Schattenblick → INFOPOOL → MEDIEN → FERNSEHPROGRAMME


TV - 3SAT/1114: Woche vom 19.01. bis 25.01.2019


3sat – 4. Programmwoche vom 19.01. bis 25.01.2019


Samstag, 19. Januar 2019


06:05 Die schwimmenden Dörfer der Halong-Bucht (15 Min.)
Film von: Petra Schulz
(Erstsendung 1.9.2010)

Die Halong-Bucht im Chinesischen Meer gehört zu den atemberaubendsten Landschaften der Erde – ein enges Labyrinth aus Wasserwegen, kleinen Inseln, bizarren Kalksteinfelsen und Grotten. 1994 hat die UNESCO die vietnamesische, 1500 Quadratkilometer große Bucht zum Weltnaturerbe erklärt. Das Siedeln auf den Inseln ist seitdem verboten. So leben mehr als 300 Fischerfamilien in der Bucht auf Hausbooten. Sie leben von Fischfang, Perlenzucht und Tourismus.


06:20 Kulturzeit (40 Min.) (HDTV)
Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD
(Erstsendung 18.1.2019)

Moderation: Vivian Perkovic

"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.


07:00 nano (30 Min.) (HDTV)
Die Welt von morgen
(Erstsendung 18.1.2019)

Moderation: Ingolf Baur

Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin und enthält Studio- und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und wissenschaftlich beleuchtet.


07:30 Alpenpanorama (90 Min.) (HDTV)

"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten. Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.


09:00 ZIB (5 Min.) (HDTV, UT)

Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


09:05 Kulturplatz (30 Min.) (HDTV)
Das Kulturmagazin von Schweizer Radio und Fernsehen
(Erstsendung 16.1.2019)

Moderation: Eva Wannenmacher

Hinein ins pralle Leben: "Kulturplatz" greift auf, was die Menschen beschäftigt, welche Fragen sie sich stellen. Und zeigt, dass die Kultur Antworten gibt. "Kulturplatz" findet mitten im Leben statt: im Supermarkt, am Musikfestival, im Wald. Denn Kultur ist viel mehr als Musik, Literatur und Kunst. Kultur durchdringt unser Leben. Wo jemand nachzudenken beginnt, da entsteht Kultur. Diesem Credo ist "Kulturplatz" verpflichtet. Die Sendung will für Kultur begeistern und behält dabei die wichtigsten Akteure und Ereignisse des Kulturbetriebes im Blick. "Kulturplatz" spürt Trends auf und präsentiert Neuentdeckungen.


09:35 Bilder aus Südtirol (25 Min.) (HDTV)
Erstausstrahlung

"Bilder aus Südtirol" ist das Bundesländermagazin des ORF-Landesstudios Tirol. Die Dokumentationen stellen die Kultur und das gesellschaftspolitische Geschehen in Südtirol vor.


10:00 Glanz, Pracht und Sinnlichkeit – Ein Tag auf Schloss Hof (25 Min.) (HDTV, UT)
Film von: Christian Puluj, Andi Leitner
(Erstsendung 31.8.2014)

Das Schloss Hof im Marchfeld ist ein Gesamtkunstwerk aus prachtvoll-barocker Architektur mit dekorativen Gartenlandschaften, großzügigen Laubengängen und imposanten Wasserspielen. Die Dokumentation stellt die nach Schönbrunn und Belvedere bedeutendste Schlossanlage Österreichs vor und lädt ein zu einer Zeitreise zu Kunst, Kultur und Kulinarik des Barock. Das heutige Aussehen erhielt Schloss Hof ab dem Jahr 1725: Damals hatte der Feldherr Prinz Eugen eine seit dem 12. Jahrhundert bestehende Burg erworben und von Johann Lucas von Hildebrandt zu einer Sommerresidenz und zu einem "Rückzugsort am Land" erweitern lassen. Bald nach seinem Tod übernahmen die Habsburger die Anlage und bauten sie zur kaiserlichen Sommerresidenz aus.


10:25 Palast der Natur (50 Min.) (HDTV)
Schloss Chambord
Film von: Laurent Charbonnier
(Erstsendung 5.6.2017)

Rund um Schloss Chambord in der Loire-Region liegt der größte und älteste Naturpark Europas. Der Film zeigt diesen Mikrokosmos der europäischen Wälder in allen vier Jahreszeiten. In den majestätischen Schlossgärten lebt eine bemerkenswerte Pflanzen- und Tierwelt. Mit mehr als 5000 Hektar Wald bietet Chambord ein Paradies für die hier lebenden Tiere.


11:15 Abenteuer im Schloss (105 Min.) (HDTV, UT)
Komödie
Spielfilm
Österreich, 1952

Rollen und Darsteller:
Marianne – Doris Kirchner
Hansi – Herta Staal
Mizzi – Erni Mangold
Direktor Müller – Hermann Thimig
Frau Professor – Susanne Engelhart
Georg – Gerhard Riedmann

Regie: Rudolf Steinböck

Eine erfolglose Varieté-Gruppe findet nach einem Unfall Schutz und Unterkunft in einem halb verfallenen Schloss. Die Revuemitglieder haben eine Idee, um den Schlossbetrieb zum Laufen zu bringen. Die etwas wunderliche Besitzerin des Anwesens ist in finanziellen Nöten und daher vom Vorschlag der Künstler hellauf begeistert: Gemeinsam wollen sie das Schloss in ein Hotel umbauen und die Gäste mit Spukgeschichten anlocken.


13:00 ZIB (10 Min.) (HDTV, UT)

Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


13:10 Notizen aus dem Ausland (5 Min.)

"Notizen aus dem Ausland" ist das Auslandsmagazin von 3sat. Monothematische, kurze Beiträge geben Einblicke in die gesellschaftliche oder politische Situation in einem Land der Welt.


13:15 quer … durch die Woche mit Christoph Süß (45 Min.) (HDTV, UT)
(Erstsendung 17.1.2019)

Was läuft quer? Christoph Süß kommentiert in seiner Magazinsendung von Querköpfen für Querdenker die Nachrichten der Woche. In spannenden Reportagen, Gesprächen und Live-Schaltungen geht er den Ereignissen der Woche satirisch auf den Grund.


14:00 Kunst + Krempel (30 Min.) (HDTV, UT)
Familienschätze unter der Lupe
(Erstsendung 12.1.2019)

Eine Kultsendung des Bayerischen Fernsehens, seit mehr als 30 Jahren: Bei "Kunst + Krempel" bewerten renommierte Experten aus Museum und Kunsthandel die mitgebrachten Antiquitäten der Gäste. Wichtig sind dabei aber nicht nur deren Herkunft und Wert, sondern vor allem die Geschichten, die sie erzählen. "Kunst + Krempel" wird so zu einer spannenden und sehr lebendigen Zeitreise.


14:30 Ländermagazin (30 Min.) (HDTV)
Heute aus Sachsen – Das Erzgebirge – Montanregion und Kulturlandschaft
Erstausstrahlung

Das "Ländermagazin" berichtet aktuell aus den 16 deutschen Bundesländern. Jede Woche steht ein anderes Bundesland im Fokus. Die Themen reichen von politischen über kulturelle bis hin zu kuriosen Ereignissen.


15:00 Der Geschmack Europas (30 Min.) (HDTV, UT)
Wales
Film von: Florian Gebauer
(Erstsendung 28.10.2018)

Der Beitrag der Reihe "Der Geschmack Europas" lädt zu einer kulinarischen Entdeckungsreise auf die Britischen Inseln, genauer gesagt nach Wales, ein. Auf der Reise in das Land der Mythen und Legenden kostet sich Lojze Wieser durch die typisch-walisischen Geschmäcker von Laverbread, Herzmuscheln, Bara Brith bis zum typischen Fish & Chips und trifft auf Menschen, die die alten Rezepte ins Heute übertragen können. Die walisische Sprache ist noch weit verbreitet, und Flaggen mit dem legendären roten Drachen krönen die historischen Festungen und Burgen, von denen es in Wales mehr als 600 an der Zahl gibt – und damit mehr als in jedem anderen Land Europas. Sie sind nicht nur Überreste der Geschichte, sondern auch ein Beweis für Wales' bewegte Vergangenheit.


15:30 Korsika – Mit dem Zug von Calvi nach Ajaccio (25 Min.) (HDTV)
Film von: Julia Leiendecker
(Erstsendung 12.9.2010)

Korsika mit dem Zug – das ist ein Erlebnis, ein Stück Eisenbahn-Nostalgie. Es wackelt und holpert ganz ordentlich, wenn sich der kleine Zug "Trinighellu" auf den Weg über die Insel macht. Die Korsen lieben ihre Schmalspurbahn, die mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 42 Stundenkilometern über die Insel rattert. Mal führt die Strecke direkt am Meer entlang, dann wieder geht es über tiefe Schluchten, vorbei an spektakulären Abhängen. Auf der Strecke von Calvi nach Bastia bis Ajaccio zieht eine abwechslungsreiche Landschaft am Panoramafenster vorüber. Einheimische, darunter der Schaffner François und der Bergführer André, vermitteln das Lebensgefühl der Korsen.


15:55 Zu Gast in Frankreich (45 Min.) (HDTV)
Elsass, Bordeaux und Savoyen
Film von: Christine Seemann, Frank Weinert
(Erstsendung 25.7.2014)

Der Film zeigt die schönsten Orte und Landschaften Frankreichs: Er führt ins Elsass, in die Gegend rund um die Metropole Bordeaux und in die Berge Savoyens. Das Elsass steht nicht nur für pure Gaumenfreuden, sondern auch für Fachwerkidylle und lauschige Kahnfahrten auf ruhigen Flüssen. Natürlich gehört auch ein Besuch in Straßburg aufs Programm, Sitz des Europaparlaments und geschichtsträchtige Metropole. Voller Geschichten und Geschichte steckt auch Bordeaux am südwestlichen Ende des Landes, die Hauptstadt der Aquitaine, Partnerregion Hessens. Ihr Name ist untrennbar verbunden mit berühmten und edlen Weinen. Gleich vor den Toren von Bordeaux liegt der Atlantik. Lacanau ist bekannt als Sommerfrische der Städter. Rund um Arcachon locken Strand und Meer Badende, Segler und Surfer. Wer die Berge vorzieht und gleichzeitig französische Lebensart genießen will, ist im Voralpenland zwischen der Saône-Ebene und den Bergen Savoyens richtig. Aix-les-Bains, das mondäne Kurbad am Lac du Bourget, gehört zu den bedeutendsten Frankreichs. Von dort aus geht es nach Annecy, in die Hauptstadt der Haute Savoie. Der Lac d'Annecy zählt zu den saubersten Seen Europas. Die Bergwelt um Annecy bietet vielfältige Sportmöglichkeiten und interessante Wanderrouten.


16:40 Frankreichs blaue Küste (45 Min.) (HDTV)
An der Côte d'Azur
Film von: Ulrike Becker
(Erstsendung 17.4.2011)

Die Côte d'Azur ist Frankreichs schönster Südbalkon, eine Sehnsuchtsküste seit mehr als 150 Jahren. Die ersten Touristen waren englische Aristokraten, und meist kamen sie im Winter. Heute treffen sich an Frankreichs blauer Küste Jetset und Pauschaltouristen, Jacht-Besitzer und Camping-Urlauber. Der Verkehr ist dicht, aber keine Bausünde und schon gar nicht die überhöhten Preise können die Faszination, die "La grande bleue" ausübt, mindern. Filmemacherin Ulrike Becker beginnt die Reise an der Côte d'Azur in Nizza, der Stadt an der Engelsbucht, der viele bescheinigen, sie habe den schönsten Stadtstrand und die schönste Uferpromenade der Welt. Und die meisten sind sich auch darüber einig, dass in Nizza das kulinarische Herz der Côte d'Azur schlägt. Niemand, der sich durch lokale Spezialitäten wie Fleurs de courgettes, Pissaladière, Socca, Panisse oder Ravioli à la nicoise nicht in Versuchung führen ließe. Vom Strand geht man über die Straße und befindet sich auf dem malerischen Blumen- und Gemüsemarkt der Cours Saleya, um dahinter wiederum in einer der faszinierendsten mediterranen Altstädte flanieren zu können. Le Vieux-Nice, Alt-Nizza, ist ursprünglich, authentisch und bodenständig. Wer es vornehm und ein paar Preisklassen höher haben mag, fährt 35 Kilometer östlich ans Cap Ferrat. Dort begannen vor 100 Jahren die Reichen Europas prachtvolle Villen und Gärten zu errichten, die heute in großer Zahl Russen, arabischen Scheichs und ähnlich vom Schicksal "Begünstigten" gehören. Auf dem Cap Ferrat wirft Ulrike Becker einen Blick hinter die Kulissen des eleganten Grand-Hotel du Cap-Ferrat, wo am Pool einer der berühmtesten Schwimmlehrer der Welt, Pierre Gruneberg, eine erstaunliche Methode praktiziert: schwimmen lernen ohne nass zu werden. Neben gutem Essen, der Sonne und dem Meer findet der Besucher an der Côte d'Azur aber auch Nahrung für die Seele: Kunst, Kunst und nochmals Kunst. Den Versuch, die unzähligen Museen und Galerien vorzustellen, macht Ulrike Becker gar nicht erst, sie folgt lediglich ein paar Stationen von Jean Cocteau und Pablo Picasso, die beide entschiedene Wahl-Mittelmeer-Menschen waren. Cocteau hatte in Villefranche-sur-Mer erstmals "seine" Stadt am Meer entdeckt, Picasso wechselte, nachdem er 1948 aus Paris nach Vallauris übersiedelte, seine Wohnsitze im Süden mehrfach. Beide haben Werke zurückgelassen, die ihre enge Verbundenheit mit der Küste und ihren Menschen bezeugt. Wer Côte d'Azur sagt, denkt immer auch Cannes. Die Großen des Nachkriegsfilms, ob Sophia Loren, Brigitte Bardot, Alain Delon und Gina Lollobrigida, die Bilder, die sich im kollektiven Gedächtnis festgebrannt haben, sind oft die, die in Cannes während des Filmfestivals aufgenommen wurden. Die Dokumentation spürt dem Flair des europäischen Kinos im Hotel Carlton nach, wo damals und heute die Filmwelt während des Festivals zu Hause ist – wenn die Stars nicht gerade nach Saint-Paul-de-Vence gefahren sind, um dem Star-Rummel in dem famosen Gasthaus La Colombe d'Or den Rücken zu kehren.


17:25 … und abends in die Scala (95 Min.) (HDTV, mono, UT)
Spielfilm Deutschland, 1957

Rollen und Darsteller:
Caterina Duval – Caterina Valente
Robert Mertens – Gerhard Riedmann
Trudchen Putzke – Ruth Stephan
Alfons Spadolini – Hubert von Meyerinck
Silvio – Silvio Francesco

Regie: Erik Ode

Jeder kennt die Platten der berühmten Sängerin Yvette de Motestant alias "Gloria del Castro", doch niemand ihr Gesicht. Das führt bald zu zahlreichen Verwicklungen. Denn als Yvette erfährt, dass ihr Mann, ein hoher Minister, vor dem sie ihre Karriere zu verbergen sucht, fremdgeht, will sie sich der Öffentlichkeit zeigen. Überglücklich unterzeichnet ihr Manager Spadolini einen hochdotierten Vertrag mit der Berliner Scala. Doch kurz darauf ist bei Familie Motestant der Familienfrieden wiederhergestellt und Yvette weigert sich, die Bühne zu betreten. Ersatz muss her – und ist in der Pariser Varieté-Künstlerin Caterina auch schnell gefunden. Die bietet in ihrer Show nämlich auch eine Imitation von Gloria del Castro. Nur weiß Caterina nicht, dass sie als Gloria gebucht wird. Da niemand das wirkliche Gesicht von Gloria del Castro kennt, wird Caterina als Star an der Scala empfangen. Weil sie zudem sehr gut tanzen kann, ist auch Jungregisseur Robert Mertens von ihr begeistert. Caterina erfährt zufällig, dass jeder sie für Gloria del Castro hält und will ihr Engagement sofort abbrechen, da sie nicht als Hochstaplerin gelten will. Erst das gute Zureden Spadolinis lässt sie in Berlin bleiben. Es folgen die Proben für die große Show. Caterina und Robert verlieben sich. Als Caterinas Brüder Silvio und Nico nach Berlin kommen, sieht Robert Caterina mit einem ihrer Brüder. Ein anderer fährt sie am nächsten Tag zur Arbeit, und als eine Zeitung zudem berichtet, dass Gloria del Castro mit dem Familienminister verheiratet sei, glaubt sich Robert endgültig betrogen. Er behandelt Caterina bei der Probe schlecht, sodass sie schließlich kurz vor der Premiere mit ihren Brüdern abreist und mit ihnen in kleinen Clubs als Trio auftritt. Es gelingt Robert, das Trio ausfindig zu machen, das auf der Bühne gerade eine Clowns-Nummer zeigt. Robert erkennt Caterina im Clowns-Kostüm und gibt vor, sie für einen Mann zu halten. Er erzählt ihr von seiner Liebe zu Caterina und der grundlosen Eifersucht und engagiert das Trio als Ersatz für den ausgefallenen Star Gloria del Castro. Caterina erscheint zur Show, weil sie nun weiß, dass Robert sie liebt. Der wiederum will sie zwingen, ihre wahre Identität, die er von Spadolini erfahren hat, preiszugeben, und legt den Clowns-Auftritt direkt vor ihren Auftritt als Gloria del Castro. Caterina gelingt es, beide Auftritte zu absolvieren, indem sie ein Double einsetzt. In ihrer Rolle als Gloria del Castro eröffnet sie schließlich dem Publikum, in dem auch Yvette und Pierre de Motestant sitzen, ihre wahre Identität. Das Publikum akzeptiert sie als Caterina Duval, und auch Robert eröffnet ihr, dass er schon lange von ihrer Identität weiß und sie auch ohne berühmten Namen liebt.


19:00 heute (20 Min.) (HDTV, UT)
Die Nachrichtensendung des ZDF.
3sat-Wetter


19:20 Stars gegen Trump. Widerstand in New York (40 Min.)
Film von: Susanne Becker
Erstausstrahlung

Hat man sich zwölf Monate nach Donald Trumps Amtseinführung an das neue Amerika gewöhnt? Oder wächst der Widerstand von Stars, Künstlern und Intellektuellen gegen den US-Präsidenten? Ein Jahr nach ihrem ersten Filmpanorama über die Reaktionen von Hollywood-Stars und anderen prominenten Künstlern in den USA ist Filmemacherin Susanne Becker nach New York zurückgekehrt, um erneut den gesellschaftspolitischen Puls der Kulturszene zu fühlen. In Form einer filmischen Langzeitbeobachtung zeigt ihre Dokumentation ein dichtes Panorama darüber, wie sich das kulturelle Amerika zu Präsident Trump positioniert. Im Herbst 2018, ein Jahr nach ihrer letzten Reportage-Reise in die USA, trifft Susanne Becker in New York auf angespannte Stimmung. Star-Schriftsteller Paul Auster äußert sich über die gesellschaftspolitische Entwicklung unter Trump noch schockierter als beim ersten Treffen: "Es ist ein Albtraum", so Auster, "Stück für Stück zerstören Trump und die Republikaner Amerika." Becker besucht ein Clubkonzert der jungen, engagierten Rapperin Sammus, die kritisiert: "Es ist so schlimm, zu sehen, dass Richter wie Brett Kavanaugh das Land im Supreme Court beherrschen, Männer, die noch nicht einmal die grundlegenden Werte des Anstands kennen", so die Rapperin. Eine weitere starke Stimme im Film ist der preisgekrönte Journalist und Schriftsteller Andrew Solomon aus Manhattan: "Ich bin entsetzt über die grausame Trennung von Einwandererkindern von ihren Eltern an der Grenze", so Solomon. "Das ist eine gefährliche, menschenverachtende Entwicklung, die mich an Stalins Russland erinnert, aber auch an die frühen 30er-Jahre in Deutschland." Weitere aktuelle Reaktionen geben die "New York Times"-Redakteurin Kathleen Kingsbury, Schriftstellerin Siri Hustvedt und Fotokünstler Shimon Attie. Atties aufsehenerregende Installation "Nightwatch" – Migranten-Porträts auf einem gewaltigen LED-Screen auf einem Schiff unweit der Freiheitsstatue – ist sein Mahnmal gegen den Zeitgeist: "Widerstand ist tatsächlich die einzige Möglichkeit, zu überleben", so Attie. "Was hier geschieht, ist ein Anschlag auf die Grundwerte der Menschlichkeit. Und die lassen wir uns von 'the Donald' nicht zerstören." Die Dokumentation "Stars gegen Trump. Wächst der Widerstand in NY?" zeichnet ein stimmungsvolles Bild der Träume und der Abgründe im heutigen New York, der legendären Heimstatt des Freigeists und der liberalen Medien unter US-Präsident Trump.


20:00 Tagesschau (15 Min.) (HDTV, UT)
ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht


20:15 Teodor Currentzis dirigiert: Gustav Mahler, Symphonie Nr. 3 (105 Min.) (HDTV, Dolby Surround)
Liederhalle Stuttgart, 20. September 2018

Regie: Torben Jacobsen
Musikalische Leitung: Teodor Currentzis
Mitwirkende: Gerhild Romberger (Alt)
Chor: MDR Chor (Damen)
Knabenchor Collegium Iuvenum Stuttgart

Programm: Gustav Mahler: Symphonie Nr. 3 d-Moll für Alt, Frauenchor, Knabenchor und Orchester

Mit Beginn der Spielzeit 2018/19 wird Teodor Currentzis der erste Chefdirigent des neuen SWR Symphonieorchesters. Er zählt zu den vielseitigsten Dirigenten seiner Generation. Sein Repertoire mit Werken von der Barockzeit bis zur Avantgarde umfasst sämtliche Epochen. Currentzis ist vor allem für seine intensive Probenarbeit bekannt; für seine richtungsweisenden Interpretationen wurde er vielfach von der Fachwelt ausgezeichnet. 1972 in Athen geboren, studierte er in St. Petersburg bei dem legendären russischen Dirigenten Ilya Mussin. Am größten Opernhaus Sibiriens, dem Staatlichen Akademischen Opern- und Ballett-Theater Nowosibirsk, war Currentzis von 2004 bis 2010 Chefdirigent. Internationale Anerkennung erhält er nicht zuletzt für das dort von ihm gegründete MusicAeterna Ensemble und den Neuen Sibirischen Sänger-Kammerchor, die er zu weltweiten Erfolgen führt. Seit 2011 ist Currentzis Musikdirektor des Opern- und Ballett-Theaters in Perm. Für sein offizielles Antrittskonzert als erster Chefdirigent des SWR Symphonieorchesters hat Teodor Currentzis die dritte Sinfonie von Gustav Mahler gewählt. Der erste Satz ist ein Brocken, eine Sinfonie in oder vor der Sinfonie, in der bereits Momente des Kommenden anklingen: Aufbruch und Gegenbewegung vor dem Hintergrund eines aufmarschierenden Sommers. Heiterkeit und Tragik sind hier nicht so leicht voneinander zu trennen. Dem heroischen Auftakt von mehr als einer halben Stunde folgen Naturbilder. Der Komponist belauscht Wiesen und Wälder bei Tag und bei Nacht, bis die Morgenglocken läuten. Zuletzt spricht die Liebe selbst. Vorsicht ist angebracht, denn hinter den idyllischen Genrebildern lauern schon mal Abgründe. Das instrumentale Theater allein ist nicht genug. Des "Knaben Wunderhorn" wird aufgerufen, Friedrich Nietzsche kommt zu Wort, der 1895, als diese "Dritte" sich noch im Planungsstadium befand, das – später wieder verworfene – Motto liefern sollte: "Die fröhliche Wissenschaft".


22:00 Die Sprache unserer Träume (60 Min.) (HDTV)
Der Dirigent Teodor Currentzis
Film von: Andreas Ammer
(Erstsendung 2.12.2018)

Teodor Currentzis gilt als einer der aufregendsten Dirigenten der Gegenwart. Ein Ausnahmetalent, das die Klassikwelt zugleich begeistert und entzweit. Der Film begleitet ihn acht Monate lang. Currentzis ist berühmt für seine extreme Ausgestaltung klassischer Werke, sein exzentrisches Verhalten und seinen Musikgeschmack. Seit September 2018 ist er der erste Chefdirigent des SWR Symphonieorchesters. Das erste feste Engagement des "Rebellen" der Alten Welt. Zurückgezogen in Perm am Ural hat er sich mit seinem Orchester in jungen Jahren den Ruf eines manisch arbeitenden Musikers erworben, dem – obwohl er mit Mozart-Interpretationen bekannt wurde – das Label des "Klassikrebells" angeheftet wurde. In Stuttgart, spürt Teodor Currentzis, hat er die Chance zu einem spektakulären Neubeginn. Er will nicht nur ein Orchester leiten, sondern mit dem SWR Symphonieorchester etwas Großes, Neues, Einzigartiges schaffen. Er möchte es nicht nur dirigieren, sondern etwas Besonderes leisten, mit den Musikern einen eigenen Klang schaffen. Er benutzt dazu keinen Taktstock – den nimmt er nicht in die Hand -, er kleidet sich ungewöhnlich – kein Frack – und sucht nicht nur außergewöhnliche Orte um zu musizieren, sondern auch ebensolche Ausdrucksformen. Teodor Currentzis gilt als besessener Arbeiter mit einer geradezu spirituellen Mission: "Die wichtigste Arbeit findet nicht auf der Bühne statt, sondern überall sonst", sagt er. Die Reportage zeigt den akribischen Klangforscher im Probenraum, besucht ihn in seiner alten Wirkungsstätte Perm und versucht, ihm im persönlichen Gespräch in seine spirituellen Höhen und musikalischen Tiefen zu folgen. Es ist ein Weg, der vom äußersten Rand Europas am Ural bis mitten in den Konzertbetrieb nach Wien führt. An seiner Seite ein Orchester, das durch dieses Engagement ein anderes sein wird als zuvor. Wie Markus Hinterhäuser, der Intendant der Salzburger Festspiele, feststellt: "Manche fragen sich ja: Wie gut ist er wirklich? Ich kann ihnen sagen: Er ist verdammt gut!" Dreh- und Angelpunkt der Reportage sind die intensiven Vorbereitungen und die einzigartigen Probenarbeiten für die Antrittskonzerte des Chefdirigenten im September 2018.


23:00 Precht (45 Min.) (HDTV, UT)
Frisst der Kapitalismus die Demokratie?
(Erstsendung 16.12.2018)

Moderation: Richard David Precht
Gäste: Robert Habeck

Richard David Precht im Gespräch mit Robert Habeck, Co-Vorsitzender Bündnis 90/Die Grünen Richard David Precht sucht zusammen mit einem prominenten Gast aus Politik, Gesellschaft oder Kultur Antworten auf die großen Fragen unserer Zeit. "Precht" ist lebensnah philosophisch.


23:45 Maischberger (75 Min.) (HDTV, UT)
(Erstsendung 16.1.2019)

Sandra Maischberger diskutiert mit Gästen aktuelle Themen, die gesellschaftlich relevant sind, von Schönheitswahn bis Rassismus – journalistisch, kontrovers, informativ und unterhaltend. Die Bandbreite bei Maischberger reicht von Politik, Gesellschaft und Boulevard bis Sport. Ihre Gäste sind Prominente, Fachleute und Betroffene.


01:00 lebensArt (60 Min.) (HDTV)
(Erstsendung 14.1.2019)

Martin Traxl und Clarissa Stadler präsentieren Inhalte, die nicht nur vom Kulturkalender, sondern auch von gesellschaftlichen und kulturpolitischen Entwicklungen bestimmt werden. Neue und andere Sichtweisen erleichtern den Zugang zu Literatur und Musik, Film und Theater, Architektur und bildender Kunst.


02:00 das aktuelle sportstudio (85 Min.) (UT)

Moderation: Katrin Müller-Hohenstein

"das aktuelle sportstudio" berichtet von den Spielen der 1. Bundesliga, zeigt Ausschnitte des Abendspiels als Free-TV-Premiere und den Sport des Tages. Nicht fehlen darf die Torwand. Hintergründig und informativ: Die Moderatoren talken mit Top-Sportlern, Newcomern und Weltstars, die sich auch an der Torwand beweisen müssen. Sechs Treffer hat noch keiner geschafft. In mehr als 50 Jahren nicht.


03:25 Liebesleben – Im Bett mit Herr und Frau Schweizer (50 Min.) (HDTV)
Folge 1 von 3
(Erstsendung 19.5.2016)

Wie liebt die Schweiz? Im Zentrum dieser Dokumentation stehen Singles und Paare, Hetero-und Homosexuelle, die vor der Kamera frei und offen von ihrem Liebes- und Sexualleben erzählen. Moderatorin Eva Anna Nidecker begibt sich auf eine Reise durch die Schweiz und begegnet dabei den unterschiedlichsten Menschen: Diesmal dreht sich alles um das berühmte "Erste Mal". Eva Anna Nidecker lädt zum intimen Gespräch in ihrem "Liebesleben-Wohnwagen" ein. Sie entdeckt unter anderem ein herzerfrischendes Paar, welches die gemeinsame Sexualität erst im hohen Alter richtig entdecken durfte, ein junge Liebe, bei der Qualität vor Quantität kommt, und ein frisch verliebtes lesbisches Paar mit einem großen, unerfüllten Wunsch. Die sehr persönlichen Gespräche über Liebe und Sex, Vertrauen und Treue, Bedürfnisse und Ängste bieten einen lustvollen und intimen Einblick in verschiedene Lebens- und Liebesformen unter Schweizer Dächern und in Schweizer Betten.


04:15 Liebesleben – Im Bett mit Herr und Frau Schweizer (50 Min.) (HDTV)
Folge 2 von 3
(Erstsendung 26.5.2016)

Moderatorin Eva Anna Nidecker geht diesmal der Frage nach, wie offen Menschen in der Schweiz ihre Beziehung leben. Was ist erlaubt – und was ist tabu? Sie trifft dabei auf Michèle und Sead – ein junges Paar, bei dem alles erlaubt ist, solange man offen darüber spricht. Der homosexuelle Single Marcel ist nach einer wilden Zeit mit vielen One-Night-Stands auf der Suche nach der großen Liebe. Und Marion und Martin haben sich nicht gesucht – und vielleicht gerade deshalb gefunden. Wie liebt die Schweiz? Im Zentrum dieser Dokumentation stehen Singles und Paare, Hetero-und Homosexuelle, die vor der Kamera frei und offen von ihrem Liebes- und Sexualleben erzählen. Die sehr persönlichen Gespräche über Liebe und Sex, Vertrauen und Treue, Bedürfnisse und Ängste bieten einen lustvollen und intimen Einblick in verschiedene Lebens- und Liebesformen unter Schweizer Dächern und in Schweizer Betten.


05:05 Liebesleben – Im Bett mit Herr und Frau Schweizer (55 Min.) (HDTV)
Folge 3 von 3
(Erstsendung 2.6.2016)

Diesmal trifft Moderatorin Eva Anna Nidecker auf ganz unterschiedliche Liebes- und Lebensformen. Da ist die alleinerziehende Mia, die sich zwar einen Mann wünscht und dennoch ein erfülltes und reiches Sexleben hat. Das "polyamore" Paar Maja und Daniel versucht, gleichzeitig mehrere Partner unter einen Hut zu kriegen, und praktiziert gern "Slow Sex". Imi und Moritz sind frisch verliebt. Beide wohnen noch zu Hause, leben aber ihre Sexualität unter dem Elterndach ganz unverkrampft aus. Wie liebt die Schweiz? Im Zentrum dieser Dokumentation stehen Singles und Paare, Hetero-und Homosexuelle, die vor der Kamera frei und offen von ihrem Liebes- und Sexualleben erzählen. Die sehr persönlichen Gespräche über Liebe und Sex, Vertrauen und Treue, Bedürfnisse und Ängste bieten einen lustvollen und intimen Einblick in verschiedene Lebens- und Liebesformen unter Schweizer Dächern und in Schweizer Betten.


06:00 – 06:15 3satTextVision (15 Min.)

*

Sonntag, 20. Januar 2019


06:15 makro (30 Min.) (HDTV)
Alpentourismus – Zwischen Umweltschutz und Mega-Events
(Erstsendung 18.1.2019)

Moderation: Eva Schmidt

Die Klimaerwärmung macht das Geschäft mit den Winterurlaubern in den Alpen unsicher. Die Skiorte kämpfen mit ganz unterschiedlichen Strategien um Touristen. Jedes Jahr fahren in der Wintersaison 48 Millionen Skitouristen in die Alpen. Damit ist der Markt gesättigt. Und die neueste Entwicklung zeigt: Der Alpentourismus zieht sich immer mehr aus der Fläche zurück und konzentriert sich auf wenige Zentren. Hier regieren die Superlative. Die längste Abfahrt, das höchste Konzert, der größte Liftverbund. Doch was ist, wenn der Schnee ausbleibt? Während die einen mit Kunstschnee und Mega-Events um Urlauber buhlen, stellen andere Skiorte ihr Tourismuskonzept komplett um. "Nachhaltig" ist das neue Zauberwort. Winterwanderungen und Wellness stehen auf dem Programm. Die Zukunft wird zeigen, ob ökologischer Tourismus eine Alternative zum bisherigen Wirtschaftskonzept der Alpenländer sein kann.


06:45 Tele-Akademie (45 Min.) (HDTV)
Prof. Dr. Dieter Hermann: Gewaltkriminalität – Die dunkle Seite der Aggression
(Erstsendung 13.1.2019)

In seinem Vortrag der Reihe "Tele-Akademie" beleuchtet Professor Dr. Dieter Hermann sowohl die aktuelle Lage als auch die historische Entwicklung der Gewaltkriminalität in Deutschland. Darüber hinaus nimmt er die häufig diskutierten Ursachen von Gewaltkriminalität – etwa der Einfluss von Normen, Werten, Religiosität oder der Konsum medialer Gewalt – in den Blick. Zudem geht Dieter Hermann der Frage nach, ob Männer gewalttätiger sind als Frauen. Die Grundlage für seine Analyse bilden unter anderem Studien, die an der Universität Heidelberg durchgeführt wurden. Professor Dr. Dieter Hermann ist Soziologe und Diplom-Mathematiker und lehrt am Institut für Kriminologie der Universität Heidelberg. Er beschäftigt sich mit Fragen der Kriminalprävention und dem Zusammenhang von Wertorientierungen und Delinquenz.


07:30 Alpenpanorama (90 Min.) (HDTV)

"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten. Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.


09:00 ZIB (5 Min.) (HDTV, UT)

Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


Sternstunde Philosophie
09:05 Daniel Kehlmann: Hält uns die Welt zum Narren? (65 Min.)
SRF-Gesprächsreihe
(Erstsendung 1.7.2018)

In der Schweizer Gesprächssendung "Sternstunde Philosophie" diskutieren Philosophen, Wissenschaftler und Künstler Themen einer immer komplexer werdenden Welt. "Sternstunde Philosophie" schlägt den großen Bogen von der gesellschaftspolitischen Aktualität zu den Grundfragen der Philosophie: Wer ist wofür verantwortlich, worin besteht die menschliche Freiheit, was bestimmt unseren Lebenssinn?


10:10 Erni Mangold – Ich mach, was ich will (25 Min.) (HDTV, UT)
Film von: Susanna Schwarzer
(Erstsendung 22.1.2017)

"Ich bin immer noch geil darauf, Erfolg zu haben", sagt Erni Mangold. Eine lange Karriere liegt hinter der Österreicherin, und nach wie vor dreht sie Filme und spielt Theater. Die mehrfach ausgezeichnete Schauspielerin ist nie um eine Antwort verlegen, sagt, was sie denkt, ist gegen Konventionen, verlogene Moral, gegen Schminke und BH. – Susanna Schwarzer hat sie in ihrem Haus im Waldviertel zu einem sehr persönlichen Interview getroffen. Mit 15 Jahren war Erni Mangold die Jüngste in der Wiener Schauspielschule Krauss. Herbert von Karajan und O. W. Fischer machten ihr den Hof, mit Helmut Qualtinger an ihrer Seite zog sie durch das zerbombte Wien. Zehn Jahre ist sie im Theater in der Josefstadt engagiert, Inbegriff des "blonden Sexerl", wie sie selbst sagt. Dann holt sie Gustaf Gründgens ans Deutsche Schauspielhaus in Hamburg. Am 26. Januar 2017 feiert sie ihren 90. Geburtstag, doch "schonen", so Mangold "muss ich mich nicht, für die paar Jahre, die da noch bleiben. Solange es mir gut geht, mach ich, was ich kann und was ich will."


10:35 100 Jahre UFA (60 Min.) (HDTV)
Im Maschinenraum des deutschen Films
Film von: Sigrid Faltin
(Erstsendung 28.8.2017)

Die UFA wurde am 18. Dezember 2017 100. Sie ist jünger als Persil und älter als VW. Die UFA, "un film allemand", wie die Franzosen sagen: ein deutscher Konzern, der Filmgeschichte schrieb. Was macht die UFA aus, diesen riesigen Tanker, der in so schwere Fahrwasser geraten ist in den letzten 100 Jahren? Die Dokumentation erzählt die Geschichte des größten und ältesten deutschen Filmkonzerns als Unternehmensgeschichte von staatstragender Bedeutung. General Ludendorff nutzt die UFA und das neue Medium Film von Anfang an als Propagandainstrument für den deutschen Kaiser. In der Weimarer Republik ist die UFA dazu da, mit innovativen Werken den deutschen Mythos zu festigen; nationale Filme schaufeln am Grab der Demokratie. Der Tonfilm macht die UFA erst richtig groß, bevor Goebbels die totale Unterwerfung propagiert. Heute glänzt die UFA auf dem Studiogelände in Babelsberg vor allem aber mit ihren historischen Hochglanz-Mehrteilern. Der Konzern, der sich immer wieder übernimmt, für den die Deutsche Bank, Bosch und die AEG Geld lockermachten, wurde mehrfach gerettet vom deutschen Staat. Wohin steuerten die Kapitäne das Schiff, welche Intrigen und Machtkämpfe spielten sich im Maschinenraum des deutschen Films ab? Der Film betrachtet ein Jahrhundert deutsche Filmgeschichte mit Ausschnitten aus berühmten, aber auch aus vergessenen Filmen. Er zeigt aufschlussreiches Archivmaterial und Gespräche mit früheren UFA-Stars wie Gunnar Möller, bis zu seinem Tod im Mai 2017 der älteste UFA-Schauspieler, mit Mario Adorf und jungen Nachwuchstalenten wie Tom Schilling, aber auch mit Filmhistorikern und -kritikern.


11:35 Titanic (85 Min.) (s/w, mono, UT)
Spielfilm Deutschland, 1943

Rollen und Darsteller:
Sigrid Olinsky – Sybille Schmitz
Gloria – Kirsten Heiberg
Erster Offizier Petersen – Hans Nielsen
Sir Bruce Ismay – Ernst Fritz Fürbringer
Lord John Astor – Karl Schönböck
Madeleine – Charlotte Thiele
Kapitän Smith – Otto Wernicke
Henderson – Franz Schafheitlin

Regie: Herbert Selpin

Die britische "White Star Line" hat sich beim Bau des Luxusdampfers "Titanic" übernommen. Die Jungfernfahrt im April 1912 soll die Reederei sanieren. Doch es kommt zur Katastrophe. Der Präsident des Unternehmens, Ismay, nimmt persönlich an der Fahrt teil. Mit ihm schifft sich illustres Publikum ein, darunter Lord Astor, der insgeheim gegen Ismays Pläne spekuliert. Auch viele Auswanderer treten im Zwischendeck die Reise nach New York an. Ismay erwartet einen neuen Geschwindigkeitsrekord, darum lässt Kapitän Smith das Schiff mit voller Kraft weiterfahren, als auf der Nordatlantik-Route treibende Eisberge gemeldet werden. Alle Warnungen seines Ersten Offiziers Petersen sind vergeblich; so kommt es zur Katastrophe, als die "Titanic" mit einem Eisberg zusammenstößt und ihr Rumpf unterhalb der Wasserlinie weit aufgerissen wird. Das angeblich unsinkbare Schiff beginnt zu sinken, an Bord bricht Panik aus, die Rettungsboote reichen nicht entfernt für die vielen Passagiere.

Höhepunkt des 1943 erschienenen Spielfilms ist die eindrucksvolle Darstellung der Katastrophe. Gedreht wurde größtenteils auf dem deutschen Luxusdampfer "Cap Arcona" in der polnischen Hafenstadt Gdingen bei Danzig, die von den deutschen Besatzern in "Gotenhafen" umbenannt wurde. Regisseur Herbert Selpin wurde noch vor Abschluss der Dreharbeiten aufgrund einer Denunziation verhaftet und Ende Juli 1942 erhängt in seiner Gefängniszelle aufgefunden. Als der Film Ende 1943 in Deutschland starten sollte, fiel das Filmtheater samt der Premierenkopie einem Luftangriff zum Opfer. Propagandaminister Goebbels verbot anschließend die Aufführung: Die eindringliche Darstellung der "Titanic"-Katastrophe hätte das Kinopublikum wohl naheliegende Vergleiche mit dem Untergang deutscher Städte im Luftkrieg ziehen lassen.


13:00 ZIB (5 Min.) (HDTV, UT)

Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


Erlebnis Österreich
13:05 Von Gartenzwergen bis Sterbebilder – Die fabelhafte Welt der Sammler (25 Min.) (HDTV, UT)
Film von: Romy Seidl
(Erstsendung 26.11.2017)

Was treibt Menschen dazu, zu sammeln? Noch dazu irgendwelche sinnlosen Dinge, wie es zumindest auf den ersten Blick oft erscheint. Sie kosten eigentlich nur Platz, Zeit und Geld. Den Besitzern bereiten sie jedoch große Freude, auch wenn es Millionen winzige Kaffeesahnedeckel sind, Tausende Gartenzwerge oder mehr als 15 000 Sterbebilder. Ist Sammeln tatsächlich ein Urtrieb? Der Film von Romy Seidl versucht, Antworten zu finden.


13:30 Golfstrom – Von Kuba nach Neufundland (45 Min.) (HDTV, UT)
Film von: Rolf Lambert
(Erstsendung 4.4.2017)

Der Golfstrom ist die mächtigste Strömung der Welt. Er transportiert fast hundertmal so viel Wasser wie alle Flüsse der Welt zusammen. Der zweiteilige Film folgt dem Verlauf des Stroms. Die Reise führt die amerikanische Ostküste entlang, über den Atlantik, bis nach Norwegen. Luftaufnahmen zeigen die Landschaften, die vom Golfstrom geprägt sind. Außerdem treffen die Filmemacher Menschen, die an und mit dem Strom leben. Darunter Fischer, denen der Golfstrom volle Netze beschert, und Gärtner, die in nördlichen Breiten tropische Pflanzen anbauen. In Zeiten der globalen Erwärmung beschäftigt er die Wissenschaft. Außerdem begegnet das Filmteam Ozeanografen, Ingenieuren und Meeresbiologen, die den Golfstrom erforschen. Wird er schwächer? Und wenn ja, mit welchen Folgen? Teil eins beginnt an der Küste Kubas, im Golf von Mexiko, wo der Golfstrom entsteht. Von den Koralleninseln der Florida Keys folgt der Film dem Golfstrom auf seinem Weg entlang der amerikanischen Ostküste bis auf die kanadische Insel Neufundland, wo der warme Golf-auf den kalten Labradorstrom trifft, bevor er den Atlantik quert, um seine Wärme an der Westküste Europas abzugeben. Das Filmteam taucht mit einem U-Boot ein in die Geschichte der Golfstromforschung und erforscht mit Ingenieuren eine Technik, Strom aus der Strömung zu gewinnen. Mit Wracktauchern geht es im "Schiffsfriedhof des Atlantiks" unter Wasser, und es geht mit der internationalen Eispatrouille in die Luft, auf Suche nach Eisbergen vor der Küste Kanadas.


14:15 Golfstrom – Von den Azoren an den Polarkreis (45 Min.) (HDTV, UT)
Film von: Rolf Lambert
(Erstsendung 5.4.2017)

Teil zwei führt von den Azoren über die Bretagne in Frankreich in den Nordwesten Irlands. Vom schottischen Orkney-Archipel folgt er dem Golfstrom über Island bis auf die Lofoten in Norwegen. Das Filmteam begleitet ein Forschungsschiff bis vor die Küste Grönlands. Es ist dabei, als Tiefseefische, die mit dem Golfstrom reisen, mit Sendern ausgestattet werden. Außerdem zeigt der Film, wie Ingenieure eine neue Generation von Hightech-Bojen entwickeln. Des Weiteren trifft das Filmteam experimentierfreudige Gärtner in Irland, hartgesottene Dorschfischer in Norwegen und Archäologen im Norden Schottlands, die nachweisen, dass der Golfstrom die Siedlungsgeschichte Europas schon in der Jungsteinzeit beeinflusst hat. Mitten auf dem Nordatlantik, wo der Golfstrom in riesigen Wasserfällen in die Tiefe sinkt, untersuchen Wissenschaftler den Einfluss des Klimawandels auf die Strömung. Durch das Abschmelzen des Grönlandeises schwächt sie sich ab. Der Golfstrom ist die mächtigste Strömung der Welt. Er transportiert fast hundertmal so viel Wasser wie alle Flüsse der Welt zusammen. Als Teil eines globalen Kreislaufs von Meeresströmungen bringt er Wärme vom Golf von Mexiko bis in den äußersten Norden Europas. Die zweiteilige Dokumentation folgt dem Golfstrom auf seiner Reise die amerikanische Ostküste entlang, über den Atlantik, bis nach Norwegen. Luftaufnahmen zeigen die Landschaften, die vom ihm geprägt sind, von Florida bis Neufundland an der amerikanischen Ostküste, von den Azoren über den Nordwesten Irlands und die schottischen Orkney-Inseln, nach Island und die Lofoten.


Eisenbahn-Romantik
15:00 Irland in einem Zug (30 Min.) (HDTV)
Film von: Alexander Schweitzer
(Erstsendung 17.10.2014)

Irland ist ein Reiseziel mit sanften Hügeln, fruchtbaren, zerklüfteten Küsten, malerischen Städtchen – und einem perfekten Schienennetz mit historischen Dampfzügen, aber auch modernen Bahnen. Was also liegt näher, als Irland im Zug zu entdecken? Ausgehend von Dublin führt die Reise im Uhrzeigersinn durch das Herz Irlands. Auf dem Weg entlang der Ostküste kommt das Filmteam in ein kleines Dorf in den Wicklow Mountains. In Waterford besteigt das Team einen Dampfzug und lässt sich Irlands Bahngeschichte um die Nase wehen. Züge brachten auch Auswanderer in die Hafenstadt Cobh. Hier ging die "Titanic" das letzte Mal vor Anker. Die Reise führt weiter in den Süden Irlands. Die Studentenstadt Galway pflegt neben einer ausgeprägten Pub-Kultur auch ein anderes Erbe: Hier soll James Lynch seinen Sohn erhängt haben. Vorbei an riesigen Torffeldern kommt das Filmteam in die Mitte der grünen Insel. Nicht weit davon entfernt lädt die "Kilbeggan Distillery" zu einem Besuch ein. Sie ist die älteste Whiskey-Brennerei Irlands und nur einen Katzensprung entfernt von Dublin. Hier trinkt das Team das letzte Pint – cheers!


15:30 Das schwarze Schaf (90 Min.) (HDTV, s/w, mono, UT)
Spielfilm Deutschland, 1960

Rollen und Darsteller:
Pater Brown – Heinz Rühmann
Flambeau – Siegfried Lowitz
Mrs. Smith – Lina Carstens
Theaterdirektor Scarletti – Karl Schönböck
Gloria – Maria Sebaldt
Lord Kingsley – Fritz Rasp
Barnes – Gernot Duda
Inspektor Graven – Herbert Tiede

Regie: Helmut Ashley

Pater Brown, Pfarrer einer kleinen irischen Gemeinde, betätigt sich – zum Unmut seiner Vorgesetzten und der Polizei – gern auch als Detektiv. Ausgerechnet während des Gottesdienstes wird vor der Kirche der kleinen Gemeinde ein Mann umgebracht. Für Inspektor Graven gibt es keinen Zweifel, dass der Schmied Barnes der Täter ist. Pater Brown ist anderer Meinung. Es gelingt ihm, den wirklichen Mörder zu finden. Die Titelseiten der Zeitungen berichten daraufhin über die Spürnase des Pfarrers, was dem Bischof gar nicht gefällt. So versetzt er Pater Brown in eine Gemeinde, in der das letzte Verbrechen, ein simpler Fahrraddiebstahl, vor acht Monaten geschah. Kaum hat der Pater jedoch seine Antrittsbesuche gemacht, geschieht ein heimtückischer Mord. Obwohl er keine Lust hat, erneut strafversetzt zu werden, beginnt er nachzuforschen.

Heinz Rühmann erhielt für die Rolle des Pater Brown in dem Spielfilm "Das schwarze Schaf" 1961 den Bundesfilmpreis als bester Darsteller.


17:00 Er kann's nicht lassen (90 Min.) (HDTV, s/w, mono, UT)
Spielfilm Deutschland, 1962

Rollen und Darsteller:
Pater Brown – Heinz Rühmann
Berenice – Grit Boettcher
Bischof – Rudolf Forster
Mrs. Smith – Lina Carstens
Mrs. Holland – Ruth Maria Kubitschek
Koadjutor Malone – O. E. Fuhrmann
Fitzpatrick – Peter Ehrlich
Joshua – Emmerich Schrenk

Regie: Axel von Ambesser

Die Insel Abbotts Rock ist kaum der Platz, wo sich komplizierte Kriminalfälle ereignen. Deshalb hat der Bischof sein Sorgenkind, den Hobbydetektiv Pater Brown, dorthin versetzt. Doch Pater Brown entdeckt in der Ruine der alten Kirche einen verschollenen van Dyck und kommt erneut auf die Titelseite der Zeitungen. Als das kostbare Gemälde gestohlen wird, vermutet Inspektor O'Connally, dass internationale Spezialisten am Werk waren. Brown hingegen verfolgt eine andere Spur – mit Erfolg: Das verschwundene Gemälde hängt eines Tages wieder in der Kirche. Der Bischof jedoch ist entsetzt: Einige Zeitungen unken, dass die Kirche neuerdings Beziehungen zur Unterwelt habe. So versetzt der Kirchenmann Pater Brown erneut in eine Gegend mit einer niedrigen Kriminalitätsrate – nach Schloss Darroway. Doch kaum ist der Pater dort angekommen, ereignet sich ein tödlicher Unfall.

In dem amüsanten Spielfilm "Er kann's nicht lassen" spielt Heinz Rühmann erneut die Rolle Pater Browns.


18:30 SCHWEIZWEIT (30 Min.)
Wilde Tiere im Herzen der Stadt – Zu Besuch im Zoo Basel
Film von: Jean-Marc Chevillard
Erstausstrahlung

"SCHWEIZWEIT" zeigt dem Zuschauer Filme und Reportagen mit Impressionen aus den verschiedenen Regionen der Schweiz. Die Beiträge sind unmoderiert.


19:00 heute (10 Min.) (HDTV, UT)
Die Nachrichtensendung des ZDF.
3sat-Wetter


NZZ Format
19:10 Brot (30 Min.)
Wie ein Laib um sein Image kämpft
Film von: Sebastian Günther
(Erstsendung 14.12.2017)

Brot gerät zunehmend in die Kritik. Ob Reizdarm, Glutensensitivität oder als Diätmaßnahme, es gibt viele Gründe, Brot vom Speiseplan zu streichen. Sind die Bedenken begründet? Schadet Brot – respektive Weizen – tatsächlich unserem Darm? Oder ist in vielen Fällen die industrielle Herstellung von Brot schuld an dem immer schlechter werdenden Image? Ein "NZZ Format" über unser täglich Brot zwischen Handwerk und Industrie, Tradition und Moderne. Tradition und Erfahrung aus rund 6000 Jahren Bäckerhandwerk werden jetzt wiederentdeckt, von Menschen, die ihr Brot selbst backen und von Großbäckern, die ihr Image verbessern wollen.


19:40 Schätze der Welt – Erbe der Menschheit (20 Min.) (HDTV)
Derwent Valley, Großbritannien – Wo es begann. Am Anfang des Industriezeitalters
Film von: Andreas Christoph Schmidt
(Erstsendung 31.1.2016)

Ein Tal, von dem man selten gehört hat, das Derwent Valley in Mittelengland zwischen Derby und Matlock, ist der Ort "where it all began": Gemeint ist die globale Ökonomie. Die alten Fabriken des Tals stehen am Anfang der Industriellen Revolution. Sie sind im Dienste verschiedener Unternehmen durch die Jahrhunderte gegangen, Profit war ihr einziger Daseinszweck, dementsprechend sind sie verschlissen. Das Wort "Fabrik" gab es damals noch nicht. Die ersten Fabriken hießen mills – Mühlen -, da sie von Mühlrädern angetrieben wurden. "Satanic mills", "Teufelswerk", nannte sie der englische Dichter, Naturmystiker und Maler William Blake (1757-1827) in einem Gedicht. Die Fabriken wurden von vielen bekämpft, die ihr herkömmliches Leben in Gefahr sahen, aber die Fabriken setzten sich doch durch. Heute sieht man die letzten der alten Fabriken mit Wehmut. Ihr Triumph war unausweichlich, ihr Untergang, das "Ende der industriellen Arbeit", ist es möglicherweise auch.


20:00 Tagesschau (15 Min.) (HDTV, UT)
ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht


20:15 Urban Priol: Tilt! – Tschüssikowski 2018 (90 Min.)
(Erstsendung 30.12.2018)

Der etwas andere Jahresrückblick: ganz ohne Tränen oder Sensationen. Der Kabarettist Urban Priol präsentiert eine satirische Abrechnung des Jahres 2018. In gewohnt süffisanter Manier verschont er weder Politik noch Gesellschaft – pointiert, differenziert und sehr lustig. Polit-Entertainment der Spitzenklasse – und er macht dabei vor keinem gesellschaftspolitischen Thema halt. Auch 2018 sorgt für einigen Redebedarf. Im seinem Jahresrückblick präsentiert Urban Priol Brandaktuelles, Pointiertes und Bissiges. Da bleibt nichts ausgespart, was Medien und Menschen im vergangenen Jahr bewegte. Mit seiner rasanten Vernetzung der Themen fordert er höchste Aufmerksamkeit von seinem Publikum, um es im gleichen Atemzug perfekt zu unterhalten. Es gab nicht unbedingt viele Gründe zum Lachen – wäre da nicht Urban Priol, der einen satirischen Blick auf die Geschehnisse 2018 möglich macht. Stets mit einem Augenzwinkern und gern auch mal ein wenig vorlaut, knüpft er sich all diejenigen vor, die 2018 für Aufsehen sorgten.


21:45 Bella Australia (90 Min.) (UT)
Fernsehfilm Deutschland, 2012

Rollen und Darsteller:
Bella – Andrea Sawatzki
Martin – Thomas Sarbacher
Lena – Lotte Flack
Sebastian Berg – Tobias Oertel
Ines Wolf – Juliane Köhler
Olaf Wolf – Matthias Brenner
Eva Ackermann – Lisa Martinek
Antonia – Pegah Ferydoni

Regie: Vivian Naefe
Drehbuch: Melanie Brügel

Bella genießt nach der Trennung von ihrem Mann Martin ihr Leben in Berlin. Sie kauft mit Tochter Lena ein Kleid für deren Abifeier und schlägt ihr eine gemeinsame Weltreise vor. Lena hat jedoch eigene Pläne. Warum sonst sollte sie im Einkaufszentrum ein Treffen mit dem attraktiven Polizisten Sebastian Berg einfädeln, der immer noch für die quirlige Bella schwärmt? Doch Bellas Sinn steht nicht nach Männern – sie hat Lena, das genügt ihr. Gerührt und nichtsahnend verfolgt Bella gemeinsam mit Martin die Abifeier ihrer Kleinen. Da eröffnet Martin Bella, dass er sich scheiden lassen will. Er will einen Lebenstraum verwirklichen, hat seinen Job aufgegeben, will seine eigene Firma gründen. Um Bella nicht mit dem Risiko seines Neuanfangs zu belasten, will er die Scheidung. Ein Schock für Bella, der nicht der einzige während der Feier bleiben wird. Bei der Abi-Performance, in der es um die Zukunftspläne der jungen Erwachsenen geht, erscheint Lena als Känguru. Lena wird für ein Jahr als Au-pair-Mädchen nach Australien gehen. Auch sie verwirklicht sich einen Traum. Und Bella? Die steht plötzlich alleine da. Da hilft nur ein großer Schluck Bowle. Mit leichtem Kopf und einem gewissen Trotz beschließt Bella, mit nach Australien zu fahren. Während sich bei Lena Panik breitmacht, halten die anderen Bellas Plan für eine Schnapsidee. Auch Bella wird noch am selben Abend bewusst, dass das Auswandern für sie nicht die beste Option ist. Bis sie im Internet auf eine Liste der bei Australien-Auswanderern gesuchten Berufe stößt: Auch "Physiotherapeut" ist dabei. Bella erkundigt sich in der australischen Botschaft und beschließt, ihr Wissen in diesem Beruf, den sie vor knapp 20 Jahren aufgegeben hat, aufzufrischen. Sie will die Voraussetzungen für die Auswanderung nach Australien erfüllen und startet dabei eine Reise zu sich selbst.

"Bella Australia" ist die Fortsetzung der Komödie "Bella Vita".


23:15 Polizeiruf 110 (75 Min.) (4:3, mono, UT)
Katharina
Fernsehfilm Deutsche Demokratische Republik, 1989

Rollen und Darsteller:
Oberleutnant Grawe – Andreas Schmidt-Schaller
Leutnant König – Jürgen Frohriep
Katharina – Constanze Roeder
Johann – Karsten-Michael Meyer
Gregor Baumann – Gerd Blahuschek
Richard Paulsen – Eckhard Becker

Regie: Georg Schiemann
Drehbuch: Ulrich Frohriep

Katharina, eine junge Frau, wurde zu Hause tot aufgefunden. Im selben Raum saß auch ihr Liebhaber Johann. Kommissar Grawe muss seinen Umzugsurlaub abbrechen und den Fall aufklären. Trotz blutverschmierter Hände beteuert Johann seine Unschuld. Die Polizei hält den erst seit Kurzem mit der Verstorbenen liierten Mann zunächst für den Mörder. Doch bald ist sie mit einer ganzen Reihe von Verdächtigen konfrontiert. Denn Katharina hatte viele Verehrer. So manchen unsterblich in sie verliebten Mann hatte sie nach einiger Zeit wieder fallen gelassen und damit an den Rand der Verzweiflung getrieben. Ihr langjähriger Lebensgefährte Gregor Baumann hatte viele dieser Liebhaber kommen und gehen sehen und immer wieder schmerzhaft erfahren, dass er Katharina nicht genügte. Auch er gehört zu den Tatverdächtigen, zumal sich ein Abschiedsbrief Katharinas findet, den sie ihm kurz vor ihrem Tod geschrieben hatte. Sie wollte sich endgültig von Gregor trennen. Aber auch Katharinas Betriebskollege Richard Paulsen, der drei Jahre zuvor bereit war, seine Frau für Katharina zu verlassen, muss die Befragungen der Polizei über sich ergehen lassen. Paulsens Frau, die Katharina mehr gehasst hatte als irgendjemand anderen in ihrem Leben, gerät ebenfalls in Verdacht.


00:30 Action Man – Bankraub fast perfekt (100 Min.) (HDTV, mono, UT)
(Le Soleil des voyous)
Spielfilm Frankreich / Italien, 1966

Rollen und Darsteller:
Denis Farrand – Jean Gabin
Jim Beckley – Robert Stack
Maurice Labrousse – Walter Giller
Betty – Margaret Lee
Monsieur Henri – Jean Topart
Marie-Jeanne Farrand – Suzanne Flon
Die Alte – Lucienne Bogaert
Kommissar Leduc – Georges Aminel

Regie: Jean Delannoy

Einst war Denis Farrand eine lebende Legende der französischen Unterwelt. Seinen perfekt ausgetüftelten Plänen für lukrative Einbrüche und Überfälle konnte niemand das Wasser reichen. Aber diese Zeiten sind längst vorbei. Denis hat sich aus dem Milieu zurückgezogen und betreibt mit seiner Lebensgefährtin Marie-Jeanne eine Bar und eine Pension in einem verschlafenen Provinzstädtchen. Doch die Vergangenheit lässt den Ganoven nicht los. Das biedere Leben ödet Denis immer mehr an. Außerdem hat es eine lokale Gangsterbande auf seine Bar abgesehen und setzt ihn unter Druck. Mit dem zufälligen Auftauchen des Amerikaners Jim Beckley, einem Freund von Denis aus den Zeiten des Indochina-Kriegs, kommt Bewegung in sein eintöniges Leben. Mit Jims Hilfe will er einen letzten Coup durchziehen, den er schon lange ausgeklügelt hat: eine Bank auszurauben, die sich direkt gegenüber seiner Bar befindet und in der regelmäßig 500 Millionen Francs an Löhnen für die Arbeiter einer nahe gelegenen Nuklearanlage deponiert werden. Der schlagkräftige Amerikaner, selbst vor Ganoven auf der Flucht, willigt ein. Akribisch bereiten Denis und Jim den komplizierten Einbruch vor. Am Tag des großen Coups läuft alles perfekt. Allerdings haben die Freunde nicht mit Jims Verfolgern gerechnet. Diese entführen Marie-Jeanne und wollen sie gegen die millionenschwere Beute eintauschen. Aber auch Jims Geliebte Betty spielt nicht mit offenen Karten.

Der Kultschauspieler Jean Gabin verkörperte in den 1950er- und 1960er-Jahren in einer Reihe französischer Krimiklassiker Männer auf beiden Seiten des Gesetzes. An seiner Seite ist der Amerikaner Robert Stack zu sehen, bekannt durch die Serie "Die Unbestechlichen".


02:10 Abenteuer mit beschränkter Haftung – Helden der Freizeit (45 Min.) (HDTV)
Film von: Niki Podgorski
(Erstsendung 28.7.2013)

Robben durch den Dreck, Drill und Gebrüll, Anstrengung bis zur Erschöpfung: Das "Team Bootcamp" im Salzkammergut bietet mit Outdoor- und Survival-Training aufregende Aktivitäten. Der Film taucht in humorvoller Weise in die extreme Welt der Freizeitabenteurer ein. Was sind das für Typen, die gegen Geld Kopf und Kragen riskieren? Wie erleben sie das teuer erkaufte Stückchen Freiheit, wo finden Amateure und Profis den ultimativen Kick? Man kann auch auf Bäume klettern oder riskanten Wassersport wie Canyoning oder Rafting betreiben. Andere Abenteuerlustige springen lieber in 4000 Metern Höhe aus einem Flugzeug. So oder so: Es geht um den gewissen Kick. "Outdoor", "Adventure", "Survival" - bei all diesen Freizeitangeboten geht es um ein Lebensgefühl, nach dem sich offenbar viele Städter sehnen. Und so werden ständig neue Varianten aufregender Aktivitäten erfunden. Wer das nötige Budget für seine Freizeit-Grenzerfahrung aufbringt, ist dabei. Längst ist rund um das Thema "Outdoor" auch eine florierende Industrie gewachsen.


02:55 Einsatz in der Südwand – Die neue Dimension der Bergrettung (30 Min.) (HDTV)
Film von: Thomas Hillebrandt
(Erstsendung 16.10.2011)

Weltweit suchen Bergrettungsprofis seit Langem nach neuen Methoden, die die Sicherheit in den Bergen erhöhen und Einsätze jederzeit möglich machen. Nun kommt eine solche Technik zum Gebrauch. Das weltweit erste "Navigationssystem für die Bergrettung" wird in der Dachstein-Südwand getestet. Die Dokumentation erzählt die Geschichte des wissenschaftlich-technischen Projekts. Der Film begleitet Wissenschaftler der TU Dresden, Vermessungsspezialisten aus Österreich und Bergretter aus Ramsau am Dachstein bei ihrem Versuch, eine bislang nicht gewagte Rettungsübung in der Dachstein-Südwand durchzuführen – ohne Sicht, nur geleitet per Satellitennavigation und digitaler Karte. Zum ersten Mal steigen die Ramsauer Bergretter absichtlich bei dichtem Nebel in die gewaltige Wand und lassen sich dabei nur durch die neue Navigationstechnologie führen – denn sie wissen, dass eine solche Technik die Bergrettung revolutionieren kann.


Erlebnis Österreich
03:25 Die Steyr – Wilder Fluss im Land der Hämmer (25 Min.) (HDTV, UT)
Film von: Gerald Eglseer, Iris Eglseer
(Erstsendung 18.9.2016)

70 Kilometer legt die Steyr von ihrem Ursprung im Toten Gebirge bis zu ihrer Mündung in die Enns mitten in der Stadt Steyr zurück. Ein Teil dieser Region wurde zum "Nationalpark Kalkalpen". Der Steyr-Fluss hat nicht nur das Land geprägt, sondern auch die Menschen. Wild und ungezähmt waren sie, die Rebellen der Berge. Über 500 Jahre lang dröhnten die Schmiedehämmer. Messer, Sensen, Schwerter und Rüstungen gingen vom Steyrtal in die Welt hinaus. Heute zeugen kulturhistorische Juwele wie das Sensenschmiedeensemble Schmiedleithen in Leonstein, die Schwertschmiede Schmidberger, die Maultrommelwerkstätten in Molln und das Messerermuseum in Steinbach von der glanzvollen Vergangenheit. Mit der Steyrtal-Museumsbahn gelangt man schließlich zur Wallfahrtskirche und dem Postamt Christkindl vor den Toren der altehrwürdigen Eisenstadt Steyr.


03:50 Wilde Wasser, steile Gipfel – Das steirische Ennstal (45 Min.) (HDTV)
Film von: Alfred Ninaus
(Erstsendung 6.2.2017)

Ein reißender Fluss, bunte Streuwiesen oder ein atemberaubender Blick vom 2700 Meter hoch gelegenen Dachstein – das Ennstal ist sehr facettenreich. Doch die Landschaft war lang gefährdet durch Flussbegradigungen im 19. und 20. Jahrhundert. Ein EU-Projekt schuf wieder naturnahe Auen- und Flusslandschaften sowie neue Lebensräume. Der Film erzählt die Geschichte des Tals und zeigt das Leben seiner Bewohner. Ursprünglich schlängelte sich die Enns kurvenreich durch ein lang gezogenes Tal. Dann wurde immer mehr Anbaufläche gewonnen, wurden Nebenarme gekappt, Moore trocken gelegt. Flora und Fauna verarmten. Immer öfter gab es verheerende Hochwasser. 1995 startete das EU-Projekt "Life". Naturnahe Flusslebensräume und Auwälder entstanden, aber auch ausgedehnte Moorlandschaften. Die für diese Landschaft typischen Torfmoose wurden angebaut, bald siedelten sich seltene Vogelarten wie der Wachtelkönig, der Wanderfalke oder der Eisvogel wieder an. Aber auch der Braunbär kehrte zurück. Heute ist die einmalige Flusslandschaft das ganze Jahr über ein Gebiet für sanften, naturnahen Tourismus: Im Mai und Juni locken ganze Wiesen voller blauer Schwertlilien Wanderer und Naturbegeisterte an, aber vor allem die Ski-Gebiete im Ennstal sind ein Publikumsmagnet. Darüber hinaus ist das Ennstal seit Jahrhunderten durch Handel und Verkehr geprägt. Das Eisen vom Erzberg oder Lebensmittel wurden auf der Eisenstraße und auf der Enns befördert. Waren es früher Fuhrwerke, Flöße und Enns-Schiffe, übernahmen später Bahn und Lkw den Transport der Güter.


04:35 Wilde Wasser, schroffe Grate – Unterwegs in der Reißeckgruppe (40 Min.) (HDTV)
Film von: Gernot Stadler
(Erstsendung 3.7.2011)

Die Reißeckgruppe in Kärnten zählt zu den schönsten hochalpinen Bergmassiven Österreichs. Die Dokumentation porträtiert Menschen, die mit dieser Bergwelt verbunden sind. Außerdem stellt sie die Reißeckgruppe als weitläufige Wandergegend mit Tausenden Kletterrouten vor und beobachtet unter anderem die Mitglieder der Kärntner Bergrettung bei ihrer Ausbildung im Hochgebirge. Begrenzt vom Lieser- und Maltatal im Westen, vom Mölltal im Süden sowie durch den Gößgraben im Norden, bilden die um die 3000 Meter hohen Berge der Reißeckgruppe den südöstlichen Ausläufer der Hohen Tauern. Kennzeichnend ist vor allem der enorme Wasserreichtum dieser Region. Zahlreiche tiefblaue Bergseen liegen eingebettet inmitten dieser schroffen Hochgebirgslandschaft und sind natürliche Energiespeicher. Erna und Josef Rosenauer bewirtschaften seit bald 40 Jahren die Kattowitzer Hütte. Von Mitte Juni bis Mitte September verbringen sie jeden Sommer in den Bergen, um ihre Gäste mit kulinarischen Köstlichkeiten zu verwöhnen, ihnen aber auch Schutz zu bieten, wenn das Wetter einmal überraschend umschlägt und ein weiterer Aufstieg nicht möglich ist. Die Dokumentation zeigt, wie der natürliche Wasserreichtum mittels eines beeindruckenden Systems aus Speicherseen und Druckrohrleitungen seit Jahrzehnten zur Erzeugung von Strom genutzt wird. Die Kölnbreinsperre, von 1971 bis 1977 erbaut, zählt noch heute zu den höchsten Talsperren Europas. Regelmäßig werden mehr als 6000 Messstellen im Inneren der Sperre von Bauwerksbeobachtern kontrolliert, um die Sicherheit der gigantischen Staumauer zu gewährleisten. Der Film begleitet Bauwerksbeobachter an der Kölnbreinsperre in ihrem Arbeitsalltag. Sie erzählen von ihrem einsamen Beruf im Hochgebirge. Im Gößgraben begleitet die Dokumentation schließlich eine Gruppe beim Canyoning über wilde Wasserfälle und durch tiefe Schluchten.


05:15 Himmlische Höhen – Heilige Wasser – Harte Arbeit (45 Min.) (HDTV)
Die Hochsteiermark
Film von: Alfred Ninaus
(Erstsendung 26.10.2010)

Die Hochsteiermark liegt zwischen Leoben, Bruck und Mürzzuschlag im nördlichen Teil des österreichischen Bundeslands Steiermark. Die Natur ist beeindruckend, doch das Leben dort ist hart. Abwanderung und Landflucht bedrohen die Region, in der einst Erzherzog Johann und der Poet Peter Rosegger lebten. Dennoch wollen viele Menschen die Heimat nicht aufgeben. Sie nehmen die Herausforderung der Zukunft an: eine Gratwanderung zwischen Hoffen und Bangen.


06:00 – 06:05 3satTextVision (5 Min.)

*

Montag, 21. Januar 2019


06:05 Can Can und Champagner – Das Moulin Rouge (15 Min.) (VPS: 06:04)
Film von: Susanne Freitag
(Erstsendung 18.5.2015)


06:20 Kulturzeit (40 Min.) (HDTV)
Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD
(Erstsendung 18.1.2019)

Moderation: Vivian Perkovic

"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.


07:00 nano (30 Min.) (HDTV)
Die Welt von morgen
(Erstsendung 18.1.2019)

Moderation: Ingolf Baur

Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin und enthält Studio- und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und wissenschaftlich beleuchtet.


07:30 Alpenpanorama (90 Min.) (HDTV)

"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten. Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.


09:00 ZIB (5 Min.) (HDTV, UT)

Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


09:05 Kulturzeit (40 Min.) (HDTV)
Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD
(Erstsendung 18.1.2019)

Moderation: Vivian Perkovic

"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.


09:45 nano (30 Min.) (HDTV)
Die Welt von morgen
(Erstsendung 18.1.2019)

Moderation: Ingolf Baur

Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin und enthält Studio- und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und wissenschaftlich beleuchtet.


10:15 NDR Talk Show (135 Min.) (HDTV)
(Erstsendung 11.1.2019)

Die "NDR Talk Show" ist der Klassiker unter den Talkrunden. Zwei Stunden spannende und anregende Unterhaltung mit Prominenten und Menschen, die Schlagzeilen machen. Die Moderatoren Barbara Schöneberger und Hubertus Meyer-Burckhardt stellen Fragen zu persönlichen, beruflichen und aktuellen Themen. Dabei steht die Persönlichkeit der Gäste im Mittelpunkt.


12:30 sonntags (30 Min.) (UT) (VPS: 12:15)
Einmal schuldig – für immer gezeichnet? – Wenn Eltern ins Gefängnis müssen
(Erstsendung 20.1.2019)

Moderation: Andrea Ballschuh


13:00 ZIB (20 Min.) (HDTV, UT)

Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


13:20 Die Farben der Wüste (45 Min.) (HDTV)
Die weiße Uyuni
Film von: Petra Haffter
(Erstsendung 24.9.2012)

Ob das Weiß der salzbedeckten bolivianischen Hochebenen, die unzähligen Rottöne des Colorado-Plateaus oder das blasse Rosa des Wadi Rum in Jordanien – die Farbpalette der Wüste ist immens. Die Reihe "Die Farben der Wüste" enthüllt anhand der Farben die Geheimnisse einer der faszinierendsten Landschaften. Teil eins stellt die Salar de Uyuni in Bolivien vor, eine einzigartige Wüste, in der Himmel und Erde auf fantastische Art zu verschmelzen scheinen.


14:05 Die Farben der Wüste (45 Min.) (HDTV)
Das rote Colorado Plateau
Film von: Petra Haffter
(Erstsendung 25.9.2012)

Ob das Weiß der salzbedeckten bolivianischen Hochebenen, die unzähligen Rot-Töne des Colorado-Plateaus oder das blasse Rosa des Wadi Rum in Jordanien – die Farbpalette der Wüste ist immens. Die Reihe "Die Farben der Wüste" enthüllt anhand der Farben die Geheimnisse einer der faszinierendsten Landschaften. Der zweite Teil stellt das Colorado Plateau in den USA vor. Hier reichen die Farbspiele von Rosa über Lila zu Gelb und Orange.


14:50 Die Farben der Wüste (45 Min.) (HDTV)
Das Rosa Wadi Rum
Film von: Petra Haffter
(Erstsendung 26.9.2012)

Ob das Weiß der salzbedeckten bolivianischen Hochebenen, die unzähligen Rot-Töne des Colorado-Plateaus oder das blasse Rosa des Wadi Rum in Jordanien – die Farbpalette der Wüste ist immens. Die Reihe "Die Farben der Wüste" enthüllt anhand der Farben die Geheimnisse einer der faszinierendsten Landschaften. Teil drei erkundet das rosafarbene Wadi Rum in Jordanien. Eine irdische Landschaft, die – so sagen Astronauten – der Oberfläche des Mondes gleicht.


15:35 Die Farben der Wüste (40 Min.) (HDTV)
Die graue Mojave
Film von: Petra Haffter
(Erstsendung 27.9.2012)

Ob das Weiß der salzbedeckten bolivianischen Hochebenen, die unzähligen Rot-Töne des Colorado-Plateaus oder das blasse Rosa des Wadi Rum in Jordanien – die Farbpalette der Wüste ist immens. Die Reihe "Die Farben der Wüste" enthüllt anhand der Farben die Geheimnisse einer der faszinierendsten Landschaften. Die vierte Folge zeigt die kalifornische Mojave-Wüste, die trotz ihres grauen Äußeren viel Buntes und Schillerndes zu bieten hat.


16:15 Die Farben der Wüste (45 Min.) (HDTV)
Die gelbe Sahara
Film von: Petra Haffter
(Erstsendung 28.9.2012)

Ob das Weiß der salzbedeckten bolivianischen Hochebenen, die unzähligen Rot-Töne des Colorado-Plateaus oder das blasse Rosa des Wadi Rum in Jordanien – die Farbpalette der Wüste ist immens. Die Reihe "Die Farben der Wüste" enthüllt anhand der Farben die Geheimnisse einer der faszinierendsten Landschaften. Der letzte Teil beschäftigt sich mit der Wüste, die wie keine andere die Vorstellung von traumverlorener Unendlichkeit verkörpert: der Sahara.


Terra X
17:00 Die Magie der Farben (45 Min.) (UT)
Von Höhlenrot bis Göttergelb
Folge 1 von 2
Film von: Christian Schidlowski, Sigrun Laste
(Erstsendung 18.10.2015)

Ob Ocker, Rot, Gelb, Grün oder Blau: Hinter jedem Farbton verbergen sich ungeahnte Geschichten und erstaunliche Fakten. Warum haben sie seit jeher eine so große Bedeutung für den Menschen? Nur wer erkennt, ob eine Frucht reif oder giftig ist, kann überleben. Alle Farben in der Natur dienen einem biologischen Zweck, und jedes Lebewesen hat seine Wahrnehmung darauf spezialisiert. Aber allein der Mensch stellt Farben her und verleiht ihnen Symbolkraft. "Terra X" taucht in die wechselvolle Geschichte unserer Farbcodes – von den Anfängen bis in die Gegenwart. Kulturgeschichten und Naturphänomene werden miteinander verwoben und führen zu verblüffenden Erkenntnissen. Inwieweit steuern Farben noch heute unser Verhalten, ohne dass wir es merken? Wie funktioniert dieser evolutionäre Code? Diesem Rätsel sind Wissenschaftler seit Jahrhunderten auf der Spur. Die erste wegweisende Entdeckung macht Isaac Newton 1730 und schockiert damals die Welt. In seinem Versuch mit einem Glasprisma und Licht entdeckt er, dass es Farben gar nicht wirklich gibt. Eine unfassbare Erkenntnis. Denn bereits vor 100 000 Jahren unternahmen Menschen große Anstrengungen, um Farbe in ihr Leben zu holen. Das entdecken Archäologen 2008 in der Blombos-Höhle an der Küste Südafrikas. Sie finden Ockerstücke und Muscheln, die Steinzeitmenschen in der Höhle versteckt haben. Es ist die älteste Farbwerkstatt der Menschheit. Plötzlich gab es eine Möglichkeit, sein Äußeres zu verändern, mit Farbe ein individuelles Kennzeichen zu setzen. Ein Meilenstein in unserer Geschichte. Bis heute heben sich viele Naturvölker mit Körperbemalung von anderen ab, von den Massai in Afrika bis zu den Aborigines in Australien. Und wir machen etwas ganz Ähnliches fast täglich – wenn wir uns schminken, bunt kleiden oder die Haare färben. Mit Farben individualisieren wir uns oder zeigen an, zu welcher Gruppe wir gehören. Wie kam die Farbe überhaupt in die Welt? War sie schon immer bunt? Erst vor 200 Millionen Jahren entsteht die erste Farbe: das Grün der Pflanzen. Weil sie die älteste und lange Zeit die wichtigste Farbe für alle Lebewesen war, können Menschen bis heute im Grün die meisten Farbnuancen erkennen. Für den Siegeszug des Homo sapiens war allerdings eine andere Farbe entscheidend: Vor rund 35 Millionen Jahren entsteht das magische Rot. Der amerikanische Neurowissenschaftler Jay Neitz fand heraus, dass die Fähigkeit, Rot zu sehen, zur Schlüsselkompetenz wurde. Seine Experimente mit bizarren Artverwandten, den Totenkopfäffchen, erlauben verblüffende Einblicke in die evolutionäre Entwicklung. Bis heute wirkt Rot als Signal- und Alarmfarbe, weil unsere Augen sich zu Rotspezialisten weiterentwickelt haben und Rot am schnellsten von allen Farben wahrnehmen können. Lange war das Blau des Himmels und des Meeres für den Menschen nicht greifbar, bis um 8000 vor Christus Bergarbeiter im Hindukusch einen leuchtenden Stein finden: Lapislazuli, wörtlich das "Blau des Himmels". Das erste Blau auf Erden. Schnell wird er in der ganzen Welt begehrt und forciert die beginnende Globalisierung. Die Ägypter versuchen vergeblich, aus Lapis auch ein Malpigment herzustellen, und entdecken durch Zufall ihren eigenen Farbstoff – der Startschuss zu einer bunten Epoche. Immer größer werden die Anstrengungen, die Menschen unternehmen, um leuchtende Farben zu gewinnen. Warum üben Farben eine solche Faszination auf uns aus? Experimente mit Babys zeigen, dass uns ein Farbprogramm schon in die Wiege gelegt ist. Farben sind eine Sprache der Natur und das größte Kommunikationssystem der Welt.


Terra X
17:45 Die Magie der Farben (45 Min.) (UT)
Von Königspurpur bis Jeansblau
Folge 2 von 2
Film von: Susanne Rostosky, Sigrun Laste
(Erstsendung 25.10.2015)

Seit Jahrtausenden bestimmen Farben unser Leben. Diese Folge fokussiert deren wechselvolle Geschichte von der Antike bis zur Neuzeit, zeigt, wie der Mensch ihnen Symbolkraft und Magie verleiht. Warum haben die Farbcodes so eine große Bedeutung für den Menschen? "Terra X" verknüpft Kulturgeschichte, Wissenschaft und Naturphänomene und kommt zu verblüffenden Antworten. Um die Zeitenwende tragen die Farben maßgeblich dazu bei, die Gesellschaften zu ordnen. Seit dem Mittelalter spielen sie eine ungeahnte Rolle bei der Entdeckung der Welt. Welch große Wirkung Farben auf das Leben der Menschen hatten, zeigt sich spätestens, als Goethe und Newton sich intensiv diesem Phänomen von unterschiedlichen Standpunkten her nähern. 1810 veröffentlicht Johann Wolfgang von Goethe seine rund 2000 Seiten umfassende Farbenlehre. Er schrieb den Farbtönen übergeordnete Eigenschaften zu. Ihrer Wirkung können wir uns in keinem Lebensbereich entziehen. Umso größer das Rätsel, auf das der Archäologiestudent Vinzenz Brinkmann Anfang der 1980er Jahre stößt. Denn im Unterschied zu allen anderen Epochen gilt die griechische Antike lange als "weißes Zeitalter" – Bauten und Bilder kommen anscheinend ohne Farben aus. Als Brinkman mit den Untersuchungen der antiken Statuen beginnt, ahnt er noch nicht, dass seine Geschichte sich zu einem wahren Krimi entwickelt. Auch die chinesische Terrakottaarmee war nicht immer Grau in Grau. Aber ihre Farben blättern nach der Ausgrabung der Figuren binnen Sekundenbruchteilen ab. Der Archäologin Catharina Blänsdorf gelingt es trotzdem, ihr Geheimnis zu entschlüsseln. Sie findet heraus, dass die Soldaten nicht nur bunt dekoriert waren, sondern der chinesische Kaiser Qin Shi Huang Di sein Riesenreich tatsächlich mithilfe von Farben einte. Wer welche Farben tragen darf, regeln Kleiderordnungen in vielen Epochen. Sie sollen für gesellschaftliche Stabilität und Frieden sorgen. Im Rom der Kaiserzeit kennzeichnen sich erstmals auch Sportbewegungen und Fangruppen im Kolosseum mit Farben. Der Vorläufer der heutigen Parteienfarben. Aber warum eignen sie sich so gut als Ordnungsprinzip für uns? Daran forscht die Psychologin Alexandra Gradison vom Surrey Baby Lab. Mit vier Monate alten Babys kann sie nachweisen, wie tief unsere Verbindung zu Farben verankert ist. Sie untersucht, ob wir sogar schon in Farbkategorien denken, bevor wir überhaupt sprechen lernen. Farben ermöglichen Orientierung in Millisekunden. Diese Erkenntnisse werden erfolgreich genutzt, vor allem dort, wo es sehr schnell gehen muss. Zum Beispiel in der Notaufnahme. Farbinformationen verwerten zu können, war überlebenswichtig. Schon zu der Zeit der Einzeller, die nach dem Licht der Sonne – Rot am Morgen, Blau am Tag – ihren Fress- und Ruhe-Rhythmus steuerten. Der Neurowissenschaftler Jay Neitz kann mit Fischen zeigen, dass der gleiche Effekt unsere innere Uhr steuert. Die psychologische Wirkung von Farben, die Goethe postuliert, wird wissenschaftlich erklärbar. Warum Rot im Schlafzimmer tatsächlich anregt, und warum wir bei Blau frieren. Warum die Olympiamannschaft, die Rot trug, mehr gewann. Selbst, dass Essen und Wein mit dem Licht ihren Geschmack ändern, erklärt sich durch die unschlagbare Logik der Natur.


18:30 nano (30 Min.) (HDTV)
Die Welt von morgen

Moderation: Yve Fehring

Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin und enthält Studio- und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und wissenschaftlich beleuchtet.


19:00 heute (20 Min.) (HDTV, UT)
Die Nachrichtensendung des ZDF.
3sat-Wetter


19:20 Kulturzeit (40 Min.) (HDTV)
Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD

Moderation: Peter Schneeberger

"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.


20:00 Tagesschau (15 Min.) (HDTV, UT)
ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht


20:15 Wasserwelten (40 Min.)
Folge 3 von 4
Film von: Elvira Stadelmann, Bruno Amstutz, Denise Langenegger, Denise Schneitter
(Erstsendung 14.9.2018)

Wasser ist ihre Leidenschaft: Die vierteilige Reihe "Wasserwelten" stellt Menschen vor, die sich auf unterschiedliche Weise ganz dem Element verschrieben haben. Im dritten Teil tanzt Haiforscherin Ornella Weideli unter Wasser mit Mantas, Jonas Müller zeigt den Eltern aus Glarus seine Welt, Robert Hansen wird in Grönland bei einem eisigen Tauchgang belohnt, und Agi Uhr taucht mit Tochter Tanja im winterlichen Silsersee. Haiforscherin Ornella Weideli nutzt die Gelegenheit, bei der Seychellen-Insel D'Arros abzutauchen, um Mantas zu beobachten. Sie geht mit den gigantischen Meereskreaturen auf Tuchfühlung und macht Fotos ihrer Bäuche. Anhand dieser kann sie die Tiere später identifizieren und ihre Wanderung nachvollziehen. Auf der Hauptinsel Mahé trifft sie den Schweizer Forscher Karl Fleischmann, der seit vielen Jahren den Zusammenhang zwischen der Vegetation und dem Wasserhaushalt der Seychellen erforscht. Jonas Müller, der im indonesischen Tauchparadies Raja Ampat lebt, wurde von einer einheimischen Familie "adoptiert". Deren jüngster Sohn, der auf den Namen "Jonas" getauft wurde, ist für den Schweizer fast wie ein eigener Sohn. Kurz darauf holt der 28-Jährige seine Eltern ab, die den weiten Weg von Glarus zurückgelegt haben. Beim gemeinsamen Essen und Schnorcheln werden Erinnerungen wach. In Ostgrönland macht sich Robert Hansen bereit, um in eisige Gefilde abzutauchen. Mit der meterdicken Eisschicht, die erst abgetragen werden muss, hat er aber nicht gerechnet. Nach stundenlanger Mühe wird der Multimedia-Journalist und Fotograf jedoch für seine Arbeit belohnt, mit wunderbaren Einblicken in die arktische Welt unter Wasser. Adelrich Uhr, der umtriebige Tauchlehrer aus dem Zürcher Oberland, ist mit Tochter Tanja unterwegs zum Silsersee. Zum ersten Mal taucht sie bei eisigen Temperaturen ab, und ihr stolzer Vater kann ihr das Ice-Diving-Brevet überreichen.


20:55 Wasserwelten (45 Min.)
Folge 4 von 4
Film von: Elvira Stadelmann, Bruno Amstutz, Denise Langenegger, Denise Schneitter
(Erstsendung 21.9.2018)

Haiforscherin Ornella Weideli fängt und vermisst auf den Seychellen Wasserschildkröten. Umweltlehrer Jonas Müller nimmt Kindern im Tauchparadies Raja Ampat die Angst vor Mantas und Drachen. Und Robert Hansen erlebt in Grönland einen Tauchgang für die Ewigkeit. Der 52-Jährige ist durch dieses spektakuläre Naturerlebnis überwältigt. Haiforscherin Ornella Weideli hat Pech: Auf einer Exkursion fangen sie keinen einzigen Junghai, um ihn zu vermessen. Ihr Forscherkollege Ryan Daly nutzt die Gelegenheit, um mit ihr Wasserschildkröten zu fangen und für wissenschaftliche Zwecke zu markieren. Die Zeit im Indischen Ozean neigt sich für Ornella dem Ende entgegen, der Abgabetermin für ihre Doktorarbeit rückt näher. Zeit, Bilanz zu ziehen über die berufliche und die private Suche nach dem Glück. Umweltlehrer Jonas Müller zeigt den Kindern von Sawinggrai, wie wichtig eine intakte Natur für ihre Zukunft ist. Bei einem Manta-Spot lernen sie, dass Massentourismus reguliert werden muss und dass die eleganten Meerestiere nicht gefährlich, sondern bezaubernd sind. Dass die Kinder aus eigenem Antrieb Plastik aus dem Meer fischen, ist für ihn ein Erfolgserlebnis. Beim Ausflug zur berüchtigten Drachenhöhle zieht der 28-Jährige Bilanz über seine Arbeit in Indonesien. In Grönland hat der Schweizer Multimedia-Journalist Robert Hansen das Glück, einem Hundeschlittenrennen der Einheimischen beiwohnen zu können. Seine Drohne sorgt für viel Aufmerksamkeit bei den Kindern. Der darauf folgende Tauchgang bei einem Eisberg ist der Höhepunkt seiner Reise.


21:40 Mimose – die Frühlingsbotin (20 Min.) (HDTV)
Film von: Jean-Marc Chevillard
(Erstsendung 14.3.2018)

Die kleinen flauschigen Kugeln der Mimose überdecken die Hügel der französischen Riviera mit zartem Gelb. Und ein betörender Duft nach Honig, Veilchen und Jasmin liegt in der frischen Luft. Die Mimose ist in Südfrankreich die Frühlingsbotin. Gefeiert und kultiviert, stehen die Blütenkugeln als Symbol für eine Region. Der Film führt in die Gegend zwischen Mandelieu-La Napoule und Tanneron, wo die Mimose jährlich wie eine Sonnenkönigin erwartet wird.


22:00 ZIB 2 (25 Min.) (HDTV, UT)
Das tägliche Nachrichtenmagazin des ORF-Fernsehens.


Dokumentarfilmzeit
22:25 Andermatt – Global Village (85 Min.) (HDTV)
Dokumentarfilm von: Leonidas Bieri
Deutschland / Schweiz, 2015

Der ägyptische Geschäftsmann Samih Sawiris kauft eine halbe Talschaft im Herzen der Schweizer Alpen ein und lässt in Andermatt ein Luxusresort für den internationalen Jetset bauen. Die von Abwanderung geplagte Dorfbevölkerung hofft auf Investitionen und bessere Zeiten. Der Film begleitet die Umwandlung von Andermatt in ein "Ferienparadies". Eine mitreißende Geschichte von Heimat, Hoffnung und einem großen Haufen Geld. Erst wickelt Samih Sawiris die wenigen widerspenstigen Bergbauern charmant um den Finger. Dann schickt er eine Armada von Baggern und Bauarbeitern ins Dorf und stampft ein Luxusresort aus dem Boden. Die Dorfbewohner applaudieren und reiben sich die Hände. Was nach einem Aprilscherz klingt oder nach Dürrenmatts "Der Besuch der alten Dame", ist das Schicksal von Andermatt, einem Bergdorf in der Krise, aus dem Dornröschenschlaf erweckt durch den milliardenschweren Kuss des Märchenprinzen Samih Sawiris. Das Dorf im Urserental und seine Bewohner bekommen eine neue Identität im Zeitraffer. Ein Pakt mit dem Teufel? Oder ein Segen des Himmels?


37 Grad
23:50 Meine Mutter, mein Sorgenkind (30 Min.) (AD, UT)
Wenn die Rente nicht reicht
Film von: Birthe Jessen
(Erstsendung 15.1.2019)

Die Altersarmut in Deutschland nimmt zu. Heute gilt jeder sechste Rentner als arm: vor allem Senioren, die nicht durchgängig gearbeitet haben. Das stellt Familien vor Herausforderungen. Wenn die Rente nicht reicht und Senioren verzweifeln, dann sind deren Kinder gefragt. Doch mit welchen Problemen haben die gerade zu kämpfen? Und können die Eltern ihre Hilfe überhaupt annehmen? Christiane studierte noch, als der Hilferuf ihrer Mutter kam: "Es hat mich erschüttert. Ich kannte meine Mutter immer nur als starke Frau." Giesela, heute 66, war Geschäftsführerin einer Restaurantkette, stand mitten im Leben, als ein Herzinfarkt sie aus der Bahn warf. Kurz darauf ging ihre Ehe in die Brüche, und die damals 53-Jährige fiel psychisch und finanziell in ein tiefes Loch: "Es fiel mir schwer, in der Situation meine Tochter um Hilfe zu bitten." Christiane holte sie zu sich, kümmerte sich um ihre Gesundheit, organisierte eine kleine Wohnung und gebrauchte Möbel: "Es ist wie ein Rollenwechsel. Ich bin jetzt die Mutter, sie das Kind." Sebastian setzt gerade alles daran, seine Mutter von Neumünster zu sich nach Essen zu holen: "Sie hat nicht viel Geld, kann mich und meinen kleinen Sohn daher selten besuchen kommen. Ich hätte sie gerne in meiner Nähe, damit ich mich mehr um sie kümmern kann." Seine Mutter Sigrun lebt von 750 Euro Rente im Monat: "Es reicht zum Überleben, aber nicht zum Leben." Kaffeetrinken, ins Kino, spontan shoppen gehen ist für sie nicht drin. Einen Nebenjob kann sie nicht machen, wegen der Schmerzen. "Ich war Taxifahrerin, daher der kaputte Rücken. Und zwischendrin hab ich mir erlaubt, meine vier Kinder großzuziehen, habe also im Job pausiert. Das rächt sich jetzt mit der niedrigen Rente." Frauen, die wegen der Kinder nicht voll gearbeitet haben, rutschen häufiger in die Armut als Männer. In den nächsten Jahren könnte jede dritte alleinstehende Frau, die in Rente geht, auf zusätzliche finanzielle Unterstützung angewiesen sein, so die Schätzungen einer Studie der Bertelsmann Stiftung. Connys Mutter wuchs in der DDR auf und arbeitete in einer Fabrik: "Meine Mama war ein typisches Nachkriegskind, ist in ärmlichen Verhältnissen groß geworden." Conny würde ihr gerne von dem finanziellen Polster, das sie zusammen mit ihrem Mann erwirtschaftet hat, etwas zukommen lassen. "Aber meine Mutter lässt sich nicht gerne helfen. Sie war immer so auf dem Trip: Ich schaff' das alleine, ich brauche keine Hilfe." Als Conny erfährt, dass ihre Mutter eine schwere Krankheit hat, startet sie einen neuen Versuch, ihrer Mutter wieder näherzukommen. Der "37°"-Film zeigt, wie sich Kinder um ihre finanziell schlecht gestellten Mütter kümmern. Sie tun es aus Liebe und Verantwortung. Krisen bleiben da nicht aus. Und wenn sich nach einer Zeit der Trennung Kinder und Eltern wieder begegnen, dann ist das die Chance auf einen Neubeginn in der Beziehung.


00:20 10 vor 10 (30 Min.) (HDTV) (VPS: 21:50)
Nachrichtenmagazin

"10 vor 10" ist eine Informationssendung von Schweizer Radio und Fernsehen (SRF). Vertiefende Berichte, Reportagen, Porträts und Live-Gespräche informieren über die wichtigsten Themen des Tages aus der Schweiz und der Welt.


00:50 Willkommen Österreich (50 Min.) (HDTV, UT)
(Erstsendung 15.1.2019)

Österreichische Late-Night-Show, moderiert von Dirk Stermann und Christoph Grissemann. "Willkommen Österreich" präsentiert mit dem sprühenden Charme der Abgeklärtheit provokante Themen und schwarzen Humor – fernab von Political Correctness.


01:40 Jeff Lynne's ELO: Wembley or Bust (90 Min.) (HDTV)
Wembley Stadium, London, Großbritannien, 2017

Regie: Paul Dugdale

Im Juni 2017 begeistert Jeff Lynne das ausverkaufte Wembley Stadium in London mit seinem Electric Light Orchestra und Hits auf einer futuristischen Bühne unter einem leuchtenden Raumschiff. 60 000 Zuschauer feiern den 1947 in Birmingham geborenen Musiker, der 1971 das Electric Light Orchestra gründet. Sein Ziel ist es, "dort weiterzumachen, wo die Beatles mit 'I Am the Walrus' aufhörten": Er vereint klassische Musik und Unterhaltungsmusik. 1972 hat Jeff Lynne mit "10538 Overture" seinen ersten UK-Top-10-Hit, macht sich später als Produzent einen Namen und gründet 1988 zusammen mit George Harrison, Bob Dylan, Tom Petty und Roy Orbison die Supergruppe "Traveling Wilburys". Im September 2014 steht Jeff Lynne nach 28 Jahren wieder live auf einer Bühne: Im Londoner Hyde Park bereiten ihm 50 000 Fans ein triumphales Comeback. 2015 folgen sein neues Album "Alone in the Universe" und im Juni 2017 sein großer Auftritt im Wembley Stadium – natürlich mit Sonnenbrille, die er oftmals auch innerhalb von Gebäuden trägt. Seit 2014 hat Jeff Lynne die Ehrendoktorwürde der Birmingham City University.


03:10 Eagles: Farewell I Tour – Live from Melbourne (75 Min.) (HDTV)
Rod Laver Arena, Melbourne, Australien, 2004

Regie: Carol Dodds

Im November 2004 stehen die Eagles ohne Gitarrist Don Felder als Quartett an drei Abenden in Melbourne auf der Bühne. Die begeisterten Fans erleben alle Hits in gewohnt perfektem Sound. Angekündigt als erste Abschiedstour, wollen die Eagles gar nicht "goodbye" sagen. "Je länger das dauert, klingen die Songs immer besser. Indem wir es 'Farewell 1' nennen, bedeutet es, dass 'Farewell 2' bald folgen wird," sagt damals Glenn Frey, der 2016 stirbt. Don Felder, 2001 von den Eagles gefeuert, wird in Melbourne durch Steuart Smith ersetzt, der sich bei den Soli sehr nahe an Felder orientiert. "Mit 35 hätte ich nie geglaubt, dass wir immer noch auf der Bühne stehen würden und solche Konzerte wie dieses geben, vor so vielen Zuschauern", erzählt Don Henley in einem Interview am Ende des Auftritts. Die Setlist bietet Songs der Supergruppe und Solostücke, die in Melbourne ein nahtloses Gesamtwerk präsentiert. Vorbei sind die Zeiten, in denen sich Don Henley und Glenn Frey als verbitterte Feinde gegenüberstehen.


04:25 John Mellencamp: Plain Spoken – Live in Chicago (60 Min.) (HDTV)
Chicago Theatre, Chicago, Illinois, USA, 2015

Regie: Paul Dugdale

2014 veröffentlicht John Mellencamp sein 22. Studioalbum "Plain Spoken", das er ab Januar 2015 auf einer Tour durch die USA und Kanada vorstellt. Im Februar 2015 spielt er in Chicago. Geboren 1951 in den USA, hat Mellencamp eine schwierige Kindheit und Jugend. Er kommt mehrfach mit dem Gesetz in Konflikt, wird mit 19 Jahren zum ersten Mal Vater und geht mit 24 Jahren nach New York, ohne Aussicht auf einen Job. Eines weiß er: Er will Musiker werden. Der Agent von David Bowie verschafft Mellencamp einen Plattenvertrag, doch das 1976-er Debüt wird ein Flop. Mellencamp ist verärgert, weil sein Agent den Musiker auch noch in "Johnny Cougar" umbenennt. Er zieht 1977 für einige Monate nach England und landet zurück in den USA 1982 mit "Jack & Diane", den ersehnten Nummer-1-Hit. Immer noch als John Cougar Mellencamp unterwegs, schafft er 1983 mit "Pink Houses" seinen größten Hit und entdeckt ab Mitte der 1980er-Jahre den Folk-Rock für sich. Er thematisiert in seinen Liedern nun die Probleme der amerikanischen Land- und Kleinstadtbevölkerung. Zusammen mit Willie Nelson organisiert er die jährliche Benefizveranstaltung "Farm Aid", bei der unter anderen auch Neil Young auftritt. Aus dem Unterhaltungsmusik-Rocker wird ein ernsthafter Musiker, der mit 37 Jahren zum ersten Mal Großvater wird und von einem Frauenmagazin zum "Sexiest Grandfather Alive" gewählt wird. Ab 1987 nutzt er akustische Instrumente wie Geige und Akkordeon und beeinflusst mit diesem neuen Sound Musiker wie Sheryl Crow und Bruce Springsteen. Nach einem Herzinfarkt ernährt er sich vegetarisch, interpretiert 2003 auf seinem Album "Trouble No More" amerikanische Folklore-Lieder von Woody Guthrie und entwickelt sich zum politischen Liedermacher. Sein 2007-er Album "Freedom's Road" ist sein Kommentar zur politischen Lage im Stil der amerikanischen Protestsongs. Mellencamp selbst nennt seinen Stil nun "American Folk, so wie es ihn immer gegeben hat", und nimmt sein 2010-er Album "No Better Than This" mit nur einem einzigen Raummikrofon auf einer alten Tonbandmaschine auf. 3sat präsentiert das Chicago-Konzert des schillernden Singer-Songwriters, der sich inzwischen wieder John Mellencamp nennt und zusammen mit Madonna 2008 in die Rock and Hall of Fame aufgenommen wird, mit seiner kraftvollen Mischung aus Blues, Country, Rockabilly und Folk-Rock und seinen großen Hits.


05:25 George Fest: A Night to Celebrate the Music of George Harrison (50 Min.) (HDTV)
Fonda Theatre, Los Angeles, USA, 2014

Regie: Justin Mitchell

Am 28. September 2014 treffen sich viele Prominente auf Einladung von Dhani Harrison im Fonda Theatre in Los Angeles, um die Musik des 2001 verstorbenen George Harrison zu würdigen. Ein weiterer Anlass für das Festkonzert ist die Veröffentlichung von George Harrisons Solo-Alben "The Apple Years 1968 – 1975". Auf der Bühne stehen unter anderen Brian Wilson, Norah Jones, Brandon Flowers, Ben Harper, Dhani Harrison und Moderator Conan O'Brien.


06:15 – 06:20 3satTextVision (5 Min.)

*

Dienstag, 22. Januar 2019


06:20 Kulturzeit (40 Min.) (HDTV)
Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD
(Erstsendung 21.1.2019)

Moderation: Peter Schneeberger

"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.


07:00 nano (30 Min.) (HDTV)
Die Welt von morgen
(Erstsendung 21.1.2019)

Moderation: Yve Fehring

Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin und enthält Studio- und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und wissenschaftlich beleuchtet.


07:30 Alpenpanorama (90 Min.) (HDTV)

"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten. Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.


09:00 ZIB (5 Min.) (HDTV, UT)

Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


09:05 Kulturzeit (40 Min.) (HDTV)
Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD
(Erstsendung 21.1.2019)

Moderation: Peter Schneeberger

"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.


09:45 nano (30 Min.) (HDTV)
Die Welt von morgen
(Erstsendung 21.1.2019)

Moderation: Yve Fehring

Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin und enthält Studio- und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und wissenschaftlich beleuchtet.


10:15 Hart aber fair (85 Min.) (HDTV, UT)
(Erstsendung 21.1.2019)

Moderator Frank Plasberg lädt Gäste aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft zu einem aktuellen Thema ein – Zuschauer können per Mail, Telefon und über die sozialen Medien mitdiskutieren. Fragen ohne vorzuführen, nachhaken ohne zu verletzen – Talk auf Augenhöhe – so sieht Frank Plasberg seine Aufgabe bei "Hart aber fair". Jeder seiner Gäste muss so lange Auskunft geben, bis die Frage wirklich beantwortet ist.


11:40 Der Geschmack Europas (30 Min.) (HDTV, UT)
Wales
Film von: Florian Gebauer
(Erstsendung 28.10.2018)

Der Beitrag der Reihe "Der Geschmack Europas" lädt zu einer kulinarischen Entdeckungsreise auf die Britischen Inseln, genauer gesagt nach Wales, ein. Auf der Reise in das Land der Mythen und Legenden kostet sich Lojze Wieser durch die typisch-walisischen Geschmäcker von Laverbread, Herzmuscheln, Bara Brith bis zum typischen Fish & Chips und trifft auf Menschen, die die alten Rezepte ins Heute übertragen können. Die walisische Sprache ist noch weit verbreitet, und Flaggen mit dem legendären roten Drachen krönen die historischen Festungen und Burgen, von denen es in Wales mehr als 600 an der Zahl gibt – und damit mehr als in jedem anderen Land Europas. Sie sind nicht nur Überreste der Geschichte, sondern auch ein Beweis für Wales' bewegte Vergangenheit.


Am Schauplatz
12:10 Die Angst vor dem Wolf (50 Min.) (HDTV, UT)
(Erstsendung 17.1.2019)

Moderation: Peter Resetarits

"Am Schauplatz" ist eine Reportagereihe aus Österreich. Im Mittelpunkt stehen der Mensch und sein Alltag. Die Themenpalette reicht von Sozialreportagen bis zu ungewöhnlichen Lebensgeschichten.


13:00 ZIB (20 Min.) (HDTV, UT)

Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


13:20 Das Gedächtnis unseres Planeten (45 Min.) (HDTV) (VPS: 13:19)
Granit am kalten Meer
Film von: Petra Haffter
(Erstsendung 19.10.2015)


14:05 Das Gedächtnis unseres Planeten (45 Min.) (HDTV) (VPS: 14:04)
Sandstein – Das Spiel mit Licht und Farbe
Film von: Petra Haffter
(Erstsendung 22.10.2015)


14:50 Zeitreise – Die Welt im Jahr 0 (45 Min.) (UT)
Film von: Andreas Sawall
(Erstsendung 17.8.2014)

Der Berliner Archäologe Matthias Wemhoff reist zurück in die Zeit und fragt: Warum gibt es überhaupt diese Ungleichzeitigkeit in der Entwicklung der Völker? Was geschah im Rest der Welt, als mit Jesus Geburt das Jahr 0 für unsere Zeitrechnung festgeschrieben wurde? Was machten die Maya, als die Chinesen die Große Mauer bauten? Prof. Wemhoff zeigt die Gleichzeitigkeit von Dingen, die unterschiedlicher kaum sein könnten. Zum ersten Mal im deutschen Fernsehen entsteht so eine Parallelgeschichte der Menschheit, die durch das Miterleben zum Staunen einlädt. In den beiden Teilen von "Terra X – Zeitreise" geht es um die zwei mythischen Daten der Jahre 0 und 1000. Ein Reich beherrscht fast den gesamten europäischen Kontinent: Das Imperium Romanum reicht von Nordafrika bis zum Ärmelkanal. Mit "Brot und Spielen" entfliehen die Römer ihrem harten Alltag. Für die Spiele steht das Kolosseum mit seinen blutigen Gladiatorenkämpfen, für das Brot das erste (bekannte) Kochbuch der Welt. Verfasst von dem römischen Genießer Marcus Gavius Apicius. Seine exotischen Rezepte haben sich bis heute gehalten und lassen sich nachkochen. Das Römische Reich ist damals die bekannteste Macht unserer Welt, doch Zehntausende Kilometer entfernt besteht zur selben Zeit ein ebenso mächtiges und furchteinflößendes Imperium: China. Dort findet um das Jahr 0 eine Volkszählung statt, die seltsamerweise fast genau auf dieselbe Anzahl von Einwohnern kommt wie das Römische Reich. Auch die Fläche des Han-Reiches ist fast identisch. Und während die Han-Chinesen versuchen, ihre verwundbare Westgrenze mit der Verlängerung einer Mauer – man wird sie später die Chinesische Mauer nennen – gegen die rebellischen Xiongu zu schützen, errichten die Römer den Limes. Einen Grenzwall gegen die Barbaren aus dem Norden – nicht zuletzt auch gegen die Germanen. 12 000 Kilometer entfernt führt die Zeitreise im Jahr 0 zu einer Kultur, von deren Existenz in Europa damals niemand etwas ahnte. Jedes Bauwerk der Maya ist den Göttern gewidmet, ihr Götterhimmel ist voll von ihnen. Allein um den Willen der Götter vorherzusehen, entwickeln sich die Maya zu den fortschrittlichsten Astronomen und Mathematikern der Welt im Jahr 0. Prof. Matthias Wemhoff reist zu den genannten und weiteren Orten, findet Verbindendes und Trennendes. Er lässt die Zuschauer spüren, wie aufregend es gewesen wäre, im Jahr 0 die Welt zu bereisen und Unterschiede, aber auch Gemeinsamkeiten zu erleben. Eine Zeitreise mit ganz neuen Einsichten, die vor Augen führt, wie wir uns als Menschheit in einem auf wenige Jahre beschränkten Zeitfenster entwickelten.


15:35 Zeitreise – Die Welt im Jahr 500 (40 Min.) (UT) (VPS: 15:30)
Film von: Andreas Sawall
(Erstsendung 17.1.2016)

Wie groß waren Gemeinsamkeiten, wie stark Unterschiede? Was waren die Gemeinsamkeiten, oder gab es kaum welche? Durch den parallelen Blick auf weit auseinanderliegende – oft nichts voneinander wissenden – Kulturen entsteht ein neues spannendes Geschichtsbild. Als in Europa Rom am Boden liegt und die Völkerwanderung ihren Lauf nimmt, ist Amerika noch ein ferner, unbekannter Kontinent. Doch was geschieht damals dort oder in Asien oder in Afrika? Gerade im Norden Afrikas überlebt die jahrhundertealte Kultur der Römer: Es sind die als kulturlos verschrienen Vandalen in Tunesien, die sich so römisch geben wie die Römer selbst. Und auch das Oströmische Reich erlebt eine Blütezeit, die noch heute sichtbaren Errungenschaften Kaiser Justinians sind enorm: Matthias Wemhoff entdeckt im modernen Istanbul unterirdische Wasserreservoirs und kilometerlange Aquädukte. Tausende Kilometer entfernt entstehen zur selben Zeit beeindruckende Monumente anderer Kulturen: In Zentralmexiko errichten Menschen gigantische Pyramiden ohne technische Hilfsmittel. Alles zu Ehren ihrer Götter. Zeitgleich wird 20 000 Kilometer entfernt eine andere Meisterleistung vollbracht, die einen Siegeszug um die Welt antreten sollte: Im Norden Indiens erfinden kluge Köpfe ein hochkomplexes Spiel – Schach. Die Fürsten jener Zeit erproben mit dem Spiel die Strategien ihrer Armeen. Die Seidenstraße, der wichtigste Handelsweg zwischen den Kontinenten, wird im Jahr 500 zum Schauplatz der ersten Industriespionage. Zwei byzantinische Mönche schmuggeln aus China eines der wertvollsten Güter dieser Zeit: Seidenraupen-Eier. Die Produktion von Seide bedeutet damals Geld, Macht, Einfluss und Fortschritt. Dinge, die im Jahr 500 aber nicht überall auf der Welt den gleichen Stellenwert hatten, wie Matthias Wemhoff in der Region des heutigen Namibia mit eigenen Augen sehen kann. Dort leben schon damals die San, die auch heute noch hier zu Hause sind. Seit Jahrtausenden hat sich ihre Kultur und Lebensart kaum verändert. Während die Völkerwanderung in Europa ganze Kulturen vernichtet, die Menschen von Teotihuacan nach kriegerischen Auseinandersetzungen aus der Geschichte scheinbar verschwinden und Kaiser Justinian viele Aufstände blutig niederschlägt, überlebt die einfache Kultur der San. Matthias Wemhoff führt die Zuschauer durch diese ferne Zeit, zeigt Gemeinsamkeiten und Unterschiede auf und schaut vor allem auch, welche kulturellen Errungenschaften von damals wir heute noch in unserem Alltag finden. Eine Zeitreise, die im Heute endet. In der zweiten Staffel der "Terra X"-Zeitreise taucht der Berliner Archäologe Matthias Wemhoff erneut in die Parallelgeschichte der Zivilisationen der Jahre 500 und 1500 nach Christus ein.


16:15 Zeitreise – Die Welt im Jahr 1000 (45 Min.) (UT)
Film von: Andreas Sawall
(Erstsendung 24.1.2016)

Was machten eigentlich die Maya, als die Chinesen die Große Mauer bauten? Was die Deutschen, als die Wikinger ein weites Handelsreich etablierten? Die Sendung lädt zum Staunen ein. Um das Jahr 1000 leben in Deutschland 90 Prozent der Bevölkerung auf dem Land. Nur wenige Ortschaften ragen als kleine Inseln aus endlosen Wäldern heraus. Rom ist längst untergegangen. Große Städte sind im Jahr 1000 nicht in Europa zu finden, dafür aber in China. Schon um das Jahr 0 eines der mächtigsten Reiche der Erde, wird das chinesische Kaiserreich um 1000 von einem Modernisierungsschub erfasst. Die Wirtschaft wird revolutioniert, echte, große Metropolen entstehen, die ersten Megacitys der Menschheit. In Kaifeng leben bereits knapp eine Million Menschen – die größte Stadt der Welt, in der der Handel dominierte. Möglich gemacht durch die Erfindung des Papiergeldes, das erst 600 Jahre später nach Europa kommen sollte. Dort macht sich zur selben Zeit ein Völkerverbund auf den Weg, Geschichte zu schreiben und ein großes Handelsreich zu gründen: die Wikinger. Meist als brutale Zeitgenossen verschrien, die andere Völker unterjochen, Dörfer und Städte brandschatzen, sind es die Wikinger, die um das Jahr 1000 eine erste, frühe Form der Demokratie begründen, die diesen Namen auch verdient. Und nicht nur das: Im Jahr 1001 ist es ein Wikinger, Leif Eriksson, der als erster Europäer seinen Fuß auf amerikanischen Boden setzt. Nur die Archäologie macht solche Erkenntnisse möglich, denn Schriftliches haben die Wikinger nicht hinterlassen. Sie kannten kein umfassendes Schriftsystem. Die waren damals rar gesät: so die faszinierende Rongorongo-Schrift der abgelegenen Osterinsel. Völlig unbeeinflusst von außen existiert hier bereits um das Jahr 1000 eine Schrift, die bis heute nicht in Gänze entziffert ist. Doch nicht nur die Schriftform der Osterinsel-Bewohner ist einzigartig, sondern auch ihre berühmten riesigen Steinköpfe aus dieser Zeit haben Geschichte geschrieben. Auf der mexikanischen Halbinsel Yucatan entfaltet das Reich von Chichén Itzá um das Jahr 1000 seine größte Ausdehnung, vereint so unterschiedliche Völker wie Tolteken, Maya sowie Einwanderer aus Mexiko. Anders als auf der unzugänglichen Osterinsel belassen es die Menschen im Melting Pot Chichén Itzá nicht bei der Götterverehrung durch riesige Statuen, sondern opfern auch Menschen. Belege dafür fanden Archäologen in unterirdischen Wasserlöchern, den sogenannten Cenotes. Byzanz kannte um das Jahr 1000 keine Menschenopfer, war aber das eigentliche und prächtigste Zentrum der Machtentfaltung in Europa. Selbst die wilden Wikinger waren auf ihren Handels- und Entdeckungsreisen bis in die damals glanzvolle Hauptstadt Konstantinopel gekommen. Im elegantesten und beeindruckendsten Bauwerk des gesamten byzantinischen Reichs, der Hagia Sophia, finden sich die überraschenden Belege dafür, wie weit die damalige Welt bereits zusammengewachsen war: die eingeritzten Runen eines Wikingers. Bei aller Ungleichzeitigkeit der Entwicklung im Jahr 1000 war schon etwas zu spüren, was heute Allgemeinwissen ist: Die Globalisierung der Welt schreitet stetig voran, die ganze Welt wird zu einem Dorf.


17:00 Zeitreise – Die Welt im Jahr 1500 (45 Min.) (UT)
Film von: Andreas Sawall
(Erstsendung 24.1.2016)

Wie groß waren die Gemeinsamkeiten, wie stark die Unterschiede? Durch den parallelen Blick auf weit auseinanderliegende, oft nichts voneinander wissenden Kulturen entsteht ein neues, spannendes Geschichtsbild. In der Welt des Jahres 1500 haben Kirchen noch große Macht. Insbesondere die katholische Kirche hat das Leben der Menschen im Griff, wie Matthias Wemhoff in den Archiven der apostolischen Bußbehörde in Rom entdeckt. Hier lagern Berichte von einfachen Menschen, die den Papst um Vergebung ihrer Sünden baten. Darunter auch der ungewöhnliche Fall eines schottischen Priesters, der bei einem Fußballspiel einen Mönch mit einem rüden Foul stoppte. Der verletzte Spieler starb noch auf dem Spielfeld. Um Absolution zu erhalten, schilderte der Priester den Unfall bis ins kleinste Detail. Europa geht damals unaufhaltsam einer neuen Zeit entgegen. So erkennt Kopernikus, dass sich die Erde um die Sonne dreht, und stellt damit das Menschen- und Gottesbild auf ein neues Fundament. Andere Zeitgenossen hängen unterdessen noch dem alten Glauben an Magie und Hexen an, so auch Martin Luther. Der Reformator stellt zwar heftig die Macht des Papstes infrage, ist aber gleichzeitig Anhänger der Hexenverbrennung. Die bahnbrechenden Entdeckungen der spanischen Seefahrer nimmt er kaum wahr, auch die revolutionäre Kunst Michelangelos oder Leonardo da Vincis beeinflusst sein Weltbild nicht. Dabei ist Leonardo da Vinci nicht nur ein genialer Künstler, Erfinder und Ingenieur, sondern auch ein umtriebiger Geschäftsmann. Matthias Wemhoff entdeckt in Istanbul einen Brief Leonardos, in dem er sich dem osmanischen Sultan Bayezid II. als Architekt einer gigantischen Brücke über das Goldene Horn anbietet. Doch Bayezid bevorzugt Michelangelo, den alten Rivalen Leonardo da Vincis, aber der lehnt ab. Der Siegeszug der Osmanen macht in Istanbul im Jahr 1500 vieles möglich, auch wenn einige Neuerungen im Verborgenen stattfinden müssen. Eine verschworene Gemeinschaft von Muslimen und Christen trifft sich heimlich, um ein neues, noch illegales Getränk zu genießen: den Kaffee. Wer beim Konsum erwischt wird, dem droht eine Strafe. Auch an anderen Orten treten Neuerungen ihren Siegeszug an, selbst wenn sie verboten sind. Venedig ist im 16. Jahrhundert die Stadt, in der über 800 Inquisitionsverfahren oftmals wegen Bagatellen geführt werden. Und dennoch trauen sich die Venezianerinnen, heimlich Alchimisten zu besuchen, die ihnen mit allerlei Tinkturen die Haare blond färben. Das neue Schönheitsideal der "Bella Bionda" ist geboren. Auf den technologischen Fortschritt setzen im Jahr 1500 vor allem die Spanier und Portugiesen mit ihren Schiffen. Es sind meist Abenteurer in ihren Diensten, die den Globus neu vermessen. Doch mit dem Fortschritt kommt auch die dunkle Seite der Macht in die neu entdeckten Länder: Mit ihren Feuerwaffen rotten die Spanier die Azteken und Inka nahezu aus, eingeschleppte Krankheiten aus der Alten Welt töten Hunderttausende Eingeborene. Als die Portugiesen fast zeitgleich in Japan landen, haben auch sie Musketen im Gepäck. Umso verwunderter sind sie, dass der alte Kriegerstand des Landes, die Samurai, die Feuerwaffe aus moralischen Gründen verdammt. Ein in der Weltgeschichte einmaliges Phänomen und eine Haltung, die den Europäern fremd bleibt und den europäischen Siegeszug vereinfacht. 1500 ist eine Zeit der fortschreitenden Expansion. Europa baut Weltreiche auf, sei es in Amerika, sei es in Asien. Immer mit Unterstützung der Kirche. Es geht um Gold, um Gewürze und immer auch um die Bekehrung der sogenannten Heiden. Der kulturelle Reichtum bleibt den Eroberern fremd und verschlossen. Den Seefahrern gelingt aber beiläufig etwas anderes: Sie legen den Grundstein für ein erstes Welthandels- und Kommunikationssystem und werden so zu Wegbereitern der Globalisierung. Mit all den Vor- und Nachteilen, die uns heute noch beschäftigen. Matthias Wemhoff entführt die Zuschauer in die Welt der damaligen Innovation und Neuordnung, die heute kaum aktueller sein könnte. In der zweiten Staffel der "Terra X"-Zeitreise taucht der Berliner Archäologe Matthias Wemhoff erneut in die Parallelgeschichte der Zivilisationen der Jahre 500 und 1500 nach Christus ein.


17:45 Island – Weltspitze (45 Min.) (HDTV) (VPS: 17:44)
Dokumentation von: Reinhard Kungel
(Erstsendung 14.12.2017)


18:30 nano (30 Min.) (HDTV)
Die Welt von morgen

Moderation: Yve Fehring

Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin und enthält Studio- und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und wissenschaftlich beleuchtet.


19:00 heute (20 Min.) (HDTV, UT)
Die Nachrichtensendung des ZDF.
3sat-Wetter


19:20 Kulturzeit (40 Min.) (HDTV)
Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD

Moderation: Peter Schneeberger

"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.


20:00 Tagesschau (15 Min.) (HDTV, UT)
ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht


20:15 Mutter muss weg (90 Min.) (HDTV, AD, UT)
Fernsehfilm Deutschland, 2012

Rollen und Darsteller:
Tristan Fromm – Bastian Pastewka
Hannelore Fromm – Judy Winter
Frau Dr. Korff – Karoline Eichhorn
Josip – Albert Kitzl
Rezeptionist – Jörg Hartmann
Anita – Rosalie Thomass
Carlos – Tony Mpoudja
Jutta – Beata Lehmann
Bernhard Schippers – Jürgen Schornagel

Regie: Edward Berger
Drehbuch: Marc Terjung

Tristan ist ein Träumer. Selbst mit Mitte 30 ist es ihm noch nicht gelungen, sich aus den Fängen seiner außergewöhnlich dominanten Mutter zu lösen. Das soll anders werden. Mithilfe seiner Therapeutin versucht Tristan ziemlich erfolglos, seine diversen Ängste zu überwinden, die scheinbar aus dem übersexualisierten Umfeld resultieren, das ihn seit frühester Kindheit geprägt hat. Anstelle der Sexspielzeuge, die seine Mutter in ihrem Unternehmen seit vielen Jahren sehr erfolgreich herstellt und vertreibt, würde er gern Puppenhäuser produzieren. Aber seine resolute Mutter verbucht seine Ideen als pubertäre Fantastereien und blockiert jeden Vorstoß in diese Richtung. Als seine Mutter die Diagnose einer schweren Krankheit erhält, wächst in Tristan die Hoffnung, dass er in absehbarer Zeit die Leitung des Unternehmens übernehmen und die Produktion umstellen könnte. Er blüht förmlich auf. Aber der Traum währt nur kurze Zeit, denn es stellt sich heraus, dass seine Mutter eine Fehldiagnose bekommen hat. Sie erfreut sich bester Gesundheit und wird wohl noch viele Jahre über das Schicksal des Unternehmens und damit auch über das ihres Sohnes Tristan bestimmen. Tristan ist am Boden zerstört, aber immerhin ist ihm jetzt eines klar geworden: Mutter muss weg! Das ist leichter gesagt, als getan. Tristan kann keinem Tier ein Härchen krümmen, und nun soll er seine Mutter beseitigen? Es muss professionelle Hilfe her: ein Auftragskiller. In der einzigen zwielichtigen Kneipe im Ort trifft Tristan den windigen Kroaten Josip, der ihm tatsächlich anbietet, diesen Auftrag zu erledigen. Josip stellt sich allerdings nicht nur als windig, sondern vor allem als ziemlich unfähig heraus, und das Attentat misslingt. Tristans Mutter hat sich schnell von dem Schock des Überfalls erholt und gesteht nun ihrem Sohn, dass sie doch schwer krank sei und wohl bald sterben werde. Im Anschluss an ihren Krankenhausaufenthalt tritt sie eine Kur an, um dort ein wenig zur Besinnung zu kommen. Tristan weiß gar nicht, wie ihm geschieht. Aber eins ist klar: Er muss Josip den Auftrag schnell wieder entziehen! Der hat allerdings aufgrund seines Versagens den Auftrag schon weiterverkauft. In seiner Verzweiflung beschließt Tristan, seine Mutter in die Kur zu begleiten, um zu verhindern, dass der ihm unbekannte Killer seiner Mutter unnötigerweise etwas zuleide tut. Es entwickelt sich eine wilde Jagd, die mindestens für einen der Beteiligten tödlich endet.


21:45 kinokino (15 Min.) (HDTV)
Filmmagazin
Erstausstrahlung

Was läuft aktuell im Kino? Welches sind die neuesten Hits auf der Leinwand? "kinokino" stellt die wichtigsten Neustarts und Themen aus der Filmwelt vor. Das Magazin zeigt Porträts und Interviews mit Schauspielern und Regisseuren. Welche Filme lohnen sich? Welche sollte man lieber meiden? "kinokino" kritisiert die Tops und Flops und berichtet von den spannendsten Festivals.


22:00 ZIB 2 (25 Min.) (HDTV, UT)
Das tägliche Nachrichtenmagazin des ORF-Fernsehens.


22:25 Wünsche werden wahr – Die Entstehung des Kaufhauses (85 Min.) (HDTV, UT)
Dokumentarfilm von: Sally Aitken, Christine Le Goff
Frankreich, 2011

Die moderne Konsumgesellschaft nimmt im 19. Jahrhundert mit einem Pariser Kaufhaus Gestalt an: dem "Bon Marché". Als Erfinder des Warenhauses gilt Aristide Boucicaut (1810-1877). Das Geschäft, 1838 eröffnet, findet schon bald Nachahmer. Die Erfindung des Kaufhauses bringt radikale Veränderung mit sich: Frauen können ohne Begleitung das Haus verlassen, um einkaufen zu gehen. Und ein neuer Beruf für Frauen entsteht: die Verkäuferin. Standardgrößen werden eingeführt und damit die weiblichen Rundungen stereotypisiert. Die Mode wechselt zu jeder Jahreszeit, und es entsteht eine neue Form der Interaktion, deren Protagonistinnen die Verkäuferin, die Bürgersfrau und ihre Gesellschaftsdame sind. Die Begeisterung für die Kollektion der kommenden Jahreszeit schafft es, vorübergehend sogar die Grenzen zwischen den Klassen aufzuheben. Das Konzept des Warenhauses erobert die ganze Welt und entwickelt sich in England, Amerika und Australien besonders rasch. Die Dokumentation erzählt unterhaltsam eine originelle Geschichte des sozialen Phänomens "Shopping", das das Leben der Frauen ebenso revolutionierte wie die Wirtschafts- und Sozialstruktur.


Reporter
23:50 Christian Jott Jenny – ein Tenor für St. Moritz (25 Min.)
(Erstsendung 11.11.2018)

Es ist eine kleine Polit-Sensation: Christian Jott Jenny ist der neue Gemeindepräsident von St. Moritz. In der Kultur ist Jenny eine feste Größe, aber politisch bisher absolut unerfahren. Die Reportage berichtet über den Zürcher Tausendsassa, der ab 1. Januar 2019 im Engadin regiert. Christian Jott Jenny ist ein Wirbelwind. Er ist Operntenor, Kulturunternehmer und Gründer des Jazz-Festivals St. Moritz. Jetzt will er sein Leben umkrempeln. Mit einer Kandidatur für das Gemeindepräsidium von St. Moritz, das seiner Meinung nach dringend einer Blutauffrischung bedarf. Denn St. Moritz hat an Attraktivität verloren und sucht nach Mitteln, der Marke "Top of the World" wieder gerechter zu werden. Es fehlt ein Gesicht, eine Identitätsfigur – und bei den Wahlen ins Gemeindepräsidium eine Auswahl. Christian Jott Jenny ist zwar Künstler, aber auch Manager. Und er kennt St. Moritz und seine Probleme. An seinem 40. Geburtstag gibt er seine Sprengkandidatur für das Gemeindepräsidium bekannt. Doch kann Jenny das? Ist der ruhelose Tausendsassa der Richtige für das politische Tagesgeschäft? In St. Moritz entbrennt eine heftige Debatte. Mit flotten Sprüchen bringt Jenny das Polit-Establishment gegen sich auf, aber er mobilisiert die Jungen. Reporter Reto Brennwald porträtiert den Entertainer und begleitet ihn auf seinem emotionalen Weg an die Spitze von St. Moritz.


00:15 10 vor 10 (30 Min.) (HDTV) (VPS: 21:50)
Nachrichtenmagazin

"10 vor 10" ist eine Informationssendung von Schweizer Radio und Fernsehen (SRF). Vertiefende Berichte, Reportagen, Porträts und Live-Gespräche informieren über die wichtigsten Themen des Tages aus der Schweiz und der Welt.


00:45 Die Farben der Wüste (40 Min.) (HDTV)
Die weiße Uyuni
Film von: Petra Haffter
(Erstsendung 24.9.2012)

Ob das Weiß der salzbedeckten bolivianischen Hochebenen, die unzähligen Rottöne des Colorado-Plateaus oder das blasse Rosa des Wadi Rum in Jordanien – die Farbpalette der Wüste ist immens. Die Reihe "Die Farben der Wüste" enthüllt anhand der Farben die Geheimnisse einer der faszinierendsten Landschaften. Teil eins stellt die Salar de Uyuni in Bolivien vor, eine einzigartige Wüste, in der Himmel und Erde auf fantastische Art zu verschmelzen scheinen.


01:25 Die Farben der Wüste (45 Min.) (HDTV)
Das rote Colorado Plateau
Film von: Petra Haffter
(Erstsendung 25.9.2012)

Ob das Weiß der salzbedeckten bolivianischen Hochebenen, die unzähligen Rot-Töne des Colorado-Plateaus oder das blasse Rosa des Wadi Rum in Jordanien – die Farbpalette der Wüste ist immens. Die Reihe "Die Farben der Wüste" enthüllt anhand der Farben die Geheimnisse einer der faszinierendsten Landschaften. Der zweite Teil stellt das Colorado Plateau in den USA vor. Hier reichen die Farbspiele von Rosa über Lila zu Gelb und Orange.


02:10 Die Farben der Wüste (45 Min.) (HDTV)
Das Rosa Wadi Rum
Film von: Petra Haffter
(Erstsendung 26.9.2012)

Ob das Weiß der salzbedeckten bolivianischen Hochebenen, die unzähligen Rot-Töne des Colorado-Plateaus oder das blasse Rosa des Wadi Rum in Jordanien – die Farbpalette der Wüste ist immens. Die Reihe "Die Farben der Wüste" enthüllt anhand der Farben die Geheimnisse einer der faszinierendsten Landschaften. Teil drei erkundet das rosafarbene Wadi Rum in Jordanien. Eine irdische Landschaft, die – so sagen Astronauten – der Oberfläche des Mondes gleicht.


02:55 Die Farben der Wüste (45 Min.) (HDTV)
Die graue Mojave
Film von: Petra Haffter
(Erstsendung 27.9.2012)

Ob das Weiß der salzbedeckten bolivianischen Hochebenen, die unzähligen Rot-Töne des Colorado-Plateaus oder das blasse Rosa des Wadi Rum in Jordanien – die Farbpalette der Wüste ist immens. Die Reihe "Die Farben der Wüste" enthüllt anhand der Farben die Geheimnisse einer der faszinierendsten Landschaften. Die vierte Folge zeigt die kalifornische Mojave-Wüste, die trotz ihres grauen Äußeren viel Buntes und Schillerndes zu bieten hat.


03:40 Die Farben der Wüste (40 Min.) (HDTV)
Die gelbe Sahara
Film von: Petra Haffter
Dokumentartion
(Erstsendung 28.9.2012)

Ob das Weiß der salzbedeckten bolivianischen Hochebenen, die unzähligen Rot-Töne des Colorado-Plateaus oder das blasse Rosa des Wadi Rum in Jordanien – die Farbpalette der Wüste ist immens. Die Reihe "Die Farben der Wüste" enthüllt anhand der Farben die Geheimnisse einer der faszinierendsten Landschaften. Der letzte Teil beschäftigt sich mit der Wüste, die wie keine andere die Vorstellung von traumverlorener Unendlichkeit verkörpert: der Sahara.


Terra X
04:20 Die Magie der Farben (45 Min.) (UT)
Von Höhlenrot bis Göttergelb
Folge 1 von 2
Film von: Christian Schidlowski, Sigrun Laste
(Erstsendung 18.10.2015)

Ob Ocker, Rot, Gelb, Grün oder Blau: Hinter jedem Farbton verbergen sich ungeahnte Geschichten und erstaunliche Fakten. Warum haben sie seit jeher eine so große Bedeutung für den Menschen? Nur wer erkennt, ob eine Frucht reif oder giftig ist, kann überleben. Alle Farben in der Natur dienen einem biologischen Zweck, und jedes Lebewesen hat seine Wahrnehmung darauf spezialisiert. Aber allein der Mensch stellt Farben her und verleiht ihnen Symbolkraft. "Terra X" taucht in die wechselvolle Geschichte unserer Farbcodes – von den Anfängen bis in die Gegenwart. Kulturgeschichten und Naturphänomene werden miteinander verwoben und führen zu verblüffenden Erkenntnissen. Inwieweit steuern Farben noch heute unser Verhalten, ohne dass wir es merken? Wie funktioniert dieser evolutionäre Code? Diesem Rätsel sind Wissenschaftler seit Jahrhunderten auf der Spur. Die erste wegweisende Entdeckung macht Isaac Newton 1730 und schockiert damals die Welt. In seinem Versuch mit einem Glasprisma und Licht entdeckt er, dass es Farben gar nicht wirklich gibt. Eine unfassbare Erkenntnis. Denn bereits vor 100 000 Jahren unternahmen Menschen große Anstrengungen, um Farbe in ihr Leben zu holen. Das entdecken Archäologen 2008 in der Blombos-Höhle an der Küste Südafrikas. Sie finden Ockerstücke und Muscheln, die Steinzeitmenschen in der Höhle versteckt haben. Es ist die älteste Farbwerkstatt der Menschheit. Plötzlich gab es eine Möglichkeit, sein Äußeres zu verändern, mit Farbe ein individuelles Kennzeichen zu setzen. Ein Meilenstein in unserer Geschichte. Bis heute heben sich viele Naturvölker mit Körperbemalung von anderen ab, von den Massai in Afrika bis zu den Aborigines in Australien. Und wir machen etwas ganz Ähnliches fast täglich – wenn wir uns schminken, bunt kleiden oder die Haare färben. Mit Farben individualisieren wir uns oder zeigen an, zu welcher Gruppe wir gehören. Wie kam die Farbe überhaupt in die Welt? War sie schon immer bunt? Erst vor 200 Millionen Jahren entsteht die erste Farbe: das Grün der Pflanzen. Weil sie die älteste und lange Zeit die wichtigste Farbe für alle Lebewesen war, können Menschen bis heute im Grün die meisten Farbnuancen erkennen. Für den Siegeszug des Homo sapiens war allerdings eine andere Farbe entscheidend: Vor rund 35 Millionen Jahren entsteht das magische Rot. Der amerikanische Neurowissenschaftler Jay Neitz fand heraus, dass die Fähigkeit, Rot zu sehen, zur Schlüsselkompetenz wurde. Seine Experimente mit bizarren Artverwandten, den Totenkopfäffchen, erlauben verblüffende Einblicke in die evolutionäre Entwicklung. Bis heute wirkt Rot als Signal- und Alarmfarbe, weil unsere Augen sich zu Rotspezialisten weiterentwickelt haben und Rot am schnellsten von allen Farben wahrnehmen können. Lange war das Blau des Himmels und des Meeres für den Menschen nicht greifbar, bis um 8000 vor Christus Bergarbeiter im Hindukusch einen leuchtenden Stein finden: Lapislazuli, wörtlich das "Blau des Himmels". Das erste Blau auf Erden. Schnell wird er in der ganzen Welt begehrt und forciert die beginnende Globalisierung. Die Ägypter versuchen vergeblich, aus Lapis auch ein Malpigment herzustellen, und entdecken durch Zufall ihren eigenen Farbstoff – der Startschuss zu einer bunten Epoche. Immer größer werden die Anstrengungen, die Menschen unternehmen, um leuchtende Farben zu gewinnen. Warum üben Farben eine solche Faszination auf uns aus? Experimente mit Babys zeigen, dass uns ein Farbprogramm schon in die Wiege gelegt ist. Farben sind eine Sprache der Natur und das größte Kommunikationssystem der Welt.


Terra X
05:05 Die Magie der Farben (45 Min.) (UT)
Von Königspurpur bis Jeansblau
Folge 2 von 2
Film von: Susanne Rostosky, Sigrun Laste
(Erstsendung 25.10.2015)

Seit Jahrtausenden bestimmen Farben unser Leben. Diese Folge fokussiert deren wechselvolle Geschichte von der Antike bis zur Neuzeit, zeigt, wie der Mensch ihnen Symbolkraft und Magie verleiht. Warum haben die Farbcodes so eine große Bedeutung für den Menschen? "Terra X" verknüpft Kulturgeschichte, Wissenschaft und Naturphänomene und kommt zu verblüffenden Antworten. Um die Zeitenwende tragen die Farben maßgeblich dazu bei, die Gesellschaften zu ordnen. Seit dem Mittelalter spielen sie eine ungeahnte Rolle bei der Entdeckung der Welt. Welch große Wirkung Farben auf das Leben der Menschen hatten, zeigt sich spätestens, als Goethe und Newton sich intensiv diesem Phänomen von unterschiedlichen Standpunkten her nähern. 1810 veröffentlicht Johann Wolfgang von Goethe seine rund 2000 Seiten umfassende Farbenlehre. Er schrieb den Farbtönen übergeordnete Eigenschaften zu. Ihrer Wirkung können wir uns in keinem Lebensbereich entziehen. Umso größer das Rätsel, auf das der Archäologiestudent Vinzenz Brinkmann Anfang der 1980er Jahre stößt. Denn im Unterschied zu allen anderen Epochen gilt die griechische Antike lange als "weißes Zeitalter" – Bauten und Bilder kommen anscheinend ohne Farben aus. Als Brinkman mit den Untersuchungen der antiken Statuen beginnt, ahnt er noch nicht, dass seine Geschichte sich zu einem wahren Krimi entwickelt. Auch die chinesische Terrakottaarmee war nicht immer Grau in Grau. Aber ihre Farben blättern nach der Ausgrabung der Figuren binnen Sekundenbruchteilen ab. Der Archäologin Catharina Blänsdorf gelingt es trotzdem, ihr Geheimnis zu entschlüsseln. Sie findet heraus, dass die Soldaten nicht nur bunt dekoriert waren, sondern der chinesische Kaiser Qin Shi Huang Di sein Riesenreich tatsächlich mithilfe von Farben einte. Wer welche Farben tragen darf, regeln Kleiderordnungen in vielen Epochen. Sie sollen für gesellschaftliche Stabilität und Frieden sorgen. Im Rom der Kaiserzeit kennzeichnen sich erstmals auch Sportbewegungen und Fangruppen im Kolosseum mit Farben. Der Vorläufer der heutigen Parteienfarben. Aber warum eignen sie sich so gut als Ordnungsprinzip für uns? Daran forscht die Psychologin Alexandra Gradison vom Surrey Baby Lab. Mit vier Monate alten Babys kann sie nachweisen, wie tief unsere Verbindung zu Farben verankert ist. Sie untersucht, ob wir sogar schon in Farbkategorien denken, bevor wir überhaupt sprechen lernen. Farben ermöglichen Orientierung in Millisekunden. Diese Erkenntnisse werden erfolgreich genutzt, vor allem dort, wo es sehr schnell gehen muss. Zum Beispiel in der Notaufnahme. Farbinformationen verwerten zu können, war überlebenswichtig. Schon zu der Zeit der Einzeller, die nach dem Licht der Sonne – Rot am Morgen, Blau am Tag – ihren Fress- und Ruhe-Rhythmus steuerten. Der Neurowissenschaftler Jay Neitz kann mit Fischen zeigen, dass der gleiche Effekt unsere innere Uhr steuert. Die psychologische Wirkung von Farben, die Goethe postuliert, wird wissenschaftlich erklärbar. Warum Rot im Schlafzimmer tatsächlich anregt, und warum wir bei Blau frieren. Warum die Olympiamannschaft, die Rot trug, mehr gewann. Selbst, dass Essen und Wein mit dem Licht ihren Geschmack ändern, erklärt sich durch die unschlagbare Logik der Natur.


05:50 – 06:00 3satTextVision (10 Min.)

*

Mittwoch, 23. Januar 2019


06:00 Blühende Geheimnisse (20 Min.)
Frankreichs unentdeckte Gärten
Film von: Alexander von Sobeck
(Erstsendung 12.10.2012)

Der "Potager du Roi", der Gemüsegarten Ludwigs XIV., und das schwarze Périgord mit seiner Märchenlandschaft aus Buchsbäumen sind die Stationen einer Tour zu französischen Gärten und Parks. Bei dieser Entdeckungsreise kann man nicht nur die Liebe der Franzosen für die Gestaltung der Natur erleben, sondern auch einen Spaziergang durch die Jahrhunderte machen. Von den Rokokogärten im Schloss Villandry an der Loire bis zu dem Park von Jean-Jacques Rousseau wird deutlich, wie sich der Gartenbau von der strengen Symmetrie absolutistischer Herrscher zu den spielerischen Freiheiten moderner Parklandschaften entwickelt hat.


06:20 Kulturzeit (40 Min.) (HDTV)
Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD
(Erstsendung 22.1.2019)

Moderation: Peter Schneeberger

"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.


07:00 nano (30 Min.) (HDTV)
Die Welt von morgen
(Erstsendung 22.1.2019)

Moderation: Yve Fehring

Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin und enthält Studio- und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und wissenschaftlich beleuchtet.


07:30 Alpenpanorama (90 Min.) (HDTV)

"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten. Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.


09:00 ZIB (5 Min.) (HDTV, UT)

Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


09:05 Kulturzeit (40 Min.) (HDTV)
Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD
(Erstsendung 22.1.2019)

Moderation: Peter Schneeberger

"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.


09:45 nano (30 Min.) (HDTV)
Die Welt von morgen
(Erstsendung 22.1.2019)

Moderation: Yve Fehring

Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin und enthält Studio- und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und wissenschaftlich beleuchtet.


10:15 Anne Will (60 Min.) (HDTV, UT)
(Erstsendung 20.1.2019)

"Politisch denken, persönlich fragen" ist das Motto der politischen Talksendung von Anne Will. Jede Woche lädt sie interessante Gäste zu einem aktuellen Thema ein. Ob Innenpolitik wie Pegida, Gesundheitsreformen oder Mindestlohndebatte, ob Außenpolitik wie die Ukrainekrise, Nahostkonflikt oder Finanzkrise – Anne Will fragt nach.


11:15 Leben an magischen Orten – Vom Glockner bis St. Stephan (45 Min.) (HDTV)
Film von: Marion Flatz-Mäser
(Erstsendung 1.11.2017)

Kraftorte und alte Kultplätze üben auf immer mehr Menschen eine große Faszination aus. Diesen Orten wird eine magische Anziehungskraft zugeschrieben. Der Film zeigt Kraftorte in Österreich. Berge wie der Ötscher, der Untersberg oder der Großglockner zählen dazu, aber auch auffällig gewachsene Bäume, Höhlen und Grotten, Steinkreise und Felsformationen. Manche Menschen wollen mit dem Pendel oder der Wünschelrute herausbekommen, wo sich Kraftorte befinden. Andere berufen sich auf alte Sagen. Viele von ihnen weisen auf uralte Kraftorte hin, sagt beispielsweise der Alpenschamane Rainer Limpöck, der den Untersberg das "Herz-Chakra Mitteleuropas" nennt. Meist sind es auch optisch außergewöhnliche Orte, an denen Schamanen und Kräuterfrauen ihre Rituale durchführen. Die Menschen, sagen sie, sehnen sich gerade in der modernen Zeit nach Orten, die von Geschichte umrankt sind und Gefühle ansprechen. Der österreichische Radio- und Fernsehmoderator Sepp Forcher, dessen Leben sich immer in den Bergen abgespielt hat, sieht das nüchterner: Für ihn sind die Berge mit schönen Erinnerungen und Erfahrungen verbunden – faszinierend, aber nicht esoterisch angehaucht. Eine von Menschenhand geschaffene Ergänzung zu diesen Natur-Kraftorten ist der Stephansdom. Dompfarrer Toni Faber führt durch den Dom und die Katakomben und erzählt, warum zahlreiche Stellen hier als besondere Kraftplätze gelten.


12:00 Kraftplätze in Oberösterreich – Die Kraft des Wassers (25 Min.) (HDTV)
Film von: Kleinlercher Karin, Limberger Alex
(Erstsendung 3.5.2018)

Es gibt viele Möglichkeiten, Kraft zu tanken. Manche Oberösterreicher haben spezielle "Kraftplätze", an denen es noch viel leichter geht, dem Alltag zu entfliehen. Wie zum Beispiel das Fischer-Ehepaar Schöringhumer, das tagtäglich seine Netze am Attersee einholt. Eine körperlich anstrengende Arbeit, die ihnen jedoch viel zurückgibt. Der Almsee, die Steyr und auch der Attersee sind die ganz persönlichen Kraftplätze von Helga Graef, Pater Bernhard Eckerstorfer, Günther Briedl sowie Renate und Karl Schöringhumer. Das Wasser kostet sie zwar auch Kraft, aber es beruhigt und inspiriert sie auch. Der 20-fache Staatsmeister im Kanusport, Günther Briedl, lässt sich noch lange nach seiner aktiven Karriere vom Wasser fordern. Er gibt sein Wissen nun auch an die nächste Generation weiter und unterrichtet mittlerweile auch seinen Sohn Tim. "Kraftplätze in Oberösterreich – Die Kraft des Wassers" ist ein sehr persönlicher Film über Oberösterreicher und ihre Kraftplätze.


12:25 SCHWEIZWEIT (35 Min.)
Wilde Tiere im Herzen der Stadt – Zu Besuch im Zoo Basel
Film von: Jean-Marc Chevillard
Erstausstrahlung

"SCHWEIZWEIT" zeigt dem Zuschauer Filme und Reportagen mit Impressionen aus den verschiedenen Regionen der Schweiz. Die Beiträge sind unmoderiert.


13:00 ZIB (20 Min.) (HDTV, UT)

Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


Universum
13:20 Weiß wie Schnee (40 Min.) (HDTV, UT)
Film von: Klaus T. Steindl, Barbara Puskás
(Erstsendung 23.12.2008)

Das Wort "Schnee" löst viele Assoziationen aus. Sie reichen von weich, warm, Geborgenheit am Kamin über Weihnachten, Ferien, Skifahren bis zu kalt und tödlich. Aber was ist Schnee? Wie entsteht er? Die Dokumentation begleitet einen Grazer Meteorologen bei seinem Flug in die Wolken: Mit speziellen Messinstrumenten erforscht er die Bedingungen, bei denen Schnee entsteht. Außerdem betrachtet der Film den weißen Stoff auch kulturphilosophisch. Menschen und Tiere, die ihr Leben lang im Schnee verbringen, werden ebenso vorgestellt wie Menschen, in deren Wortschatz es keine Bezeichnung für diese Niederschlagsform gibt.


14:00 Leben zwischen Dreitausendern – Das Zillertal im Winter (45 Min.) (HDTV)
Film von: Klaus T. Steindl
(Erstsendung 13.11.2011)

Das Tiroler Zillertal in den österreichischen Alpen bietet eine alpine Lebenswelt zwischen unberührter Landschaft, Massentourismus und gelebter Tradition. Gipfel, weit über 3000 Meter hoch, strahlend weiße Hänge, alpine Natur und mittendrin eine Bevölkerung, die über Jahrhunderte gelernt hat, mit und von den Bergen zu leben. Dabei ist Schnee dort der Dreh- und Angelpunkt für alles Leben. Er prägt den Lauf der Natur genauso wie den Alltag der Menschen.


Universum
14:45 Ötscher – Im Reich des sanften Riesen (45 Min.) (VPS: 14:44)
Film von: Franz Hafner
(Erstsendung 20.10.2015)


Universum
15:30 Wildes Wasser, blanker Fels – Nationalpark Gesäuse (45 Min.) (HDTV, UT)
Film von: Rita Schlamberger, Michael Schlamberger
(Erstsendung 22.11.2005)

Tief in die Ennstaler Alpen eingeschnitten, an der Grenze zu Oberösterreich, erstrecken sich ein Naturparadies und die größte Felsschlucht Europas: das Gesäuse. Es ist der mit mehr als 11 000 Hektar drittgrößte Nationalpark Österreichs, eine Welt wilden Wassers zwischen senkrecht aufragenden Steilwänden, furchterregenden Kalkmauern und bizarren Felsgestalten. Nirgendwo in den Alpen liegen Wasser, Wald und Fels so steil übereinander. Am Eingang des Gesäuses steht ein ehemals bedeutendes Zentrum der Wissenschaft, das weltberühmte Benediktinerstift Admont. Die Mönche des Stifts begannen bereits Anfang des 19. Jahrhunderts, die Tier- und Pflanzenwelt dieser Berge zu erforschen.


Universum
16:15 Glockner – Der schwarze Berg (45 Min.) (HDTV)
Film von: Georg Riha, Manfred Christ, Harald Pokieser
(Erstsendung 26.10.2000)

Der mächtigste Gipfel der Ostalpen ist der 3798 Meter hohe Großglockner. Der Schicksalsberg der ersten Alpinisten ragt aus dem Tauernmassiv wie ein Wächter über ein alpines Naturparadies. Gämsen und Steinböcke klettern im Fels, Alpenblumen leuchten, und ein Adler gleitet über die Gipfel. Dann wieder verschlucken Wolkenwände den Fels und die Täler. Der Film stellt den Großglockner und seine Tier- und Pflanzenwelt vor.


Universum
17:00 Schladminger Bergwelten (45 Min.) (HDTV, AD, UT)
Von Gipfeln und Gämsen
Folge 1 von 2
Film von: Franz Hafner
(Erstsendung 22.1.2013)

Zwischen dem Dachstein und den Niederen Tauern, am Rande der Skipisten, finden nicht nur Gämsen, sondern auch Auerhähne, Steinadler, prächtige Rothirsche und Luchse ideale Lebensbedingungen. Ab und zu verirrt sich sogar ein Wolf in die unüberschaubaren Bergwälder und finsteren Schluchten dieser Region. In den klaren Gewässern rund um Schladming leben Äschen und Steinkrebse, und die Moore der Niederen Tauern bilden ein Universum für Tiere und Pflanzen.


Universum
17:45 Schladminger Bergwelten (45 Min.) (HDTV, UT)
Zwischen Jahrhunderten und Hundertstelsekunden
Folge 2 von 2
Film von: Gernot Lercher
(Erstsendung 29.1.2013)

Die österreichische Region Schladming-Dachstein hat sich im Lauf ihrer Geschichte zur vielseitigen Kultur- und Tourismuslandschaft entwickelt. Einst war Schladming eine blühende Silberbergbaustadt. In den Pioniertagen des Fremdenverkehrs mussten Flüsse reguliert werden, um Schienen legen zu können – für Eisenbahnen, die es auch Familien aus der Stadt erlaubten, zur Sommerfrische in die Berge zu fahren. Später wurden Lifte gebaut, um den Grundstein für ein Freizeit- und Kletterparadies im Winter und im Sommer zu legen. Vier Protagonisten, die die Schladminger Bergwelt gut kennen, berichten von ihren Erlebnissen: der österreichische Schriftsteller Bodo Hell, der seine Sommer seit Jahren als Senner auf der Grafenberg-Alm im Dachsteingebiet verbringt, Albert Baier, der mehr als 40 Jahre für die Geschicke der Planai-Bahnen verantwortlich war, Bergführer und Bergretter Albert "Api" Prugger sowie Günther Jontes, einer der angesehensten Volkskundehistoriker Österreichs.


18:30 nano (30 Min.) (HDTV)
Die Welt von morgen

Moderation: Yve Fehring

Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin und enthält Studio- und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und wissenschaftlich beleuchtet.


19:00 heute (20 Min.) (HDTV, UT)
Die Nachrichtensendung des ZDF.
3sat-Wetter


19:20 Kulturzeit (40 Min.) (HDTV)
Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD

Moderation: Peter Schneeberger

"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.


20:00 Tagesschau (15 Min.) (HDTV, UT)
ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht


Zum Holocaust-Gedenktag
20:15 Todeszug in die Freiheit (45 Min.) (HDTV, UT)
Film von: Andrea Mocellin, Thomas Muggenthaler
(Erstsendung 29.1.2018)

Der Film erzählt die einzigartige Geschichte eines KZ-Transports aus dem Frühjahr 1945. Die Gefangenen sollten vom KZ-Außenlager Leitmeritz zum KZ Mauthausen gebracht werden. Unter deutscher Besatzung lief die Route für den Transport durch das damalige Protektorat Böhmen und Mähren – und die tschechische Bevölkerung zeigte eindrucksvoll Mitmenschlichkeit. Um eine Befreiung der Konzentrationslager durch die heranrückenden Alliierten zu verhindern, fanden solche von der SS organisierten und bewachten Gefangenentransporte zu der Zeit überall statt – auch auf dem Gebiet des Deutschen Reiches. Doch anders als dort unternimmt die tschechische Bevölkerung alles, um so viele Menschen wie möglich aus den Todestransporten zu befreien oder sie durch Versorgung mit Nahrung und Medikamenten zu retten. Die Tschechen handeln mutig und von Station zu Station organisierter – und mit großem Erfolg. Nur wenige von ihnen sind Widerstandskämpfer. Es gelingt der Bevölkerung, rund 1500 von rund 4000 Häftlingen zu befreien und den anderen durch ihr beherztes Eingreifen bessere Überlebenschancen zu sichern. Am Ende wird der Zug sogar mit Waffengewalt befreit. Einzigartig ist nicht nur diese Geschichte, einzigartig sind auch das Filmmaterial und die Fotos, mit denen die Tschechen damals das Geschehen dokumentiert haben – und mit dem es gelingt, die Geschehnisse von damals plastisch zu schildern. Jahrelang haben die beiden Filmemacher Andrea Mocellin und Thomas Muggenthaler, die für den Film "Verbrechen Liebe" mit dem Bayerischen Fernsehpreis ausgezeichnet wurden, diese Geschichte recherchiert. Es ist ihnen gelungen, zahlreiche Zeitzeugen zu finden, Menschen, die damals in den Waggons um ihr Leben bangten, genauso aber auch viele tschechische Helfer, die damals dabei waren.

Redaktionshinweis: 3sat zeigt "Todeszug in die Freiheit" zum Holocaust-Gedenktag am 27. Januar. Aus demselben Anlass folgen im Anschluss um 21.00 Uhr "Nicht Rache, sondern Gerechtigkeit", um 21.45 Uhr "Im Labyrinth des Schweigens" und um 23.35 Uhr "Mörder unter uns". Einen weiteren Beitrag zum Holocaust-Gedenktag zeigt 3sat am Donnerstag, 24. Januar, um 22.25 Uhr mit dem Spielfilm "Sarahs Schlüssel". Der Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus ist in der Bundesrepublik Deutschland ein nationaler Gedenktag und wird seit 1996 am 27. Januar begangen. Er erinnert an alle Opfer eines beispiellosen totalitären Regimes während der Zeit des Nationalsozialismus.


Zum Holocaust-Gedenktag
21:00 Nicht Rache, sondern Gerechtigkeit (45 Min.) (HDTV, UT)
Das Leben von Beate und Serge Klarsfeld
Film von: Frank Gutermuth
(Erstsendung 20.2.2017)

Die Geschichte von Beate und Serge Klarsfeld ist eine deutsch-französische Geschichte der ganz besonderen Art: die Geschichte einer außergewöhnlichen Liebe und eines jahrzehntelangen Kampfes. Ihr Engagement gegen das Vergessen und für Gerechtigkeit für NS-Opfer beginnt 1968 mit einer Ohrfeige für Kurt Georg Kiesinger, mit der Beate Klarsfeld die NS-Vergangenheit des deutschen Bundeskanzlers bekannt macht. Für die junge deutsche Frau und ihren französischen Mann, Serge, dessen Vater als Jude in Auschwitz ermordet wurde, ist es unerträglich, dass ehemalige NS-Funktionsträger in der Bundesrepublik politische Karriere machen. Sie wollen die verdrängte nationalsozialistische Vergangenheit öffentlich machen – und sie wollen NS-Täter, die unbehelligt in der Bundesrepublik leben, zur Verantwortung ziehen. Die Klarsfelds werden zu den bekanntesten Nazi-Jägern in Europa. In Frankreich decken sie die Beteiligung der französischen Behörden an den Judendeportationen während des Zweiten Weltkriegs auf. Gegen massiven Widerstand und mit äußerster Beharrlichkeit setzen sie den Prozess gegen den ehemaligen Politiker und Kollaborateur Maurice Papon durch. Lange galten die beiden als Nestbeschmutzer und wurden nicht ernst genommen, heute sind sie sowohl in Frankreich als auch in Deutschland als moralische Instanz anerkannt und werden geehrt. Auch heute kämpfen die beiden noch: vor allem gegen das Erstarken des Antisemitismus in Frankreich. Sie mischen sich ein, wenn Populisten gegen Juden hetzen, und sorgen dafür, dass sie sich vor Gericht verantworten müssen. Ihr Kampf ist noch nicht zu Ende.


Zum Holocaust-Gedenktag
21:45 Im Labyrinth des Schweigens (110 Min.) (Dolby Surround, UT)
Spielfilm Deutschland, 2014

Rollen und Darsteller:
Johann Radmann – Alexander Fehling
Generalstaatsanwalt Fritz Bauer – Gert Voss
Marlene Wondrak – Friederike Becht
Thomas Gnielka – André Szymanski
Simon Kirsch – Johannes Krisch
Staatsanwalt Haller – Johann von Bülow
Major Parker – Tim Williams

Regie: Giulio Ricciarelli

13 Jahre nach Kriegsende gibt es in der jungen Bundesrepublik nur einen Gedanken: In Zeiten des Wiederaufbaus stört jede Erinnerung an vergangene Schuld, den Holocaust und die Verbrechen der Nazi-Vergangenheit. Täter und Mitläufer werden lieber eingebunden als vor Gericht gebracht. Entsprechend verzweifelt sind die wenigen aus dem KZ nach Deutschland zurückgekehrten Opfer – man klagt nicht an, man schweigt. In dieser Situation wird der ehrgeizige junge Staatsanwalt Johann Radmann auf den Fall des überlebenden jüdischen KZ-Insassen Simon Kirsch aufmerksam, der durch einen Zufall in dem Lehrer Alois Schulz einen seiner früheren Peiniger in Auschwitz wiedererkannt hat. Doch seine Versuche, den Mann anzuzeigen, laufen ins Leere. Auch Oberstaatsanwalt Walter Friedberg in Frankfurt, Radmanns direkter Vorgesetzter, weigert sich, in dem Fall zu ermitteln. Nur Radmann, der sich bei seinen Verkehrsstrafsachen zu Tode langweilt, hat Interesse und kontaktiert auf eigene Faust den Journalisten Thomas Gnielka, der sich sehr engagiert Kirschs Fall angenommen hatte. Durch Gnielkas Informationen und eigene Recherche gelingt es Radmann, den Lehrer als Mitglied der Waffen-SS in Auschwitz zu identifizieren, doch ohne Folgen: Schulz bleibt weiter im Schuldienst. Gnielka, der feststellen muss, dass Radmann, wie die meisten seiner Altersgenossen, so gut wie nichts über Auschwitz und die Verbrechen der Deutschen weiß, macht den Fall in einem Artikel publik. Damit weckt er die Aufmerksamkeit seines Generalstaatsanwalts Fritz Bauer (1903-1968), eines aus dem KZ ins Exil geflohenen, nach dem Krieg zurückgekehrten Juden, der seinen jungen Kollegen gegen den Widerstand aller übrigen Staatsanwälte dazu ermutigt, weiter gegen mutmaßliche NS-Verbrecher in Auschwitz zu ermitteln. Radmann, der inzwischen auf einer Party bei Gnielka die schöne Verkehrssünderin Marlene Wondrak wiedergesehen und sich heftig in sie verliebt hat, merkt erst allmählich, dass er hier eine Aufgabe vor sich hat, die ihn verschlingen könnte und sein Privatleben auf Eis legt. Je weiter sich Radmann in das Geflecht aus Verdrängung, Verleugnung und Lüge hineinarbeitet, desto mehr Feinde macht er sich: Das Labyrinth des Schweigens ist ein einsamer Ort. Doch alle Mühen und persönlichen Krisen lohnen sich, denn sie führen zu dem berühmten Frankfurter Auschwitz-Prozess, der ersten juristischen Aufarbeitung nationalsozialistischer Verbrechen durch ein Gericht der Bundesrepublik.

Die Wirtschaftswunderjahre abseits von dicken Zigarren, Petticoat und Rock 'n' Roll: Der in Italien geborene Deutsch-Italiener Giulio Ricciarelli, ein vor allem in vielen deutschen TV-Produktionen ("Tatort", "SOKOs", "Alarm für Cobra 11") auftretender Schauspieler, inszenierte mit dieser ambitionierten Kinoproduktion seinen ersten Kinofilm – unterhaltende, sehr emotionale politische Aufklärung über die gar nicht so gute alte Zeit des Wiederaufbaus. Dem legendären Generalstaatsanwalt Fritz Bauer, der 1949 wieder in den deutschen Staatsdienst zurückgekehrt war, war es zu verdanken, dass 1952 ein deutsches Gericht das NS-System zum ersten Mal als "Unrechtsstaat" bezeichnete. Doch Bauers wichtigster Verdienst liegt in der Durchsetzung des Frankfurter Auschwitz-Prozesses von Dezember 1963 bis August 1965, der Initialzündung für die Auseinandersetzung Deutschlands mit seiner Nazi-Vergangenheit. Filmisch aufgearbeitete Vorgeschichte der Frankfurter Auschwitz-Prozesse, die 1963 begannen. Gespielt wird Fritz Bauer von der 2014 im Alter von 72 Jahren verstorbenen Schauspiel-Legende Gert Voss, der vor allem auch in seiner 46 Jahre andauernden künstlerischen Zusammenarbeit mit Claus Peymann seit 1986 am Burgtheater in Wien in allen großen Rollen auftrat. "Im Labyrinth des Schweigens" war Voss' letzte Kinorolle.


Zum Holocaust-Gedenktag
23:35 Mörder unter uns (45 Min.) (HDTV)
Fritz Bauers einsamer Kampf
Film von: Peter Hartl, Andrzej Klamt
Erstausstrahlung

Er war eine Ausnahmeerscheinung der Nachkriegsjustiz: Fritz Bauer. Als Generalstaatsanwalt hat er die Deutschen in einem aufsehenerregenden Prozess mit ihrer NS-Vergangenheit konfrontiert. Mithilfe von Filmfunden, Selbstauskünften und Aussagen von Weggefährten zeichnet der Film das Porträt eines aufrechten und deshalb stark angefeindeten Aufklärers über die NS-Verbrechen und eines Verfechters des Rechts in einer restaurativen Gesellschaft. Fritz Bauer (1903-1968) stand in seiner Zunft weithin allein da. "Wenn ich mein Amtszimmer verlasse, betrete ich feindliches Ausland", lästerte er im Freundeskreis mit galligem Humor. Die überwältigende Mehrheit seiner Amtskollegen hatte ihre Robe bereits im Zeichen des Hakenkreuzes getragen und mühte sich nun, eingebunden in alte Seilschaften, die Verbrechen der Vergangenheit ruhen zu lassen. In klarem Kontrast zu dieser Schlussstrichmentalität öffnete Fritz Bauer im Frankfurter Auschwitz-Prozess (1963-1965) seinen Landsleuten, besonders der Jugend, die Augen für die Abgründe der Diktatur. Ohne seine stille Beharrlichkeit wäre auch Adolf Eichmann, der nach Argentinien geflohene Manager des NS-Vernichtungswerks, wohl unbehelligt geblieben. Statt der israelischen Regierung, wie weltweit angenommen, war der Frankfurter Generalstaatsanwalt die treibende Kraft hinter Eichmanns Enttarnung – wie so oft unerkannt, im Alleingang. In der Dokumentation von Peter Hartl und Andrzej Klamt berichtet erstmals ein ehemaliger Mossad-Mitarbeiter, wie Fritz Bauer über ihn dem israelischen Geheimdienst die Eichmann-Papiere zuspielte. Doch es war nicht Rachsucht, die Fritz Bauer, wiewohl als jüdischer Sozialdemokrat nach 1933 aus seinem Vaterland vertrieben, umtrieb. Seine Mission war die Aufklärung. Auf dem Boden des Rechtsstaats ließ er öffentlich darüber verhandeln, welche verheerenden Folgen die Herrschaft des Unrechts hatte, immer in dem Bestreben, dessen Wiederkehr vorzubeugen.


00:20 Deutschland ist kein warmes Land (30 Min.) (HDTV, UT)
Die Fotografin Sharon Back
Film von: Andrea Roth
(Erstsendung 9.10.2016)

Sharon Back, 1974 in Tel Aviv geboren, wuchs zunächst in Israel auf. Als sie zwölf war, zogen die Eltern mit ihr nach Berlin. Dort erlebte sie in der Schule viel Antisemitismus. Mit 18 ging sie nach New York, machte eine Fotografenausbildung und zog wieder nach Tel Aviv. Dort entwickelte sich ihr Schwerpunkt der Porträtfotografie. Sharon Back liebt Israel, die Wärme und Mentalität der Menschen dort. Und doch ging sie zurück nach Berlin. Sharon Back nimmt anti-israelische und antisemitische Sprüche in Kauf: Sie komme "aus dem Land der Kriegstreiber" oder sie könne "als Jüdin bestimmt gut verkaufen". Israelisch-deutsche Communities schätzen, dass circa 20 000 Israelis in Berlin leben, darunter viele Künstler. Die einen lockt der Lebensstil der Stadt, andere setzen sich mit ihren Wurzeln auseinander oder versuchen einen Brückenschlag zwischen den Kulturen. 2015, als 50 Jahre deutsch-israelische Freundschaft gefeiert wurden, begann Sharon Back mit der Arbeit an einem Buch, damit man der Freundschaft nicht nur ein Jahr lang gedenke. Der Film begleitet die Fotografin bei dieser Arbeit und fragt nach dem Leben einer israelischen Jüdin im "Land der Täter".


00:50 10 vor 10 (30 Min.) (HDTV) (VPS: 21:50)
Nachrichtenmagazin

"10 vor 10" ist eine Informationssendung von Schweizer Radio und Fernsehen (SRF). Vertiefende Berichte, Reportagen, Porträts und Live-Gespräche informieren über die wichtigsten Themen des Tages aus der Schweiz und der Welt.


01:20 ECO (30 Min.) (HDTV)
(Erstsendung 21.1.2019)

Moderation: Reto Lipp

Das Wirtschaftsmagazin von Schweizer Radio und Fernsehen wirft einen eigenständigen Blick auf das Wirtschaftsleben – mit Hintergrund-Berichten, Grafiken und Reportagen. "ECO" berichtet seit 2007 aus der Perspektive der Wirtschaft und bringt die Welt der Wirtschaft den Zuschauern näher. "ECO" fragt nach, "ECO" zeigt die Zusammenhänge, "ECO" erklärt die Gründe und die Hintergründe. Ob Marktschreier oder Manager, ob Bauer oder Banker, ob lokal oder global – "ECO" lebt Wirtschaft.


01:50 Slowenien Magazin (25 Min.) (HDTV)
Erstausstrahlung

In Kooperation mit dem slowenischen Fernsehen berichtet das österreichische Magazin über Entwicklungen in Politik, Gesellschaft und Kultur Sloweniens. Im Mittelpunkt der Sendung stehen das Land, seine Menschen, Bräuche und Traditionen sowie die Schönheiten der Landschaft.


Universum
02:15 Weiß wie Schnee (40 Min.) (HDTV, UT)
Film von: Klaus T. Steindl, Barbara Puskás
(Erstsendung 23.12.2008)

Das Wort "Schnee" löst viele Assoziationen aus. Sie reichen von weich, warm, Geborgenheit am Kamin über Weihnachten, Ferien, Skifahren bis zu kalt und tödlich. Aber was ist Schnee? Wie entsteht er? Die Dokumentation begleitet einen Grazer Meteorologen bei seinem Flug in die Wolken: Mit speziellen Messinstrumenten erforscht er die Bedingungen, bei denen Schnee entsteht. Außerdem betrachtet der Film den weißen Stoff auch kulturphilosophisch. Menschen und Tiere, die ihr Leben lang im Schnee verbringen, werden ebenso vorgestellt wie Menschen, in deren Wortschatz es keine Bezeichnung für diese Niederschlagsform gibt.


02:55 Leben zwischen Dreitausendern – Das Zillertal im Winter (45 Min.) (HDTV)
Film von: Klaus T. Steindl
(Erstsendung 13.11.2011)

Das Tiroler Zillertal in den österreichischen Alpen bietet eine alpine Lebenswelt zwischen unberührter Landschaft, Massentourismus und gelebter Tradition. Gipfel, weit über 3000 Meter hoch, strahlend weiße Hänge, alpine Natur und mittendrin eine Bevölkerung, die über Jahrhunderte gelernt hat, mit und von den Bergen zu leben. Dabei ist Schnee dort der Dreh- und Angelpunkt für alles Leben. Er prägt den Lauf der Natur genauso wie den Alltag der Menschen.


Universum
03:40 Glockner – Der schwarze Berg (45 Min.) (HDTV)
Film von: Georg Riha, Manfred Christ, Harald Pokieser
(Erstsendung 26.10.2000)

Der mächtigste Gipfel der Ostalpen ist der 3798 Meter hohe Großglockner. Der Schicksalsberg der ersten Alpinisten ragt aus dem Tauernmassiv wie ein Wächter über ein alpines Naturparadies. Gämsen und Steinböcke klettern im Fels, Alpenblumen leuchten, und ein Adler gleitet über die Gipfel. Dann wieder verschlucken Wolkenwände den Fels und die Täler. Der Film stellt den Großglockner und seine Tier- und Pflanzenwelt vor.


Universum
04:25 Schladminger Bergwelten (45 Min.) (HDTV, AD, UT)
Von Gipfeln und Gämsen
Folge 1 von 2
Film von: Franz Hafner
(Erstsendung 22.1.2013)

Zwischen dem Dachstein und den Niederen Tauern, am Rande der Skipisten, finden nicht nur Gämsen, sondern auch Auerhähne, Steinadler, prächtige Rothirsche und Luchse ideale Lebensbedingungen. Ab und zu verirrt sich sogar ein Wolf in die unüberschaubaren Bergwälder und finsteren Schluchten dieser Region. In den klaren Gewässern rund um Schladming leben Äschen und Steinkrebse, und die Moore der Niederen Tauern bilden ein Universum für Tiere und Pflanzen.


Universum
05:10 Schladminger Bergwelten (45 Min.) (HDTV, UT)
Zwischen Jahrhunderten und Hundertstelsekunden
Folge 2 von 2
Film von: Gernot Lercher
(Erstsendung 29.1.2013)

Die österreichische Region Schladming-Dachstein hat sich im Lauf ihrer Geschichte zur vielseitigen Kultur- und Tourismuslandschaft entwickelt. Einst war Schladming eine blühende Silberbergbaustadt. In den Pioniertagen des Fremdenverkehrs mussten Flüsse reguliert werden, um Schienen legen zu können – für Eisenbahnen, die es auch Familien aus der Stadt erlaubten, zur Sommerfrische in die Berge zu fahren. Später wurden Lifte gebaut, um den Grundstein für ein Freizeit- und Kletterparadies im Winter und im Sommer zu legen. Vier Protagonisten, die die Schladminger Bergwelt gut kennen, berichten von ihren Erlebnissen: der österreichische Schriftsteller Bodo Hell, der seine Sommer seit Jahren als Senner auf der Grafenberg-Alm im Dachsteingebiet verbringt, Albert Baier, der mehr als 40 Jahre für die Geschicke der Planai-Bahnen verantwortlich war, Bergführer und Bergretter Albert "Api" Prugger sowie Günther Jontes, einer der angesehensten Volkskundehistoriker Österreichs.


05:55 – 06:00 3satTextVision (5 Min.)

*

Donnerstag, 24. Januar 2019


06:00 Glockenguss das bronzene Handwerk (20 Min.)
Film von: Frank Grevsmühl
(Erstsendung: 24.08.2017)


06:20 Kulturzeit (40 Min.) (HDTV)
Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD
(Erstsendung 23.1.2019)

Moderation: Peter Schneeberger

"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.


07:00 nano (30 Min.) (HDTV)
Die Welt von morgen
(Erstsendung 23.1.2019)

Moderation: Yve Fehring

Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin und enthält Studio- und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und wissenschaftlich beleuchtet.


07:30 Alpenpanorama (90 Min.) (HDTV)

"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten. Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.


09:00 ZIB (5 Min.) (HDTV, UT)

Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


09:05 Kulturzeit (40 Min.) (HDTV)
Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD
(Erstsendung 23.1.2019)

Moderation: Peter Schneeberger

"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.


09:45 nano (30 Min.) (HDTV)
Die Welt von morgen
(Erstsendung 23.1.2019)

Moderation: Yve Fehring

Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin und enthält Studio- und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und wissenschaftlich beleuchtet.


10:15 Kölner Treff (90 Min.) (UT)
(Erstsendung 18.1.2019)

Bettina Böttinger präsentiert mit dem "Kölner Treff" einmal die Woche eine Talkrunde mit prominenten Gästen und Menschen, die nicht tagtäglich im Rampenlicht stehen. Sie erzählen außergewöhnliche und bewegende Lebensgeschichten von ihren Berufen oder ihren ganz eigenen Projekten.


11:45 Thema (45 Min.) (HDTV, UT)
(Erstsendung 21.1.2019)

Moderation: Christoph Feurstein

Das Magazin aus Österreich informiert über aktuelle Ereignisse und außergewöhnliche Schicksale. Nach der Top-Story mit einer aktuellen Reportage und einem weiterführenden Hintergrundbericht folgt das Schwerpunktthema der Woche. Bunte, exotische Geschichten aus aller Welt runden die Sendung ab.


12:30 ECO (30 Min.) (HDTV)
(Erstsendung 21.1.2019)

Moderation: Reto Lipp

Das Wirtschaftsmagazin von Schweizer Radio und Fernsehen wirft einen eigenständigen Blick auf das Wirtschaftsleben – mit Hintergrund-Berichten, Grafiken und Reportagen. "ECO" berichtet seit 2007 aus der Perspektive der Wirtschaft und bringt die Welt der Wirtschaft den Zuschauern näher. "ECO" fragt nach, "ECO" zeigt die Zusammenhänge, "ECO" erklärt die Gründe und die Hintergründe. Ob Marktschreier oder Manager, ob Bauer oder Banker, ob lokal oder global – "ECO" lebt Wirtschaft.


13:00 ZIB (25 Min.) (HDTV, UT)

Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


13:25 Zauberhaftes Albanien (45 Min.) (HDTV)
Der Norden – Von den Bergen in die Hauptstadt
Folge 1 von 2
Film von: Thomas Radler
(Erstsendung 11.4.2016)

Diese Etappe der Reise beginnt im Norden, wo altes albanisches Gewohnheitsrecht auf eine weitgehend unberührte Gebirgswelt trifft. Auf einer der letzten Eisenbahnlinien des Landes geht es in südlicher Richtung bis in die Hauptstadt Tirana. Der europäische Kontinent ist kartografiert, vermessen und erforscht. Umrankt von Vorurteilen und Schauergeschichten über archaische Gewohnheitsrechte, gibt es aber noch ein Land, das wie ein weißer Fleck auf der Landkarte des südöstlichen Europas liegt. Von Kriegen geschüttelt und über Jahrzehnte hinweg abgeschottet von der Außenwelt, beheimatet dieses Land warmherzige Menschen und unglaubliche Naturschätze: Albanien. Durch die langen Jahre der Hoxha-Diktatur ist Albanien in den Köpfen vieler bis heute ein verbotener Ort. Dabei finden Besucher hier grandiose Seenlandschaften, unberührte Küsten und atemberaubendes Hochgebirge – und das auf einem Gebiet von der Größe Belgiens. Albanien ist arm, es ist aber auch reich: reich an Bergen, an landschaftlicher Vielfalt, an Tier-und Pflanzenwelten, an Kultur und Gastfreundschaft seiner Bewohner. Nach den dunklen Jahrzehnten der kommunistischen Diktatur, in der alle Religionen verboten waren, gilt Albanien als beispielhaft auf dem Balkan für das friedliche Zusammenleben von Christen und Muslimen. Die zweiteilige Dokumentation stellt Albanien vor. Sie zeigt unbekannte Regionen, spürt Traditionen auf und besucht Menschen, die für den Aufbruch und den Wandel des Landes stehen.


14:10 Zauberhaftes Albanien (40 Min.) (HDTV)
Der Süden – Vom Landesinneren an die Küste
Folge 2 von 2
Film von: Thomas Radler
(Erstsendung 12.4.2016)

Albanien – bis heute ein weißer Fleck auf europäischen Landkarten und ein Land, das sich zu entdecken lohnt. Im Osten liegt der Ohridsee, der auf der UNESCO-Liste des Weltkulturerbes steht. Es ist die Heimat eines seltenen Fisches – des Korans. An den bis heute allgegenwärtigen Bunkern vorbei geht es nach Gjirokastra, in die Geburtsstadt Enver Hoxhas. Im Bergland wird noch die albanische Tradition des polyphonen Gesangs gepflegt. Die "New York Times" veröffentlicht zu Beginn jeden Jahres eine Liste mit den 52 Orten auf der Welt, die Reisende im Laufe ihres Lebens zumindest einmal gesehen haben sollten. Auf Platz vier vor allen anderen Orten in Europa lag 2016 die oftmals menschenleere albanische Mittelmeerküste. Albaniens Hauptstadt Tirana ist die einzige wirkliche Großstadt des Landes. Eine Metropole, in der die Menschen immer einen Weg gefunden haben, Schwierigkeiten zu überwinden – bis heute. Die zweiteilige Dokumentation "Zauberhaftes Albanien" zeigt unbekannte und naturbelassene Regionen und Traditionen des Landes mit lebendigen Orten der Kultur und den Menschen, die sie prägen.


14:50 Griechenland: Von den Gipfeln bis ans Meer (45 Min.) (HDTV)
Epirus
Folge 1 von 5
Film von: Johannes Backes
(Erstsendung 4.7.2016)

Die Reihe widmet sich der Schönheit der Landschaft und stellt Menschen vor, die die Eigenheiten ihrer Heimat zu schätzen wissen. Der erste Teil führt in die Region Epirus im Nordwesten Griechenlands, wo sich pittoreske Bergdörfer finden. Das Filmteam besucht einen Dachdecker, der mit dem für die Region typischen Naturstein eine Kirche deckt, und eine alte Frau, die für ihre Blätterteigpastete frische Kräuter in der Wildnis sammelt. Außerdem erkundet das Team das in einer Felswand errichtete Kloster von Kipina, erforscht einen unterirdischen Fluss und trifft auf einen Krabbenfischer im Ambrakischen Golf, einem Paradies für Anhänger des Kite-Surfens und anderer Wassersportarten. Griechenland liegt ganz im Süden Europas. Es ist die Wiege der westlichen Kultur und nach wie vor eines der beliebtesten Reiseziele von Touristen aus aller Welt.


15:35 Griechenland: Von den Gipfeln bis ans Meer (45 Min.) (HDTV)
Thessalien
Folge 2 von 5
Film von: Johannes Backes
(Erstsendung 5.7.2016)

Die Reise durch Thessalien führt von der Meeresenge bei Chalkida bis zum höchsten Berg Griechenlands, dem Olymp, dem Sitz der antiken Götter. In der benachbarten Meteora-Region führt die Reise zu mittelalterlichen Klöstern, die auf spitzen Felsnadeln thronen. Der Bergsteiger Christos erklimmt zum Namenstag des heiligen Georg eine Steilwand bis zur Höhle eines Einsiedlers. Auf dem malerischen Pilion fährt der "Trenaki", die Pilion-Bahn, Richtung Küste durch eine Landschaft, die sich die Götter angeblich als Naherholungsziel von ihrem stressigen Alltag auf dem Olymp geschaffen haben, die Heimat der legendären Kentauren. Die Reihe "Griechenland: Von den Gipfeln bis ans Meer" widmet sich der Schönheit der Landschaft und stellt Menschen vor, die die Eigenheiten ihrer Heimat zu schätzen wissen.


16:20 Griechenland: Von den Gipfeln bis ans Meer (40 Min.) (HDTV)
Thessaloniki und Chalkidiki
Folge 3 von 5
Film von: Johannes Backes
(Erstsendung 6.7.2016)

Thessaloniki, die zweitgrößte Stadt Griechenlands, hat viel Sehenswertes zu bieten. Zwei nach Athen ausgewanderte prominente Comedians schwärmen von ihrer geschichtsträchtigen Heimatstadt. Außerdem erzählen ein Kupferschmied, eine Archäologin und ein Basketballcoach von ihrem Alltag in Thessaloniki. Am Ende der riesigen Bucht vor der Hafenstadt liegt die Halbinsel Chalkidiki mit ihren drei fingerartigen Landzungen. Dort befindet sich das Refugium eines Künstlerpaares aus Thessaloniki und auch die Heimat eines Schiffsbauers, der in seiner Werkstatt immer noch auf traditionelle Weise sogenannte Kaikis, die für jeden griechischen Hafen typischen hölzernen Fischerboote, herstellt. Die Reihe "Griechenland: Von den Gipfeln bis ans Meer" widmet sich der Schönheit der Landschaft und stellt Menschen vor, die die Eigenheiten ihrer Heimat zu schätzen wissen.


17:00 Griechenland: Von den Gipfeln bis ans Meer (45 Min.) (HDTV)
Ostmazedonien und Thrakien
Folge 4 von 5
Film von: Johannes Backes
(Erstsendung 7.7.2016)

Diese Etappe führt vom Kerkinisee zu Füßen der Bergmassive an der bulgarischen Grenze in eine Region, in der Gläubige während der Anastenaria-Feiern barfuß über glühende Kohlen laufen. Über Amphipolis und Kavala geht es weiter nach Komotini. Dort bemüht sich die in ganz Griechenland bekannte Musikgruppe Balkanatolia um eine Synthese osteuropäischer, griechischer und türkischer Musiktraditionen, um eine musikalische Völkerverständigung. Noch weiter Richtung Osten, dicht vor der Grenze zur Türkei, engagiert sich Yorgos im Evrosdelta, der Heimat des Rabengeiers, für die Modernisierung einer traditionsreichen Branche: der Herstellung von Seide. Die Reihe "Griechenland: Von den Gipfeln bis ans Meer" widmet sich der Schönheit der Landschaft und stellt Menschen vor, die die Eigenheiten ihrer Heimat zu schätzen wissen.


17:45 Griechenland: Von den Gipfeln bis ans Meer (45 Min.) (HDTV)
Südküste und Attika
Folge 5 von 5
Film von: Johannes Backes
(Erstsendung 8.7.2016)

Die Reise entlang der Südküste und durch Attika beginnt beim Sicherheitsingenieur der Brücke von Rio. Er führt in den Bauch und auf die Spitze der Pfeiler dieses Jahrhundertbauwerks. Weiter geht es zu einem Kaviar-Produzenten in die Lagunen von Mesolóngion, über die malerische Hafenstadt Nafpaktos und den antiken Ort Delphi zu einem Harzsammler in den Hügeln bei Marathon, der in den Pinien "flüssiges Gold" für die Zubereitung von Retsina sammelt. In Athen begleitet das Filmteam einen umtriebigen Graffiti-Künstler durch die "Plaka" genannte Altstadt direkt unterhalb der Akropolis und trifft in der Hafenstadt Piräus auf die Goldmedaillen-Seglerin Sofia, die dort ihr Training absolviert. Die Reihe "Griechenland: Von den Gipfeln bis ans Meer" widmet sich der Schönheit der Landschaft und stellt Menschen vor, die die Eigenheiten ihrer Heimat zu schätzen wissen.


18:30 nano (30 Min.) (HDTV)
Die Welt von morgen

Moderation: Yve Fehring

Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin und enthält Studio- und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und wissenschaftlich beleuchtet.


19:00 heute (20 Min.) (HDTV, UT)
Die Nachrichtensendung des ZDF.
3sat-Wetter


19:20 Kulturzeit (40 Min.) (HDTV)
Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD

Moderation: Peter Schneeberger

"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.


20:00 Tagesschau (15 Min.) (HDTV, UT)
ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht


20:15 Die Blockchain-Revolution (45 Min.) (HDTV)
Film von: Volker Wasmuth, Patrick Zeilhofer
Erstausstrahlung

Eine Welt ohne Notare, Vermittler oder Kontrollinstanzen könnte Wirklichkeit werden – dank Blockchain-Technologie. Sie hinterlegt Wissen und Werte manipulationssicher im Netz. Ursprünglich ist die Blockchain als Buchungssystem für die Internet-Währung Bitcoin entwickelt worden. Die neuen Möglichkeiten sind faszinierend: Transaktionen sind ohne Zwischeninstanzen möglich. Von vielen unbemerkt krempelt die Technologie unser Leben um. Bislang haben lange Schriftsätze und Kontrollinstanzen wie Banken oder Behörden Vertrauen zwischen Vertragspartnern hergestellt, nun schafft die Blockchain Sicherheit. Die Blockchain greift in zahlreiche Lebensbereiche ein: Logistik-Ketten wie etwa Arzneimittel-Transporte sind jederzeit lückenlos einsehbar. Banken könnten überflüssig werden, denn auch Kreditverträge dokumentiert die Blockchain, und das Internetgeld Bitcoin braucht sowieso keine Banken. Jede Form von Mittler zwischen Produkterzeuger und Konsument, seien es Musikverlage, Reisebüros oder Stromanbieter, könnte überflüssig werden. Die Autoren zeigen in ihrer Dokumentation "Die Blockchain-Revolution" die vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten der Technologie. Sie besuchen eine Mine in Norwegen, in der Hunderte Computer Bitcoins "schürfen". Sie zeigen, wie eine Plattform für Grundstückstransaktionen in Schweden Notare und Grundbücher überflüssig macht. Und die Autoren haben das Schweizer "Krypto Valley" besucht, den kleinen Ort Zug, wo rund 100 Blockchain-Start-ups die Technologie weiter vorantreiben und etwa für Behörden-Aktivitäten und E-Voting nutzbar machen.

Redaktionshinweis: In 3sat steht der Donnerstagabend im Zeichen der Wissenschaft: Um jeweils 20.15 Uhr beleuchtet eine Dokumentation relevante Fragen aus Natur- und Geisteswissenschaften, Kultur und Technik. Im Anschluss, um 21.00 Uhr, diskutiert Gert Scobel über ein verwandtes Thema.


21:00 scobel (60 Min.) (HDTV)
Die Blockchain-Revolution
Erstausstrahlung

Während das Interesse an Bitcoin schwindet, sind immer mehr Unternehmen von der Blockchain fasziniert. Was ist eine Blockchain? Und wie kann sie unsere Gesellschaft grundlegend verändern? In der digitalisierten Welt sind kryptografische Verkettungen von Datensätzen ein großer Fortschritt. Transaktionen können sicherer und effizienter gestaltet werden. Gert Scobel diskutiert mit seinen Gästen, ob und wie man die Blockchain sinnvoll anwenden kann. Zurzeit wird die Blockchain-Technologie in verschiedenen Forschungsabteilungen entwickelt und erprobt. Manche Informatiker sehen in ihr das Potenzial für einen neuen Medienwandel, so wie einst das Internet die Interaktionsformen und Kommunikationsabläufe im Privaten und auch in der Arbeitswelt veränderte. In den Anfängen war die Blockchain sehr stark mit digitalen Währungen, beispielsweise mit Bitcoin, verbunden. Heute werden die Entwicklungsmöglichkeiten dieser Technologie aber nicht nur in der Finanzwelt getestet, sondern auch in Dienstleistungsbereichen, in Geschäfts-und Vertragsmodellen sowie in sozialen Projekten. Wie keine andere Technologie ermöglicht die Blockchain unterschiedliche Transaktionen, die transparent und unveränderbar sind. Bei der Verwendung dieser Technologie könnten Vertrauensinstanzen überflüssig werden, da die Nutzer allein der Blockchain und dem Prinzip der gegenseitigen Kontrolle vertrauen. Dadurch ließen sich Kosten senken und Prozesse beschleunigen. Nach Meinung von IT-Experten seien die verschlüsselten Codes im höchsten Maße sicher, sie seien sogar vor Hacker-Angriffen geschützt. Kann es in einer virtuellen Welt aber ein System ohne Schwachstellen und Missbrauchsfälle geben? Welche Folgen haben alle nicht auslöschbaren Spuren in der Biografie eines Menschen? Und was wird aus der Privatsphäre? Wie hoch sind die Kosten für Energie und Server-Anlagen? Wird die Blockchain den Alltag und die Wirtschaft revolutionieren? Oder ist alles nur ein Hype von finanzkräftigen Investoren? Gert Scobel diskutiert mit seinen Gästen die Vor- und Nachteile von Blockchain.


22:00 ZIB 2 (25 Min.) (HDTV, UT)
Das tägliche Nachrichtenmagazin des ORF-Fernsehens.


Zum Holocaust-Gedenktag
22:25 Sarahs Schlüssel (95 Min.) (HDTV, Dolby Surround, UT)
(Elle s'appelait Sarah)
Spielfilm Frankreich, 2010

Rollen und Darsteller:
Julia Jarmond – Kristin Scott Thomas
Sarah Starzynski – Mélusine Mayance
Jules Dufaure – Niels Arestrup
Bertrand Tezac – Frédéric Pierrot
Edouard Tezac – Michel Duchaussoy

Regie: Gilles Paquet-Brenner

Die zehnjährige Jüdin Sarah wird im Sommer 1942 bei der Deportation durch die französische Polizei von ihren Eltern getrennt. Nach angstvollen Tagen im Lager gelingt ihr die Flucht. Sarah ist beherrscht von einem einzigen Gedanken: Sie muss ihren kleinen Bruder retten, den sie zu Hause im Wandschrank versteckt hat – den Schlüssel dazu hält sie in der Hand. Bei der Rückkehr in ihre Pariser Wohnung erlebt sie einen Schock.

Es ist der 15. Juli 1942, als an der Wohnungstüre der Familie Starzynski Krach geschlagen wird. Geistesgegenwärtig versteckt die zehnjährige Sarah ihren kleinen Bruder im Geheimversteck hinter einer Tapetentür. Ganz schnell wird sie wieder bei ihm sein, das verspricht sie ihm hoch und heilig. Doch Sarah muss ihre Sachen packen und wird mit ihren Eltern in ein überfülltes Pariser Radstadion abtransportiert. Auf Anweisung der Nazis schickt das kollaborierende Vichy-Regime von hier aus über 10 000 französische Juden in den sicheren Tod. Wie durch ein Wunder kann Sarah entkommen. Bei einem hilfsbereiten Bauernehepaar kommt das von den Strapazen gezeichnete Mädchen wieder zu Kräften und kehrt endlich in die Wohnung zurück. 60 Jahre später arbeitet die Journalistin Julia an einem Artikel über die große Razzia, die im Juli 1942 stattfand. Bei ihren Recherchen findet sie heraus, dass in der Pariser Wohnung ihrer Schwiegereltern früher einmal Juden gewohnt haben. Je näher Julia der Wahrheit kommt, desto mehr erfährt sie über die Familie ihres zukünftigen Mannes, über ein finsteres Kapitel französischer Geschichte und schließlich über sich selbst.

Der Antisemitismus der Grande Nation wurde im französischen Kino lange Zeit totgeschwiegen. Nach "Die Kinder von Paris" greift auch "Sarahs Schlüssel" die berüchtigte "Rafle du Vél d'Hiv'" auf. Fast 13 000 Juden wurden bei der Pariser Razzia am 16. und 17. Juli 1942 in das Vélodrome d'Hiver (Vél d'Hiv'), eine Radrennbahn, gepfercht. Mehrere Tage bekamen sie nichts zu trinken, die sanitären Anlagen waren schnell verstopft. Von dort aus verschleppte man die Internierten über Zwischenlager nach Auschwitz. Gilles Paquet-Brenners Adaption des gleichnamigen Bestsellers von Tatiana de Rosnay nähert sich dieser Gräueltat auf zwei Zeitebenen: Der Film kontrastiert die Szenen aus der Radrennbahn mit der Arbeit einer Journalistin, die das Leid der Opfer der Vergessenheit entreißen will. Aus dem Ensemble der Darsteller ragt Kristin Scott Thomas heraus, die als Reporterin buchstäblich von der Vergangenheit eingeholt wird.


00:00 10 vor 10 (30 Min.) (HDTV) (VPS: 21:50)
Nachrichtenmagazin

"10 vor 10" ist eine Informationssendung von Schweizer Radio und Fernsehen (SRF). Vertiefende Berichte, Reportagen, Porträts und Live-Gespräche informieren über die wichtigsten Themen des Tages aus der Schweiz und der Welt.


00:30 Rundschau (45 Min.) (HDTV)
(Erstsendung 23.1.2019)

Moderation: Sandro Brotz

Das Politmagazin aus der Schweiz liefert Hintergrundberichte und Recherchen über aktuelle Ereignisse und Brennpunkte im In- und Ausland. Die Reportagen und Magazinberichte sind nah am Geschehen, ohne je die kritisch-journalistische Distanz zu verlieren.


Reporter
01:15 Christian Jott Jenny – ein Tenor für St. Moritz (20 Min.)
(Erstsendung 11.11.2018)

Es ist eine kleine Polit-Sensation: Christian Jott Jenny ist der neue Gemeindepräsident von St. Moritz. In der Kultur ist Jenny eine feste Größe, aber politisch bisher absolut unerfahren. Die Reportage berichtet über den Zürcher Tausendsassa, der ab 1. Januar 2019 im Engadin regiert. Christian Jott Jenny ist ein Wirbelwind. Er ist Operntenor, Kulturunternehmer und Gründer des Jazz-Festivals St. Moritz. Jetzt will er sein Leben umkrempeln. Mit einer Kandidatur für das Gemeindepräsidium von St. Moritz, das seiner Meinung nach dringend einer Blutauffrischung bedarf. Denn St. Moritz hat an Attraktivität verloren und sucht nach Mitteln, der Marke "Top of the World" wieder gerechter zu werden. Es fehlt ein Gesicht, eine Identitätsfigur – und bei den Wahlen ins Gemeindepräsidium eine Auswahl. Christian Jott Jenny ist zwar Künstler, aber auch Manager. Und er kennt St. Moritz und seine Probleme. An seinem 40. Geburtstag gibt er seine Sprengkandidatur für das Gemeindepräsidium bekannt. Doch kann Jenny das? Ist der ruhelose Tausendsassa der Richtige für das politische Tagesgeschäft? In St. Moritz entbrennt eine heftige Debatte. Mit flotten Sprüchen bringt Jenny das Polit-Establishment gegen sich auf, aber er mobilisiert die Jungen. Reporter Reto Brennwald porträtiert den Entertainer und begleitet ihn auf seinem emotionalen Weg an die Spitze von St. Moritz.


01:35 Hessenreporter (30 Min.) (HDTV, UT)
Noch einmal glücklich – Der Wünschewagen
Film von: Andreas Graf
(Erstsendung 11.12.2017)

Das Team vom ASB-Wünschewagen in Wiesbaden erfüllt todkranken Menschen den letzten Wunsch. Auch den von Jennifer Messing. Die 27-Jährige hat nur noch wenige Tage zu leben. Jennifer hat Gebärmutterkrebs. Vor einer Woche hat sie ihren Mann geheiratet. Sie hätte so gerne mit ihm noch eine Hochzeitsreise gemacht, ans Meer. Doch dafür ist sie zu schwach. Von ihrem Herzenswunsch hatte sie ihrem Mann Karsten immer wieder erzählt. Karsten rief das Team vom ASB-Wünschewagen in Wiesbaden an. Das Paar hatte Glück, der Wünschewagen kann ihren Wunsch erfüllen. 35 Menschen unterstützen das Projekt ehrenamtlich in ihrer Freizeit. So auch Malte Gohr und Christopher Loos. Gemeinsam mit Jennifer und ihrer Familie fahren sie zum Edersee. Er liegt nur wenige Kilometer vom Hospiz entfernt. Dort kann Jennifer noch einmal ihre Füße ins Wasser halten, genau so, wie sie sich dies gewünscht hat. Für einen Hochzeitstanz hatte sie am Tag ihrer Trauung keine Kraft. Jetzt am See sollen Künstler um das junge Brautpaar tanzen mit Fackeln zu einer Musik, die sich Jennifer und Karsten ausgesucht haben. Die Fahrt zum Edersee soll ihre Hochzeitsreise sein und wird ihr letzter gemeinsamer Ausflug. Christopher Loos und Malte Gohr sind fast jede Woche unterwegs, um Schwerkranken und deren Angehörigen Freude und Glück zu schenken. Noch einmal den Flughafen sehen oder noch einmal einen Wein am Rhein trinken, der Polizist und der Rettungssanitäter machen es möglich. Das Wünschemobil ist ein umgebauter Rettungswagen mit medizinischen Geräten. Die Reisen sind kostenlos. Das Projekt finanziert sich ausschließlich mit Spenden und Sponsoren. Deutschlandweit gibt es inzwischen zehn solcher Wünschewagen. Andreas Graf durfte mehrfach mitfahren und Sterbende, Angehörige und Wunsch-Erfüller an diesem wichtigen Tag begleiten. Eine emotionale Reportage, die zeigt, wie wichtig solche Projekte auch für die Angehörigen sind, die so ihre todkranken Liebsten noch einmal glücklich sehen können.


02:05 Griechenland: Von den Gipfeln bis ans Meer (45 Min.) (HDTV)
Epirus
Folge 1 von 5
Film von: Johannes Backes
(Erstsendung 4.7.2016)

Die Reihe widmet sich der Schönheit der Landschaft und stellt Menschen vor, die die Eigenheiten ihrer Heimat zu schätzen wissen. Der erste Teil führt in die Region Epirus im Nordwesten Griechenlands, wo sich pittoreske Bergdörfer finden. Das Filmteam besucht einen Dachdecker, der mit dem für die Region typischen Naturstein eine Kirche deckt, und eine alte Frau, die für ihre Blätterteigpastete frische Kräuter in der Wildnis sammelt. Außerdem erkundet das Team das in einer Felswand errichtete Kloster von Kipina, erforscht einen unterirdischen Fluss und trifft auf einen Krabbenfischer im Ambrakischen Golf, einem Paradies für Anhänger des Kite-Surfens und anderer Wassersportarten. Griechenland liegt ganz im Süden Europas. Es ist die Wiege der westlichen Kultur und nach wie vor eines der beliebtesten Reiseziele von Touristen aus aller Welt.


02:50 Griechenland: Von den Gipfeln bis ans Meer (45 Min.) (HDTV)
Thessalien
Folge 2 von 5
Film von: Johannes Backes
(Erstsendung 5.7.2016)

Die Reise durch Thessalien führt von der Meeresenge bei Chalkida bis zum höchsten Berg Griechenlands, dem Olymp, dem Sitz der antiken Götter. In der benachbarten Meteora-Region führt die Reise zu mittelalterlichen Klöstern, die auf spitzen Felsnadeln thronen. Der Bergsteiger Christos erklimmt zum Namenstag des heiligen Georg eine Steilwand bis zur Höhle eines Einsiedlers. Auf dem malerischen Pilion fährt der "Trenaki", die Pilion-Bahn, Richtung Küste durch eine Landschaft, die sich die Götter angeblich als Naherholungsziel von ihrem stressigen Alltag auf dem Olymp geschaffen haben, die Heimat der legendären Kentauren. Die Reihe "Griechenland: Von den Gipfeln bis ans Meer" widmet sich der Schönheit der Landschaft und stellt Menschen vor, die die Eigenheiten ihrer Heimat zu schätzen wissen.


03:35 Griechenland: Von den Gipfeln bis ans Meer (40 Min.) (HDTV)
Thessaloniki und Chalkidiki
Folge 3 von 5
Film von: Johannes Backes
(Erstsendung 6.7.2016)

Thessaloniki, die zweitgrößte Stadt Griechenlands, hat viel Sehenswertes zu bieten. Zwei nach Athen ausgewanderte prominente Comedians schwärmen von ihrer geschichtsträchtigen Heimatstadt. Außerdem erzählen ein Kupferschmied, eine Archäologin und ein Basketballcoach von ihrem Alltag in Thessaloniki. Am Ende der riesigen Bucht vor der Hafenstadt liegt die Halbinsel Chalkidiki mit ihren drei fingerartigen Landzungen. Dort befindet sich das Refugium eines Künstlerpaares aus Thessaloniki und auch die Heimat eines Schiffsbauers, der in seiner Werkstatt immer noch auf traditionelle Weise sogenannte Kaikis, die für jeden griechischen Hafen typischen hölzernen Fischerboote, herstellt. Die Reihe "Griechenland: Von den Gipfeln bis ans Meer" widmet sich der Schönheit der Landschaft und stellt Menschen vor, die die Eigenheiten ihrer Heimat zu schätzen wissen.


04:15 Griechenland: Von den Gipfeln bis ans Meer (45 Min.) (HDTV)
Ostmazedonien und Thrakien
Folge 4 von 5
Film von: Johannes Backes
(Erstsendung 7.7.2016)

Diese Etappe führt vom Kerkinisee zu Füßen der Bergmassive an der bulgarischen Grenze in eine Region, in der Gläubige während der Anastenaria-Feiern barfuß über glühende Kohlen laufen. Über Amphipolis und Kavala geht es weiter nach Komotini. Dort bemüht sich die in ganz Griechenland bekannte Musikgruppe Balkanatolia um eine Synthese osteuropäischer, griechischer und türkischer Musiktraditionen, um eine musikalische Völkerverständigung. Noch weiter Richtung Osten, dicht vor der Grenze zur Türkei, engagiert sich Yorgos im Evrosdelta, der Heimat des Rabengeiers, für die Modernisierung einer traditionsreichen Branche: der Herstellung von Seide. Die Reihe "Griechenland: Von den Gipfeln bis ans Meer" widmet sich der Schönheit der Landschaft und stellt Menschen vor, die die Eigenheiten ihrer Heimat zu schätzen wissen.


05:00 Griechenland: Von den Gipfeln bis ans Meer (45 Min.) (HDTV)
Südküste und Attika
Folge 5 von 5
Film von: Johannes Backes
(Erstsendung 8.7.2016)

Die Reise entlang der Südküste und durch Attika beginnt beim Sicherheitsingenieur der Brücke von Rio. Er führt in den Bauch und auf die Spitze der Pfeiler dieses Jahrhundertbauwerks. Weiter geht es zu einem Kaviar-Produzenten in die Lagunen von Mesolóngion, über die malerische Hafenstadt Nafpaktos und den antiken Ort Delphi zu einem Harzsammler in den Hügeln bei Marathon, der in den Pinien "flüssiges Gold" für die Zubereitung von Retsina sammelt. In Athen begleitet das Filmteam einen umtriebigen Graffiti-Künstler durch die "Plaka" genannte Altstadt direkt unterhalb der Akropolis und trifft in der Hafenstadt Piräus auf die Goldmedaillen-Seglerin Sofia, die dort ihr Training absolviert. Die Reihe "Griechenland: Von den Gipfeln bis ans Meer" widmet sich der Schönheit der Landschaft und stellt Menschen vor, die die Eigenheiten ihrer Heimat zu schätzen wissen.


05:45 Newton (25 Min.) (HDTV)
Neues aus der Welt der Wissenschaft
(Erstsendung 19.1.2019)

Moderation: Matthias Euba

"Newton" bringt jede Woche Wissenschaftliches und Wissenswertes aus den Themenbereichen Mensch, Tier, Natur und Technik. Ob es außergewöhnliche Experimente wie der Teilchenbeschleuniger am CERN oder Themen wie Sexualität sind. "Newton" bringt Neuigkeiten, Grundlagen und Hintergründe. In aufwendig gestalteten Filmbeiträgen werden interessante Geschichten verständlich gemacht.


06:10 – 06:20 3satTextVision (10 Min.)

*

Freitag, 25. Januar 2019


06:20 Kulturzeit (40 Min.) (HDTV)
Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD
(Erstsendung 24.1.2019)

Moderation: Peter Schneeberger

"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.


07:00 nano (30 Min.) (HDTV)
Die Welt von morgen
(Erstsendung 24.1.2019)

Moderation: Yve Fehring

Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin und enthält Studio- und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und wissenschaftlich beleuchtet.


07:30 Alpenpanorama (90 Min.) (HDTV)

"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten. Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.


09:00 ZIB (5 Min.) (HDTV, UT)

Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


09:05 Kulturzeit (40 Min.) (HDTV)
Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD
(Erstsendung 24.1.2019)

Moderation: Peter Schneeberger

"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.


09:45 nano (30 Min.) (HDTV)
Die Welt von morgen
(Erstsendung 24.1.2019)

Moderation: Yve Fehring

Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin und enthält Studio- und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und wissenschaftlich beleuchtet.


10:15 Markus Lanz (75 Min.)
(Erstsendung 17.1.2018)

Moderation: Markus Lanz

Markus Lanz spricht in seiner Talkshow mit seinen Gästen über aktuelle und gesellschaftlich relevante Themen – unterhaltend und journalistisch hintergründig.


11:30 STÖCKL. (60 Min.) (HDTV, UT)
(Erstsendung 24.1.2019)

Moderation: Barbara Stöckl

Einmal wöchentlich lädt Barbara Stöckl prominente Persönlichkeiten und Menschen mit interessanter Lebensgeschichte in ihre Talkshow "STÖCKL.". Die Themen geben die Gäste selbst vor. Sie sprechen über ihr Leben, ihre Erfahrungen, Haltungen, Zukunftsvisionen und über gesellschaftlich relevante Themen.


12:30 Sehen statt Hören (30 Min.) (UT)
Magazin für Hörgeschädigte
(Erstsendung 12.1.2019)
mit Untertiteln und Gebärdensprache

"Sehen statt Hören" ist das einzige TV-Magazin für Menschen mit Hörbehinderung in Gebärdensprache. Offene Untertitel sind fester Bestandteil der Sendung und kein Zusatzangebot. In wöchentlich 30 Minuten bietet das vom BR produzierte und in allen Dritten Programmen ausgestrahlte Magazin Themen aus allen gesellschaftlichen Bereichen. Ein barrierefreies Angebot für alle, die sich von diesem besonderen Magazin angesprochen fühlen.


13:00 ZIB (20 Min.) (HDTV, UT)

Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


13:20 Auf der Spur des Luchses (30 Min.) (HDTV)
Film von: Raphaël Engel
(Erstsendung 12.2.2017)

Der Luchs ist ein Einzelgänger und extrem scheu. Die Reportage zeigt außergewöhnliche Aufnahmen des Luchses in der Schweiz. Dort ist er vor allem in den Voralpen und im Jura zu Hause. Der leidenschaftliche Tierfotograf Laurent Geslin ist begeistert vom europäischen Luchs und betreibt großen Aufwand, um dieses scheue Tier auf Fotos bannen zu können. Er versteckt Fotofallen an Stellen, an denen er darauf hofft, dass dieses Phantom des heimischen Waldes den Verschluss der getarnten Kamera auslöst. Der Luchs ist bis jetzt ein in freier Wildbahn wenig erforschtes Tier und gilt vielen Naturforschern gleichsam als heiliger Gral. Die Reportage von Raphaël Engel berichtet von einem stillen Abenteuer im winterlichen Jura, in dem der Fotograf auf seiner Suche nach dem Luchs auch auf Wildhüter, Biologen und Natur-Enthusiasten trifft.


Cuntrasts
13:50 Giganten (25 Min.) (HDTV)
Baumriesen Graubündens
Film von: Arnold Rauch
(Erstsendung 8.4.2015)

Baumriesen sind Persönlichkeiten, sie trotzen Wind und Wetter – am gleichen Ort, oft seit Jahrhunderten. Es sind große und großartige Exemplare, unverwechselbar, monumental, einzigartig. In seinem Film über verwurzelte Giganten zeigt Arnold Rauch fünf Baumriesen: eine Fichte, die höchste Europas, eine gewaltige Buche, einen sehr seltenen Kastanienbaum, eine riesige Esche und die wohl älteste Arve weltweit.


14:15 Die Donau – Reise in ein unbekanntes Europa (40 Min.) (HDTV)
Von der Quelle bis nach Linz mit Werner van Gent
Folge 1 von 6
(Erstsendung 24.5.2013)

Schweizer Journalisten reisen entlang der Donau vom Quellgebiet im Schwarzwald bis zur Mündung ins Schwarze Meer. Die erste Etappe führt Werner van Gent bis nach Linz. Bei Immendingen beobachtet der Reporter ein Naturphänomen der besonderen Art: das Versickern des Flusses im Karstgestein. In Ulm wird er Zeuge fastnachtlicher Ausgelassenheit mitten im Sommer. In Bayern erlebt Werner van Gent sowohl die weltliche als auch die geistliche Seite des Benediktinerklosters Weltenburg. Ab Passau macht er sich auf einem der schönsten Fahrradwege Europas auf nach Linz.


14:55 Die Donau – Reise in ein unbekanntes Europa (45 Min.) (HDTV)
Von Linz bis nach Bratislava mit Werner van Gent
Folge 2 von 6
(Erstsendung 31.5.2013)

Die zweite Etappe führt Werner van Gent bis in die Slowakei. Vom Machland, einer fruchtbaren Ebene in Oberösterreich, geht es weiter Richtung Wien. Dort findet sich ein Friedhof der Namenlosen, eine Begräbnisstätte für unbekannte Wasserleichen. Letzte Station ist die slowakische Hauptstadt Bratislava.


15:40 Die Donau – Reise in ein unbekanntes Europa (40 Min.) (HDTV)
Von Bratislava nach Mohács mit Susanne Wille
Folge 3 von 6
(Erstsendung 7.6.2013)

Die dritte Etappe führt die Journalistin und Moderatorin Susanne Wille in die verwunschene Auenlandschaft der Kleinen Schüttinsel südlich von Bratislava. Zwischen der Slowakei und Ungarn ist die Donau Grenzfluss. Aber das Wasser trennt nicht nur zwei Länder, sondern auch die Stadt Komárno. Dort trifft Susanne Wille auf die Familie Grafel, die alles verkörpert, was Komárno ausmacht. Der Vater ist Slowake, die Mutter Ungarin, ein Sohn arbeitet in der Schiffswerft, der andere betreut das Wahrzeichen, die jahrhundertealte Festung. Über Schloss Belá, erbaut im Jahr 1770 und einst luxuriöse Sommerresidenz eines wohlhabenden Bankiers, fährt Susanne Wille nach Budapest und trifft dort den Comic-Zeichner und Rock-Musiker Janis Fazekas, der als Brückenmeister die wohl schönste Donaubrücke betreut. In Mohács findet sie eine Gruppe von Auswanderern aus der Schweiz, Deutschland und den Niederlanden. Sie nennen sich "K&K Club" und treffen sich einmal im Monat zum traditionellen Kesselgulasch.


16:20 Die Donau – Reise in ein unbekanntes Europa (45 Min.) (HDTV)
Von Vukovar bis ans Eiserne Tor mit Susanne Wille
Folge 4 von 6
(Erstsendung 14.6.2013)

Vukovar ist der Ausgangspunkt der vierten Etappe, die die Schweizer Journalistin und Moderatorin Susanne Wille bis an die Grenze zwischen Rumänien und Serbien führt. Donauabwärts liegt Novi Sad, die zweitgrößte Stadt Serbiens. Dort stößt Susanne Wille auf eine überraschende Erfolgsgeschichte: das "Silicon Valley" Serbiens. Die Hauptstadt Belgrad ist Dreh- und Angelpunkt für den Verkehr zwischen Mittel- und Südosteuropa. Sie ist auch die Heimat unterschiedlicher Bevölkerungsgruppen. Im Gegensatz zu den ärmlichen Verhältnissen der Roma, die die größte Minderheit ausmachen, steht das Belgrader Nachtleben mit schwimmenden Clubs und Bars auf Donau und Save. Höhepunkt und gleichzeitig auch die letzte Station der Reise ist das Eiserne Tor, einer der imposantesten Taldurchbrüche Europas an der Grenze zwischen Rumänien und Serbien.


17:05 Die Donau – Reise in ein unbekanntes Europa (40 Min.) (HDTV)
Vom Eisernen Tor bis nach Russe mit Urs Gredig
Folge 5 von 6
(Erstsendung 21.6.2013)

In der fünften Etappe steigt Urs Gredig auf die Donaufähre zwischen Calafat und Widin, eine von drei Fährverbindungen zwischen Rumänien und Bulgarien. Noch haben die Fährleute hier ein Monopol. Denn die einzige Brücke zwischen den beiden Ländern ist fast 500 Kilometer entfernt. Die nächste Station von Urs Gredig ist Russe. Die lebendige Stadt mit ihren Bürgerhäusern und Adelspalästen war einst eine wohlhabende Handelsstadt. Sie beheimatet noch immer den wichtigsten Donauhafen Bulgariens. Am Hafen von Giurgiu in Rumänien besteigt Urs Gredig ein Kreuzfahrtschiff. Damit wird er die letzte Etappe bis zum Donaudelta zurücklegen.


17:45 Die Donau – Reise in ein unbekanntes Europa (45 Min.) (HDTV)
Urs Gredig entdeckt das Donaudelta
Folge 6 von 6
(Erstsendung 28.6.2013)

Auf der letzten Etappe entdeckt Urs Gredig das Donaudelta. In der rumänischen Hafenstadt Tulcea trifft der Reporter den Biologen Radu Suciu. Suciu hat seine Arbeit einem außergewöhnlichen Fisch verschrieben: dem Hausen, bekannt für seinen Kaviar. Von Tulcea aus reist Urs Gredig in die Republik Moldau. In der Ukraine kommt er an kleinen Dörfern vorbei. Sie sind typisch für die Deltalandschaft. Die Reise endet am Leuchtturm von Sulina: dort, wo die Donau im Sulina-Arm ins Schwarze Meer mündet.


18:30 nano (30 Min.) (HDTV)
Die Welt von morgen

Moderation: Yve Fehring

Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin und enthält Studio- und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und wissenschaftlich beleuchtet.


19:00 heute (20 Min.) (HDTV, UT)
Die Nachrichtensendung des ZDF.
3sat-Wetter


19:20 Kulturzeit (40 Min.) (HDTV)
Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD

Moderation: Peter Schneeberger

"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.


20:00 Tagesschau (15 Min.) (HDTV, UT)
ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht


20:15 Kritisch Reisen (45 Min.) (HDTV, UT)
Von Mallorca bis Ibiza – Inseln vor dem Kollaps
Film von: Johannes Höflich, Jo Angerer
(Erstsendung 1.8.2018)

Für die Einheimischen wird das Leben auf den Balearischen Inseln Mallorca und Ibiza immer teurer. Arbeit, meist Saisonarbeit, finden sie nur zum Billiglohn in den Hotels und Restaurants. Über zehn Millionen Touristen besuchen jährlich Mallorca, die Lieblingsinsel der Deutschen. Dazu kommen Kreuzfahrt-Touristen auf Stippvisite. Die giftigen Abgase der Schiffsmaschinen verpesten die Luft. Die Verzweiflung der Bevölkerung wächst. Und die Wut. Alarm auf dem Flughafen-Tower in Palma de Mallorca: Im Minutentakt starten und landen die Ferienflieger. Die Fluglotsen befürchten gefährliche Situationen. "Mallorca ist längst schon vor dem Kollaps", sagen sie. Gegen die Folgen des Tourismus-Booms protestieren die Anwohner: Urlauber überschwemmen das Stadtzentrum der Inselhauptstadt. Tausende Wohnungen werden an Touristen vermietet. Die Folge: Immer weniger Wohnraum für die Einheimischen, in den letzten fünf Jahren sind die Mieten um 40 Prozent gestiegen. Jetzt will der Bürgermeister die Ferienvermietung zumindest einschränken. Mallorca ist am Limit: Die Kläranlagen sind überlastet, Fäkalien werden ungeklärt ins Meer geleitet. Dort, wo Einheimische und Touristen baden. Das gleiche Bild auf der Party-Insel Ibiza. Auch Ibiza ist mit Hotels, Bars und Clubs zugepflastert. Immer wieder bricht die Wasserversorgung zusammen. Die Urlauber merken davon nichts. Denn die Hotels werden bevorzugt bedient. Doch auf den Fincas der Bauern verdorrt die Ernte, die Böden versalzen. Abhilfe soll eine teure Meerwasserentsalzungsanlage schaffen. Die Menschen auf der Insel befürchten steigende Wasserpreise.


21:00 makro (30 Min.) (HDTV)
Rente – Alt gegen Jung
Erstausstrahlung

Moderation: Eva Schmidt

Rentner, die Pfandflaschen sammeln: Mit dem neuen Rentenpaket will die Bundesregierung Altersarmut entgegenwirken. Doch geht am Ende die milliardenschwere Reform zu Lasten der jungen Generation? Durch das ab Januar 2019 geltende Gesetz wird das Rentenniveau nicht weiter absinken. Das ist der Abschied von der Generationengerechtigkeit, kritisiert nicht nur der Arbeitgeberverband. Denn tatsächlich ist das Armutsrisiko bei Älteren geringer als bei Jüngeren. Das liegt zum Beispiel an der wachsenden Lohnungleichheit zwischen Jung und Alt. Prekäre Jobs, befristete Verträge: Jüngere Menschen haben es heute schwerer als ihre Eltern, ein gutes Einkommen zu erzielen. Bald gehen die geburtenstarken Jahrgänge in Rente. Bleibt das Rentenniveau stabil, wie es die Reform jetzt vorsieht, müssen die Jungen automatisch mehr schultern. Ob die Reform aber tatsächlich den bedürftigen Rentnern hilft, ist fraglich. Denn wenn Minirenten steigen, müssen sie in der Regel mit anderen staatlichen Unterstützungen verrechnet werden. Hilft die Reform also nur den bessergestellten Rentnern und belastet zusätzlich die nachfolgende Generation?


21:30 auslandsjournal extra (30 Min.) (HDTV)
ZDF-Korrespondenten berichten aus aller Welt
Erstausstrahlung

"auslandsjournal extra" zeigt politische Entwicklungen und gesellschaftliche Veränderungen in den Ländern der Welt. Das Magazin berichtet über Hintergründe von Konflikten, beobachtet Entwicklungen der internationalen Politik, und Auslandskorrespondenten liefern Analysen.


22:00 ZIB 2 (25 Min.) (HDTV, UT)
Das tägliche Nachrichtenmagazin des ORF-Fernsehens.


22:25 Der Andere (80 Min.) (HDTV, UT)
(The Other Man)
Spielfilm Großbritannien / USA, 2008

Rollen und Darsteller:
Peter – Liam Neeson
Lisa – Laura Linney
Ralph – Antonio Banderas
Abigail – Romola Garai
George – Craig Parkinson

Regie: Richard Eyre

Peter und Lisa sind seit 25 Jahren verheiratet. Zwar leben der erfolgreiche Software-Spezialist und die renommierte Schuh-Designerin beruflich in verschiedenen Welten, doch privat harmonieren sie glänzend. Nie käme Peter auf die Idee, dass seine Frau Geheimnisse vor ihm haben könnte. Und als sie beiläufig die Frage stellt, ob es möglich sei, zwei Menschen gleichzeitig zu lieben, nimmt der selbstbewusste Geschäftsmann diese Anspielung nicht ernst. Doch dann stirbt Lisa völlig unerwartet an Krebs. Als wäre dieser Verlust nicht schon schmerzlich genug, macht Peter nach ihrem Tod noch eine äußerst unangenehme Entdeckung. Fotos auf ihrem Laptop sowie E-Mails, die sie von einem Unbekannten erhalten hat, lassen keinen Zweifel offen: Seine Frau führte über Jahre hinweg ein Doppelleben. Getrieben von Eifersucht und Mordlust, reist Peter nach Mailand, um herauszufinden, wer dieser ominöse Andere ist. Die Wahrheit ist zunächst recht bitter: Ralph erweist sich als herausgeputzter Latin Lover mit gegelten Haaren und Designeranzug. Peter enttarnt den Nebenbuhler als Aufschneider, der sich als Hausmeister und Schuhputzer verdingt. Was konnte Lisa nur an diesem aufgeblasenen Gecken finden, der sich mit blumigen Worten über das Gefühlsleben der Frauen auslässt? In Peters Kopf reift zunächst der perfekte Racheplan. Doch dann macht er Ralphs Bekanntschaft – und lernt durch ihn eine völlig unbekannte Seite seiner toten Frau kennen.

Das ungewöhnliche Eifersuchtsdrama "Der Andere" basiert auf einer Kurzgeschichte von Bernhard Schlink. Nach "Der Tod kam als Freund" und "Der Vorleser" ist "Der Andere" bereits die dritte Verfilmung eines Stoffes aus der Feder des Prosa-schreibenden Juraprofessors, der zu den bekanntesten Autoren der deutschen Literaturszene zählt. Regisseur Richard Eyre, mit dem subtilen Gender-Drama "Tagebuch eines Skandals" international gefeiert, ließ sich von der Novelle zu einem unterschwelligen Psychothriller inspirieren. Dank Antonio Banderas als Hochstapler mit Herz und Liam Neeson in der Rolle des verbissenen Ehemanns, der sich der sinnlichen Seite seiner Frau zu rational näherte, geht der Nervenkrieg zwischen den gegensätzlichen Männern unter die Haut. Das Objekt ihrer Begierde wird verkörpert von der mehrfach für den Oscar nominierten Charakterdarstellerin Laura Linney.


23:45 Die rote Spinne (85 Min.) (HDTV, Dolby Surround)
(Czerwony pajak)
Spielfilm Polen / Slowakei / Tschechische Republik, 2016

Rollen und Darsteller:
Karol Kremer – Filip Plawiak
Der Tierarzt – Adam Woronowicz
Danka – Julia Kijowska
Karols Mutter – Malgorzata Foremniak
Leutnant Florek – Wojciech Zielinski

Regie: Marcin Koszalka

Auf einem Jahrmarkt findet der junge Student und Turmspringer Karel Kremer im Winter 1967 die Leiche eines gerade ermordeten Kindes, ein weiteres Opfer des Serienmörders "Rote Spinne". Dieser sucht Krakau schon seit Längerem heim, und auf allen Kanälen wird vor ihm gewarnt. In der Stadt herrschen Besorgnis und Paranoia, die Morde sind in aller Munde. Anstatt die Polizei zu informieren, geht Karel dem Mörder auf eigene Faust nach. Präzise inszeniertes Spielfilmdebüt, ausgezeichnet beim "goEast"-Festival des Mittel- und Osteuropäischen Films 2016 mit dem Preis für die Beste Regie und dem Preis der internationalen Filmkritik.

In seinem Spielfilm-Regiedebüt vereint Marcin Koszalka die Legende der "Roten Spinne" mit der wahren Geschichte des jungen Mörders Karol Kot. Koszalka inszenierte "Die rote Spinne" mit kühler Präzision, bestechend genauer Kamera (die er selbst führt), einem beklemmenden Soundtrack und grandiosen Schauspielern. Dabei erzählt er eine Geschichte, in der zwar die Täter- und Opferrollen klar verteilt sind, die Frage nach dem Warum aber unbeantwortet bleibt. Koszalka erschafft ein verstörendes Porträt der Gesellschaft und des real existierenden Sozialismus Polens in den Monaten unmittelbar vor den März-Unruhen 1968: durch eine Fokussierung auf die Beziehungen zwischen den Charakteren, deren Darstellung in ihrem jeweiligen Umfeld und der Distanzierung von moralischen Fragestellungen. Marcin Koszalka wurde 1970 in Krakau geboren. Er arbeitet als Kameramann und Regisseur. Seine Dokumentarfilme wurden auf vielen internationalen Filmfestivals gezeigt, unter anderem in Karlovy Vary, Jihlava, Krakau und Trient. Seine Filme behandeln immer wieder kontroverse Themen. In seinem Filmdebüt "So einen schönen Sohn habe ich geboren" ("Takiego pieknego syna urodzilam", 1999) spielte seine Mutter die Hauptrolle.


01:10 Zapp (30 Min.) (HDTV, UT)
Medienmagazin
(Erstsendung 23.1.2019)

Einmal in der Woche schaut das Magazin "Zapp" hinter die Kulissen von Fernsehen, Zeitungen, Radio und Internet. Es beobachtet, hinterfragt und bewertet die aktuelle Medienberichterstattung. Gleichzeitig informiert die Sendung über die komplexen Zusammenhänge in der Medienlandschaft.


01:40 10 vor 10 (30 Min.) (HDTV) (VPS: 21:50)
Nachrichtenmagazin

"10 vor 10" ist eine Informationssendung von Schweizer Radio und Fernsehen (SRF). Vertiefende Berichte, Reportagen, Porträts und Live-Gespräche informieren über die wichtigsten Themen des Tages aus der Schweiz und der Welt.


02:10 extra 3 (30 Min.) (HDTV, UT)
Satiremagazin
(Erstsendung 23.1.2019)

Bissig, frech und witzig zeigt Kabarettist Christian Ehring in der Satiresendung "extra 3" den politischen und gesellschaftlichen Irrsinn der Woche. "extra 3" bietet skurrile Realsatiren und jede Menge Politiker am Rande des Nervenzusammenbruchs.


02:40 Spätschicht – Die SWR Comedy Bühne (45 Min.) (HDTV, Dolby Surround, UT)
(Erstsendung 21.12.2018)

In "Spätschicht" kommentiert Comedian Florian Schroeder mit Deutschlands besten Kabarettisten und Comedians satirisch aktuelle politische und gesellschaftliche Entwicklungen. Nach dem Motto je später der Abend, desto humorvoller die Sendung. Die Zeit wird dabei relativ. Lustig.


03:25 Frankfurter Klasse live – Geh ma bitte nach Hause (45 Min.) (HDTV, UT)
(Erstsendung 23.1.2018)

Zwölf Alltagshelden, gespielt von den Comedians Tim Karasch und Jochen Döring, erleben skurrile Geschichten und erzählen aus ihrem Leben. Politisch sind Tim Karasch und Jochen Döring mindestens genauso unkorrekt wie liebenswert. Sie präsentieren Milieu-Comedy vom Allerfeinsten mit ordentlich Gossen-Charme aus der Großstadt. Einmal quer durch alle Gesellschaftsschichten, die unser wunderbares Land so hergibt.


04:10 Hilde aus Bornheim live – Nicht ohne meine Kittel (45 Min.) (HDTV)
(Erstsendung 20.3.2018)

Was für andere Frauen die Handtasche ist, ist für Hilde aus Bornheim ihr Kittel. Mit Schälmesser und Fleischwurst bestückt, begeistert die gesellige Hessin auf ganz eigene Art. Keine Lebenslage lässt sie unkommentiert, und das Publikum kämpft mit den Tränen – vor Lachen.


04:55 Comedy Newcomer (45 Min.) (HDTV)
(Erstsendung 5.9.2017)

Premiere für zehn Comedy-Newcomer auf der Bühne des "hr-Treffs" beim Hessentag 2017 in Rüsselsheim. Die meisten von ihnen sind waschechte Hessen, manche stehen erstmals vor der Kamera. Mit ihrer Performance, ihren Geschichten, ihren Stand-ups attackieren sie das Zwerchfell und die Lachmuskeln des Publikums. So "berichtet" der türkischstämmige Comedian Cüneyt Akan auf urkomische Weise von den täglichen Vorurteilen der eigenen deutschen Ehefrau. Und während der Musik-Kabarettist Pascal Franke das Geheimnis lüftet, warum Herkules eigentlich ein armer Wicht ist, sorgt das Duo Susanne Hasenstab & Emil Emaille für reichlich humoristischen Zündstoff in Sachen "Salafisten" und "Arnold" Hitler. Der "ewige Student" und Poetry-Slamer Jan Cönig erteilt Nachhilfeunterricht, wie man sich jederzeit gekonnt und vor allem grundlos ärgern kann. Und Raban Clemse-Lebemann trifft den Nagel auf den Kopf, wenn er die traditionell unfreundlichen Service-Kräfte in den Frankfurter Apfelweinkneipen zur Lachnummer macht. Mit seinen dadaistischen Gaga-Wortspielen versetzt der Poetry-Slammer Marten de Wall die Zuschauer in Lach-Trance, während das Frankfurter Power-Paket Angelina Bell unter heftigem Verstoß gegen die "Political Correctness" laut über sich selbst lacht und das Publikum dabei schallend mitreißt. Philosophisches der ganz eigenen Art bietet der Mannheimer Singer, Songwriter und Komiker Jacob Mayer; dessen Mantras sind derart "cool und easy", dass sie sich gleich zum Mitsingen für alle eignen. Last but not least schließt ein gewisser "Kevin" aus Köln den bunten Reigen der Comedy-Newcomer. Kevin wie? Kevin wer? Antwort: Kevin Ray.


05:40 SWR3 Comedy Festival (30 Min.) (HDTV)
(Erstsendung 22.5.2018)

Mitwirkende: Ingo Appelt
Markus Krebs
Michael Hatzius

Drei Tage, fünf Bühnen, rund 20 Comedians: Einmal im Jahr wird Bad Dürkheim zur Comedy-Hochburg. 3sat zeigt die besten Auftritte vom "SWR3 Comedy Festival" 2018. Ingo Appelt spricht aus, was die meisten nur zu denken wagen, und klärt charmant-böse auf über die Unterschiede zwischen den Geschlechtern. Bei Markus Krebs jagt ein Gag den nächsten. Und Michael Hatzius ist der Mann mit der Echse mit Puppenspieler-Diplom.


06:10 – 06:20 3satTextVision (10 Min.)
 

– Änderungen und Ergänzungen vorbehalten –

• letzte Aktualisierung: 18. Januar 2019
 

*


Quelle:
3sat – Programminformationen
4. Woche – 19.01. bis 25.01.2019
Satellitenfernsehen des deutschen Sprachraums (ZDF/ORF/SRF/ARD)
Postfach, 55100 Mainz
Tel.: 06131/70-64 79
E-Mail: presse@3sat.de
Internet: www.3sat.de


veröffentlicht im Schattenblick zum 11. Januar 2019

Zur Tagesausgabe / Zum Seitenanfang