedienter Pförtner, und Frowin als nassforscher Kanzlerfahrer mit Ambitionen, geben ihrem kabarettistischen Affen Zucker, wenn sie mit ihren Kabarettisten-Kollegen aktuelle politische Themen und Politiker satirisch durch die Mangel drehen.


03:50 SWR3 Comedy Festival (30 Min.) (HDTV)
(Erstsendung 8.5.2018)

Einmal im Jahr wird Bad Dürkheim zur Comedy-Hochburg. Beim "SWR3 Comedy Festival" treten Profis wie Gernot Hassknecht, Chris Tall und Ingo Appelt neben den besten Newcomern der Szene auf. Beim "SWR3 Comedy Festival 2018" mit dabei: Mirja Boes, Christoph Sonntag und Oropax. Mirja Boes und ihre Band, die Honkey Donkeys, rauschen einmal komplett durch den Kosmos der denkbaren – und auch der undenkbaren – Albernheiten. "Für Geld machen wir alles" ist der Name ihres aktuellen Programms – und er ist absolut wörtlich zu nehmen. Christoph Sonntag ist stolz, ein Stuttgarter zu sein. Er ist wohl der bekannteste Schwaben-Kabarettist der Welt – und hatte auch schon Auftritte am Broadway in New York, was die ausgewanderten Kessel-Schwaben im Big Apple unfassbar gefreut hat. Durchgeknallt und Spaß dabei – verrückte Klamotten, bekloppte Ideen, verdrehte Wortspiele und fliegende Wollknäuel: Wie ein Orkan fegt das Chaos-Theater Oropax über die Bühne und hinterlässt dabei höchst vergnügliche Verwüstung.


04:20 SWR3 Comedy Festival (30 Min.) (HDTV)
(Erstsendung 15.5.2018)

Einmal im Jahr wird Bad Dürkheim zur Comedy-Hochburg. Beim "SWR3 Comedy Festival" treten Profis wie Gernot Hassknecht, Chris Tall und Ingo Appelt neben den besten Newcomern der Szene auf. Beim "SWR3 Comedy Festival 2018" mit dabei: Gernot Hassknecht, Idil Baydar und Matze Knop. Gernot Hassknecht heißt eigentlich Hans-Joachim Heist – die meisten kennen Heist aber als cholerisch brüllenden Gernot Hassknecht aus der "heute-show" des ZDF. Mit seinem aktuellen Programm "Jetzt wird's persönlich!" macht der Hesse Station in Bad Dürkheim und lässt seiner lautstarken Empörung über Politik und die schwachsinnigen Dinge des Alltags freien Lauf. Idil Baydar ist der personifizierte Integrations-Albtraum – sie lässt in ihrer Rolle als Deutsch-Türkin Jilet Ayse kein Klischee und keinen Fettnapf aus. Auf YouTube sammelt sie mit ihren lustig-derben Clips zum Thema "Integration Klicks ohne Ende", und auch in Bad Dürkheim hält die Naturgewalt aus Berlin Deutschland den Spiegel vor. Matze Knop ist der Verwandlungskünstler unter den Comedians – ob als Dieter Bohlen, Edmund Stoiber, Reiner Calmund, Jürgen Klopp oder liebenswerter Proll Supa Richie, vor Matze Knop und seinen Parodien ist niemand sicher.


04:50 Asül für alle (90 Min.) (HDTV, mono)
(Erstsendung 21.3.2019)

Wenn eine Ausländerbehörde von Django Asül geleitet wird, ist das Chaos nicht weit. Wenn ihm dabei Rolf Miller ambitioniert zur Seite steht, naht das Inferno. Mit schrägen Denkansätzen sind die beiden grundverschiedenen Kabarettisten aktuellen Fragen auf der Spur. Sie treiben ihr Unwesen streng nach dem Motto: Echte Gaudi entsteht erst dann, wenn der Ernst der Lage bereits da ist.


05:30 – 06:20 Die Pierre M. Krause Show (50 Min.) (HDTV)
(Erstsendung 13.6.2017)

Moderator Pierre M. Krause begrüßt diesmal einen Papagei, eine Schlange – und ein Gürteltier im Schwarzwald-Studio. Begleitet werden sie von Dr. Matthias Reinschmidt. Der Vogelexperte und Direktor des Karlsruher Zoos hat schon den berühmten "Loro Parque" auf Teneriffa geleitet und ging mit Frank Elstner auf "Elstners Reisen". Damit die Pflanzenwelt nicht zu kurz kommt, hat Moderator Pierre M. Krause mit dem Botaniker Jürgen Feder eine Exkursion in den städtischen Grünstreifen unternommen. Der "Diplomingenieur für Landespflege, Flora und Vegetationskunde" trägt seinen Beinamen "Extrem-Botaniker" vollkommen zu Recht: Der Trip in die Wildnis am Straßenrand ist in jeder Hinsicht extrem geworden – extrem kulinarisch, extrem irre und vor allem extrem unterhaltsam.

3satTextVision
 

– Änderungen und Ergänzungen vorbehalten –
 

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Quelle:
3sat – Programminformationen
13. Woche – 23.03. bis 29.03.2019
Satellitenfernsehen des deutschen Sprachraums (ZDF/ORF/SRF/ARD)
Postfach, 55100 Mainz
Tel.: 06131/70-64 79
E-Mail: presse@3sat.de
Internet: www.3sat.de


veröffentlicht im Schattenblick zum 15. März 2019

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